ULTIMEA Poseidon D60 Test
ULTIMEA Poseidon D60 Test: Günstiges 5.1-Heimkino mit Dolby Atmos und echten Rear-Lautsprechern
Aktualisiert am 24. August 2026
Unser Testurteil: 8,8/10
Die ULTIMEA Poseidon D60 gehört zu den Soundbar-Systemen, bei denen der Preis zunächst kaum zur Ausstattung passen möchte. Statt nur einer Soundbar und einem virtuellen Surround-Modus liefert ULTIMEA ein vollständiges 5.1-System mit kompakter Front-Soundbar, zwei physischen Rear-Lautsprechern und einem separaten Subwoofer. Dolby Atmos, HDMI eARC, Optical, AUX, USB, Bluetooth 5.3 und inzwischen auch eine App-Steuerung gehören ebenfalls zum Funktionsumfang.
Im ULTIMEA Poseidon D60 Test ist vor allem der Aufbau interessant. In der 40 Zentimeter breiten Soundbar arbeiten drei 2,25-Zoll-Treiber. Zwei weitere 2,25-Zoll-Treiber befinden sich in den beiden Surround-Lautsprechern. Für den Bass ist ein separater 5,25-Zoll-Subwoofer zuständig. Insgesamt kommen damit sechs Lautsprecher beziehungsweise Treiber zum Einsatz. Der Frequenzbereich wird von ULTIMEA mit 40 Hz bis 18 kHz angegeben.
Der entscheidende Unterschied zu vielen günstigen Dolby-Atmos-Soundbars besteht in den beiden Rear-Lautsprechern. Sie stehen tatsächlich hinter oder seitlich hinter dem Zuschauer und können dadurch Schall aus dem hinteren Bereich des Raums erzeugen. Virtuelle Surround-Verfahren versuchen dies lediglich über Reflexionen und Signalverarbeitung nachzubilden.
Gleichzeitig muss Dolby Atmos bei der Poseidon D60 richtig eingeordnet werden. Das System besitzt keine nach oben abstrahlenden Up-Firing-Lautsprecher. Höheninformationen werden daher nicht über physische Deckenkanäle erzeugt. ULTIMEA verarbeitet Dolby Atmos, der vertikale Effekt bleibt jedoch stärker virtuell als bei 5.1.2- oder 5.1.4-Systemen mit echten Höhenlautsprechern.
Genau diesen Punkt bestätigt auch ein aktueller unabhängiger Test von TechRadar. Dort werden die überraschend gute Surroundwirkung und die klare Sprachwiedergabe gelobt, während die fehlenden Up-Firing-Treiber als Grenze der Atmos-Wiedergabe genannt werden. Auch beim Subwoofer zeigt der Test Grenzen: Für den günstigen Gesamtpreis liefert er ein brauchbares Fundament, erreicht aber nicht die Tiefe und Kraft größerer Bassboxen.
Für ein preiswertes Heimkino ist die Poseidon D60 trotzdem ungewöhnlich vollständig. Besonders Käufer, die tatsächlich Lautsprecher hinter dem Sofa möchten und kein großes Budget haben, bekommen hier wesentlich mehr physische Surround-Hardware als bei vielen reinen Soundbars derselben Preisklasse.
Unsere Bewertung im ULTIMEA Poseidon D60 Test
- Filme: 9,1/10 – echte Rear-Lautsprecher, Center-Treiber und Subwoofer ergeben für den Preis ein erstaunlich vollständiges Filmsetup.
- Surround: 9,3/10 – physische Lautsprecher hinter dem Hörplatz sind der größte Vorteil gegenüber vielen günstigen Soundbars.
- Dolby Atmos: 8,0/10 – Atmos wird unterstützt, echte Up-Firing-Höhenlautsprecher fehlen jedoch.
- Dialoge: 9,0/10 – Sprache wird im Film- und besonders im Dialogue-Modus klar wiedergegeben.
- Bass: 8,0/10 – der 5,25-Zoll-Subwoofer ergänzt das System sinnvoll, ist aber kein Tiefbassmonster.
- Musik: 7,9/10 – gut für alltägliches Streaming, klanglich aber weniger überzeugend als bei Filmen.
- Gaming: 8,9/10 – Rear-Lautsprecher erhöhen die räumliche Wirkung bei Spielen deutlich.
- Anschlüsse: 9,2/10 – HDMI eARC, Optical, AUX, USB und Bluetooth 5.3 decken praktisch alle normalen Anwendungen ab.
- Bedienung: 9,0/10 – Fernbedienung, App und separat einstellbare Rear- und Basspegel bieten viel Kontrolle.
- Aufstellung: 8,3/10 – Komponenten sind sehr kompakt, die Rear-Lautsprecher benötigen allerdings Kabel zum Subwoofer.
- Verarbeitung: 8,4/10 – einfaches Material, aber unabhängige Tests bescheinigen dem System eine für den Preis ordentliche Verarbeitung.
- Preis-Leistung: 9,6/10 – echtes 5.1 mit Rear-Lautsprechern, Subwoofer und Atmos ist in dieser Preisklasse selten.
