Sonos Sub 4 Test
Sonos Sub 4 Test: Premium-Subwoofer mit Bass bis 25 Hz
Aktualisiert am 22. August 2026
Unser Testurteil: 9,2/10
Der Sonos Sub 4 ist ein leistungsstarker WLAN-Subwoofer für bestehende Sonos-Systeme und richtet sich vor allem an Nutzer, denen eine Arc Ultra, Arc, Beam oder ein kompatibles Sonos-Lautsprecherpaar beim Tiefbass noch nicht weit genug geht. Die vierte Generation übernimmt das ungewöhnliche Grundkonzept ihrer Vorgänger: Zwei große Tieftöner stehen sich im Inneren des Gehäuses gegenüber und arbeiten gegeneinander. Dadurch sollen störende Vibrationen und Verzerrungen reduziert werden, während gleichzeitig kräftiger und kontrollierter Bass entsteht.
Im Sonos Sub 4 Test stehen zwei elliptische 5 × 8 Zoll große Tieftöner, zwei speziell abgestimmte Class-D-Endstufen und ein Frequenzgang bis hinunter zu 25 Hz im Mittelpunkt. Das ist tief genug, um Explosionen, Filmsoundtracks, elektronische Musik und tiefe Instrumente nicht nur hörbar, sondern bei entsprechendem Pegel auch körperlich wahrnehmbar zu machen. Gleichzeitig soll der Sub 4 nicht einfach möglichst viel Bass produzieren. Sonos stimmt ihn automatisch auf die verbundenen Lautsprecher ab, sodass deren Tieftonbereich entlastet und das gesamte System sauberer spielen kann.
Neu gegenüber dem Sub der dritten Generation sind vor allem die interne Elektronik, ein schnellerer Quad-Core-Prozessor, mehr Speicher, Wi-Fi 6 und die matte Oberfläche. Sonos gibt außerdem einen um bis zu 50 Prozent reduzierten Stromverbrauch im Leerlauf an. Klanglich fällt die Weiterentwicklung dagegen weniger dramatisch aus. Mehrere externe Tests kommen zu dem Ergebnis, dass der Sub 4 hervorragend klingt, der Unterschied zum bereits sehr guten Sub Gen 3 aber eher subtil bleibt.
Der entscheidende Nachteil ist der Preis. Der Sonos Sub 4 wird in Deutschland im August 2026 weiterhin ungefähr zwischen 800 und 850 Euro angeboten. Damit kostet allein der Subwoofer mehr als manche komplette Soundbar-Sets mit Subwoofer und Rear-Lautsprechern. Wer bereits tief im Sonos-Ökosystem steckt, bekommt allerdings eine außergewöhnlich elegante und leistungsfähige Erweiterung.
Unsere Bewertung im Sonos Sub 4 Test
- Tiefbass: 9,7/10 – bis 25 Hz und damit hervorragend für Filme und Musik.
- Präzision: 9,6/10 – kräftig, aber deutlich kontrollierter als typische günstige Subwoofer.
- Heimkino: 9,7/10 – besonders zusammen mit Arc Ultra oder Arc eine starke Erweiterung.
- Musik: 9,3/10 – entlastet die Hauptlautsprecher und verbessert auch deren Klarheit.
- Maximalpegel: 9,5/10 – auch für größere Wohnzimmer leistungsfähig.
- Raumanpassung: 9,5/10 – automatische Abstimmung und Trueplay sind große Vorteile.
- Einrichtung: 9,7/10 – sehr einfach über die Sonos App.
- Verarbeitung: 9,6/10 – hochwertige matte Oberfläche und ungewöhnliches Design.
- Konnektivität: 9,1/10 – Wi-Fi 6 und Ethernet, aber konsequent an das Sonos-System gebunden.
- Flexibilität: 7,8/10 – hervorragend innerhalb von Sonos, außerhalb praktisch nicht sinnvoll nutzbar.
- Preis-Leistung: 7,6/10 – ausgezeichnete Leistung, aber sehr hoher Preis.
