SOULION R50 Test

SOULION R50 Test

SOULION R50 Test: Günstige PC-Soundbar mit Bluetooth und RGB

Aktualisiert am 21. August 2026

Unser Testurteil: 7,8/10

Die SOULION R50 ist keine Heimkino-Soundbar für den Fernseher, sondern eine kompakte PC-Soundbar für Schreibtisch, Notebook und Monitor. Mit rund 42 Zentimetern Breite passt sie unter viele Displays, wird über USB mit Strom versorgt und kann den Ton entweder per 3,5-mm-Klinke oder Bluetooth wiedergeben. Dazu kommen seitliche RGB-Lichteffekte und ein großer Drehregler für die Lautstärke. Die Ausgangsleistung liegt bei 10 Watt RMS.

Im SOULION R50 Test ist deshalb die richtige Erwartungshaltung entscheidend. Wer Dolby Atmos, HDMI eARC oder tiefen Heimkino-Bass erwartet, schaut sich die falsche Produktklasse an. Die R50 soll vielmehr die häufig dünnen Lautsprecher eines Monitors oder Laptops ersetzen und dabei wenig Platz beanspruchen. Genau dafür ist das Konzept sinnvoll: USB für die Stromversorgung, Klinke für latenzarmen PC-Ton und Bluetooth für Smartphone oder Tablet.

Die Schwächen liegen ebenfalls in dieser Preisklasse. Ein separater Subwoofer fehlt, sehr tiefer Bass ist konstruktionsbedingt nicht zu erwarten und Nutzerberichte nennen vereinzelt Bluetooth-Probleme sowie Audioaussetzer beziehungsweise ein verzögertes Einsetzen bei AUX-Signalen. Deshalb ist die R50 vor allem eine günstige Alltagslösung und kein Lautsprecher für anspruchsvolle Musikproduktion oder großes Gaming-Heimkino.

SOULION R50 Angebot als kompakte PC Soundbar mit Bluetooth RGB und 3,5 mm AUX

Unsere Bewertung der SOULION R50

  • PC-Alltag: 8,6/10 – kompakt, unkompliziert und deutlich sinnvoller als viele Monitorlautsprecher.
  • Sprachverständlichkeit: 8,3/10 – gut für YouTube, Videokonferenzen und Podcasts.
  • Gaming: 7,7/10 – ordentlich für Gelegenheitsspieler, aber ohne echten Tiefbass oder Surround.
  • Musik: 7,2/10 – brauchbar für Hintergrundmusik, nicht für audiophile Ansprüche.
  • Bass: 6,7/10 – für die Größe vorhanden, aber physikalisch klar begrenzt.
  • Bluetooth: 7,6/10 – praktisch, Nutzerberichte nennen jedoch gelegentliche Verbindungsprobleme.
  • AUX: 7,9/10 – grundsätzlich sinnvoll für PC und Monitor, einzelne Nutzer berichten von verzögert einsetzendem Ton.
  • RGB: 8,5/10 – vier Modi und abschaltbar.
  • Bedienung: 8,7/10 – großer Lautstärkeregler und einfache Tasten.
  • Platzbedarf: 9,2/10 – einer der größten Vorteile.
  • Verarbeitung: 7,4/10 – ordentlich für den Preis, aber kein Premiumprodukt.
  • Preis-Leistung: 8,7/10 – stark, solange der Preis klar im Budgetbereich bleibt.

Vorteile und Nachteile der SOULION R50

Vorteile

  • Sehr kompakte Bauform für den Schreibtisch.
  • Nur etwa 42 Zentimeter breit.
  • 10 Watt RMS reichen für typische Nahfeldnutzung am PC.
  • Bluetooth für Smartphone, Tablet und Notebook.
  • 3,5-mm-AUX für kabelgebundene Audioübertragung.
  • USB-Stromversorgung ohne großes externes Netzteil.
  • Großer seitlicher Lautstärkeregler.
  • Vier RGB-/LED-Modi.
  • Beleuchtung lässt sich abschalten.
  • 30-Grad-Neigung richtet den Klang stärker zum Nutzer.
  • Stoffbespannung wirkt auf dem Schreibtisch unaufdringlich.
  • Plug-and-Play-Konzept ohne komplizierte Einrichtung.
  • Gute Alternative zu schwachen Monitorlautsprechern.

