OXS S3 Test

OXS S3 Test

OXS S3 Test: Günstige 2.0-Soundbar mit Bluetooth und vielen Anschlüssen

Aktualisiert am 24. August 2026

Unser Testurteil: 8,3/10

Die OXS S3 ist eine klassische 2.0-Soundbar für Käufer, die den dünnen Klang ihres Fernsehers verbessern möchten, ohne gleich ein komplettes Heimkino-System aufzustellen. Vier integrierte Breitbandlautsprecher, Bluetooth 5.0, Optical, Koaxial, AUX und USB-Wiedergabe ergeben eine für diese Preisklasse ungewöhnlich vielseitige Ausstattung. Auf einen separaten Subwoofer verzichtet OXS dagegen vollständig.

Im OXS S3 Test ist zunächst eine wichtige Leistungsangabe zu klären. Im Handel wird die Soundbar teilweise mit 80 Watt beworben. Notebookcheck weist jedoch darauf hin, dass sowohl Bedienungsanleitung als auch Leistungsangaben am Gerät selbst auf 40 Watt Ausgangsleistung beziehungsweise 2 × 20 Watt hindeuten. Die 80 Watt sind daher als Spitzenangabe einzuordnen und nicht als dauerhafte RMS-Leistung.

Technisch handelt es sich um ein 2.0-System mit vier 2-Zoll-Breitbandtreibern. Ein echter Center-Kanal, Rear-Lautsprecher und ein Subwoofer fehlen. OXS bewirbt zusätzlich virtuellen 3D-Surround und dynamischen Bass über spezielle Bassreflexkanäle. Das kann den Klang räumlicher und voller erscheinen lassen, ersetzt aber selbstverständlich kein echtes Mehrkanal-Heimkino.

Besonders interessant ist die Anschlussausstattung. Optical, koaxialer Digitaleingang, AUX und Bluetooth 5.0 decken viele ältere und aktuelle Fernseher sowie PCs, Projektoren, Smartphones und Tablets ab. Über USB können zusätzlich Audiodateien direkt von einem Speicherstick abgespielt werden. HDMI ARC und HDMI eARC fehlen allerdings vollständig.

Die OXS S3 ist damit vor allem eine unkomplizierte Budget-Lösung. Wer seinen Fernseher einschaltet und einfach besseren Klang als aus den eingebauten TV-Lautsprechern möchte, bekommt viele praktische Funktionen. Wer dagegen Dolby Atmos, kräftigen Tiefbass oder eine komfortable HDMI-Steuerung erwartet, muss in eine höhere Geräteklasse wechseln.

Für die Klangbeurteilung liegen mehrere unabhängige Praxiserfahrungen vor. In einem ausführlichen Test wurde die OXS S3 als deutliche Verbesserung gegenüber schwachen TV- und Projektorlautsprechern beschrieben. Die Höhen wirkten sauber und klar, während der Bass zwar vorhanden, aber etwas weich beziehungsweise wenig tiefreichend ausfiel. Ein weiterer Test lobt das Preis-Leistungs-Verhältnis und die insgesamt ausgewogene Wiedergabe, weist aber auf leichte Verzerrungen bei maximaler Lautstärke hin.

Auch Testberichte.de ordnet die OXS S3 positiv ein und bewertet sie aktuell mit der Note 1,8 „gut“. Dort werden klarer und kräftiger Klang, ordentlicher Bass, gute Verarbeitung und die vielseitigen Anschlussmöglichkeiten als Stärken genannt. Fehlendes HDMI und der nicht vorhandene Subwoofer-Ausgang gehören zu den wichtigsten Schwächen.

Damit ergibt sich ein ziemlich klares Bild: Als preiswerte Verbesserung schwacher TV-Lautsprecher funktioniert die OXS S3 gut. Als Ersatz für eine leistungsfähige Soundbar mit Subwoofer oder modernes Dolby-Atmos-System ist sie dagegen nicht gedacht.

OXS S3 Angebot

Unsere Bewertung im OXS S3 Test

  • TV-Klang: 8,7/10 – gegenüber den integrierten Lautsprechern vieler flacher Fernseher eine deutliche Verbesserung.
  • Dialoge: 8,8/10 – Sprachverständlichkeit gehört zu den Stärken der Soundbar.
  • Filme: 8,3/10 – breiter und kräftiger als gewöhnliche TV-Lautsprecher, aber ohne echten Heimkino-Tiefbass.
  • Musik: 8,0/10 – angenehm für unkompliziertes Musikhören, bei höheren Ansprüchen fehlt es an Präzision und Tiefgang.
  • Gaming: 8,1/10 – deutlich immersiver als integrierte TV-Lautsprecher, echtes Surround fehlt jedoch.
  • Bass: 7,4/10 – für eine reine 2.0-Soundbar ordentlich, aber klar durch die fehlende separate Bassbox begrenzt.
  • Höhen: 8,3/10 – in unabhängigen Praxistests überwiegend als klar und sauber beschrieben.
  • Bluetooth: 8,6/10 – Bluetooth 5.0 ermöglicht unkompliziertes Musikstreaming.
  • Anschlüsse: 8,5/10 – Optical, Koaxial, AUX und USB sind stark; fehlendes HDMI kostet Punkte.
  • Bedienung: 8,6/10 – Tasten am Gerät und mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung.
  • Aufstellung: 8,3/10 – kann vor dem Fernseher stehen oder an der Wand montiert werden.
  • Preis-Leistung: 8,8/10 – interessant, wenn die Soundbar deutlich unter dem Preis moderner HDMI-Modelle angeboten wird.

