ULTIMEA Poseidon D70 Test
ULTIMEA Poseidon D70 Test: 7.1-System mit vier Surround-Lautsprechern und 6,5-Zoll-Subwoofer
Aktualisiert am 22. August 2026
Unser Testurteil: 8,8/10
Die ULTIMEA Poseidon D70 ist ein ungewöhnlich umfangreiches Heimkino-Set für vergleichsweise wenig Geld. Zum Lieferumfang gehören eine kompakte Hauptsoundbar, vier separate Surround-Lautsprecher und ein kabelloser 6,5-Zoll-Subwoofer. ULTIMEA vermarktet das System als 7.1-Lösung und kombiniert es mit SurroundX, BassMX, Bluetooth 5.3, HDMI ARC, Optical, AUX, USB und einer App mit 10-Band-Equalizer sowie 121 EQ-Presets.
Im ULTIMEA Poseidon D70 Test ist allerdings eine wichtige technische Einschränkung entscheidend: ULTIMEA selbst erklärt im Supportbereich, dass die Poseidon D70 nur PCM unterstützt und deshalb trotz vier Surround-Lautsprechern keinen echten diskreten Mehrkanal-Surround wie ein Dolby-Atmos- oder echtes Dolby-Digital-Mehrkanalsystem erzeugt. Die Surround-Lautsprecher werden für einen virtuellen räumlichen Effekt genutzt. Genau deshalb sollte man die D70 nicht nur nach der Zahl 7.1 beurteilen.
Trotzdem ist das Paket interessant. Wer einen großen, räumlichen Klang mit vielen physischen Lautsprechern, kräftigem Subwoofer und umfangreicher App-Steuerung möchte, bekommt für rund 160 bis 170 Euro sehr viel Hardware. Wer dagegen echten Dolby-Atmos-Surround mit präziser Kanaltrennung erwartet, sollte zur Poseidon D60, D80 oder zu einem anderen echten Mehrkanalsystem greifen.
Unsere Bewertung im ULTIMEA Poseidon D70 Test
- Filme: 8,8/10 – große Bühne und viele Lautsprecher, aber keine echte Dolby-Mehrkanalverarbeitung.
- Dialoge: 8,7/10 – drei Hauptkanäle helfen bei klarer Sprachabbildung.
- Surround: 8,4/10 – räumlich wirkungsvoll, technisch aber virtueller Surround statt echtem diskreten 7.1.
- Bass: 9,0/10 – 6,5-Zoll-Subwoofer liefert ein kräftiges Fundament.
- Musik: 8,5/10 – App-EQ und viele Presets machen die Abstimmung flexibel.
- Gaming: 8,7/10 – breite räumliche Darstellung und kräftiger Bass, aber kein echtes Atmos.
- Anschlüsse: 9,0/10 – HDMI ARC, Optical, AUX, USB und Bluetooth 5.3.
- App: 9,4/10 – 10-Band-EQ und 121 Presets sind ungewöhnlich umfangreich.
- Platzbedarf: 7,6/10 – vier Satelliten plus Subwoofer benötigen deutlich mehr Raum.
- Preis-Leistung: 9,5/10 – sehr viel Hardware für rund 160 bis 170 Euro.