Vorteile und Nachteile der ULTIMEA Poseidon D60
Vorteile
- Echtes 5.1-Kanal-System
- Zwei physische Rear-Lautsprecher im Lieferumfang
- Separater Subwoofer
- Subwoofer drahtlos mit der Soundbar verbunden
- 5,25-Zoll-Tieftöner
- Drei 2,25-Zoll-Treiber in der Soundbar
- Zwei 2,25-Zoll-Treiber in den Rear-Lautsprechern
- Insgesamt sechs Treiber
- Dolby Atmos
- HDMI eARC
- Optischer Digitaleingang
- AUX-Eingang
- USB
- Bluetooth 5.3
- Smart-App-Steuerung bei der aktuellen Version
- BassMX
- Separat regelbarer Subwoofer
- Separat regelbare Rear-Lautsprecher
- Movie-Modus
- Dialogue-Modus
- Music-Modus
- Frequenzbereich von 40 Hz bis 18 kHz laut Hersteller
- Maximaler Schalldruck über 103 dB laut Hersteller
- Signal-Rausch-Abstand mindestens 87 dB laut Hersteller
- Sehr kompakte Soundbar
- Kompakte Rear-Lautsprecher
- Sehr kompakter Subwoofer
- eARC-Kabel enthalten
- Optisches Kabel enthalten
- RCA-Kabel enthalten
- 3,5-mm-auf-RCA-Kabel enthalten
- Wandhalterungen enthalten
- Fernbedienung enthalten
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile
- Keine physischen Up-Firing-Lautsprecher
- Atmos-Höhenwirkung deshalb deutlich begrenzter als bei 5.1.2-Systemen
- Kein DTS:X
- DTS wird nach unabhängigem Test nicht nativ dekodiert
- Rear-Lautsprecher nicht vollständig kabellos
- Rear-Lautsprecher werden per Kabel mit dem Subwoofer verbunden
- Subwoofer muss deshalb sinnvoll in Nähe der Rear-Lautsprecher positioniert werden
- 5,25-Zoll-Subwoofer liefert weniger Tiefbass als größere 8- oder 10-Zoll-Modelle
- Musikwiedergabe weniger überzeugend als Filmton
- Nur drei grundlegende EQ-Modi
- Keine automatische Raumkalibrierung
- Keine Up-Firing-Rears
- Keine WLAN-Streamingplattform wie AirPlay oder Spotify Connect
- Keine Multiroom-Funktion
- Kein zusätzlicher HDMI-Eingang für Zuspieler dokumentiert
- Verarbeitung einfacher als bei Premiumsystemen
- Kabel der Rear-Lautsprecher müssen im Raum verlegt werden
Die wichtigsten Alternativen zur ULTIMEA Poseidon D60 im Kurzvergleich
Die Poseidon D60 ist vor allem dann stark, wenn ein preiswertes System mit echten Rear-Lautsprechern gesucht wird. Wer mehr Bass, echte Höhenkanäle oder weniger Kabel möchte, findet jedoch leistungsfähigere Alternativen.
- LG S80TR: deutlich höher positioniertes 5.1.3-System mit drei echten Höhenkanälen und Rear-Lautsprechern für anspruchsvolleres Dolby Atmos.
- Hisense AX5140Q: interessantes Mehrkanalsystem für Käufer, die ebenfalls möglichst viel physische Surround-Hardware suchen.
- Samsung HW-Q935GF: wesentlich aufwendigeres Heimkino-System mit stärker ausgeprägter Atmos-Wiedergabe.
- LG DS77TY: 3.1.3-System mit echten Up-Firing-Kanälen, dafür ohne Rear-Lautsprecher im Grundpaket.
- Sony BRAVIA Theatre Bar 6: stärkeres Marken-System mit großem separatem Subwoofer und Fokus auf Filmton.
Technische Daten im ULTIMEA Poseidon D60 Test
- Produkt: ULTIMEA Poseidon D60
- System: Soundbar, Subwoofer und zwei Rear-Lautsprecher
- Kanäle: 5.1
- Gesamtzahl der Treiber: 6
- Soundbar-Treiber: 3 × 2,25 Zoll
- Rear-Treiber: 2 × 2,25 Zoll
- Subwoofer: 1 × 5,25 Zoll
- Dolby Atmos: ja
- DTS:X: nein
- Up-Firing-Lautsprecher: nein
- Frequenzbereich: 40 Hz bis 18 kHz
- Maximaler Schalldruck: über 103 dB laut ULTIMEA
- Signal-Rausch-Verhältnis: mindestens 87 dB
- Verzerrung: unter 1 Prozent laut Hersteller
- Movie-EQ: ja
- Dialogue-EQ: ja
- Music-EQ: ja
- BassMX: ja
- App-Steuerung: ja bei aktueller Produktversion
- Rear-Pegel einstellbar: ja
- Subwoofer-Pegel einstellbar: ja
- HDMI eARC: 1
- Optical: 1
- AUX: 1
- USB: 1
- Bluetooth: 5.3
- Rear-Lautsprecher: kabelgebunden
- Subwoofer: drahtlos mit der Soundbar verbunden
- Stromversorgung Soundbar: 15 V / 3 A
- Soundbar-Abmessungen: 400 × 70 × 90 mm
- Soundbar-Gewicht: 1,36 kg
- Subwoofer-Abmessungen: 155 × 244 × 215 mm
- Subwoofer-Gewicht: 2,72 kg
- Rear-Abmessungen: jeweils 135 × 70 × 90 mm
- Rear-Gewicht: zusammen ca. 0,47 kg laut Herstellerangabe
- Gesamtnettogewicht: ca. 5,7 kg
Klangqualität: Wie gut klingt die ULTIMEA Poseidon D60?
Die Klangqualität ist überraschend ordentlich, wenn Preis und Abmessungen berücksichtigt werden. Besonders interessant ist, dass die D60 nicht versucht, sämtliche Aufgaben aus einem einzigen kleinen Gehäuse zu erledigen. Stimmen und Frontinformationen kommen aus der Soundbar, tiefe Frequenzen werden an den Subwoofer ausgelagert und rückwärtige Effekte übernehmen zwei physische Satelliten.
Ein unabhängiger Test von 4KFilme beschreibt den Klang als kräftig und klar verständlich. Auch die Trennung zwischen höheren und tieferen Frequenzen wird dort positiv bewertet. TechRadar kommt in einem aktuellen Test zu einer ähnlichen Einschätzung und nennt besonders die klare Dialogwiedergabe und die gute Surroundwirkung als Stärken.
Frontbühne
Die Soundbar selbst ist mit nur 40 Zentimetern überraschend klein. Dadurch ist die physische Links-Rechts-Trennung geringer als bei einer 90 oder 120 Zentimeter breiten Premium-Soundbar. ULTIMEA kompensiert das teilweise durch die Surround-Lautsprecher und digitale Signalverarbeitung.
Dialoge
Der mittlere der drei Soundbar-Treiber sorgt für eine klar definierte Frontmitte. Der Dialogue-Modus hebt Sprache zusätzlich stärker hervor. Gerade Serien, Nachrichtensendungen und Filme mit leise gemischten Dialogen profitieren davon.