Vorteile und Nachteile des Sonos Sub 4
Vorteile
- Zwei große 5 × 8 Zoll große elliptische Tieftöner
- Zwei digitale Class-D-Verstärker
- Force-Cancelling-Aufbau mit gegenüberliegenden Treibern
- Tiefbass bis 25 Hz
- Sehr geringe Gehäusevibrationen
- Kräftiger und gleichzeitig kontrollierter Bass
- Sehr hohe Pegelreserven
- Automatische Abstimmung auf das verbundene Sonos-System
- Trueplay-Raumkorrektur
- Sonos-App mit Bass- und EQ-Anpassungen
- Wi-Fi 6
- 2,4- und 5-GHz-WLAN
- Ethernet-Anschluss
- Schneller Quad-Core-Prozessor
- 512 MB DDR4-RAM
- 4 GB eMMC-Speicher
- Matte Oberfläche
- In Schwarz und Weiß erhältlich
- Bis zu 50 Prozent geringerer Leerlaufverbrauch gegenüber dem Vorgänger laut Sonos
- Mit zahlreichen Sonos-Soundbars und Lautsprechern kompatibel
- In ausgewählten Setups mit einem zweiten Subwoofer kombinierbar
Nachteile
- Sehr hoher Anschaffungspreis
- Kein eigenständiger Lautsprecher
- Nur mit kompatiblen Sonos-Produkten sinnvoll nutzbar
- Kein normaler Cinch-/RCA-Subwoofer-Eingang
- Kein LFE-Eingang für klassische AV-Receiver
- Kein Bluetooth
- Keine universelle Nutzung mit Fremdhersteller-Soundbars
- Mit 11,79 kg relativ schwer
- Benötigt trotz WLAN eine Steckdose
- Große Bauform gegenüber dem Sub Mini
- Verbesserungen gegenüber Sub Gen 3 klanglich eher subtil
- Für kleine Räume häufig überdimensioniert
- Komplettes Sonos-Heimkino wird sehr teuer
Die wichtigsten Alternativen zum Sonos Sub 4 im Kurzvergleich
Der Sonos Sub 4 ist kein gewöhnlicher Universal-Subwoofer. Er ergibt vor allem innerhalb eines vorhandenen Sonos-Systems Sinn. Die wichtigste Alternative ist deshalb zunächst der kleinere Sonos Sub Mini. Wer noch überhaupt kein Sonos-System besitzt, sollte außerdem komplette Heimkino-Sets mit bereits enthaltenem Subwoofer berücksichtigen.
- Sonos Sub Mini: erheblich günstiger und kompakter, besonders sinnvoll für Beam, Ray, Era 100 und kleinere bis mittelgroße Räume.
- Bose Smart Ultra Soundbar: modulares Konkurrenzsystem, bei dem ebenfalls ein separater Basslautsprecher ergänzt werden kann.
- Samsung HW-Q990F: komplettes Premium-Heimkino inklusive Subwoofer und Rear-Lautsprechern.
- LG DS95TR: umfangreiches Mehrkanalsystem mit bereits enthaltenem Subwoofer und Rear-Speakern.
- Hisense AX5125H: deutlich günstigeres Komplettsystem mit Subwoofer, Rear-Lautsprechern und Dolby Atmos.
Technische Daten im Sonos Sub 4 Test
- Produkttyp: aktiver WLAN-Subwoofer
- Generation: Sonos Sub 4
- Markteinführung: 29. Oktober 2024
- Tieftöner: 2 × elliptisch, 5 × 8 Zoll
- Treiberanordnung: nach innen gerichtet / Force Cancelling
- Verstärker: 2 × digitale Class-D-Endstufe
- Gehäuse: Bassreflex-/Ported-Architektur
- Untere Grenzfrequenz: 25 Hz
- Automatischer EQ: ja
- Trueplay: ja
- Sonos App: erforderlich
- WLAN: 802.11a/b/g/n/ac/ax
- WLAN-Bänder: 2,4 und 5 GHz
- Wi-Fi 6: ja
- Ethernet: 10/100 Mbit/s
- Bluetooth: nein
- Analoger Sub-In: nein
- LFE-Eingang: nein
- Prozessor: Quad Core 4 × A55 mit 1,9 GHz
- Arbeitsspeicher: 512 MB DDR4
- Interner Speicher: 4 GB eMMC
- Abmessungen: 389 × 402 × 158 mm
- Gewicht: 11,79 kg
- Farben: Schwarz und Weiß
- Oberfläche: matt
- Netzteil: intern
- Netzspannung: 100–240 V, 50/60 Hz
- Stromkabel: 2 m
Bassqualität: Wie gut klingt der Sonos Sub 4?
Die größte Stärke des Sonos Sub 4 ist nicht nur die Menge an Bass, sondern seine Kontrolle. Ein billiger Subwoofer kann einen Raum durchaus zum Vibrieren bringen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass der Tiefton präzise ist. Häufig entsteht ein undefiniertes Dröhnen, das Stimmen und Musik überlagert.
Beim Sub 4 verfolgt Sonos einen anderen Ansatz. Die beiden großen Tieftöner sitzen sich gegenüber und bewegen sich gleichzeitig in entgegengesetzte Richtungen. Die mechanischen Kräfte sollen sich dadurch weitgehend gegenseitig aufheben. Das Gehäuse vibriert weniger und die Energie kann stärker für die eigentliche Schallerzeugung verwendet werden.