Vorteile und Nachteile der ULTIMEA Poseidon D70
Vorteile
- Großes Lautsprecherpaket mit vier Surround-Lautsprechern
- 6,5-Zoll-Subwoofer im Lieferumfang
- 410 Watt Spitzenleistung laut Händlerangabe
- 8 Lautsprecher/Treiber im Gesamtsystem
- Drei Hauptkanäle in der Soundbar
- SurroundX-Technologie
- BassMX-Technologie
- Smart-App-Steuerung
- 10-Band-Equalizer
- 121 EQ-Presets
- 13 Surround-Pegel
- HDMI ARC
- Optischer Eingang
- AUX
- USB
- Bluetooth 5.3
- Wandmontage möglich
- Für Räume von ungefähr 20 bis 40 m² empfohlen
- Sehr starkes Hardware-Paket für den Preis
Nachteile
- Kein Dolby Atmos
- Kein echtes diskretes 7.1-Mehrkanalformat
- ULTIMEA bestätigt nur PCM-Unterstützung
- Surround ist deshalb virtuell und nicht mit echtem Dolby-Surround gleichzusetzen
- Vier Surround-Lautsprecher müssen verkabelt werden
- Mehr Kabelsalat als bei vielen modernen Soundbar-Systemen
- Kein eARC, sondern HDMI ARC
- Keine Upfiring-Lautsprecher
- Kein WLAN-Streaming wie AirPlay oder Chromecast
- Kein automatisches Raum-Einmesssystem
Die wichtigsten Alternativen zur ULTIMEA Poseidon D70 im Kurzvergleich
Die Poseidon D70 ist vor allem wegen ihres großen Lautsprecherpakets interessant. Wer echten Dolby-Atmos-Ton oder eine klarere Mehrkanalverarbeitung möchte, sollte andere Modelle prüfen. Wer dagegen möglichst viele physische Lautsprecher und kräftigen Bass für wenig Geld möchte, findet hier ein ungewöhnlich attraktives Paket.
- ULTIMEA Skywave F40 Boom: echtes 5.1.2-System mit Atmos-Fokus und modernerer Höhenebene.
- Hisense AX5125H: vollständiges 5.1.2-System mit echten Rear-Lautsprechern und Dolby Atmos.
- LG DS60TR: klassisches 5.1-System mit Subwoofer und Rear-Speakern von einem etablierten Hersteller.
- LG DS95TR: erheblich leistungsfähigeres 9.1.5-Premiumsystem mit echtem Atmos-Surround.
- Samsung HW-Q990F: Premiumlösung mit maximaler Atmos-Wirkung und deutlich höherem Preis.
Technische Daten im ULTIMEA Poseidon D70 Test
- Systembezeichnung: 7.1 Virtual Surround
- Gesamtzahl Lautsprecher/Treiber: 8
- Soundbar: 3 × 2,25 Zoll
- Surround-Lautsprecher: 4 × 2,25 Zoll
- Subwoofer: 1 × 6,5 Zoll
- Spitzenleistung: 410 Watt laut Händlerangabe
- Frequenzbereich: 35 Hz bis 18 kHz
- Maximaler Schalldruck: über 103 dB
- Verzerrung: unter 1 Prozent
- HDMI ARC: ja
- Optical: ja
- AUX: ja
- USB: ja
- Bluetooth: 5.3
- WLAN: nein
- Dolby Atmos: nein
- PCM: ja
- App-Steuerung: ja
- 10-Band-Equalizer: ja
- EQ-Presets: 121
- Surround-Pegel: 13 Stufen
- Soundbar: 400 × 90 × 70 mm
- Surround-Lautsprecher: 135 × 90 × 70 mm
- Subwoofer: ca. 185 × 288 × 260 mm
- Gesamtgewicht: ca. 7,8 kg netto
Klangqualität: Wie gut klingt die ULTIMEA Poseidon D70?
Die Poseidon D70 erzeugt vor allem eines: viel Klangfläche für vergleichsweise wenig Geld. Drei Treiber in der Hauptsoundbar, vier zusätzliche Surround-Lautsprecher und ein 6,5-Zoll-Subwoofer verteilen den Klang über mehrere Positionen im Raum. Dadurch wirkt das System deutlich größer als eine einzelne günstige Soundbar.
Dialoge und Frontbereich
Die drei Hauptkanäle helfen dabei, Sprache stabiler in der Mitte zu halten. ULTIMEA bewirbt die Frontkonfiguration ausdrücklich mit verbesserter Klarheit und größerem Klangfeld. Für Serien und Filme ist das sinnvoll, weil Stimmen weniger zwischen Effekten und Musik untergehen.