Höhen
Die Höhen werden ordentlich und verständlich wiedergegeben. 4KFilme beschreibt die Wiedergabe im Film-Modus als kräftig mit gut verständlichen Höhen. Ein aktueller TechRadar-Test sieht die Dialogdarstellung ebenfalls positiv.
Sweetspot
Die sehr kompakte Front-Soundbar hat allerdings einen relativ begrenzten optimalen Hörbereich. 4KFilme weist darauf hin, dass die beste Klangqualität vor allem in einem nicht übermäßig breiten Sweetspot erreicht wird.
Klangfazit
Für ein günstiges Komplettsystem ist die Klangqualität überzeugend. Ihre Stärke ist weniger audiophile Feinzeichnung als ein kräftiges und räumliches Gesamtbild bei Filmen und Serien.
Echte Rear-Lautsprecher im ULTIMEA Poseidon D60 Test
Die beiden Rear-Lautsprecher sind für mich das wichtigste Argument für die Poseidon D60. Sehr viele günstige Soundbars schreiben „5.1“, „Surround“ oder sogar „Dolby Atmos“ auf die Verpackung, obwohl sämtliche Lautsprecher vor dem Zuschauer stehen.
Bei der Poseidon D60 gibt es dagegen tatsächlich zwei kleine Satelliten, die hinter beziehungsweise seitlich hinter dem Hörplatz positioniert werden können.
Schall kommt wirklich von hinten
Ein vorbeifahrendes Fahrzeug, ein Geräusch im Hintergrund oder eine Bewegung durch einen Filmraum kann dadurch physisch hinter dem Zuschauer wiedergegeben werden. Das ist grundsätzlich etwas anderes als virtuelle Surround-Simulation.
Positionierung
ULTIMEA ermöglicht unterschiedliche Aufstellungen. Für eine ausgeprägte Surroundwirkung sollten die Satelliten seitlich hinter oder hinter dem Hörplatz positioniert werden.
Rear-Pegel regelbar
Die Lautstärke der Surround-Lautsprecher kann angepasst werden. Das ist besonders praktisch, wenn die Lautsprecher aufgrund der Raumform unterschiedlich weit vom Sitzplatz entfernt stehen.
Nicht komplett kabellos
Hier gibt es allerdings einen wichtigen Unterschied zwischen Werbeaussage und praktischer Installation. Die Rear-Lautsprecher sind über Kabel mit dem Subwoofer verbunden. Der Subwoofer selbst kommuniziert drahtlos mit der Soundbar.
Rear-Fazit
Wer echtes Surround von hinten zu einem niedrigen Preis sucht, bekommt mit der D60 einen erheblichen Vorteil gegenüber reinen Front-Soundbars. Vollständig kabellos ist die hintere Installation allerdings nicht.
Dolby Atmos: Echtes Atmos oder nur virtueller Höheneffekt?
Die ULTIMEA Poseidon D60 unterstützt Dolby Atmos über HDMI eARC. Das ist technisch korrekt, darf aber nicht mit einem System verwechselt werden, das eigene Höhenlautsprecher besitzt.
Keine Up-Firing-Treiber
In der Soundbar befinden sich drei nach vorne abstrahlende 2,25-Zoll-Treiber. Die Rear-Lautsprecher strahlen ebenfalls konventionell ab. Nach oben gerichtete Treiber gibt es nicht.
Keine echten .2-Höhenkanäle
Ein 5.1.2-System besitzt zwei zusätzliche Höhenkanäle. Die Poseidon D60 bleibt dagegen bei 5.1.
Atmos-Signal wird trotzdem verarbeitet
Dolby-Atmos-Inhalte können über eARC wiedergegeben werden. Die räumliche Signalverarbeitung vergrößert das Klangfeld, der Eindruck von Klang direkt über dem Zuschauer ist jedoch begrenzter.
TechRadar bestätigt diese Grenze
Im aktuellen unabhängigen Test wird genau das als einer der wichtigsten Unterschiede zu aufwendigeren Atmos-Soundbars genannt: Die Surroundwirkung der Rear-Lautsprecher funktioniert gut, die vertikale Atmos-Ebene bleibt wegen fehlender Up-Firing-Lautsprecher weniger ausgeprägt.
Atmos-Fazit
Die Dolby-Atmos-Unterstützung ist ein sinnvoller Zusatz, aber nicht der Hauptgrund für den Kauf. Der eigentliche räumliche Vorteil der Poseidon D60 sind die beiden physischen Rear-Lautsprecher.
5,25-Zoll-Subwoofer und BassMX
Der Subwoofer misst nur 155 × 244 × 215 Millimeter und ist damit erheblich kleiner als die Bassboxen vieler großer Heimkino-Systeme. Trotzdem erfüllt er eine wichtige Aufgabe: Tiefe Frequenzen müssen nicht von den kleinen 2,25-Zoll-Treibern der Soundbar erzeugt werden.
5,25-Zoll-Treiber
ULTIMEA verbaut einen 5,25-Zoll-Tieftöner. Für ein so kompaktes Komplettsystem ist das eine sinnvolle Größe.
BassMX
Über BassMX lässt sich der Subwoofer-Pegel verändern. Neuere Firmware beziehungsweise aktuelle Versionen bieten eine feinere Bassanpassung als frühe Serienmodelle.
Filme
Actionfilme profitieren deutlich vom zusätzlichen Tiefton. Explosionen, Motorengeräusche und Soundtracks bekommen mehr Fundament als über integrierte Fernsehlautsprecher.
Grenzen
4KFilme stellte bereits im früheren Test fest, dass der kleine Subwoofer keine Gläser im Schrank zum Vibrieren bringt. TechRadar bewertet den Bass ebenfalls als einen der Bereiche, in denen die D60 hinter größeren Konkurrenzsystemen zurückbleibt.
Bass-Fazit
Für kleine bis mittelgroße Räume reicht der Subwoofer gut aus. Wer extrem tiefen und körperlich spürbaren Heimkinobass erwartet, benötigt eine größere Bassbox.
HDMI eARC im ULTIMEA Poseidon D60 Test
HDMI eARC ist die wichtigste Verbindung zu einem modernen Fernseher. Darüber können hochwertige Dolby-Signale einschließlich Dolby Atmos übertragen werden.