Kräftig, aber nicht schwammig
Genau dieser kontrollierte Charakter wird auch in externen Tests und aktuellen Nutzermeinungen regelmäßig hervorgehoben. Der Bass besitzt viel Druck, wirkt aber nicht künstlich aufgebläht. Besonders bei Musik ist das wichtig, weil Bassgitarre oder elektronische Tiefen nicht den gesamten Mittelton überdecken sollen.
25 Hz sind echtes Heimkino-Terrain
Sonos gibt eine untere Grenzfrequenz von 25 Hz an. Damit reicht der Sub 4 erheblich tiefer als typische einzelne Soundbars oder kleine Desktop-Subwoofer.
Bei Filmton werden gerade in diesem Bereich tiefe Explosionen, Raumschiffe, Donner oder andere LFE-Effekte abgemischt. Der Unterschied ist nicht nur hörbar. Bei entsprechendem Pegel werden tiefe Frequenzen körperlich wahrnehmbar.
Bass-Fazit
Der Sonos Sub 4 gehört zu den stärksten Komponenten im Sonos-Heimkino. Wer wirklich tiefen, kontrollierten Bass möchte, bekommt hier eine deutliche Verbesserung gegenüber einer Sonos-Soundbar allein.
Zwei gegenüberliegende 5×8-Zoll-Tieftöner
Die beiden elliptischen 5 × 8 Zoll großen Tieftöner sind ungewöhnlich angeordnet. Sie strahlen nicht klassisch nach vorne oder unten, sondern sitzen auf gegenüberliegenden Innenseiten der zentralen Öffnung.
Beide Membranen bewegen sich synchron gegeneinander. Dadurch entsteht das von Sonos als Force Cancelling bezeichnete Prinzip.
Warum reduziert das Vibrationen?
Ein einzelner kräftiger Tieftöner erzeugt erhebliche mechanische Kräfte. Das Gehäuse muss diese Bewegung aufnehmen. Bei zwei symmetrisch gegeneinander arbeitenden Treibern können sich diese Kräfte teilweise aufheben.
Dadurch soll selbst bei hohen Basspegeln weniger unerwünschte Gehäusebewegung entstehen.
Vorteil für die Aufstellung
Ein kontrollierteres Gehäuse ist gerade in Wohnungen interessant. Weniger mechanische Vibration bedeutet zwar nicht, dass Nachbarn den tiefen Schall nicht hören können, aber der Subwoofer selbst neigt weniger zum störenden Rappeln oder Wandern.
Treiber-Fazit
Die ungewöhnliche Konstruktion ist kein reines Designmerkmal, sondern zentral für die Funktionsweise des Sub 4.
Was verändert der Sub 4 an einer Sonos Arc Ultra?
Eine Arc Ultra besitzt bereits eine überraschend kräftige Basswiedergabe. Trotzdem ist ihr Gehäuse im Vergleich zu einem separaten Subwoofer klein. Wird der Sub 4 ergänzt, übernimmt er den tiefsten Frequenzbereich.
Das verbessert nicht nur Explosionen und Bass. Die Arc Ultra muss weniger Energie für sehr tiefe Frequenzen aufbringen und kann sich stärker auf Mittelton, Stimmen und räumliche Effekte konzentrieren.
Mehr als einfach nur mehr Bass
Genau darin liegt ein oft unterschätzter Vorteil. Ein guter Subwoofer ergänzt nicht nur tiefere Frequenzen. Er entlastet die Hauptlautsprecher.
Das gesamte System kann dadurch bei höheren Lautstärken sauberer wirken und mehr Dynamik besitzen.
Arc-Ultra-Fazit
Wer bereits viel Geld in eine Arc Ultra investiert hat und maximales Heimkino möchte, bekommt mit dem Sub 4 eine der logischsten Erweiterungen.
Sonos Sub 4 mit Arc, Beam und Ray
Sonos führt neben Arc Ultra auch Arc, Beam Gen 2, Beam Gen 1 und Ray als kompatible Soundbars auf. Technisch funktioniert der Sub 4 damit in sehr unterschiedlichen Systemgrößen.
Mit Sonos Arc
Die Kombination mit der klassischen Arc ist sehr sinnvoll. Der Sub 4 ergänzt die Atmos-Soundbar genau dort, wo das flache Gehäuse physikalisch am stärksten limitiert ist.
Mit Beam Gen 2
Auch die Beam Gen 2 profitiert erheblich. Allerdings sollte geprüft werden, ob ein günstigerer Sub Mini für Raumgröße und gewünschte Lautstärke bereits ausreicht.
Mit Ray
Technisch ist auch Ray kompatibel. Wirtschaftlich ist die Kombination jedoch ungewöhnlich, weil der Sub 4 ein Vielfaches der kleinen Soundbar kostet.