Vorteile und Nachteile der OXS S3

Vorteile

  • 2.0-Soundbar mit vier Breitbandlautsprechern
  • Vier 2-Zoll-Treiber
  • 40 Watt Ausgangsleistung beziehungsweise 2 × 20 Watt
  • Bis zu 80 Watt Peak werden im Handel beworben
  • Deutliche Verbesserung gegenüber vielen TV-Lautsprechern
  • Gute Sprachverständlichkeit
  • Dialog Enhancement
  • Dynamischer Bass über Bassreflexkonstruktion
  • Virtueller 3D-Surround
  • Bluetooth 5.0
  • Optischer Digitaleingang
  • Koaxialer Digitaleingang
  • AUX-Eingang
  • USB-Wiedergabe
  • MP3-Wiedergabe über USB
  • WMA-Wiedergabe über USB
  • WAV-Wiedergabe über USB
  • Drei Klangmodi
  • Music-Modus
  • Movie-Modus
  • News-Modus für Sprache
  • Fernbedienung im Lieferumfang
  • Bedienung direkt an der Soundbar möglich
  • Automatische Abschaltung bei fehlendem Eingangssignal
  • Wandmontage möglich
  • Einfache Einrichtung
  • Für Fernseher geeignet
  • Für Projektoren geeignet
  • Für PCs geeignet
  • Smartphone-Musik über Bluetooth
  • Solide Verarbeitung für die Preisklasse

Nachteile

  • Kein HDMI
  • Kein HDMI ARC
  • Kein HDMI eARC
  • Kein Dolby Atmos
  • Kein DTS:X
  • Kein echter Surround Sound
  • Keine Rear-Lautsprecher
  • Kein Center-Lautsprecher
  • Keine Höhenkanäle
  • Kein separater Subwoofer
  • Kein Subwoofer-Ausgang
  • Subwoofer kann nicht einfach ergänzt werden
  • Tiefbass konstruktionsbedingt begrenzt
  • Bass kann bei anspruchsvollen Musikstücken etwas weich wirken
  • Leichte Verzerrungen bei sehr hoher Lautstärke möglich
  • Kein WLAN
  • Kein AirPlay
  • Kein Chromecast
  • Kein Spotify Connect
  • Keine App-Steuerung
  • Keine automatische Raumkorrektur
  • Kein Display
  • USB-Bedienung ohne Display umständlich
  • Keine umfangreiche manuelle Equalizer-Steuerung
  • Bei Wandmontage können Kabel sichtbar bleiben
  • 80-Watt-Angabe kann mit der tatsächlichen Dauerleistung verwechselt werden

Die wichtigsten Alternativen zur OXS S3 im Kurzvergleich

Die OXS S3 richtet sich vor allem an Käufer, die eine unkomplizierte und günstige Soundbar ohne separaten Subwoofer suchen. Abhängig vom Einsatzzweck können jedoch andere bereits getestete Modelle besser passen.

  • MAJORITY Bowfell: ebenfalls eine kompakte Budget-Soundbar mit Bluetooth, Optical, AUX und RCA; interessant für besonders kleine Fernseher und Schreibtische.
  • Sharp HT-SB121: Alternative eines etablierten TV-Herstellers für Käufer, die eine unkomplizierte Soundbar-Lösung suchen.
  • Samsung HW-C410G: interessanter für Samsung-TV-Nutzer und stärker in ein klassisches TV-Ökosystem eingebunden.
  • LG S60T: leistungsfähigere Lösung für Käufer, die mehr Heimkino-Ausstattung und kräftigeren Klang wünschen.
  • Speedlink GRAVITY 2.1: für PC-Nutzer interessant, wenn ein echter separater Subwoofer wichtiger ist als die klassische Soundbar-Bauform.

Technische Daten im OXS S3 Test

  • Produkt: OXS S3
  • Produkttyp: Soundbar
  • Soundsystem: 2.0
  • Lautsprecher: 4 Breitbandtreiber
  • Treibergröße: 2 Zoll
  • Dauerleistung: 40 Watt beziehungsweise 2 × 20 Watt laut Handbuch/Geräteangabe
  • Peak-Leistung: bis zu 80 Watt beworben
  • Subwoofer: nein
  • Subwoofer-Ausgang: nein
  • Virtueller Surround Sound: ja
  • Dialog Enhancement: ja
  • Bluetooth: ja
  • Bluetooth-Version: 5.0
  • Optischer Digitaleingang: ja
  • Koaxialer Digitaleingang: ja
  • AUX: ja
  • USB: ja
  • USB-Audiowiedergabe: ja
  • USB-Dateiformate: MP3, WMA und WAV laut Praxistest
  • HDMI: nein
  • HDMI ARC: nein
  • HDMI eARC: nein
  • Dolby Atmos: nein
  • DTS:X: nein
  • WLAN: nein
  • Music-Modus: ja
  • Movie-Modus: ja
  • News-Modus: ja
  • Fernbedienung: ja
  • Wandmontage: ja
  • Automatischer Standby: ja
  • Breite: ca. 81 cm
  • Höhe: ca. 6,1 cm
  • Tiefe: ca. 10 cm

Klangqualität: Wie gut klingt die OXS S3?

Die entscheidende Frage bei einer günstigen Soundbar ist nicht, ob sie mit einem hochwertigen Heimkino-System konkurrieren kann. Entscheidend ist vielmehr, ob sie gegenüber den eingebauten Lautsprechern eines modernen Fernsehers einen hörbaren Fortschritt bringt. Genau hier schneidet die OXS S3 überzeugend ab.

Moderne Fernseher werden immer dünner. Dadurch steht für Lautsprecher nur wenig Gehäusevolumen zur Verfügung. Die OXS S3 besitzt mit ihrem ungefähr 81 Zentimeter breiten Gehäuse deutlich bessere Voraussetzungen.

Vier Breitbandlautsprecher

Im Inneren arbeiten vier 2-Zoll-Treiber. Sie sind paarweise über die Breite der Soundbar verteilt und erzeugen eine größere Klangfläche als die kleinen integrierten TV-Lautsprecher.

Klare Höhen

In einem unabhängigen Praxistest wurden die Höhen als klar und sauber beschrieben. Gerade Sprache und feine Details profitieren davon.

Ordentliche Mitten

Stimmen werden verständlich wiedergegeben. Das ist bei einer TV-Soundbar besonders wichtig, weil Nachrichten, Serien und Filme zu einem großen Teil von Dialogen leben.