Gesamtlautstärke
Mit einem maximalen Schalldruck von über 103 dB besitzt das System genügend Reserven für normale Wohnzimmer. Gerade in Räumen zwischen ungefähr 20 und 40 Quadratmetern passt die Poseidon D70 gut zum vorgesehenen Einsatz.
SurroundX und der Unterschied zwischen virtuellem und echtem 7.1
Dieser Punkt ist der wichtigste im gesamten ULTIMEA Poseidon D70 Test. Der Hersteller nennt das System 7.1 und stattet es mit vier Surround-Lautsprechern aus. Im Supportbereich erklärt ULTIMEA aber selbst, dass die D70 nur PCM unterstützt und dadurch keinen echten diskreten Mehrkanal-Surround wiedergeben kann.
Die vier Satelliten werden über SurroundX und interne Verarbeitung genutzt, um ein räumlicheres Klangbild zu erzeugen. Das kann hörbar besser als eine einzelne 2.0- oder 2.1-Soundbar wirken. Trotzdem ist es technisch nicht dasselbe wie ein echtes Dolby-Digital-5.1-, DTS- oder Dolby-Atmos-System, bei dem jeder Kanal ein eigenes diskretes Signal erhält.
Was bedeutet das in der Praxis?
Geräusche können räumlich verteilt wirken und aus mehreren Richtungen kommen. Die Präzision einer echten Mehrkanal-Tonspur wird jedoch nicht erreicht. Wer beispielsweise einen Film mit klar definierten Rear-Effekten besitzt, sollte keine kanalgenaue 7.1-Wiedergabe wie bei einem AV-Receiver-System erwarten.
Surround-Fazit
Die Poseidon D70 klingt groß und räumlich, aber die Bezeichnung 7.1 sollte nicht mit echtem diskreten 7.1 verwechselt werden. Genau diese ehrliche Einordnung ist entscheidend.
Vier Surround-Lautsprecher: viel Flexibilität, aber auch Kabel
Vier Satelliten sind in dieser Preisklasse ungewöhnlich. Zwei können vorne beziehungsweise seitlich und zwei hinten positioniert werden. Dadurch lässt sich das Klangfeld räumlich verteilen, auch wenn die Signalverarbeitung virtuell arbeitet.
Die Surround-Lautsprecher sind allerdings kabelgebunden. ULTIMEA legt unterschiedlich lange Kabel bei: etwa drei Meter für die vorderen und sechs Meter für die hinteren Positionen. Das ist praktisch, bedeutet aber sichtbare Verkabelung im Raum.
Für wen lohnt sich das?
Wer die Lautsprecher sauber an Wänden, auf Regalen oder Ständern platzieren kann, bekommt eine wesentlich größere Bühne als mit einer einzelnen Soundbar. Wer möglichst wenige Kabel im Wohnzimmer möchte, wird das Konzept dagegen weniger elegant finden.
6,5-Zoll-Subwoofer und BassMX
Der kabellose 6,5-Zoll-Subwoofer gehört zu den stärksten Argumenten für die Poseidon D70. Er übernimmt die tiefen Frequenzen und sorgt für deutlich mehr Druck als eine reine All-in-One-Soundbar. ULTIMEA bewirbt zusätzlich BassMX, um die Tieftonwirkung zu verstärken.
Testberichte.de nennt kraftvollen Klang und tiefen Bass ausdrücklich als Stärke. Auch in den ULTIMEA-Kundenbewertungen wird der Bass positiv hervorgehoben. Für Filme, Spiele und elektronische Musik ist das ein wichtiger Vorteil.
Aufstellung
Der Subwoofer sollte nicht automatisch in die äußerste Ecke gestellt werden. Dort kann Bass schnell dröhnen. Ein Platz mit etwas Wandabstand liefert häufig ein saubereres Ergebnis.