Kompatibilitäts-Fazit
Technische Kompatibilität bedeutet nicht automatisch, dass jede Kombination wirtschaftlich sinnvoll ist. Je größer Soundbar und Raum, desto stärker spricht das Argument für den Sub 4.
Sonos Sub 4 mit Era 300, Era 100 und Five
Der Sub 4 kann nicht nur Heimkino-Soundbars ergänzen. Sonos führt auch Era 300, Era 100 und Five als kompatible Produkte.
Era 300
Ein Stereo-Paar Era 300 kann mit dem Sub 4 zu einem sehr leistungsfähigen Musiksystem ausgebaut werden. Der Subwoofer übernimmt den Tiefbass, während die Era 300 stärker auf Raumdarstellung und Mittel-/Hochton konzentriert werden.
Sonos Five
Besonders für Musik ist ein Paar Sonos Five zusammen mit einem Sub 4 eine hochwertige Lösung. Der Vorteil liegt weniger in maximaler Lautstärke als in der vollständigen Frequenzabdeckung.
Era 100
Auch Era 100 ist kompatibel. In kleineren Räumen würde ich allerdings zunächst den Sub Mini vergleichen, weil dieser deutlich günstiger und kompakter ist.
Musiksystem-Fazit
Der Sub 4 ist nicht nur eine Heimkino-Komponente. Mit leistungsfähigen Sonos-Stereolautsprechern kann er auch ein sehr hochwertiges Musiksystem bilden.
Trueplay und automatische Abstimmung
Ein leistungsfähiger Subwoofer kann in einem schlechten Raum schnell zum Problem werden. Tiefe Frequenzen werden von Wänden, Ecken und Raummaßen besonders stark beeinflusst.
Sonos integriert den Sub 4 deshalb in die automatische Systemabstimmung. Die Audioeinstellungen werden auf die verbundenen Sonos-Lautsprecher abgestimmt. Zusätzlich kann Trueplay die Raumakustik berücksichtigen.
Warum ist Raumkorrektur bei Bass wichtig?
In einem Wohnzimmer können bestimmte tiefe Frequenzen massiv verstärkt werden, während andere an einzelnen Sitzpositionen fast verschwinden. Der Effekt entsteht durch stehende Wellen und Reflexionen.
Digitale Korrektur kann die Physik nicht vollständig aufheben, aber problematische Überhöhungen reduzieren und das Gesamtsystem ausgewogener abstimmen.
Sonos App
Über die App lassen sich Bass, Höhen und Loudness anpassen. Der Subwoofer kann außerdem im Pegel eingestellt werden.
Trueplay-Fazit
Gerade bei einem so leistungsfähigen Subwoofer ist die einfache automatische Systemabstimmung ein erheblicher Komfortvorteil gegenüber klassischen manuellen Lösungen.
Wi-Fi 6 und Ethernet im Sonos Sub 4 Test
Die vierte Generation besitzt einen aktualisierten WLAN-Chip mit Wi-Fi 6. Sonos unterstützt 2,4 und 5 GHz sowie die Standards 802.11a/b/g/n/ac/ax.
Ein Subwoofer benötigt keine extrem hohe Datenrate. Der Vorteil liegt deshalb weniger bei Geschwindigkeit als bei einer modernen und robusten Netzwerkintegration.
Ethernet
Wer eine kabelgebundene Netzwerkverbindung bevorzugt, kann den vorhandenen 10/100-Ethernet-Anschluss nutzen.
Kein Bluetooth
Bluetooth ist bewusst nicht vorhanden. Der Sub 4 soll nicht direkt mit einem Smartphone gekoppelt werden. Er ist Bestandteil eines Sonos-Systems und erhält seine Audiodaten über diese Plattform.
Netzwerk-Fazit
Innerhalb des Sonos-Ökosystems ist die Verbindung komfortabel. Als universeller Subwoofer ist das Gerät dagegen ungeeignet.
Neuer Prozessor und geringerer Stromverbrauch
Im Sub 4 arbeitet ein Quad-Core-Prozessor mit vier A55-Kernen bei 1,9 GHz. Dazu kommen 512 MB DDR4-Arbeitsspeicher und 4 GB eMMC-Speicher.
Für einen Subwoofer wirken solche technischen Daten zunächst ungewöhnlich. Im Sonos-System übernehmen Prozessor und Speicher jedoch Netzwerkfunktionen, digitale Signalverarbeitung, Synchronisation und langfristige Softwareunterstützung.
Bis zu 50 Prozent weniger Leerlaufverbrauch
Sonos hebt außerdem hervor, dass der Sub 4 im Leerlauf bis zu 50 Prozent weniger Energie verbrauchen soll als die vorherige Generation.