Grenzen bei hoher Lautstärke

Andere Praxiserfahrungen zeigen, dass bei maximaler Lautstärke leichte Verzerrungen auftreten können. Für normale Wohnzimmerlautstärke ist das weniger problematisch.

Klangfazit

Die OXS S3 bietet keinen audiophilen Klang, verbessert schwache TV-Lautsprecher aber deutlich. Besonders Sprache, allgemeine Klangfülle und Stereo-Breite profitieren.

OXS S3 Angebot

Bass der OXS S3 ohne separaten Subwoofer

Beim Bass muss die Konstruktion berücksichtigt werden. Die OXS S3 besitzt keinen separaten Tieftöner. Stattdessen versucht OXS, über die vier integrierten Treiber und spezielle Bassreflexkanäle mehr Tiefton aus dem flachen Gehäuse herauszuholen.

Dynamischer Bass

OXS bezeichnet die Konstruktion als Dynamic Bass. Spezielle Port-Tubes an den Seiten unterstützen die Tieftonwiedergabe.

Mehr Fundament als beim Fernseher

Im direkten Vergleich mit vielen integrierten TV-Lautsprechern klingt die S3 voller. Stimmen bekommen mehr Körper und Musik wirkt weniger dünn.

Kein echter Tiefbass

Physik lässt sich jedoch nicht umgehen. Vier kleine Breitbandlautsprecher in einer flachen Soundbar können keinen großen Subwoofer ersetzen.

Praxistest bestätigt die Grenze

In einem unabhängigen Test wurde der Bass als grundsätzlich brauchbar, bei sehr tiefen musikalischen Passagen aber als etwas weich beziehungsweise wenig druckvoll beschrieben.

Bass-Fazit

Für Nachrichten, Serien, normale Filme und Hintergrundmusik reicht die Bassleistung aus. Wer Explosionen körperlich spüren oder elektronische Musik mit starkem Tiefbass hören möchte, sollte eine Soundbar mit separatem Subwoofer wählen.

40 Watt oder 80 Watt: Wie leistungsstark ist die OXS S3?

Bei der OXS S3 findet man unterschiedliche Leistungsangaben. Genau deshalb ist eine saubere Einordnung wichtig.

80 Watt in Produktbeschreibungen

In verschiedenen Händlerbeschreibungen wird die OXS S3 mit einer Leistung von bis zu 80 Watt beworben.

40 Watt laut technischen Unterlagen

Notebookcheck hat diese Angabe ausdrücklich überprüft und weist darauf hin, dass sowohl das Handbuch als auch die Leistungskennzeichnung am Gerät 40 Watt beziehungsweise zweimal 20 Watt nennen.

Was bedeutet das für den Käufer?

Die 80-Watt-Zahl sollte daher nicht als dauerhafte RMS-Ausgangsleistung verstanden werden. Für einen realistischen Vergleich mit anderen Soundbars ist die 40-Watt-Angabe aussagekräftiger.

Reicht die Leistung?

Für Schlafzimmer und kleine bis mittelgroße Wohnzimmer ist die erreichbare Lautstärke ausreichend. Das bestätigen auch mehrere Praxiserfahrungen.

Leistungs-Fazit

Die OXS S3 ist keine 80-Watt-Heimkinoanlage. Als 40-Watt-Soundbar bietet sie aber genügend Reserven, um normale TV-Lautsprecher deutlich zu übertreffen.

Dialoge und Sprachverständlichkeit

Eine der sinnvollsten Funktionen der OXS S3 ist die Verbesserung von Sprache. Gerade moderne Filme können problematisch sein: Effekte und Musik sind laut, während Dialoge teilweise schwer verständlich bleiben.

Dialogue Enhancement

OXS integriert eine spezielle Dialogverbesserung. Stimmen sollen dadurch deutlicher aus dem restlichen Klangbild hervortreten.

Nachrichten

Für Nachrichtensendungen und Talkshows ist das besonders praktisch. Hier benötigt man weder starken Tiefbass noch Surround-Effekte, sondern möglichst verständliche Sprache.

Serien

Auch bei dialoglastigen Serien ist eine klare Mittenwiedergabe wichtiger als maximale Leistung.

News-Modus

Der entsprechende Klangmodus optimiert die Wiedergabe zusätzlich auf Sprache.

Dialog-Fazit

Wer hauptsächlich eine Soundbar kauft, weil Stimmen aus dem Fernseher schlecht verständlich sind, gehört zur passenden Zielgruppe der OXS S3.

Drei Klangmodi im OXS S3 Test

Die OXS S3 bietet drei voreingestellte Klangprofile. Eine umfangreiche manuelle Equalizer-Steuerung gibt es dagegen nicht.

Movie-Modus

Der Film-Modus soll ein breiteres und dynamischeres Klangbild erzeugen. Effekte und Filmmusik treten stärker hervor.

Music-Modus

Für Musik wird ein eigenes Profil angeboten. Es soll die verschiedenen Frequenzbereiche ausgewogener darstellen.

News-Modus

Der News-Modus konzentriert sich stärker auf Stimmen und Sprachverständlichkeit.

Einfache Auswahl

Die Modi können über die Fernbedienung gewechselt werden. Eine LED-Anzeige signalisiert den gewählten Betriebszustand.

Klangmodus-Fazit

Drei Profile reichen für eine günstige Soundbar aus. Wer Bässe, Höhen, Mitten und weitere Frequenzbereiche individuell einstellen möchte, bekommt jedoch zu wenig Kontrolle.

Bluetooth 5.0 bei der OXS S3

Bluetooth macht aus der TV-Soundbar gleichzeitig einen kabellosen Lautsprecher für Smartphone, Tablet und Notebook.

Musik vom Smartphone

Spotify, YouTube Music, Podcasts und andere Inhalte lassen sich direkt zur Soundbar übertragen.

Einfache Kopplung

In unabhängigen Praxistests funktionierte das Pairing unkompliziert. Ein Tester berichtet außerdem von einer Wiedergabe ohne auffällige Lippen-Synchronisationsprobleme.

Bluetooth 5.0

OXS verwendet Bluetooth 5.0. Für eine Budget-Soundbar dieser Generation ist das eine vernünftige Ausstattung.