Nur ein Kabel zum Fernseher
Das TV-Gerät dient als zentrale Schaltstelle. Streamingboxen, Konsolen oder Blu-ray-Player werden direkt mit dem Fernseher verbunden, während das Audiosignal über eARC an die Soundbar zurückgeht.
eARC-Kabel im Lieferumfang
ULTIMEA liefert ein entsprechendes Kabel bereits mit. Das ist in dieser Preisklasse positiv.
Keine Notwendigkeit für einen HDMI-Eingang
Ein separater HDMI-Eingang an der Soundbar wäre zwar praktisch, ist bei modernen Fernsehern mit mehreren HDMI-Buchsen aber nicht zwingend erforderlich.
eARC-Fazit
Für Dolby Atmos und einen modernen TV sollte HDMI eARC eindeutig die bevorzugte Verbindung sein.
Optical, AUX und USB
Die ULTIMEA Poseidon D60 ist nicht ausschließlich auf HDMI angewiesen. Zusätzlich stehen Optical, AUX und USB zur Verfügung.
Optical
Der optische Digitaleingang eignet sich für ältere Fernseher ohne eARC. Dolby Atmos kann über diese Verbindung jedoch nicht in derselben Form genutzt werden wie über HDMI eARC.
AUX
Der analoge Eingang erweitert die Kompatibilität mit älteren Fernsehern, PCs, CD-Playern und anderen Audioquellen.
USB
Ein USB-Anschluss gehört ebenfalls zur offiziellen Ausstattung. Welche Dateiformate in allen Firmwareversionen unterstützt werden, dokumentiert ULTIMEA auf der aktuellen Produktseite allerdings nicht besonders detailliert.
Anschluss-Fazit
Die Auswahl ist für ein günstiges System sehr gut. Gerade Optical und AUX ermöglichen die Verwendung mit älterer Hardware.
Bluetooth 5.3 und App-Steuerung
Bluetooth 5.3 ermöglicht die direkte Verbindung mit Smartphone, Tablet oder Notebook.
Musik ohne Fernseher
Der Fernseher muss nicht eingeschaltet sein, wenn Spotify, YouTube Music oder andere Dienste vom Smartphone wiedergegeben werden.
Aktuelle App-Steuerung
ULTIMEA führt die Poseidon D60 inzwischen ausdrücklich mit Smart App Control. Darüber können verschiedene Einstellungen komfortabler verändert werden als ausschließlich über die Fernbedienung.
Ältere Testgeräte beachten
Frühe Tests der Poseidon D60 stammen aus dem Jahr 2023. Seitdem wurden Firmware und Bedienmöglichkeiten erweitert. Deshalb können ältere Testberichte in einzelnen Bedienfunktionen vom heute angebotenen Modell abweichen.
Bluetooth-Fazit
Bluetooth 5.3 und App-Steuerung erhöhen den Komfort deutlich und machen die D60 flexibler als viele ältere Budget-Heimkinosysteme.
Drei EQ-Modi: Movie, Dialogue und Music
ULTIMEA hält die Klangmodi übersichtlich. Statt einer langen Liste stehen drei grundlegende EQ-Einstellungen zur Verfügung.
Movie
Der Film-Modus legt den Schwerpunkt stärker auf Dynamik und räumliche Wirkung. Für Filme und auch Gaming ist er die naheliegende Einstellung.
Dialogue
Der Dialogue-Modus hebt Sprache hervor. Nachrichtensendungen, Serien, Podcasts und Filme mit schlecht verständlichen Stimmen profitieren davon.
Music
Der Musikmodus verändert die Abstimmung stärker in Richtung voller und bassbetonter Musikwiedergabe.
Keine aufwendige Raumkorrektur
Eine automatische Einmessung wie bei teuren Samsung-, LG- oder Sonos-Systemen gibt es nicht. Pegel von Bass und Surround können jedoch manuell angepasst werden.
EQ-Fazit
Drei Modi reichen für den vorgesehenen Einsatzzweck. Wer jeden Frequenzbereich individuell einmessen möchte, braucht eine höhere Geräteklasse.
Filme und Serien mit der ULTIMEA Poseidon D60
Filme sind die größte Stärke des Systems. Genau dort kann der 5.1-Aufbau seine Vorteile gegenüber einfachen Soundbars ausspielen.
Actionfilme
Der Subwoofer erzeugt das Tieftonfundament, während die Rear-Lautsprecher Bewegungen und Effekte hinter dem Zuschauer darstellen.
Horrorfilme
Geräusche hinter dem Sitzplatz funktionieren besonders gut bei Horror und Thriller. Eine virtuelle Front-Soundbar kann diese Position nur simulieren, während die D60 tatsächlich Lautsprecher hinten besitzt.
Serien
Bei dialoglastigen Serien ist der Dialogue-Modus hilfreich. Stimmen bleiben verständlich, ohne die Gesamtlautstärke übermäßig erhöhen zu müssen.
Dolby-Atmos-Filme
Atmos wird verarbeitet und erweitert die räumliche Darstellung. Echte Effekte deutlich oberhalb des Zuschauers bleiben aufgrund fehlender Höhenlautsprecher jedoch eingeschränkt.
Film-Fazit
Gerade für Filmfans mit kleinem Budget ist die Poseidon D60 ausgesprochen interessant. Echtes 5.1 bringt im Alltag mehr als viele rein virtuelle Kanalversprechen günstiger Soundbars.
Gaming mit der ULTIMEA Poseidon D60
Auch bei Spielen bringen physische Rear-Lautsprecher einen klaren Vorteil.
Action- und Adventure-Spiele
Umgebungsgeräusche können den Spieler stärker umschließen. Regen, Fahrzeuge, Stimmen oder andere Effekte werden nicht ausschließlich aus Richtung des Monitors beziehungsweise Fernsehers wiedergegeben.
Rennspiele
Fahrzeuge können akustisch am Hörplatz vorbeiziehen. Der Subwoofer verstärkt gleichzeitig Motorengeräusche und Kollisionen.