App-Steuerung und 121 EQ-Presets
Die App ist eines der ungewöhnlichsten Merkmale der Poseidon D70. Statt nur drei oder vier Klangmodi anzubieten, integriert ULTIMEA einen 10-Band-Equalizer und 121 voreingestellte EQ-Matrizen. Dazu kommen verschiedene Hörprofile für Film, Musik, Stimme, Sport, Spiel und Nacht.
Für Nutzer, die gerne experimentieren, ist das deutlich flexibler als bei vielen günstigen Konkurrenzmodellen. Testberichte.de nennt die präzise Klangsteuerung über die App ausdrücklich als Stärke.
Surround-Pegel
Der Pegel der Surround-Lautsprecher kann in 13 Stufen angepasst werden. Dadurch lässt sich die räumliche Wirkung an Sitzabstand und Raumgröße anpassen. ULTIMEA empfiehlt bei schwachem Surroundeffekt höhere Werte wie SR 5 oder SR 6.
HDMI ARC, Optical, AUX, USB und Bluetooth 5.3
Bei der Konnektivität ist die Poseidon D70 sehr vielseitig. HDMI ARC eignet sich für moderne Fernseher und ermöglicht eine komfortable Tonübertragung. Optical ist eine sinnvolle Alternative für ältere TVs.
AUX erweitert die Kompatibilität auf PCs, Projektoren und ältere Geräte. USB ist ebenfalls vorhanden. Bluetooth 5.3 ermöglicht das drahtlose Streaming vom Smartphone oder Tablet.
Kein eARC
Die Poseidon D70 besitzt HDMI ARC und nicht eARC. Da sie ohnehin nur PCM unterstützt und keine verlustfreien Atmos-Mehrkanalformate verarbeitet, ist eARC weniger entscheidend als bei einer modernen Premium-Soundbar.
Filme und Serien mit der Poseidon D70
Filme
Filme profitieren vor allem vom großen Klangfeld und dem kräftigen Subwoofer. Die vielen Lautsprecherpositionen erzeugen eine wesentlich immersivere Atmosphäre als eine einzelne TV-Soundbar. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass die Kanaltrennung nicht die Präzision eines echten Dolby-Mehrkanalsystems erreicht.
Serien
Bei Serien ist die klare Frontwiedergabe wichtiger als spektakulärer Surround. Die drei Haupttreiber helfen bei Dialogen, während der Subwoofer Musik und Effekte etwas mehr Körper gibt.
Nachtmodus
Ein eigener Nachtmodus ist praktisch, wenn spät abends geschaut wird. Er reduziert große Pegelsprünge und macht das System wohnungstauglicher.
Gaming mit der ULTIMEA Poseidon D70
Für Gaming kann die große räumliche Verteilung Spaß machen. Rennspiele, Actiontitel und Singleplayer-Games profitieren von mehreren Lautsprecherpositionen und kräftigem Bass. Bluetooth ist für Gaming weniger ideal; HDMI ARC oder eine kabelgebundene Verbindung sind sinnvoller.
Für kompetitive Shooter sollte die virtuelle Surround-Darstellung nicht mit einer präzisen echten Mehrkanal-Ortung verwechselt werden. Ein gutes Headset oder echtes 5.1-System kann Positionsinformationen exakter darstellen.
Musik mit der Poseidon D70
Musik profitiert stark von den vielen EQ-Möglichkeiten. Über die App kann der Klang sehr gezielt angepasst werden. Für Pop, Rock, elektronische Musik und Hintergrundmusik ist das System flexibel.
Wer möglichst natürliche Stereo-Musikwiedergabe möchte, sollte die Surround-Effekte reduzieren und sich auf eine sauberere Frontabbildung konzentrieren. Ein gutes Stereo-Paar bleibt bei präziser Instrumentenortung überlegen.
ULTIMEA Poseidon D70 im ausführlichen Vergleich
ULTIMEA Poseidon D70 oder ULTIMEA Skywave F40 Boom?