Reichweite

Notebookcheck nennt die begrenzte Bluetooth-Reichweite als einen der Punkte, die bei größeren Räumen berücksichtigt werden sollten.

Bluetooth-Fazit

Für Musikstreaming im gleichen Raum funktioniert Bluetooth gut. Wer eine Multiroom-Lösung oder WLAN-Streaming erwartet, bekommt diese Funktionen jedoch nicht.

Optischer Eingang und Koaxialanschluss

Weil HDMI fehlt, sind die digitalen Audioanschlüsse besonders wichtig.

Optical

Der optische TOSLINK-Eingang dürfte für viele Fernseher die beste kabelgebundene Verbindung sein. Er überträgt das Audiosignal digital und vermeidet die Störanfälligkeit einer analogen Verbindung.

Koaxial

Zusätzlich steht ein digitaler Koaxialeingang zur Verfügung. Das ist bei günstigen Soundbars inzwischen keineswegs selbstverständlich.

Projektoren

Je nach vorhandenen Ausgängen können auch Projektoren angeschlossen werden. Gerade deren integrierte Lautsprecher sind häufig sehr schwach.

PC

Auch ein Computer mit passendem digitalen Audioausgang kann mit der OXS S3 verbunden werden.

Digital-Fazit

Optical und Koaxial gehören zu den größten Ausstattungsstärken. Sie kompensieren das fehlende HDMI zumindest teilweise.

AUX und USB-Wiedergabe

Analoger AUX-Eingang

Über AUX lassen sich ältere Fernseher, Computer, MP3-Player und andere Geräte mit analogem Audioausgang anschließen.

USB-Speicher

Der USB-Anschluss kann zur direkten Wiedergabe gespeicherter Musik genutzt werden.

Unterstützte Dateien

Ein ausführlicher Praxistest bestätigt die Wiedergabe von MP3-, WMA- und WAV-Dateien. Der verwendete Speicher muss entsprechend kompatibel formatiert sein.

Kein Display

Die USB-Wiedergabe hat allerdings einen praktischen Nachteil. Da die OXS S3 kein Display besitzt, ist die Navigation durch größere Musiksammlungen umständlich.

USB-Fazit

Für eine vorbereitete Playlist auf einem USB-Stick ist die Funktion praktisch. Für große Musiksammlungen ist Bluetooth wesentlich komfortabler.

Kein HDMI ARC bei der OXS S3

Der größte technische Nachteil ist das vollständige Fehlen von HDMI.

Kein HDMI-Eingang

Spielkonsole, Streaming-Box oder Blu-ray-Player können nicht per HDMI durch die Soundbar geschleift werden.

Kein ARC

Auch ein HDMI-Audiorückkanal fehlt. Der Fernseher muss deshalb über Optical, Koaxial oder AUX verbunden werden.

Keine eARC-Funktionen

Moderne hochauflösende Tonformate über HDMI eARC spielen bei dieser Soundbar keine Rolle.

Bedienkomfort

Der fehlende ARC-Anschluss bedeutet außerdem, dass sich die Lautstärke nicht automatisch in jedem Setup über HDMI-CEC mit der TV-Fernbedienung steuern lässt.

HDMI-Fazit

Wer heute eine neue Soundbar für einen modernen Fernseher kauft und möglichst nur eine Fernbedienung verwenden möchte, sollte HDMI ARC beziehungsweise eARC bevorzugen. Bei einem günstigen älteren TV-Setup ist Optical dagegen weiterhin vollkommen brauchbar.

Filme mit der OXS S3

Mehr Klangbreite

Vier über das Gehäuse verteilte Lautsprecher erzeugen eine breitere Front als viele integrierte TV-Systeme.

Virtueller Surround

DSP-Verarbeitung versucht, den Klangeindruck zusätzlich räumlich zu erweitern.

Actionfilme

Explosionen und Filmmusik gewinnen gegenüber schwachen Fernsehlautsprechern deutlich an Körper. Ohne Subwoofer fehlt jedoch der letzte Tiefbass.

Dialoge

Gerade Stimmen profitieren von der besseren Mittenwiedergabe und der Dialogverbesserung.

Film-Fazit

Für Serien und normale Filme ist die OXS S3 ein deutliches Upgrade. Heimkino-Fans sollten allerdings ein System mit Subwoofer und echten Surround-Kanälen wählen.

Gaming mit der OXS S3

Auch für Konsolen- und PC-Gaming kann die Soundbar sinnvoll sein.

PS5 und Konsolen

Ein aktueller Praxistest aus dem Jahr 2026 verwendete die OXS S3 unter anderem beim Gaming mit einer PlayStation 5 und beschreibt eine deutlich immersivere Wiedergabe als über gewöhnliche TV-Lautsprecher.

Actionspiele

Motoren, Explosionen und Umgebungsgeräusche bekommen mehr Volumen.

Stereo-Bühne

Die ungefähr 81 Zentimeter breite Soundbar kann eine brauchbare Links-Rechts-Trennung erzeugen.

Kein echtes Surround

Geräusche hinter dem Spieler werden nicht von physischen Rear-Lautsprechern wiedergegeben. Die räumliche Wirkung entsteht ausschließlich virtuell.

Gaming-Fazit

Für entspanntes Gaming am Fernseher funktioniert die OXS S3 gut. Für kompetitives Gaming und präzise Gegnerortung bleibt ein gutes Headset überlegen.

Musik mit der OXS S3

Bluetooth als wichtigste Quelle

Für Spotify und andere Streamingdienste ist die direkte Bluetooth-Verbindung besonders bequem.

Pop und Rock

Die vier Breitbandlautsprecher liefern genügend Volumen für normales Musikhören im Wohnzimmer.

Elektronische Musik

Hier wird der fehlende Subwoofer stärker bemerkbar. Tiefe elektronische Bassfrequenzen besitzen nicht den Druck eines 2.1-Systems.

Klassische Musik

Ein unabhängiger Praxistest zeigte bei besonders tiefen Orchesterpassagen Grenzen des Basssystems. Für anspruchsvolles Musikhören ist die OXS S3 deshalb nur bedingt gedacht.