Bei einem dauerhaft am Stromnetz angeschlossenen Multiroom-Gerät ist der Leerlaufverbrauch relevanter als bei Elektronik, die nach jeder Nutzung vollständig ausgeschaltet wird.
Elektronik-Fazit
Die modernisierte Elektronik verändert den Klang nicht dramatisch, verbessert aber Effizienz und Zukunftssicherheit.
Matte Oberfläche statt Hochglanz
Eine der sichtbarsten Änderungen gegenüber früheren Generationen ist die matte Oberfläche. Der Sub 4 ist weiterhin in Schwarz und Weiß verfügbar, wirkt aber deutlich weniger empfindlich gegenüber Fingerabdrücken.
AppleInsider hebt das neue Finish im Test ausdrücklich positiv hervor. Besonders bei der schwarzen Variante bleibt Staub natürlich weiterhin sichtbar, Fingerabdrücke fallen aber weniger stark auf.
Design bleibt außergewöhnlich
Die große zentrale Öffnung ist weiterhin das charakteristische Merkmal. Trotz seiner technischen Funktion wirkt der Sub dadurch wesentlich ungewöhnlicher als ein klassischer geschlossener Würfel.
Nur 15,8 Zentimeter tief
Mit 402 Millimetern Breite und 389 Millimetern Höhe ist der Sub 4 groß, bleibt mit nur 158 Millimetern Tiefe aber überraschend flach.
Design-Fazit
Der Sub 4 ist kein kleines Gerät, lässt sich durch seine ungewöhnlich geringe Tiefe aber besser in Wohnräume integrieren als manche voluminösen Subwoofer.
Filme mit dem Sonos Sub 4
Filme sind die Paradedisziplin. Dolby-Atmos-Soundbars wie Arc Ultra können Höhe und Breite sehr überzeugend darstellen, die körperliche Wirkung wirklich tiefer Frequenzen bleibt bei einem einzelnen Soundbar-Gehäuse jedoch begrenzt.
Genau diese Lücke schließt der Sub 4. Tiefe LFE-Effekte erhalten ein deutlich stärkeres Fundament.
Actionfilme
Explosionen, Motoren, Raumschiffe und tiefe Sounddesign-Effekte profitieren besonders. Bei entsprechendem Pegel wird der Bass nicht nur gehört, sondern körperlich wahrgenommen.
Leise Szenen
Ein guter Subwoofer ist nicht nur für Explosionen wichtig. Tiefe atmosphärische Geräusche, Musik und unterschwellige Soundeffekte können ebenfalls glaubwürdiger wirken.
Film-Fazit
Für ein hochwertiges Sonos-Heimkino ist der Sub 4 eine wesentlich größere klangliche Verbesserung als viele kleine Softwarefunktionen.
Musik mit dem Sonos Sub 4
Bei Musik ist Präzision wichtiger als bloße Bassmenge. Ein schlecht abgestimmter Subwoofer kann Stimmen und Instrumente überdecken. Genau deshalb ist die automatische Sonos-Abstimmung so wichtig.
Aktuelle Nutzerbewertungen heben besonders hervor, dass der Bass kräftig, aber kontrolliert wirkt. Die Mitten bleiben sauber und der Subwoofer drängt sich nicht permanent in den Vordergrund.
Elektronische Musik und Hip-Hop
Hier kann der Sub 4 seine tiefen Reserven besonders deutlich zeigen. Synthesizer und Subbass reichen weit unter den Bereich normaler Regal- oder Soundbarlautsprecher.
Rock und akustische Musik
Auch hier kann ein Subwoofer sinnvoll sein. Bassdrum und Bassgitarre erhalten mehr Körper, während die Hauptlautsprecher vom tiefsten Frequenzbereich entlastet werden.
Musik-Fazit
Der Sub 4 ist nicht nur ein Film-Effektgerät. Richtig abgestimmt verbessert er auch hochwertige Sonos-Musiksysteme deutlich.
Sonos Sub 4 im ausführlichen Vergleich
Sonos Sub 4 oder Sonos Sub Mini?
Der Sub Mini ist erheblich kleiner, leichter und günstiger. Sonos positioniert ihn für kleine bis mittelgroße Räume und empfiehlt ihn unter anderem für Beam, Ray, Era 100 und One.
Der Sub 4 ist die bessere Wahl für große Räume, höhere Pegel und leistungsfähige Komponenten wie Arc Ultra, Arc, Era 300 oder Five.
Wer eine Beam in einem 15- bis 20-Quadratmeter-Raum nutzt, benötigt den Sub 4 nicht zwingend. Mit Arc Ultra in einem großen Wohnzimmer ist der stärkere Subwoofer wesentlich logischer.
Sonos Sub 4 oder Bose Bass Module?