Nachteile

  • Nur 10 Watt RMS.
  • Kein separater Subwoofer.
  • Tiefer Bass ist deutlich begrenzt.
  • Kein HDMI ARC oder eARC.
  • Kein optischer Digitaleingang.
  • Kein USB-Audio-DAC; USB dient primär der Stromversorgung.
  • Keine Fernbedienung.
  • Keine App-Steuerung.
  • Kein Dolby Atmos oder echtes Surround.
  • Einzelne Nutzer berichten von Bluetooth-Verbindungsproblemen.
  • Bei AUX gibt es Berichte über verzögertes Einsetzen nach kurzen Tonpausen.
  • Für audiophiles Musikhören und große Räume ungeeignet.

Die wichtigsten Alternativen zur SOULION R50 im Kurzvergleich

Die R50 ist vor allem eine günstige Schreibtisch-Soundbar. Wer mehr Bass, mehr Leistung oder eine andere Bauform möchte, sollte früh im Kaufprozess Alternativen betrachten. Wichtig ist dabei, nicht kleine PC-Lautsprecher mit vollwertigen TV-Heimkino-Soundbars gleichzusetzen.

  • Creative Sound Blaster GS3: moderneres Gaming-Konzept und stärkere Audiofunktionen, dafür normalerweise teurer.
  • Speedlink GRAVITY CARBON RGB: deutlich größer, aber dank separatem Subwoofer wesentlich kräftiger im Bass.
  • Creative Stage Air V2: kompakte Desktop-Soundbar für Nutzer, die ein etabliertes Creative-Modell bevorzugen.
  • Logitech Z150: klassische Stereo-PC-Lautsprecher ohne RGB und Bluetooth, dafür sehr einfach.
  • Logitech Z313: 2.1-System mit separatem Subwoofer und deutlich mehr Tiefton, benötigt aber wesentlich mehr Platz.
  • Sanyun SW208: größere Aktivlautsprecher für Nutzer, denen Musikwiedergabe wichtiger ist als eine kompakte Soundbarform.

Technische Daten im SOULION R50 Test

  • Produktart: PC-/Desktop-Soundbar
  • Ausgangsleistung: 10 Watt RMS
  • Lautsprecher: zwei Breitbandtreiber
  • Verbindung: Bluetooth und 3,5-mm-AUX
  • Stromversorgung: USB
  • RGB/LED: vorhanden
  • Lichtmodi: vier
  • Beleuchtung abschaltbar: ja
  • Bedienung: seitlicher Drehregler und Tasten
  • Bauform: ungefähr 30 Grad angewinkelt
  • Breite: ungefähr 42 cm
  • Höhe: ungefähr 7 cm
  • Tiefe: ungefähr 9 cm
  • Gewicht: ungefähr 770 g
  • Subwoofer: nein
  • HDMI: nein
  • Optischer Eingang: nein
  • Fernbedienung: nein

Klangqualität: Was kann eine 10-Watt-PC-Soundbar leisten?

Wie gut klingt die SOULION R50?

Für die Bewertung muss man bei der richtigen Vergleichsgruppe bleiben. Gegen die winzigen Lautsprecher vieler Monitore und Notebooks kann die R50 einen deutlichen Schritt nach vorn darstellen. Stimmen bekommen mehr Körper, Musik wirkt breiter und Spiele klingen weniger dünn. Der Vorteil entsteht auch dadurch, dass die Soundbar direkt vor dem Nutzer steht und ihre Treiber durch die angewinkelte Bauform in Richtung Hörposition abstrahlen.

Gegen größere Aktivlautsprecher oder ein 2.1-System stößt sie schnell an Grenzen. 10 Watt RMS und das kleine Gehäuse können keinen tiefen, körperlich spürbaren Bass erzeugen. Testberichte und Nutzermeinungen fallen beim Klang entsprechend gemischt aus: Einige Käufer loben Klarheit und überraschend ordentlichen Bass für die Größe, andere empfinden die Wiedergabe als dünn. Beide Eindrücke sind miteinander vereinbar, weil Erwartungen und Vergleichsgeräte stark variieren.

Wie klar sind Stimmen?

Sprache ist eine der sinnvollsten Anwendungen. YouTube, Podcasts, Onlinekurse und Videokonferenzen benötigen keinen extremen Tiefbass. Hier kann die R50 ihre kompakte Nahfeldabstimmung ausspielen. Stimmen sitzen klar vor dem Nutzer und wirken normalerweise verständlicher als aus nach unten oder hinten abstrahlenden Monitorlautsprechern.