Musik-Fazit

Als zusätzlicher Bluetooth-Lautsprecher erfüllt die OXS S3 ihren Zweck gut. Für HiFi-orientiertes Musikhören gibt es bessere Aktivlautsprecher.

OXS S3 im ausführlichen Vergleich

OXS S3 oder MAJORITY Bowfell?

Die MAJORITY Bowfell ist besonders kompakt und ebenfalls auf Käufer mit kleinem Budget ausgerichtet. Sie bietet Bluetooth, Optical, AUX und RCA.

Die OXS S3 ist mit ungefähr 81 Zentimetern deutlich breiter und besitzt vier integrierte Breitbandlautsprecher. Dadurch eignet sie sich besser für mittelgroße Fernseher und kann eine breitere Front erzeugen.

Für einen sehr kleinen Fernseher oder Schreibtisch würde ich die Bowfell bevorzugen. Bei einem normalen Wohnzimmer-TV finde ich die OXS S3 interessanter.

OXS S3 oder Samsung HW-C410G?

Die Samsung HW-C410G ist insbesondere für Besitzer eines Samsung-Fernsehers interessant. Herstellerübergreifend bleibt die OXS dagegen eine unkomplizierte Alternative mit Optical, Koaxial, AUX und Bluetooth.

Wer bereits mehrere Samsung-Geräte besitzt, kann vom einheitlicheren Ökosystem profitieren. Wer dagegen möglichst viele klassische Audioeingänge benötigt, sollte die Anschlüsse beider Modelle genau vergleichen.

OXS S3 oder LG S60T?

Die LG S60T gehört zu einer deutlich ambitionierteren Geräteklasse. Sie bietet mehr Heimkino-Ausrichtung und ist für Käufer gedacht, die höhere Leistungsreserven erwarten.

Die OXS S3 punktet dagegen mit Einfachheit und einem niedrigeren Preis. Für Nachrichten, Serien und normales Fernsehen braucht nicht jeder Nutzer einen separaten Subwoofer.

Für Heimkino würde ich die LG wählen. Für ein günstiges TV-Klangupgrade kann die OXS wirtschaftlicher sein.

OXS S3 oder Speedlink GRAVITY 2.1?

Das Speedlink GRAVITY 2.1 ist primär ein PC-Lautsprechersystem. Sein großer Vorteil ist der separate 6,5-Zoll-Subwoofer.

Die OXS S3 ist dagegen wesentlich aufgeräumter und passt mit ihrer Soundbar-Bauform besser unter einen Fernseher.

Für einen Gaming-PC würde ich das Speedlink bevorzugen. Für den Fernseher ist die OXS S3 die passendere Konstruktion.

Testberichte.de zur OXS S3

Testberichte.de bewertet die OXS S3 aktuell mit der Note 1,8 beziehungsweise „gut“. Die dortige Einschätzung passt insgesamt gut zu den Ergebnissen anderer Praxiserfahrungen.

Klang

Als Stärke nennt Testberichte.de einen klaren und kräftigen Klang mit solidem Bass. Dabei wird ausdrücklich berücksichtigt, dass kein separater Subwoofer vorhanden ist.

Verarbeitung

Auch Material- und Verarbeitungsqualität werden für die Preisklasse positiv eingeordnet.

Anschlüsse

Bluetooth, AUX, SPDIF beziehungsweise Koaxial und TOSLINK sorgen für eine breite Kompatibilität.

Schwächen

Das fehlende HDMI gehört zu den wichtigsten Kritikpunkten. Ebenfalls negativ ist, dass kein Subwoofer-Ausgang vorhanden ist und die Soundbar deshalb später nicht einfach um eine Bassbox erweitert werden kann.

Kundenmeinungen

Testberichte.de erfasst derzeit 865 Amazon.de-Meinungen mit einem Durchschnitt von 4,2 von fünf Sternen. 62 Prozent der erfassten Käufer vergeben fünf Sterne und weitere 20 Prozent vier Sterne.

Unabhängige Praxistests zur OXS S3

Neben Testberichte.de finden sich mehrere ausführliche Praxiserfahrungen zur OXS S3. Sie helfen insbesondere dabei, die Herstellerangaben zum Klang realistisch einzuordnen.

Deutlich besser als integrierte Lautsprecher

Ein ausführlicher Praxistest aus dem Jahr 2021 verwendete die OXS S3 unter anderem als Ergänzung zu einem Projektor. Das Ergebnis fiel insgesamt positiv aus. Die Soundbar lieferte deutlich besseren Klang als die schwachen integrierten Lautsprecher.

Höhen überzeugen

Die Höhen wurden dort als klar und sauber beschrieben. Gerade bei Stimmen und normalen TV-Inhalten ist das eine wichtige Stärke.

Bass mit Grenzen

Beim Bass fällt das Urteil differenzierter aus. Er ist für eine Soundbar ohne Subwoofer vorhanden, kann bei tiefen Musikpassagen aber etwas weich wirken.

Bluetooth ohne auffälligen Versatz

Im gleichen Praxistest funktionierte die Bluetooth-Verbindung problemlos. Beim Abspielen von Videoinhalten wurde kein auffälliger Lippen-Synchronisationsfehler festgestellt.

Aktueller Gaming-Eindruck

Ein weiterer Praxistest aus dem Jahr 2026 setzte die OXS S3 unter anderem beim Gaming mit einer PS5 ein. Die Soundbar verbesserte die Immersion deutlich und lieferte mehr Bass als gewöhnliche portable Lautsprecher.

Verarbeitung und Aufstellung

Die OXS S3 besitzt ein klassisches schwarzes Soundbar-Design und ist ungefähr 81 Zentimeter breit.

Unter dem Fernseher

Bei Fernsehern mittlerer Größe passt die Breite optisch gut. Vor dem Kauf sollte lediglich geprüft werden, ob die Höhe von ungefähr 6,1 Zentimetern den unteren Bildschirmrand beziehungsweise Infrarotempfänger verdeckt.