Die Bose Smart Ultra Soundbar kann ebenfalls mit einem separaten Bass Module erweitert werden. Beide Hersteller verfolgen ein proprietäres Ökosystem.
Der wichtigste Unterschied ist daher nicht nur der Subwoofer selbst, sondern das bereits vorhandene Hauptsystem. Wer Sonos nutzt, sollte innerhalb von Sonos bleiben. Wer bereits Bose besitzt, bekommt mit einem Bose Bass Module die einfachere Integration.
Sonos Sub 4 oder Samsung HW-Q990F?
Die Samsung HW-Q990F zeigt das Preisproblem des Sonos besonders deutlich. Samsung liefert ein vollständiges Premiumsystem mit Soundbar, Subwoofer und Rear-Lautsprechern.
Der Sub 4 kostet allein bereits einen großen Teil des Preises eines solchen Komplettsystems. Wer noch kein Sonos-System besitzt, sollte deshalb den Gesamtpreis genau vergleichen.
Wer bereits eine Arc Ultra und Era-Lautsprecher besitzt, muss natürlich nicht das gesamte System wechseln. Dann ergibt die Sonos-Erweiterung wesentlich mehr Sinn.
Sonos Sub 4 oder LG DS95TR?
Die LG DS95TR wird ebenfalls als komplettes Heimkino mit Subwoofer und Rear-Lautsprechern angeboten.
Sonos punktet stärker mit Modularität, Multiroom und flexibler Erweiterung. LG bietet dagegen von Anfang an mehr Hardware in einem Gesamtpaket.
Sonos Sub 4 oder Hisense AX5125H?
Die Hisense AX5125H spielt preislich in einer völlig anderen Klasse. Trotzdem macht der Vergleich deutlich, wie teuer der Sonos-Weg ist: Bei Hisense erhält der Käufer Soundbar, Subwoofer und Rear-Lautsprecher als vollständiges Set.
Der Sonos Sub 4 ist technisch klar hochwertiger als typische Budget-Subwoofer. Beim reinen Preis-Leistungs-Verhältnis können günstige Komplettsysteme trotzdem attraktiver sein.
Sonos Sub 4 oder Sub Gen 3?
Diese Frage ist für bestehende Sonos-Nutzer besonders wichtig. Der Sub 4 sieht seinem Vorgänger sehr ähnlich und verwendet weiterhin das grundlegende Force-Cancelling-Konzept mit zwei gegenüberliegenden Treibern.
Die wesentlichen Neuerungen sind die schnellere Elektronik, mehr Speicher, Wi-Fi 6, geringerer Leerlaufverbrauch und die matte Oberfläche.
Klangunterschied ist nicht riesig
Trusted Reviews bewertet den Sub 4 mit vier von fünf Sternen und lobt kraftvollen, ausgewogenen Bass sowie die flexible Aufstellung. Gleichzeitig wird ausdrücklich festgestellt, dass die klanglichen Unterschiede gegenüber dem Sub Gen 3 relativ gering sind.
CGMagazine kommt zu einer ähnlichen Einschätzung. Der Sub 4 wird als hochwertige Weiterentwicklung bewertet, die Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger bleiben jedoch subtil.
Lohnt das Upgrade?
Wer bereits einen einwandfrei funktionierenden Sub Gen 3 besitzt, muss aus meiner Sicht nicht allein wegen des Sub 4 wechseln. Das neue matte Finish, Wi-Fi 6 und die effizientere Elektronik sind angenehm, aber kein Grund, einen sehr guten Subwoofer zwingend zu ersetzen.
Wer dagegen neu in ein hochwertiges Sonos-System investiert, sollte direkt den Sub 4 wählen.
Generations-Fazit
Neukauf: Sub 4. Bestehender Sub Gen 3: normalerweise behalten.
Zwei Sonos Subwoofer gleichzeitig
Sonos erlaubt in ausgewählten Heimkino-Setups den Einsatz von zwei Subwoofern. Dadurch lassen sich nicht nur höhere Basspegel erzielen. Zwei sinnvoll platzierte Subwoofer können außerdem die Bassverteilung im Raum gleichmäßiger machen.
Warum zwei Subwoofer sinnvoll sein können
Ein einzelner Subwoofer erzeugt abhängig vom Raum starke und schwache Basszonen. An einem Sitzplatz kann der Bass dröhnen, während er einen Meter weiter überraschend dünn klingt.
Ein zweiter Subwoofer an einer anderen Position kann diese Unterschiede teilweise ausgleichen.
Extrem teuer
Bei ungefähr 800 Euro pro Subwoofer wird ein Dual-Sub-Setup allerdings zu einer sehr kostspieligen Angelegenheit. Für die meisten Wohnzimmer reicht ein einzelner Sub 4 völlig aus.