Shooter
Die hinteren Lautsprecher erhöhen die räumliche Wirkung deutlich. Für hochkompetitives Gaming bleibt ein gutes Headset bei der präzisen Ortung allerdings überlegen.
Konsole über Fernseher
PlayStation und Xbox werden sinnvollerweise direkt am TV angeschlossen. Das Audiosignal gelangt anschließend über HDMI eARC zur Poseidon D60.
Gaming-Fazit
Für Singleplayer- und Wohnzimmer-Gaming gehört die Poseidon D60 zu den interessanteren günstigen Systemen, weil sie tatsächliche rückwärtige Lautsprecher mitbringt.
Musik mit der ULTIMEA Poseidon D60
Bei Musik ist das Ergebnis weniger außergewöhnlich. Das System wurde primär für Heimkino und räumliche Wiedergabe konstruiert.
Pop und Rock
Stimmen und Instrumente werden ordentlich dargestellt. Der Subwoofer ergänzt Bassgitarre und Schlagzeug.
Elektronische Musik
Hier kann BassMX sinnvoll sein. Die Tieftonleistung bleibt allerdings durch die kompakte 5,25-Zoll-Bassbox begrenzt.
Stereo-Musik
Für klassische Stereo-Aufnahmen sind zwei hochwertige, weiter auseinanderstehende Aktivlautsprecher konstruktiv besser geeignet.
TechRadar-Einordnung
Der aktuelle unabhängige Test bewertet die Musikwiedergabe als brauchbar für Hintergrundmusik, bemängelt aber im Vergleich mit besseren Soundbars Tiefe und Detailreichtum.
Musik-Fazit
Musik funktioniert gut als Zusatzfunktion. Kaufen würde ich die Poseidon D60 aber eindeutig wegen Film, Gaming und Surround.
ULTIMEA Poseidon D60 im ausführlichen Vergleich
ULTIMEA Poseidon D60 oder LG S80TR?
Die LG S80TR ist technisch deutlich aufwendiger. Mit 5.1.3 Kanälen besitzt sie zusätzliche physische Höhenkanäle und kann Dolby Atmos dadurch wesentlich vollständiger darstellen.
Beide Systeme bringen Rear-Lautsprecher und Subwoofer mit. LG bietet zusätzlich umfangreiches WLAN-Streaming, Raumkorrektur und moderne Gamingfunktionen.
Die Poseidon D60 gewinnt dagegen beim Preis. Wer echtes Surround möglichst günstig möchte, braucht die deutlich teurere LG nicht zwangsläufig.
ULTIMEA Poseidon D60 oder Hisense AX5140Q?
Die Hisense AX5140Q richtet sich ebenfalls an preisbewusste Heimkino-Käufer und bietet ein umfangreiches Mehrkanalkonzept.
Hisense ist interessanter, wenn modernere Heimkinotechnik und ein größeres System gewünscht werden. Die D60 punktet besonders mit ihrer sehr kompakten Bauform und dem niedrigen Einstiegspreis.
ULTIMEA Poseidon D60 oder Samsung HW-Q935GF?
Die Samsung HW-Q935GF spielt technisch mehrere Klassen höher und bietet ein wesentlich aufwendigeres physisches Mehrkanalsystem.
Samsung ist für anspruchsvolles Dolby Atmos und eine stärkere Integration mit modernen Samsung-TVs klar überlegen. Die ULTIMEA kostet jedoch nur einen Bruchteil und liefert trotzdem echte Rear-Kanäle.
ULTIMEA Poseidon D60 oder LG DS77TY?
Die LG DS77TY setzt auf 3.1.3 Kanäle. Sie besitzt keine Rear-Lautsprecher im Grundpaket, dafür aber drei echte Up-Firing-Kanäle.
Die Entscheidung ist deshalb sehr interessant: ULTIMEA erzeugt physischen Klang hinter dem Zuschauer, LG besitzt echten Klang von oben. Für Surround von hinten würde ich die D60 bevorzugen, für Atmos-Höhenwirkung die LG.
ULTIMEA Poseidon D60 oder Sony BRAVIA Theatre Bar 6?
Die Sony BRAVIA Theatre Bar 6 ist deutlich teurer und setzt stärker auf Markenintegration, hochwertigen Filmton und einen größeren Subwoofer.
ULTIMEA bietet dagegen Rear-Lautsprecher bereits im Paket. Wer möglichst viel physische Surround-Hardware für wenig Geld möchte, bekommt mit der D60 das ungewöhnlichere Preis-Leistungs-Angebot.
Unabhängige Tests zur ULTIMEA Poseidon D60
TechRadar 2026
TechRadar hat die Poseidon D60 aktuell erneut eingeordnet. Positiv bewertet werden der niedrige Preis, die klare Dialogwiedergabe, die überraschend gute Surroundwirkung der Rear-Lautsprecher und die umfangreiche Konnektivität.
Kritisiert werden vor allem der relativ schwache Tiefbass des kleinen Subwoofers, die einfache Kunststoffanmutung und die begrenzte Atmos-Höhenwirkung aufgrund fehlender Up-Firing-Lautsprecher.
4KFilme
4KFilme testete die Poseidon D60 bereits 2023 ausführlich. Das System erhielt dort eine klare Preis-Leistungs-Empfehlung. Gelobt wurden die kompakte Bauform, einfache Installation, die für den Preis gute Verarbeitung und die ausgewogene Klangdynamik.
Der Test bestätigt auch die praktische Verkabelung: Die Soundbar verbindet sich drahtlos mit dem Subwoofer, während die beiden Rear-Lautsprecher über jeweils lange Kabel am Subwoofer angeschlossen werden.
The Gadgeteer
Auch The Gadgeteer bewertet die D60 als deutliches Upgrade gegenüber schwachem Fernsehton. Besonders Sprache und das zusätzliche Bassfundament wurden positiv wahrgenommen.
Unsere Einordnung
Die unabhängigen Tests zeichnen insgesamt ein recht einheitliches Bild. Die D60 ist kein Premium-Atmos-System, sondern ein ungewöhnlich vollständiges Budget-Heimkino. Ihre stärkste Eigenschaft ist echter 5.1-Surround zu einem Preis, bei dem viele Konkurrenten nur eine einzelne Soundbar anbieten.