Wandmontage

Eine Montage an der Wand ist ebenfalls möglich. Entsprechende Befestigungspunkte befinden sich am Gehäuse.

Anschlussposition

Ein Kritikpunkt betrifft die Position der Anschlüsse. Bei Wandmontage können angeschlossene Kabel stärker sichtbar sein als bei Soundbars mit nach hinten beziehungsweise unten geführten Buchsen.

Verarbeitung

Mehrere Testquellen beschreiben die Konstruktion für ihre Preisklasse als ordentlich beziehungsweise solide.

Verarbeitungs-Fazit

Die OXS S3 wirkt nicht wie eine High-End-Soundbar, macht für ihre Preisklasse aber einen vernünftigen Eindruck. Die Wandmontage ist praktisch, könnte beim Kabelmanagement jedoch eleganter gelöst sein.

Preis-Leistung im OXS S3 Test

Die Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses hängt bei der OXS S3 besonders stark vom aktuellen Verkaufspreis ab. Das Modell befindet sich bereits seit mehreren Jahren auf dem Markt und wird deshalb zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten.

Bis ungefähr 50 Euro halte ich die OXS S3 für ein sehr gutes Angebot. Vier Breitbandlautsprecher, Bluetooth 5.0, Optical, Koaxial, AUX, USB und Fernbedienung bieten in diesem Bereich viel Ausstattung.

Zwischen 50 und 70 Euro bleibt die Soundbar interessant. Hier würde ich allerdings bereits prüfen, ob aktuelle Modelle mit HDMI ARC ähnlich viel kosten.

Zwischen 70 und 90 Euro wird die Konkurrenz deutlich stärker. Das fehlende HDMI und der nicht vorhandene Subwoofer-Ausgang fallen dann stärker ins Gewicht.

Um 100 Euro oder darüber würde ich die OXS S3 persönlich nicht mehr bevorzugen. Moderne Soundbars mit HDMI ARC, besseren Steuerungsmöglichkeiten oder separatem Subwoofer können dann das bessere Gesamtpaket darstellen.

Der entscheidende Vorteil ist also nicht maximale technische Modernität, sondern eine solide Kombination aus Klangverbesserung, klassischen Anschlüssen und einfacher Bedienung.

OXS S3 Angebot

Fazit: Lohnt sich die OXS S3?

Die OXS S3 lohnt sich vor allem für Käufer, die eine einfache und günstige Verbesserung ihrer Fernsehlautsprecher suchen.

Genau dafür ist die Konstruktion sinnvoll. Vier 2-Zoll-Breitbandlautsprecher verteilen den Klang über ein ungefähr 81 Zentimeter breites Gehäuse. Dadurch entsteht bereits physisch eine größere Klangfläche als bei vielen integrierten TV-Lautsprechern.

Besonders gut gefällt mir die Anschlussausstattung. Optical, Koaxial, AUX und Bluetooth 5.0 ermöglichen den Betrieb mit sehr unterschiedlichen Geräten. Auch ältere Fernseher und Projektoren lassen sich dadurch problemlos einbinden.

Die USB-Wiedergabe ist ein netter Zusatz. MP3-, WMA- und WAV-Dateien können direkt abgespielt werden. Wegen des fehlenden Displays würde ich diese Funktion allerdings eher für vorbereitete Playlists verwenden.

Bluetooth ist im Alltag wesentlich komfortabler. Smartphone koppeln, Streamingdienst öffnen und die Soundbar kann gleichzeitig als Wohnzimmerlautsprecher verwendet werden.

Beim Klang ist eine realistische Erwartung wichtig. Gegenüber den eingebauten Lautsprechern vieler Fernseher ist die Verbesserung deutlich. Genau das bestätigen mehrere unabhängige Praxistests.

Die Höhen wirken sauber und Sprache bleibt gut verständlich. Der News-Modus und die Dialogverbesserung machen die S3 deshalb gerade für Nachrichtensendungen, Serien und dialoglastige Filme interessant.

Der Bass ist dagegen konstruktionsbedingt begrenzt. OXS versucht mit seitlichen Bassreflexkanälen mehr Tiefton zu erzeugen, und für eine 2.0-Soundbar funktioniert das durchaus ordentlich.

Einen echten Subwoofer ersetzt diese Konstruktion aber nicht. Actionfilme besitzen weniger körperlichen Tiefbass und bei elektronischer Musik fehlt der Druck eines guten 2.1-Systems.

Noch wichtiger ist, dass sich kein separater Subwoofer nachrüsten lässt. Ein entsprechender Ausgang fehlt. Wer bereits beim Kauf weiß, dass später mehr Bass gewünscht wird, sollte deshalb direkt ein anderes Modell wählen.

Auch beim Thema Leistung muss man genau hinsehen. Die teilweise beworbenen 80 Watt dürfen nicht einfach mit 80 Watt RMS gleichgesetzt werden. Technische Unterlagen und Gerätekennzeichnung sprechen für 40 Watt beziehungsweise zweimal 20 Watt Dauerleistung.

Für ein Schlafzimmer oder normales Wohnzimmer reicht das trotzdem aus. Die Soundbar muss keine Party beschallen, sondern den Fernsehton verbessern.

Den größten technischen Kritikpunkt sehe ich beim fehlenden HDMI ARC. Optical funktioniert klanglich problemlos, HDMI wäre im Alltag aber komfortabler.

Mit ARC könnten aktuelle Fernseher die Soundbar stärker in ihre normale Bedienung integrieren. Bei der OXS S3 bleibt man stärker auf klassische Audioverbindungen und die mitgelieferte Fernbedienung angewiesen.

Dolby Atmos, DTS:X und echte Surround-Kanäle fehlen ebenfalls. Die beworbene 3D-Wiedergabe sollte deshalb nicht mit einem Mehrkanal-Heimkino verwechselt werden.

Für mich entscheidet am Ende der Preis. Bis ungefähr 50 Euro finde ich die OXS S3 ausgesprochen attraktiv. In dieser Region bekommt man eine solide TV-Klangverbesserung mit vielen Anschlüssen und Bluetooth.