Wie laut wird die R50?

Für einen normalen Schreibtisch reichen 10 Watt aus. Die Hördistanz beträgt dort häufig nur 60 bis 100 Zentimeter. In dieser Situation muss eine Soundbar keinen ganzen Wohnraum beschallen. Wer hingegen mehrere Meter entfernt sitzt oder eine Party beschallen möchte, sollte ein leistungsstärkeres System wählen.

Klangfazit

Die SOULION R50 ist klanglich ein Upgrade für einfache PC- und Monitorlautsprecher, aber kein Ersatz für hochwertige Aktivboxen. Ihre Stärke ist brauchbarer Nahfeldklang bei sehr wenig Platz.

SOULION R50 PC Lautsprecher Angebot mit 10 Watt Bluetooth und kompakter Soundbar Bauform

Bass im SOULION R50 Test

Wie kräftig ist der Bass?

Hier sollte die Erwartung besonders realistisch bleiben. Ohne separaten Subwoofer und mit einem nur wenige Zentimeter hohen Gehäuse kann die R50 keine sehr tiefen Frequenzen mit großem Schalldruck erzeugen. Der Hersteller versucht über die Gehäusekonstruktion und passive Bassunterstützung mehr Volumen zu erzielen, doch Physik lässt sich nicht vollständig umgehen.

Bei Popmusik, YouTube und Gelegenheitsspielen ist das Ergebnis ausreichend. Kickdrums und Effekte sind hörbar, aber nicht körperlich spürbar. Wer Actionspiele, elektronische Musik oder Filme gerade wegen kräftiger Tiefton-Effekte hört, wird mit einem 2.1-System glücklicher.

Kann ein Equalizer helfen?

Ein Software-EQ kann den Klangcharakter verbessern, solange man keine Frequenzen erzwingen möchte, die der Lautsprecher physikalisch nicht sauber wiedergeben kann. Mehrere Nutzer berichten, dass eine leichte Equalizer-Anpassung Mitten, Höhen und subjektiven Bass verbessert. Zu starke Bassanhebung führt bei kleinen Treibern dagegen schneller zu Verzerrungen.

Bassfazit

Der Bass ist für eine kompakte Budget-Soundbar akzeptabel, aber eindeutig kein Kaufgrund. Wer echten Tiefbass möchte, braucht größere Lautsprecher oder einen Subwoofer.

Bluetooth und 3,5-mm-AUX

Bluetooth für Smartphone und Tablet

Bluetooth macht die R50 flexibler als sehr einfache USB-PC-Lautsprecher. Das Smartphone kann verbunden werden, ohne das Audiokabel umzustecken. Für Musik, Podcasts oder kurze Videos ist das praktisch. Die Soundbar benötigt dabei weiterhin ihre USB-Stromversorgung.

Die Nutzererfahrungen sind nicht vollständig einheitlich. Neben vielen problemlosen Bewertungen gibt es Berichte über gelegentliche Verbindungsabbrüche. Wer die R50 ausschließlich stationär am PC nutzt, hat mit der 3,5-mm-Verbindung eine einfache Alternative.

Warum AUX beim Gaming sinnvoll ist

Für Spiele und Videos ist eine kabelgebundene Verbindung grundsätzlich attraktiv, weil keine zusätzliche Bluetooth-Latenz entsteht. Die R50 wird dann per 3,5-mm-Klinke mit PC, Monitor oder Notebook verbunden und über USB mit Strom versorgt.

Allerdings existieren einzelne Nutzerberichte, nach denen die AUX-Wiedergabe nach kurzen stillen Phasen verzögert wieder einsetzt. Dadurch können sehr kurze Windows-Benachrichtigungstöne teilweise abgeschnitten werden. Das scheint nicht jeden Nutzer zu betreffen, sollte bei einem PC-Lautsprecher aber als möglicher Nachteil erwähnt werden.

Verbindungsfazit

Bluetooth plus AUX ist für die Preisklasse eine gute Kombination. Für Gaming würde ich AUX bevorzugen, für Smartphone-Musik Bluetooth.