Aufstellung und Kabelmanagement
Die kompakte Größe ist zunächst ein großer Vorteil. Die Soundbar ist nur 40 Zentimeter breit, der Subwoofer benötigt weniger Platz als viele größere Modelle und auch die beiden Satelliten sind klein.
Soundbar
Mit 400 × 70 × 90 Millimetern lässt sie sich problemlos vor vielen Fernsehern aufstellen. Die sieben Zentimeter Höhe sollten trotzdem mit dem Abstand zwischen TV-Möbel und Bildschirmkante verglichen werden.
Rear-Lautsprecher
Die kleinen Satelliten können auf Möbeln, Ständern oder mithilfe der mitgelieferten Halterungen montiert werden.
Subwoofer und Rear-Kabel
Der entscheidende Punkt ist die Position des Subwoofers. Da die Rear-Lautsprecher dort angeschlossen werden, sollte er so stehen, dass sich die Kabel sinnvoll zu beiden rückwärtigen Lautsprechern führen lassen.
Sechs Meter Verbindungskabel
Die langen Kabel geben bei normalen Wohnzimmern ausreichend Spielraum. Wer grundsätzlich keine sichtbaren Kabel hinter dem Sofa möchte, sollte allerdings ein System mit vollständig drahtlosen Rear-Modulen wählen.
Aufstellungs-Fazit
Das System selbst benötigt wenig Platz. Etwas Planung ist hauptsächlich für die Kabel der Rear-Lautsprecher notwendig.
Preis-Leistung im ULTIMEA Poseidon D60 Test
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist der Bereich, in dem die Poseidon D60 besonders schwer zu schlagen ist. ULTIMEA selbst führt das System aktuell je nach Region und Aktion ungefähr im Bereich um 150 bis 200 Euro. Händlerpreise können davon abweichen.
Bis ungefähr 150 Euro halte ich die Poseidon D60 für ein außergewöhnlich starkes Angebot. Echte Rear-Lautsprecher, Subwoofer, Dolby Atmos, HDMI eARC und Bluetooth 5.3 bekommt man in diesem Bereich nur selten gemeinsam.
Zwischen 150 und 200 Euro bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut. Gerade Käufer, denen echtes Surround wichtiger als perfekte Atmos-Höhenwirkung ist, bekommen viel Hardware.
Zwischen 200 und 250 Euro würde ich stärker vergleichen. Hier tauchen regelmäßig größere Hisense-, LG- oder Samsung-Systeme im Angebot auf.
Über ungefähr 250 Euro würde ich prüfen, ob bereits ein 5.1.2-System mit echten Up-Firing-Lautsprechern verfügbar ist. Dann verliert der größte Preisvorteil der D60 langsam an Bedeutung.
Der entscheidende Punkt ist jedoch: Viele Soundbars um 150 Euro liefern nur eine Frontleiste und vielleicht einen Subwoofer. ULTIMEA legt noch zwei echte Surround-Lautsprecher dazu. Genau deshalb ist das Paket für Heimkino-Einsteiger so interessant.
Fazit: Lohnt sich die ULTIMEA Poseidon D60?
Ja. Die ULTIMEA Poseidon D60 ist eines der interessanteren Soundbar-Systeme für Käufer, die mit möglichst wenig Geld tatsächlich räumlichen Filmton erzeugen möchten.
Der wichtigste Grund dafür sind die beiden Rear-Lautsprecher. Statt Surround ausschließlich digital vor dem Fernseher zu simulieren, können Effekte tatsächlich hinter dem Hörplatz wiedergegeben werden. Gerade bei Filmen und Spielen ist das ein grundlegender Unterschied.
Auch der separate Subwoofer gehört zu einem richtigen 5.1-System dazu. Der 5,25-Zoll-Treiber ist zwar relativ klein und erreicht nicht die Tiefbassleistung großer Premium-Subwoofer, schließt aber die erhebliche Basslücke integrierter TV-Lautsprecher.
Die Soundbar selbst besitzt drei 2,25-Zoll-Treiber. Zusammen mit zwei Rear-Treibern und dem Subwoofer kommt das System auf sechs physische Schallwandler. Für ein derart kompaktes Paket ist das ordentlich.
Dolby Atmos ist vorhanden und kann über HDMI eARC verarbeitet werden. Ich würde die Poseidon D60 trotzdem nicht hauptsächlich wegen Atmos kaufen. Ohne Up-Firing-Lautsprecher fehlt eine echte physische Höhenebene, und genau das bestätigen auch unabhängige Tests.
Wer eine ausgeprägte Klangkuppel mit Geräuschen deutlich oberhalb des Hörplatzes erwartet, sollte ein 5.1.2-, 5.1.4- oder noch größeres System wählen.
Bei horizontalem Surround ist die Situation genau umgekehrt. Dort besitzt die D60 aufgrund ihrer echten hinteren Lautsprecher einen konstruktiven Vorteil gegenüber zahlreichen Soundbars, die wesentlich teurer sind und trotzdem ausschließlich vorne stehen.
Auch die Anschlussausstattung gefällt. HDMI eARC ist für moderne Fernseher ideal. Optical hält ältere TVs kompatibel, AUX erweitert die Möglichkeiten nochmals und Bluetooth 5.3 ermöglicht unkomplizierte Musikwiedergabe vom Smartphone.
Die aktuelle App-Steuerung verbessert den Bedienkomfort zusätzlich. Bass und Surround können angepasst werden, sodass das System zumindest grundlegend an unterschiedliche Räume und Sitzpositionen angepasst werden kann.
Die Grenzen sind trotzdem deutlich. Der kleine Subwoofer ist kein Bassmonster. DTS wird nicht nativ unterstützt. Es gibt keine automatische Raumkorrektur und keine Premium-Netzwerkplattform mit AirPlay, Chromecast oder Spotify Connect.
Auch die Rear-Lautsprecher sind nur teilweise kabellos. Zwischen Soundbar und Subwoofer besteht eine Funkverbindung, die Satelliten selbst müssen jedoch mit Kabeln am Subwoofer angeschlossen werden.