Die ULTIMEA Skywave F40 Boom ist technisch moderner aufgestellt. Sie bietet ein echtes 5.1.2-Konzept mit Dolby Atmos und Höhenkanälen. Die Poseidon D70 bringt dafür mehr separate Surround-Lautsprecher mit und ist häufig günstiger.
Wer echtes Atmos möchte, sollte die Skywave F40 Boom wählen. Wer möglichst viel Hardware fürs Geld sucht und mit virtuellem Surround leben kann, findet in der D70 ein starkes Paket.
ULTIMEA Poseidon D70 oder Hisense AX5125H?
Die Hisense AX5125H ist beim Heimkino klar überlegen, wenn es um echte Mehrkanalverarbeitung geht. 5.1.2, Dolby Atmos und echte Rear-Kanäle bieten eine präzisere Wiedergabe. Die D70 gewinnt beim niedrigeren Preis und der ungewöhnlichen Anzahl an Satelliten.
ULTIMEA Poseidon D70 oder LG DS60TR?
Die LG DS60TR bietet klassisches echtes 5.1 mit Center, Subwoofer und Rear-Lautsprechern. Sie hat weniger physische Satelliten, arbeitet aber mit einem klareren Mehrkanal-Konzept.
Für zuverlässiges klassisches 5.1 würde ich LG bevorzugen. Für maximale Hardwaremenge und App-Spielraum ist ULTIMEA interessanter.
ULTIMEA Poseidon D70 oder LG DS95TR?
Die LG DS95TR spielt mehrere Klassen höher. 9.1.5 Kanäle, echtes Atmos, Raumkalibrierung und Premium-Streaming machen sie zu einem vollständigen Heimkino-System. Die Poseidon D70 ist dagegen eine Budgetlösung.
ULTIMEA Poseidon D70 oder Samsung HW-Q990F?
Die Samsung HW-Q990F ist eine Premiumalternative mit echter Mehrkanalverarbeitung, Höhenkanälen und deutlich präziserer Objektplatzierung. Sie kostet allerdings ein Vielfaches.
Externe Bewertungen zur ULTIMEA Poseidon D70
Testberichte.de: 1,6 „gut“
Testberichte.de bewertet die Poseidon D70 mit 1,6 „gut“. Positiv hervorgehoben werden kraftvoller Klang mit tiefem Bass, einfache Einrichtung und vielseitige Platzierung sowie die präzise App-Klangsteuerung. Als Schwächen nennt die Redaktion fehlendes Dolby Atmos und die kabelgebundenen Surround-Lautsprecher.
Amazon-Kundenmeinungen
Testberichte.de fasst 132 Amazon.de-Meinungen mit durchschnittlich 4,4 von fünf Sternen zusammen. Rund 70 Prozent vergeben fünf Sterne. Kundenmeinungen sind kein Labortest, zeigen aber, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis im Alltag häufig positiv wahrgenommen wird.
ULTIMEA-Support bestätigt die Surround-Einschränkung
Besonders wichtig ist die offizielle Supportaussage von ULTIMEA: Die Poseidon D70 unterstützt nur PCM und kann deshalb keinen echten diskreten Surround-Sound erzeugen. Der Hersteller empfiehlt für ein immersiveres Atmos-Erlebnis ausdrücklich andere Modelle wie die Poseidon D60.
Preis-Leistung im ULTIMEA Poseidon D70 Test
Die Poseidon D70 wird im August 2026 bei MediaMarkt für 169,99 Euro angeboten. Idealo listet Angebote ab ungefähr 160 bis 170 Euro. Für Soundbar, vier Surround-Lautsprecher, kabellosen 6,5-Zoll-Subwoofer, App-Steuerung und umfangreiche Anschlussmöglichkeiten ist das sehr günstig.
Bis etwa 170 Euro ist die Poseidon D70 aus meiner Sicht ein sehr gutes Hardware-Angebot, solange die virtuelle Surround-Verarbeitung bekannt ist.
Zwischen 170 und 220 Euro bleibt sie interessant, allerdings sollte dann bereits mit echten 5.1- und Atmos-Systemen verglichen werden.