RGB-Beleuchtung und Design

Vier Lichtmodi statt Dauer-Regenbogen

Die seitlichen Leuchtringe gehören zu den auffälligsten Merkmalen. Die R50 bietet vier Modi, darunter Farbverlauf, Atmen, rhythmische beziehungsweise musikabhängige Effekte und eine feste Farbdarstellung. Wer einen schlichten Arbeitsplatz bevorzugt, kann die Beleuchtung vollständig abschalten.

Das ist wichtig, denn RGB ist Geschmackssache. In einem Gaming-Setup passt die Beleuchtung gut zu Tastatur und Maus. Im Büro kann sie unnötig wirken. Dass sie deaktivierbar ist, macht die Soundbar vielseitiger.

30-Grad-Bauform

Die schräge Front ist nicht nur Design. Auf einem Schreibtisch steht eine Soundbar deutlich unterhalb der Ohren. Durch die Neigung werden die Treiber stärker in Richtung Nutzer ausgerichtet. Das ist akustisch sinnvoller als eine vollständig gerade Abstrahlung auf Brusthöhe.

Wie viel Platz braucht die R50?

Mit ungefähr 42 × 7 × 9 Zentimetern passt sie unter viele 24-, 27- und 32-Zoll-Monitore. Gerade bei kleinen Schreibtischen ist das ein Vorteil gegenüber zwei separaten Boxen, die links und rechts zusätzliche Stellfläche benötigen.

Bedienung im Alltag

Der große Lautstärkeregler

Der seitliche Drehknopf ist im Alltag angenehmer als kleine Plus- und Minus-Tasten. Lautstärke lässt sich schnell verändern, ohne auf dem Schreibtisch nach einer Fernbedienung zu suchen. Für ein Gerät, das ohnehin in Armlänge steht, ist eine Fernbedienung nicht zwingend notwendig.

Plug-and-Play statt Software

Die R50 braucht keine komplexe App oder Treibersoftware. USB anschließen, Audioquelle verbinden und Lautstärke einstellen – das passt zum günstigen Konzept. Der Nachteil ist, dass erweiterte EQ-, Raum- oder Profilfunktionen fehlen.

Bedienfazit

Einfachheit ist hier eine Stärke. Wer nur besseren PC-Ton möchte, muss sich nicht durch Menüs arbeiten.

Gaming mit der SOULION R50

Reicht die R50 für Spiele?

Für Casual-Gaming, Strategiespiele, Indie-Titel und gelegentliche Sessions ja. Stereo sorgt für eine grundlegende Links-Rechts-Ortung, und gegenüber Monitorlautsprechern wirken Effekte größer. Die RGB-Beleuchtung passt optisch in ein Gaming-Setup.

Bei kompetitiven Shootern würde ich ein gutes Headset bevorzugen. Es liefert präzisere räumliche Hinweise und stört niemanden im Raum. Bei großen Singleplayer-Spielen fehlt der R50 außerdem der Tiefbass, der Explosionen und Soundtracks körperlich macht.

PC oder Konsole?

Am PC ist die R50 am sinnvollsten, weil USB-Strom und 3,5-mm-Audio direkt verfügbar sind. An einer Konsole hängt die Nutzbarkeit davon ab, welche Audioausgänge Monitor, Controller oder Setup bereitstellen. Sie ist keine HDMI-Soundbar und deshalb nicht als zentrale Konsolen-Audiozentrale gedacht.

Gamingfazit

Für günstiges Desktop-Gaming ist die R50 ordentlich. Wer Klang als wichtigen Teil des Spielerlebnisses betrachtet, sollte mehr Budget einplanen.

Musik, Filme und YouTube

Musik

Bei Hintergrundmusik erfüllt die R50 ihren Zweck. Pop, Podcasts und Playlists klingen größer als über viele Notebooklautsprecher. Anspruchsvolle Musikliebhaber werden jedoch die begrenzte Dynamik und den fehlenden Tiefbass bemerken. Zwei größere Aktivlautsprecher bieten mehr Stereobreite und Volumen.

Filme und Streaming

Am PC sind Netflix, YouTube und andere Streamingdienste ein sinnvoller Einsatzbereich. Sprache ist verständlich und Effekte bekommen mehr Gewicht. Für einen Wohnzimmerfernseher würde ich die R50 hingegen nicht empfehlen: HDMI ARC, Fernbedienung, Subwoofer und Heimkinoformate fehlen.