Zwischen 50 und 70 Euro bleibt sie vernünftig, sofern Optical ausreicht und kein Subwoofer gewünscht wird.

Richtung 100 Euro würde ich dagegen neuere Soundbars vergleichen. HDMI ARC und modernere Steuerungsmöglichkeiten sind dann aus meiner Sicht wichtiger.

Testberichte.de bewertet die OXS S3 mit 1,8 „gut“. Auch die dort erfassten 865 Amazon.de-Meinungen mit durchschnittlich 4,2 von fünf Sternen zeigen, dass die Mehrheit der Käufer mit dem Gesamtpaket zufrieden ist.

Meine Empfehlung ist deshalb klar: Für einen älteren oder günstigeren Fernseher, Projektor, Schlafzimmer-TV oder als einfache Soundbar ohne separaten Subwoofer ist die OXS S3 eine gute Budget-Lösung. Für echtes Heimkino, Dolby Atmos oder kräftigen Tiefbass würde ich dagegen ein leistungsfähigeres System wählen.

Unser Gesamturteil im OXS S3 Test: 8,3 von 10 Punkten.

OXS S3 Angebot

FAQ zum OXS S3 Test

Ist die OXS S3 gut?

Ja. Besonders als günstige Verbesserung schwacher Fernsehlautsprecher ist die OXS S3 überzeugend. Sprache klingt verständlich, die Wiedergabe ist voller und Bluetooth sowie zahlreiche kabelgebundene Eingänge sorgen für eine gute Alltagstauglichkeit. Für kräftigen Tiefbass oder echtes Heimkino ist sie dagegen nicht ausgelegt.

Wie viel Watt hat die OXS S3?

Technische Unterlagen und die Gerätekennzeichnung sprechen für 40 Watt beziehungsweise zweimal 20 Watt. Teilweise werden 80 Watt als Spitzenleistung beworben. Diese Zahl sollte nicht mit 80 Watt RMS verwechselt werden.

Wie viele Kanäle hat die OXS S3?

Die OXS S3 ist eine 2.0-Soundbar. Sie besitzt zwei Hauptkanäle und keinen separaten Subwoofer-Kanal.

Wie viele Lautsprecher hat die OXS S3?

Im Gehäuse befinden sich vier Breitbandlautsprecher.

Wie groß sind die Lautsprecher?

Die vier integrierten Breitbandtreiber besitzen jeweils ungefähr 2 Zoll Durchmesser.

Hat die OXS S3 einen Subwoofer?

Nein. Die Soundbar erzeugt ihren Bass ausschließlich über die integrierten Treiber und eine Bassreflexkonstruktion.

Kann man einen Subwoofer anschließen?

Nein. Ein dedizierter Subwoofer-Ausgang gehört nicht zur Ausstattung.

Wie gut ist der Bass der OXS S3?

Für eine günstige 2.0-Soundbar ist der Bass ordentlich und deutlich voller als bei vielen integrierten TV-Lautsprechern. Echter Tiefbass und der körperliche Druck eines separaten Subwoofers fehlen allerdings.

Hat die OXS S3 Bluetooth?

Ja. Die Soundbar unterstützt Bluetooth 5.0 und kann dadurch drahtlos mit Smartphone, Tablet und Notebook verbunden werden.

Hat die OXS S3 HDMI?

Nein. HDMI gehört nicht zur Ausstattung.

Hat die OXS S3 HDMI ARC?

Nein. HDMI ARC wird nicht unterstützt.

Hat die OXS S3 HDMI eARC?

Nein. Auch HDMI eARC fehlt.

Hat die OXS S3 einen optischen Eingang?

Ja. Ein optischer TOSLINK-Digitaleingang gehört zu den wichtigsten Anschlussmöglichkeiten.

Hat die OXS S3 einen koaxialen Eingang?

Ja. Zusätzlich zum optischen Eingang ist ein digitaler Koaxialanschluss vorhanden.

Hat die OXS S3 AUX?

Ja. Geräte mit analogem Audioausgang können über AUX angeschlossen werden.

Hat die OXS S3 USB?

Ja. Über USB können kompatible Audiodateien von einem Speicherstick wiedergegeben werden.

Welche Musikdateien kann die OXS S3 über USB abspielen?

Ein unabhängiger Praxistest bestätigt MP3, WMA und WAV. Bei größeren Musiksammlungen ist die Bedienung wegen des fehlenden Displays allerdings wenig komfortabel.

Hat die OXS S3 WLAN?

Nein. WLAN gehört nicht zur Ausstattung.

Hat die OXS S3 Dolby Atmos?

Nein. Die Soundbar besitzt keine Dolby-Atmos-Höhenkanäle.

Hat die OXS S3 DTS:X?

Nein. DTS:X wird ebenfalls nicht unterstützt.

Hat die OXS S3 echten Surround Sound?

Nein. OXS bewirbt virtuellen beziehungsweise 3D-Surround, technisch bleibt die S3 jedoch ein 2.0-System ohne Rear-Lautsprecher.

Was bedeutet 3D Surround bei der OXS S3?

Damit beschreibt OXS eine virtuelle räumliche Klangverarbeitung. Sie kann die Frontbühne größer erscheinen lassen, erzeugt aber keine echten Lautsprecherkanäle hinter oder über dem Zuschauer.

Hat die OXS S3 verschiedene Klangmodi?

Ja. Music, Movie und News stehen als voreingestellte Klangprofile zur Verfügung.

Welcher Modus eignet sich für Sprache?

Der News-Modus konzentriert sich stärker auf Stimmen und ist deshalb besonders für Nachrichten, Talkshows und dialoglastige Inhalte geeignet.

Hat die OXS S3 eine Fernbedienung?

Ja. Eine Infrarot-Fernbedienung gehört zum Lieferumfang.

Kann die OXS S3 direkt am Gerät bedient werden?

Ja. Physische Bedienelemente an der Soundbar ermöglichen unter anderem Lautstärke- und Quellensteuerung.

Hat die OXS S3 ein Display?