Über etwa 220 Euro würde ich stärker zu einem echten Dolby-Mehrkanalsystem tendieren.
Der Preis-Leistungs-Vorteil entsteht bei der D70 vor allem durch die Menge an Lautsprechern und die App-Funktionen. Wer dagegen auf echte Dolby-Mehrkanalverarbeitung Wert legt, sollte den Aufpreis zu einem anderen System einplanen.
Fazit: Lohnt sich die ULTIMEA Poseidon D70?
Ja, wenn man genau weiß, was man kauft. Die ULTIMEA Poseidon D70 bietet für rund 160 bis 170 Euro außergewöhnlich viel Hardware: eine Hauptsoundbar, vier Surround-Lautsprecher, einen 6,5-Zoll-Subwoofer, Bluetooth 5.3, HDMI ARC, Optical, AUX, USB und eine App mit 10-Band-EQ und 121 Presets.
Das System klingt groß, bassstark und räumlich. Gerade gegenüber einer einzelnen TV-Soundbar ist der Effekt deutlich. Die vielen Lautsprecherpositionen machen Filme, Gaming und Musik lebendiger.
Der entscheidende Nachteil ist aber ebenso klar: Die D70 unterstützt laut ULTIMEA nur PCM. Der beworbene 7.1-Surround ist deshalb virtuell und nicht mit echtem diskreten 7.1, Dolby Digital oder Dolby Atmos gleichzusetzen. Wer präzise Kanaltrennung und echte Höheninformationen erwartet, sollte ein anderes Modell wählen.
Unter 170 Euro finde ich die Poseidon D70 trotzdem empfehlenswert – als preiswerte, große Surround-Lösung mit viel Hardware. Wer technisch echtes Heimkino möchte, sollte stattdessen die Hisense AX5125H, LG DS60TR, ULTIMEA Skywave F40 Boom oder ein höherwertiges System betrachten.
FAQ zum ULTIMEA Poseidon D70 Test
Ist die ULTIMEA Poseidon D70 gut?
Ja, besonders gemessen am niedrigen Preis. Sie bietet viele Lautsprecher, kräftigen Bass und umfangreiche App-Einstellungen. Wichtig ist aber, dass der 7.1-Surround virtuell arbeitet und nicht mit echtem diskreten 7.1 verwechselt werden darf.
Wie viele Kanäle hat die Poseidon D70?
ULTIMEA vermarktet sie als 7.1-Virtual-Surround-System.
Wie viele Lautsprecher hat das System?
Insgesamt arbeiten acht Treiber: drei in der Soundbar, vier Surround-Lautsprecher und ein 6,5-Zoll-Subwoofer.
Hat die Poseidon D70 Dolby Atmos?
Nein. Testberichte.de nennt fehlendes Dolby Atmos ausdrücklich als Schwäche, und ULTIMEA selbst empfiehlt für Atmos andere Modelle.
Ist das 7.1 echter Surround?
Nein. ULTIMEA erklärt im Supportbereich, dass die D70 nur PCM unterstützt und deshalb keinen echten diskreten Mehrkanal-Surround erzeugt.
Hat die Poseidon D70 einen Subwoofer?
Ja. Ein kabelloser 6,5-Zoll-Subwoofer gehört zum Lieferumfang.
Sind Rear-Lautsprecher enthalten?
Ja. Insgesamt vier Surround-Lautsprecher gehören zum Paket.
Sind die Surround-Lautsprecher kabellos?
Nein. Die Surround-Lautsprecher werden kabelgebunden angeschlossen. ULTIMEA legt dafür unterschiedlich lange Kabel bei.
Hat die Poseidon D70 HDMI ARC?
Ja. HDMI ARC ist vorhanden.
Hat die D70 HDMI eARC?
Nein. ULTIMEA nennt HDMI ARC.
Hat sie Bluetooth?
Ja. Bluetooth 5.3 wird unterstützt.