Videokonferenzen

Für Meetings ist die kompakte Soundbar praktisch, weil Sprache klar und direkt wiedergegeben wird. Ein Mikrofon ist jedoch nicht Teil des eigentlichen Lautsprecherkonzepts; dafür wird weiterhin das Mikrofon von Notebook, Webcam oder Headset benötigt.

SOULION R50 im ausführlichen Vergleich

Nach Klang, Bass, Bluetooth, AUX, RGB, Bedienung und Gaming lässt sich sinnvoll beurteilen, wann eine Alternative besser passt. Der Kurzvergleich stand bewusst deutlich früher vor den technischen Daten; der ausführliche Vergleich folgt erst nach der eigentlichen Produktanalyse.

SOULION R50 oder Creative Sound Blaster GS3?

Die Creative Sound Blaster GS3 ist die ambitioniertere Gaming-Soundbar. Sie richtet sich an Nutzer, die mehr Klangfunktionen und eine modernere Gaming-Ausrichtung möchten. Die SOULION punktet vor allem über den niedrigeren Einstiegspreis und das unkomplizierte Konzept.

Für möglichst wenig Geld würde ich die R50 wählen; für ein hochwertigeres Gaming-Setup eher die Creative.

SOULION R50 oder Speedlink GRAVITY CARBON RGB?

Das Speedlink GRAVITY CARBON RGB ist ein ganz anderes Kaliber: zwei Satelliten und ein separater 6,5-Zoll-Subwoofer benötigen deutlich mehr Platz, liefern dafür wesentlich mehr Bass und Pegel.

Für einen kleinen Schreibtisch gewinnt SOULION; für Gaming, Musik und kräftigen Bass klar Speedlink.

SOULION R50 oder Creative Stage Air V2?

Die Creative Stage Air V2 verfolgt ebenfalls ein kompaktes Desktop-Konzept und ist damit ein direkterer Konkurrent. Creative ist interessant, wenn Markenökosystem und ein etablierter Audiohersteller wichtiger sind; SOULION punktet mit RGB und häufig aggressiverem Preis.

SOULION R50 oder Soundcore 3?

Der Soundcore 3 ist ein mobiler Bluetooth-Lautsprecher mit Akku und damit flexibler unterwegs. Die R50 ist dagegen für einen festen Platz unter dem Monitor gedacht und lässt sich per AUX latenzarm mit dem PC verbinden.

Für unterwegs würde ich Soundcore nehmen; als feste Monitor-Soundbar ist SOULION praktischer.

SOULION R50 oder Creative Sound Blaster GS5?

Die Creative Sound Blaster GS5 liegt deutlich oberhalb der R50 und richtet sich an Käufer mit höheren Ansprüchen an Gaming-Audio. Wer nur schwache Monitorlautsprecher ersetzen möchte, muss diesen Aufpreis nicht zwingend zahlen. Wer täglich spielt und Musik hört, profitiert stärker vom hochwertigeren Modell.

SOULION R50 oder Saiyin DS6301S?

Die Saiyin DS6301S ist stärker als TV-Soundbar gedacht und bietet entsprechend andere Anschlussmöglichkeiten. Die R50 ist kleiner, einfacher und klar für PC und Schreibtisch ausgelegt.

Für den Monitor SOULION, für den Fernseher eher Saiyin.

SOULION R50 oder Sony HT-SF150?

Die Sony HT-SF150 ist eine ausgewachsene TV-Soundbar mit HDMI ARC. Sie ist für Wohnzimmer und Fernseher wesentlich geeigneter, benötigt aber mehr Platz und kostet normalerweise mehr. Die R50 gewinnt nur dann, wenn der konkrete Einsatzzweck ein kompakter PC-Arbeitsplatz ist.

Externe Bewertungen und Nutzererfahrungen

Testberichte.de: Note 2,0

Testberichte.de führt die SOULION R50 mit der Note 2,0 beziehungsweise „gut“. Positiv werden modernes Design, vielseitige Anschlüsse, einfache Bedienung und Preis-Leistung zusammengefasst. Gleichzeitig nennt die Auswertung Kritik an Klangqualität, Verarbeitung und gelegentlichen Bluetooth-Problemen. Diese Mischung passt gut zur Budgetklasse: funktional und günstig, aber nicht ohne Kompromisse.