Für mich sind das angesichts der Preisklasse akzeptable Kompromisse. Entscheidend ist, dass ULTIMEA das verfügbare Budget in Komponenten steckt, die den Heimkino-Eindruck tatsächlich verändern: Subwoofer und physische Rear-Lautsprecher.
Bis ungefähr 150 bis 180 Euro finde ich die Poseidon D60 deshalb ausgesprochen empfehlenswert. Wer für möglichst wenig Geld von Fernsehlautsprechern auf echtes 5.1 wechseln möchte, findet nur wenige ähnlich vollständige Pakete.
Wer dagegen bereits mehrere hundert Euro investieren kann, sollte ein System mit echten Höhenlautsprechern und größerem Subwoofer vergleichen. Dann lässt sich nicht nur die horizontale Surroundebene, sondern auch Dolby Atmos deutlich überzeugender darstellen.
Unser Gesamturteil im ULTIMEA Poseidon D60 Test: 8,8 von 10 Punkten.
FAQ zum ULTIMEA Poseidon D60 Test
Ist die ULTIMEA Poseidon D60 gut?
Ja. Besonders für Heimkino-Einsteiger bietet die Poseidon D60 sehr viel Ausstattung. Echte Rear-Lautsprecher, ein separater Subwoofer, Dolby Atmos und HDMI eARC sind in dieser Preisklasse ungewöhnlich. Die wichtigsten Einschränkungen sind der relativ kleine Subwoofer und die fehlenden echten Höhenlautsprecher.
Ist die ULTIMEA Poseidon D60 echtes 5.1?
Ja. Das System besitzt drei Frontlautsprecher beziehungsweise Fronttreiber, zwei physische Surround-Lautsprecher und einen separaten Subwoofer. Damit unterscheidet es sich von Soundbars, die 5.1 lediglich virtuell simulieren.
Wie viele Lautsprecher hat die Poseidon D60?
ULTIMEA nennt insgesamt sechs Treiber: drei 2,25-Zoll-Treiber in der Soundbar, zwei 2,25-Zoll-Treiber in den Rear-Lautsprechern und einen 5,25-Zoll-Treiber im Subwoofer.
Hat die ULTIMEA Poseidon D60 Dolby Atmos?
Ja. Dolby Atmos wird unterstützt und kann insbesondere über HDMI eARC genutzt werden.
Hat die Poseidon D60 echte Höhenlautsprecher?
Nein. Es gibt keine nach oben abstrahlenden Up-Firing-Treiber. Atmos-Höheninformationen werden deshalb nicht so physisch dargestellt wie bei einem 5.1.2- oder 5.1.4-System.
Unterstützt die ULTIMEA Poseidon D60 DTS:X?
Nein. DTS:X gehört nicht zur dokumentierten Ausstattung. Ein unabhängiger Test von 4KFilme weist außerdem darauf hin, dass DTS-Formate nicht nativ verarbeitet werden.
Hat die Poseidon D60 Rear-Lautsprecher?
Ja. Zwei kompakte Surround-Lautsprecher gehören bereits zum Lieferumfang.
Sind die Rear-Lautsprecher kabellos?
Nicht vollständig. Die beiden Rear-Lautsprecher werden über Kabel mit dem Subwoofer verbunden. Der Subwoofer kommuniziert wiederum drahtlos mit der Soundbar.
Wie lang sind die Kabel der Rear-Lautsprecher?
In unabhängigen Tests und dem Lieferumfang werden ungefähr sechs Meter lange Verbindungskabel genannt. Damit lassen sich die Satelliten in normalen Wohnzimmern relativ flexibel aufstellen.
Hat die ULTIMEA Poseidon D60 einen Subwoofer?
Ja. Ein separater Subwoofer gehört zum Paket.
Ist der Subwoofer kabellos?
Die Signalverbindung zwischen Soundbar und Subwoofer ist drahtlos. Der Subwoofer benötigt selbstverständlich weiterhin Strom und dient außerdem als Anschlussstelle für die Rear-Lautsprecher.
Wie groß ist der Subwoofer?
Der Subwoofer misst 155 × 244 × 215 Millimeter und ist damit vergleichsweise kompakt.
Wie groß ist der Tieftöner?
ULTIMEA verwendet einen 5,25-Zoll-Treiber.
Wie gut ist der Bass?
Für kleine bis mittelgroße Räume ist er ordentlich. Unabhängige Tests zeigen jedoch, dass der kleine Subwoofer nicht dieselbe Tiefe und körperliche Wirkung großer Heimkino-Bassboxen erreicht.
Was ist BassMX?
BassMX ist ULTIMEAs Bezeichnung für die Bassanpassung. Der Subwoofer-Pegel kann verändert und damit stärker an Raum und persönlichen Geschmack angepasst werden.
Hat die ULTIMEA Poseidon D60 HDMI eARC?
Ja. Ein HDMI-eARC-Anschluss gehört zur offiziellen Ausstattung.
Ist ein HDMI-Kabel enthalten?
Ja. ULTIMEA liefert ein eARC-fähiges HDMI-Kabel mit.
Hat die Poseidon D60 einen optischen Eingang?
Ja. Ein digitaler optischer Eingang gehört zur Ausstattung und eignet sich besonders für ältere Fernseher.
Hat die Poseidon D60 AUX?
Ja. Ein analoger AUX-Eingang ist vorhanden. Ein entsprechendes 3,5-mm-auf-RCA-Kabel gehört zum Lieferumfang.
Hat die ULTIMEA Poseidon D60 USB?
Ja. Ein USB-Anschluss ist vorhanden.
Hat die ULTIMEA Poseidon D60 Bluetooth?
Ja. Die aktuelle Produktspezifikation nennt Bluetooth 5.3.
Hat die Poseidon D60 WLAN?
Eine klassische WLAN-Streamingplattform mit AirPlay 2, Chromecast oder Spotify Connect gehört nicht zur offiziellen Ausstattung.
Hat die Poseidon D60 eine App?
Ja. Die aktuelle von ULTIMEA angebotene Version wird ausdrücklich mit Smart App Control beworben.
Welche Klangmodi hat die ULTIMEA Poseidon D60?