Dual-Sub-Fazit
Technisch beeindruckend und in großen Räumen interessant, für normale Haushalte aber eher Luxus als Notwendigkeit.
Externe Testberichte zum Sonos Sub 4
Idealo-Testübersicht: Durchschnitt 1,8 „gut“
Idealo fasst vier veröffentlichte Tests aktuell zu einer Durchschnittsnote von 1,8 „gut“ zusammen. Die Bewertungen fallen insgesamt deutlich positiv aus.
CGMagazine: 8 von 10
CGMagazine vergibt 8 von 10 Punkten. Gelobt werden der klare und kraftvolle Bass, die unkomplizierte App-Einrichtung und die Integration in bestehende Sonos-Systeme. Die Verbesserungen gegenüber Sub Gen 3 werden allerdings als eher subtil beschrieben.
AppleInsider: 4,5 von 5
AppleInsider bewertet den Sub 4 mit 4,5 von fünf Sternen. Besonders positiv werden kraftvoller Bass, einfache Einrichtung und das neue matte Finish hervorgehoben. Bei der schwarzen Version bleibt lediglich Staub weiterhin sichtbar.
Trusted Reviews: 4 von 5
Trusted Reviews vergibt vier von fünf Sternen. Der Subwoofer wird für kraftvollen und ausgewogenen Klang sowie seine flexible Integration gelobt. Als Nachteil werden der hohe Preis und der geringe Unterschied zur dritten Generation genannt.
BeyondPixels: 9 von 10
BeyondPixels kommt auf 9 von 10 Punkten und hebt besonders Leistung, Klang, EQ-Einstellungen und Trueplay hervor.
Nutzermeinungen 2026
Auch aktuelle verifizierte Nutzermeinungen heben häufig den kontrollierten Bass, die einfache Einrichtung und die hochwertige Verarbeitung hervor. Der hohe Preis gehört gleichzeitig zu den wiederkehrenden Kritikpunkten.
Preis-Leistung im Sonos Sub 4 Test
Der offizielle Einführungspreis in Deutschland lag bei 899 Euro. Im August 2026 zeigt Idealo Angebote für die weiße Variante ab etwa 795,87 Euro und für Schwarz ab ungefähr 825 Euro. Damit bleibt der Sub 4 auch fast zwei Jahre nach Markteinführung ein sehr teures Produkt.
Bis ungefähr 700 Euro wäre der Sonos Sub 4 für Besitzer einer Arc Ultra, Arc oder eines hochwertigen Sonos-Musiksystems aus meiner Sicht sehr attraktiv.
Zwischen 700 und 800 Euro bleibt er empfehlenswert, wenn das Sonos-System bereits vorhanden ist und wirklich mehr Tiefbass gewünscht wird.
Zwischen 800 und 900 Euro zahlt man klar den Sonos-Premiumpreis. Klanglich ist das Produkt hervorragend, beim Preis-Leistungs-Verhältnis muss man das Ökosystem bewusst wollen.
Über 900 Euro würde ich nach günstigeren Angeboten suchen oder prüfen, ob der Sub Mini für Raum und Lautstärke bereits ausreicht.
Wer dagegen noch keine Sonos-Komponenten besitzt, sollte nicht nur den Preis des Sub 4 betrachten. Arc Ultra, Rear-Lautsprecher und Subwoofer zusammen ergeben schnell ein Heimkino im Bereich mehrerer tausend Euro. Komplettsysteme anderer Hersteller können wirtschaftlich deutlich attraktiver sein.
Fazit: Lohnt sich der Sonos Sub 4?
Ja – allerdings hauptsächlich für Nutzer, die bereits ein hochwertiges Sonos-System besitzen. Der Sonos Sub 4 ist kein Universal-Subwoofer, sondern eine konsequent auf das Sonos-Ökosystem zugeschnittene Erweiterung. Innerhalb dieses Systems funktioniert er hervorragend.
Die beiden gegenüberliegenden 5 × 8 Zoll großen Tieftöner liefern Bass bis 25 Hz und reduzieren durch ihren Force-Cancelling-Aufbau störende Gehäusevibrationen. Filme erhalten deutlich mehr körperliche Wirkung, Musik gewinnt an Fundament und die Hauptlautsprecher werden im tiefsten Frequenzbereich entlastet.
Auch die Integration überzeugt. Die Sonos App übernimmt die Einrichtung, das System stimmt Subwoofer und Lautsprecher automatisch aufeinander ab und Trueplay berücksichtigt zusätzlich die Raumakustik. Wi-Fi 6, Ethernet und die modernisierte Elektronik machen die vierte Generation technisch zukunftssicherer.