Amazon-Nutzer: überwiegend positiv, aber nicht einheitlich

Auf europäischen Amazon-Seiten liegt die R50 bei ungefähr vier von fünf Sternen. Viele Nutzer loben die kompakte Bauform, einfache Einrichtung und den gegenüber Laptop- oder Monitorlautsprechern besseren Klang. Andere kritisieren schwachen Bass, Aussetzer oder Verbindungsprobleme. Solche Nutzerberichte sind keine Labormessungen, zeigen aber typische Alltagsthemen.

Video-Review: einfache Bedienung und 10 Watt

Ein ausführliches Nutzer-Review auf YouTube bestätigt die 10-Watt-Ausgangsleistung, Bluetooth-Funktion, USB-Stromversorgung, 3,5-mm-Verbindung, abschaltbare Beleuchtung und den gut erreichbaren Drehregler. Damit stimmen die zentralen Ausstattungsmerkmale über mehrere Quellen hinweg überein.

Preis-Leistung im SOULION R50 Test

Die R50 ist nur dann wirklich stark, wenn sie als Budgetprodukt gekauft wird. Der Hersteller listet sie international für ungefähr 25 US-Dollar, während deutsche Preise je nach Händler und Verfügbarkeit deutlich schwanken können. Deshalb würde ich nicht jeden aufgerufenen Preis akzeptieren.

Bis etwa 30 Euro ist die R50 sehr attraktiv. Für diesen Betrag sind Bluetooth, AUX, RGB, 10 Watt und die kompakte Bauform ein gutes Paket.

Zwischen 30 und 40 Euro bleibt sie in Ordnung, wenn die Soundbarform und RGB ausdrücklich gewünscht sind.

Ab ungefähr 40 bis 50 Euro würde ich Alternativen von Creative, Logitech und andere PC-Lautsprecher genauer vergleichen. In diesem Bereich werden Klangqualität und Leistung wichtiger als die reine Ausstattungsliste.

Um 60 Euro oder darüber würde ich die R50 normalerweise nicht kaufen. Dann gibt es leistungsfähigere Lösungen, teilweise sogar mit separatem Subwoofer oder besseren Treibern.

Fazit: Lohnt sich die SOULION R50?

Ja – aber nur für den richtigen Einsatzzweck und zum richtigen Preis. Die SOULION R50 ist eine kompakte 10-Watt-PC-Soundbar, die schwache Monitor- oder Notebooklautsprecher unkompliziert ersetzt. Bluetooth, 3,5-mm-AUX, USB-Stromversorgung, vier RGB-Modi und der große Lautstärkeregler machen sie angenehm alltagstauglich.

Die größte Stärke ist nicht spektakulärer Klang, sondern das Verhältnis aus Platzbedarf, Ausstattung und Preis. Unter einem Monitor benötigt die R50 kaum zusätzliche Fläche und ist in wenigen Minuten einsatzbereit. Für YouTube, Videokonferenzen, Casual-Gaming, Podcasts und Hintergrundmusik reicht das gut.

Die Grenzen sind klar. 10 Watt und das kleine Gehäuse erzeugen keinen echten Tiefbass. Dolby Atmos, HDMI, Subwoofer, App und Fernbedienung fehlen. Zudem gibt es einzelne Nutzerberichte über Bluetooth-Probleme und verzögert einsetzenden AUX-Ton nach Stille.

Meine Kaufentscheidung ist deshalb preisabhängig: Bis ungefähr 30 Euro finde ich die SOULION R50 empfehlenswert. Zwischen 30 und 40 Euro bleibt sie interessant. Wird sie deutlich teurer, würde ich mehr Geld in klanglich stärkere PC-Lautsprecher investieren.

SOULION R50 Test Fazit und Amazon Angebot als günstige RGB PC Soundbar

FAQ zum SOULION R50 Test

Ist die SOULION R50 gut?

Ja, wenn eine günstige und kompakte Verbesserung gegenüber schwachen Monitor- oder Laptoplautsprechern gesucht wird. Für Sprache, YouTube, Casual-Gaming und Hintergrundmusik reicht sie gut. Wer starken Bass, hohe Pegel oder audiophilen Klang erwartet, sollte größere Aktivlautsprecher oder ein 2.1-System wählen.

Wie viel Watt hat die SOULION R50?

Die R50 wird mit 10 Watt RMS angegeben. Für die kurze Hördistanz am Schreibtisch ist das ausreichend. Die Leistung sollte aber nicht mit größeren TV-Soundbars oder 2.1-Systemen verglichen werden, die wesentlich größere Räume beschallen und häufig einen separaten Subwoofer besitzen.