Nein. Ein klassisches Textdisplay ist nicht vorhanden. Statusinformationen werden über Kontrollleuchten angezeigt.

Kann die OXS S3 an der Wand montiert werden?

Ja. Eine Wandmontage ist vorgesehen.

Wie breit ist die OXS S3?

Die Soundbar ist ungefähr 81 Zentimeter breit.

Wie hoch ist die OXS S3?

Die Höhe beträgt ungefähr 6,1 Zentimeter.

Wie tief ist die OXS S3?

Die Tiefe liegt bei ungefähr 10 Zentimetern.

Kann ich die OXS S3 mit einem Fernseher verwenden?

Ja. Fernseher gehören zum wichtigsten Einsatzzweck. Die Verbindung erfolgt beispielsweise über Optical, Koaxial oder AUX.

Kann ich die OXS S3 mit einem Projektor verwenden?

Ja, sofern der Projektor einen kompatiblen Audioausgang besitzt. Ein unabhängiger Praxistest nutzte die S3 erfolgreich als Klangverbesserung für einen Projektor.

Kann ich die OXS S3 mit einem PC verwenden?

Ja. Je nach PC können AUX, Optical, Koaxial oder Bluetooth genutzt werden.

Kann ich mein Smartphone mit der OXS S3 verbinden?

Ja. Am einfachsten funktioniert das über Bluetooth 5.0.

Ist die OXS S3 gut für Filme?

Ja. Gegenüber normalen TV-Lautsprechern bietet sie mehr Klangbreite, verständlichere Dialoge und mehr Bass. Ein echtes Heimkino-System mit Subwoofer und Rear-Lautsprechern ersetzt sie jedoch nicht.

Ist die OXS S3 gut für Gaming?

Für normales Gaming am Fernseher ist sie gut geeignet. Ein aktueller Praxistest mit einer PlayStation 5 beschreibt eine deutlich immersivere Wiedergabe als über gewöhnliche TV-Lautsprecher.

Ist die OXS S3 gut für Musik?

Für normales Musikhören und Bluetooth-Streaming ja. Für besonders bassintensive Musik oder audiophile Ansprüche ist ein System mit separatem Subwoofer beziehungsweise hochwertige Aktivlautsprecher besser geeignet.

Schaltet sich die OXS S3 automatisch aus?

Ein unabhängiger Praxistest beschreibt eine automatische Abschaltung nach ungefähr 15 Minuten ohne Eingangssignal. Bei bestimmten kabelgebundenen Quellen kann die Soundbar anschließend wieder auf ein erkanntes Signal reagieren.

Wie bewerten Käufer die OXS S3?

Testberichte.de erfasst aktuell 865 Amazon.de-Meinungen mit durchschnittlich 4,2 von fünf Sternen. 62 Prozent vergeben fünf Sterne und weitere 20 Prozent vier Sterne.

Welche Note hat die OXS S3 bei Testberichte.de?

Testberichte.de bewertet die OXS S3 aktuell mit 1,8 beziehungsweise „gut“.

Was sind die größten Stärken der OXS S3?

Zu den größten Stärken gehören der deutlich bessere Klang gegenüber vielen integrierten TV-Lautsprechern, gute Sprachverständlichkeit, Bluetooth 5.0, Optical, Koaxial, AUX, USB-Wiedergabe und die unkomplizierte Bedienung.

Was sind die größten Schwächen der OXS S3?

HDMI ARC und eARC fehlen vollständig. Außerdem gibt es weder einen separaten Subwoofer noch einen Subwoofer-Ausgang. Dadurch bleiben Tiefbass und zukünftige Erweiterbarkeit eingeschränkt.

Für wen lohnt sich die OXS S3?

Für Käufer, die einen Fernseher oder Projektor unkompliziert und relativ günstig klanglich verbessern möchten und dafür Bluetooth sowie klassische Audioanschlüsse benötigen.

Für wen lohnt sich die OXS S3 nicht?

Wer HDMI eARC, Dolby Atmos, DTS:X, einen kräftigen separaten Subwoofer, echtes Surround oder moderne WLAN-Streamingfunktionen erwartet, sollte eine höher ausgestattete Soundbar wählen.

Autor und Testgrundlage

Testberichte aus Berlin

Für den OXS S3 Test wurden die technischen Daten des exakten 2.0-Modells mit Herstellerinformationen und mehreren unabhängigen Praxiserfahrungen abgeglichen. Besonders geprüft wurden die vier 2-Zoll-Breitbandlautsprecher, die widersprüchlichen Leistungsangaben von 40 beziehungsweise 80 Watt, Bluetooth 5.0, Optical, Koaxial, AUX, USB-Wiedergabe, die drei Klangmodi, virtuelle Surround-Wiedergabe, Abmessungen und das Fehlen von HDMI sowie eines Subwoofer-Ausgangs. Bei der Leistungsbewertung wurde bewusst zwischen der beworbenen Spitzenleistung und der in technischen Unterlagen genannten 40-Watt-Leistung unterschieden. Für die Klangbewertung wurden unabhängige Praxistests sowie die zusammengefassten Bewertungen von Testberichte.de berücksichtigt.

André aus Berlin

Für mich entscheidet bei der OXS S3 vor allem, was man von ihr erwartet. Wenn ich meinen Fernseher für möglichst wenig Geld deutlich besser klingen lassen möchte, finde ich die Soundbar interessant. Optical anschließen, Soundbar vor den Fernseher stellen und schon bekommt man mehr Klangbreite und verständlichere Stimmen. Besonders praktisch finde ich Bluetooth, weil die S3 dadurch gleichzeitig als Lautsprecher für Musik vom Smartphone funktioniert. Beim Bass würde ich dagegen keine Wunder erwarten. Ohne separaten Subwoofer kann eine flache 2.0-Soundbar keinen echten Heimkino-Tiefbass erzeugen. Am meisten stört mich das fehlende HDMI ARC. Bei einem sehr günstigen Angebot kann ich damit leben. Sobald der Preis jedoch in Richtung moderner HDMI-Soundbars steigt, würde ich ein aktuelleres Modell bevorzugen.

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