Es gibt drei grundlegende EQ-Modi: Movie, Dialogue und Music.
Kann man die Rear-Lautsprecher lauter stellen?
Ja. Die Surround-Lautstärke lässt sich anpassen. Dadurch kann die Wiedergabe an den Abstand zwischen Hörplatz und Rear-Lautsprechern angepasst werden.
Kann man den Subwoofer separat einstellen?
Ja. Auch der Basspegel lässt sich separat verändern.
Wie groß ist die Soundbar?
Die Haupteinheit misst 400 × 70 × 90 Millimeter.
Wie schwer ist die Soundbar?
ULTIMEA gibt ungefähr 1,36 Kilogramm an.
Wie groß sind die Rear-Lautsprecher?
Jeder Satellit misst ungefähr 135 × 70 × 90 Millimeter.
Welchen Frequenzbereich hat die ULTIMEA Poseidon D60?
ULTIMEA gibt einen Frequenzbereich von 40 Hz bis 18 kHz an.
Wie laut wird die Poseidon D60?
Der Hersteller nennt einen maximalen Schalldruck von mehr als 103 dB. Wie immer bei Herstellerangaben hängt die tatsächlich sinnvoll nutzbare Lautstärke von Raum, Material und Verzerrungsniveau ab.
Ist die ULTIMEA Poseidon D60 gut für Filme?
Ja. Filme gehören zu den größten Stärken des Systems, weil zwei echte Rear-Lautsprecher und ein separater Subwoofer vorhanden sind.
Ist die ULTIMEA Poseidon D60 gut für Serien?
Ja. Besonders der Dialogue-Modus ist für sprachlastige Serien praktisch und verbessert die Verständlichkeit.
Ist die ULTIMEA Poseidon D60 gut für Gaming?
Ja. Die physischen Rear-Lautsprecher erhöhen die räumliche Wirkung deutlich. Für kompetitives Gaming bleibt ein gutes Headset bei der präzisen Ortung trotzdem überlegen.
Ist die ULTIMEA Poseidon D60 gut für Musik?
Für alltägliches Musikhören ja. Anspruchsvolle Stereo-Wiedergabe gehört allerdings nicht zu ihren größten Stärken. Die Poseidon D60 ist primär ein Heimkino-System.
Kann die Poseidon D60 an der Wand montiert werden?
Ja. ULTIMEA legt entsprechende Wandhalterungen und Montagematerial für die Soundbar beziehungsweise Lautsprecher bei.
Ist die ULTIMEA Poseidon D60 für kleine Räume geeignet?
Ja. Gerade die sehr kompakten Abmessungen machen das System für kleinere bis mittelgroße Wohnzimmer interessant.
Ist die Poseidon D60 besser als eine normale 2.1-Soundbar?
Für Filme und räumliches Gaming meistens ja, weil zwei zusätzliche physische Rear-Kanäle vorhanden sind. Bei Musik oder maximalem Bass kann dagegen eine hochwertige 2.1-Lösung mit größerem Subwoofer Vorteile haben.
Was sagt TechRadar zur ULTIMEA Poseidon D60?
TechRadar bewertet das System als interessantes günstiges 5.1-Paket. Gelobt werden insbesondere klare Dialoge, die echte Surroundwirkung und die umfangreiche Konnektivität. Kritisiert werden der begrenzte Bass und die fehlenden Up-Firing-Lautsprecher für eine stärkere Atmos-Höhenwirkung.
Was sagt 4KFilme zur ULTIMEA Poseidon D60?
4KFilme bewertet die Poseidon D60 als sehr gutes Preis-Leistungs-System und lobt insbesondere die kompakte Bauform, einfache Installation, ordentliche Verarbeitung und die ausgewogene Klangdynamik.
Für wen lohnt sich die ULTIMEA Poseidon D60?
Vor allem für Film- und Gaming-Nutzer, die möglichst günstig auf echtes 5.1 mit physischen Lautsprechern hinter dem Sofa wechseln möchten.
Für wen lohnt sich die ULTIMEA Poseidon D60 nicht?
Wer ausgeprägten Tiefbass, echte Dolby-Atmos-Höhenkanäle, DTS:X, vollständig drahtlose Rear-Lautsprecher oder umfangreiches WLAN-Streaming verlangt, sollte ein höher positioniertes System wählen.
Autor und Testgrundlage
Testberichte aus Berlin
Für den ULTIMEA Poseidon D60 Test wurden die aktuellen offiziellen technischen Angaben zum exakten Poseidon-D60-System sowie unabhängige Tests ausgewertet. Geprüft wurden insbesondere das 5.1-Kanal-System, die sechs Treiber, zwei physischen Rear-Lautsprecher, der 5,25-Zoll-Subwoofer, Dolby Atmos, HDMI eARC, Optical, AUX, USB, Bluetooth 5.3, App-Steuerung, Abmessungen und die tatsächliche Installation der hinteren Lautsprecher. Ältere und aktuelle Produktversionen wurden dabei getrennt betrachtet, da ULTIMEA Funktionen und Firmware seit Einführung des Modells erweitert hat.
André aus Berlin
Für mich ist bei der ULTIMEA Poseidon D60 nicht das Dolby-Atmos-Logo das stärkste Kaufargument, sondern dass für relativ wenig Geld zwei echte Lautsprecher hinter dem Sofa stehen können. Genau dort scheitern viele günstige Soundbars. Sie versprechen Surround, aber sämtliche Treiber befinden sich direkt unter dem Fernseher. Bei der Poseidon D60 bekomme ich dagegen tatsächlich Front, Bass und rückwärtige Lautsprecher. Dass die Rear-Speaker noch mit Kabeln am Subwoofer hängen und der kleine Subwoofer keinen extremen Tiefbass erzeugt, würde ich in dieser Preisklasse akzeptieren. Wer sein Budget deutlich erhöhen kann, bekommt mit echten Up-Firing-Kanälen noch überzeugenderes Dolby Atmos. Wer aber möglichst günstig von normalen TV-Lautsprechern auf echtes 5.1 wechseln möchte, finde ich die Poseidon D60 ausgesprochen interessant.
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