Hat die SOULION R50 Bluetooth?

Ja. Die Soundbar kann drahtlos mit Smartphone, Tablet, Notebook und anderen kompatiblen Bluetooth-Geräten verbunden werden. Die Stromversorgung erfolgt trotzdem über USB. Für Gaming und Videos kann die kabelgebundene AUX-Verbindung sinnvoller sein, weil sie zusätzliche Bluetooth-Latenz vermeidet.

Hat die R50 einen 3,5-mm-Anschluss?

Ja. 3,5-mm-AUX ist für Desktop-PC, Monitor und Notebook besonders praktisch. Damit wird das Audiosignal analog übertragen, während USB die Stromversorgung übernimmt. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob das eigene Gerät einen passenden Kopfhörer- oder Line-Ausgang besitzt.

Wird Audio über USB übertragen?

Das zentrale R50-Konzept nutzt USB für die Stromversorgung und 3,5-mm-Klinke beziehungsweise Bluetooth für den Ton. Man sollte sie daher nicht mit einer USB-Soundbar verwechseln, die über einen integrierten USB-DAC digitales Audio direkt vom PC empfängt.

Hat die SOULION R50 RGB-Beleuchtung?

Ja. An den Seiten befinden sich farbige Lichtelemente mit vier Modi. Dazu gehören verschiedene dynamische und statische Darstellungen. Die Beleuchtung ist vor allem für Gaming-Setups interessant und lässt sich abschalten, wenn ein schlichter Arbeitsplatz bevorzugt wird.

Kann man die Beleuchtung ausschalten?

Ja. Das ist ein wichtiger Vorteil, weil RGB nicht in jede Umgebung passt. Tagsüber im Büro oder bei konzentrierter Arbeit kann die Beleuchtung vollständig deaktiviert werden. Für Gaming am Abend lässt sie sich anschließend wieder einschalten.

Hat die R50 einen Subwoofer?

Nein. Ein separater Subwoofer gehört nicht zum System. Deshalb bleibt sehr tiefer Bass begrenzt. Für Videos und normale PC-Nutzung ist das akzeptabel; für Actionspiele, Filme und bassbetonte Musik bietet ein 2.1-System mit eigenem Tieftöner deutlich mehr Wirkung.

Wie gut ist der Bass?

Für die geringe Gehäusegröße ordentlich, aber nicht tief oder körperlich. Nutzermeinungen gehen hier auseinander, weil die Erwartung entscheidend ist. Gegen Monitorlautsprecher kann der Bass voller wirken. Gegen einen guten Bluetooth-Lautsprecher oder ein 2.1-System fällt die R50 deutlich zurück.

Ist die SOULION R50 gut für Gaming?

Für Gelegenheitsspieler ja. Stereo, ordentliche Lautstärke und RGB passen gut zum Desktop. Kompetitive Spieler profitieren jedoch meist stärker von einem Headset, während Fans großer Singleplayer-Spiele mit einem leistungsfähigeren 2.1-System mehr Bass und Dynamik erhalten.

Ist die R50 gut für Musik?

Für Hintergrundmusik und Streaming ist sie brauchbar. Anspruchsvolle Musikliebhaber sollten jedoch größere Stereo-Aktivlautsprecher wählen. Die kleine Soundbar bietet weniger Stereobreite, Tiefbass und Dynamik. Ihr Schwerpunkt liegt auf kompakter Alltagsnutzung und nicht auf audiophiler Wiedergabe.

Ist die R50 für YouTube und Podcasts geeignet?

Ja. Das ist sogar einer ihrer sinnvollsten Einsatzzwecke. Stimmen benötigen weniger Tiefbass als Musik und Filme. Die Soundbar steht direkt unter dem Monitor und richtet den Klang durch ihre angewinkelte Bauform zum Nutzer. Dadurch sind Sprache und Videos angenehm verständlich.

Kann ich die SOULION R50 am Fernseher verwenden?

Technisch kann sie an einem Fernseher mit passendem 3,5-mm-Ausgang oder über Bluetooth funktionieren. Empfehlenswert ist das aber nur eingeschränkt. HDMI ARC, optischer Eingang, Fernbedienung und Heimkinoformate fehlen. Für einen Wohnzimmer-TV ist eine echte TV-Soundbar praktischer.

Hat die R50 HDMI ARC?