Hat die Poseidon D70 Optical?
Ja. Ein optischer Digitaleingang gehört zur Ausstattung.
Hat sie AUX?
Ja. Ein analoger AUX-Eingang ist vorhanden.
Hat die Poseidon D70 USB?
Ja. USB gehört zu den verfügbaren Anschlüssen.
Hat sie WLAN?
Nein. AirPlay, Chromecast und typische WLAN-Streamingdienste gehören nicht zur bestätigten Ausstattung.
Gibt es eine App?
Ja. Die ULTIMEA-App ermöglicht umfangreiche Klanganpassungen.
Wie viele EQ-Einstellungen gibt es?
ULTIMEA bewirbt 121 voreingestellte EQ-Matrizen sowie einen 10-Band-Equalizer.
Was ist SurroundX?
SurroundX ist ULTIMEAs digitale Verarbeitung zur Erzeugung eines größeren und räumlicheren Klangfelds.
Was ist BassMX?
BassMX bezeichnet ULTIMEAs Bassverarbeitung und soll die Tieftonwirkung des Subwoofers verstärken.
Wie groß ist der Subwoofer?
Die aktuelle ULTIMEA-Spezifikation nennt ungefähr 185 × 288 × 260 Millimeter.
Für welche Raumgröße eignet sich die D70?
ULTIMEA beziehungsweise aktuelle Händlerangaben empfehlen ungefähr 20 bis 40 Quadratmeter.
Wie laut wird die Poseidon D70?
ULTIMEA gibt einen maximalen Schalldruck von über 103 dB an.
Wie viel Watt hat die Poseidon D70?
Aktuelle Händlerangaben nennen bis zu 410 Watt Spitzenleistung.
Ist die Poseidon D70 gut für Gaming?
Für Singleplayer- und Wohnzimmer-Gaming ja. Die große räumliche Darstellung und der Subwoofer machen Spiele deutlich eindrucksvoller. Für präzise echte Mehrkanal-Ortung gibt es technisch bessere Systeme.
Ist die Poseidon D70 gut für Musik?
Ja, vor allem wegen der umfangreichen EQ-Einstellungen. Für audiophile Stereo-Wiedergabe sind gute Aktivlautsprecher aber präziser.
Wie viel sollte die Poseidon D70 kosten?
Im August 2026 liegen Angebote ungefähr bei 160 bis 170 Euro. In diesem Bereich ist das Hardware-Paket sehr attraktiv.
Für wen lohnt sich die Poseidon D70?
Für preisbewusste Nutzer, die möglichst viele Lautsprecher, kräftigen Bass und umfangreiche App-Steuerung möchten und mit virtuellem Surround leben können.
Für wen lohnt sie sich nicht?
Für Käufer, die echten Dolby-Atmos-Surround, diskrete Mehrkanalwiedergabe, kabellose Rear-Lautsprecher oder ein besonders kabelfreies Wohnzimmer erwarten.
Autor und Testgrundlage
Testberichte aus Berlin
Im ULTIMEA Poseidon D70 Test stehen Klang, Surround-Konzept, Subwoofer, App-Steuerung, Anschlüsse und Preis-Leistung im Mittelpunkt. Besonders wichtig war die technische Trennung zwischen beworbenem 7.1-Virtual-Surround und echter diskreter Mehrkanalwiedergabe. Grundlage sind die offiziellen ULTIMEA-Spezifikationen, der ULTIMEA-Support, aktuelle Händlerdaten sowie Testberichte.de.
André aus Berlin
Für mich ist die Poseidon D70 vor allem wegen des Preises interessant. Vier Surround-Lautsprecher, ein 6,5-Zoll-Subwoofer und eine umfangreiche App für rund 170 Euro sind ungewöhnlich. Ich würde sie aber nur kaufen, wenn klar ist, dass „7.1“ hier virtuell arbeitet. Wer echtes Atmos oder präzise diskrete Kanäle möchte, sollte direkt ein anderes System wählen.
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