Nein. HDMI ARC beziehungsweise eARC gehört nicht zur Ausstattung. Das unterstreicht, dass die R50 für PC und Schreibtisch gedacht ist. Wer eine Soundbar hauptsächlich am Fernseher verwenden möchte, sollte ein Modell mit HDMI ARC wählen.

Hat die SOULION R50 eine Fernbedienung?

Nein. Die Bedienung erfolgt direkt am Lautsprecher über den seitlichen Drehregler und Tasten. Am Schreibtisch ist das normalerweise kein Problem, weil die Soundbar in Armlänge steht. Für den Einsatz am Fernseher wäre eine Fernbedienung dagegen deutlich wichtiger.

Wie groß ist die SOULION R50?

Die Soundbar misst ungefähr 42 Zentimeter in der Breite, 7 Zentimeter in der Höhe und 9 Zentimeter in der Tiefe. Damit passt sie unter viele typische PC-Monitore und spart gegenüber zwei separaten Lautsprecherboxen Stellfläche links und rechts.

Wie schwer ist die R50?

Das Gewicht wird mit ungefähr 770 Gramm angegeben. Sie ist damit leicht genug, um den Arbeitsplatz unkompliziert umzubauen, steht aber als längliche Soundbar stabil vor dem Monitor. Für den mobilen Betrieb ist sie trotzdem weniger geeignet als ein akkubetriebener Bluetooth-Lautsprecher.

Gibt es Probleme mit Bluetooth?

Viele Nutzer verwenden Bluetooth problemlos, allerdings finden sich in Bewertungszusammenfassungen auch Berichte über gelegentliche Verbindungsprobleme. Das bedeutet nicht, dass jedes Gerät betroffen ist. Wer maximale Zuverlässigkeit am stationären PC möchte, kann die 3,5-mm-Verbindung verwenden.

Gibt es Probleme mit dem AUX-Eingang?

Einzelne Nutzer berichten, dass nach sehr kurzen stillen Phasen der nächste Ton verzögert einsetzen kann. Das kann beispielsweise Windows-Benachrichtigungen betreffen. Es handelt sich um Nutzerberichte und nicht um einen bei jedem Gerät bestätigten Serienfehler, sollte bei der Kaufentscheidung aber berücksichtigt werden.

Für wen lohnt sich die SOULION R50?

Sie lohnt sich für Nutzer mit kleinem Budget, wenig Platz und einfachen Anforderungen. Besonders passend ist sie unter einem Monitor für YouTube, Meetings, Casual-Gaming und Musik nebenbei. RGB-Fans bekommen zusätzlich eine optische Ergänzung zum Gaming-Setup.

Für wen lohnt sich die R50 nicht?

Nicht geeignet ist sie für Audiophile, Musikproduktion, große Räume oder Nutzer, die starken Tiefbass erwarten. Auch als Haupt-Soundbar eines großen Fernsehers würde ich sie nicht wählen. In diesen Fällen sind größere Aktivlautsprecher, ein 2.1-System oder eine richtige TV-Soundbar sinnvoller.

Wie viel sollte die SOULION R50 kosten?

Bis ungefähr 30 Euro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis stark. Zwischen 30 und 40 Euro bleibt sie interessant, wenn kompakte Bauform, Bluetooth und RGB wichtig sind. Ab etwa 40 bis 50 Euro würde ich leistungsfähigere Alternativen vergleichen; um 60 Euro wäre mir die R50 zu teuer.

Autor und Testgrundlage

Testberichte aus Berlin

Bei einer günstigen PC-Soundbar bewerten wir nicht nach denselben Maßstäben wie bei einer großen Dolby-Atmos-TV-Soundbar. Entscheidend sind Nahfeldklang, Sprachverständlichkeit, Platzbedarf, Bedienung, Bluetooth, AUX, RGB, Gaming-Eignung und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Technische Daten und veröffentlichte Nutzererfahrungen werden dabei getrennt betrachtet.

André aus Berlin

Für mich ist die SOULION R50 vor allem dann sinnvoll, wenn unter dem Monitor kaum Platz vorhanden ist und die eingebauten Lautsprecher hörbar zu dünn klingen. Für rund 30 Euro würde ich die Kombination aus Bluetooth, Klinke, RGB und einfacher Bedienung als ordentlich einstufen. Wer aber guten Musikklang oder kräftigen Gaming-Bass erwartet, sollte direkt eine Klasse höher kaufen.

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