Der große Kritikpunkt ist der Preis. Rund 800 bis 850 Euro sind enorm viel Geld für einen einzelnen Subwoofer. Für diesen Betrag bekommt man bei anderen Herstellern teilweise bereits eine komplette Soundbar mit Bassmodul und Rear-Lautsprechern.
Auch Besitzer eines Sub Gen 3 sollten nicht automatisch upgraden. Die Klangunterschiede sind nach übereinstimmender Einschätzung mehrerer Tests eher klein. Matte Oberfläche, Wi-Fi 6, schnellerer Prozessor und geringerer Leerlaufverbrauch sind Verbesserungen, machen aus dem ohnehin starken Vorgänger aber kein veraltetes Produkt.
Wer dagegen eine Arc Ultra, Arc oder ein hochwertiges Era-/Five-System neu aufbaut und maximalen Bass möchte, sollte direkt den Sub 4 wählen. Für kleine Räume und Beam-, Ray- oder Era-100-Systeme ist der günstigere Sub Mini häufig vernünftiger.
Unser Gesamturteil im Sonos Sub 4 Test: 9,2 von 10 Punkten.
FAQ zum Sonos Sub 4 Test
Ist der Sonos Sub 4 gut?
Ja. Der Sonos Sub 4 liefert sehr tiefen, kräftigen und gleichzeitig kontrollierten Bass. Besonders in Kombination mit Arc Ultra, Arc oder leistungsfähigen Sonos-Lautsprechern ist der klangliche Mehrwert deutlich.
Was ist der Sonos Sub 4?
Der Sub 4 ist ein aktiver WLAN-Subwoofer zur Erweiterung kompatibler Sonos-Soundbars und Lautsprecher. Er funktioniert nicht als eigenständiger Musikwiedergabe-Lautsprecher.
Wie tief spielt der Sonos Sub 4?
Sonos gibt eine untere Grenzfrequenz von 25 Hz an. Damit reicht der Subwoofer tief genug für anspruchsvolle Heimkinoeffekte und bassreiche Musik.
Wie viele Tieftöner hat der Sonos Sub 4?
Es sind zwei elliptische 5 × 8 Zoll große Tieftöner verbaut.
Warum zeigen die Tieftöner nach innen?
Die beiden Treiber arbeiten gegeneinander. Dadurch sollen sich mechanische Kräfte weitgehend aufheben und störende Gehäusevibrationen reduziert werden.
Was bedeutet Force Cancelling?
Die gegenüberliegenden Treiber bewegen sich synchron in entgegengesetzte Richtungen. Dadurch werden mechanische Kräfte im Gehäuse teilweise gegenseitig kompensiert.
Wie viel Watt hat der Sonos Sub 4?
Sonos veröffentlicht für den Sub 4 keine klassische Gesamt-Wattzahl als primäre Leistungsangabe. Bestätigt sind zwei speziell auf die Treiber abgestimmte digitale Class-D-Verstärker.
Hat der Sonos Sub 4 Bluetooth?
Nein. Die Verbindung erfolgt über das Sonos-System per WLAN beziehungsweise optional über Ethernet.
Unterstützt der Sonos Sub 4 Wi-Fi 6?
Ja. Die vierte Generation besitzt einen aktualisierten WLAN-Chip mit Unterstützung für 802.11ax beziehungsweise Wi-Fi 6.
Hat der Sonos Sub 4 Ethernet?
Ja. Ein 10/100-Mbit/s-Netzwerkanschluss ist vorhanden.
Hat der Sonos Sub 4 einen Cinch-Eingang?
Nein. Ein klassischer RCA-/Cinch-Subwoofer-Eingang ist nicht vorhanden.
Kann der Sonos Sub 4 an einen AV-Receiver angeschlossen werden?
Nicht wie ein normaler LFE-Subwoofer. Er ist für kompatible Sonos-Produkte entwickelt und besitzt keinen klassischen LFE-Eingang.
Ist der Sonos Sub 4 mit der Arc Ultra kompatibel?
Ja. Sonos empfiehlt den Sub 4 ausdrücklich als leistungsfähige Bass-Erweiterung für die Arc Ultra.
Ist der Sonos Sub 4 mit der Sonos Arc kompatibel?
Ja. Auch die klassische Sonos Arc gehört zu den offiziell kompatiblen Produkten.
Funktioniert der Sonos Sub 4 mit Beam Gen 2?
Ja. Beam Gen 2 ist kompatibel. In kleineren Räumen sollte allerdings auch der günstigere Sub Mini verglichen werden.
Funktioniert der Sub 4 mit Beam Gen 1?
Ja. Auch Beam der ersten Generation wird von Sonos als kompatibel geführt.
Funktioniert der Sonos Sub 4 mit Ray?
Ja. Technisch ist Ray kompatibel. Aufgrund des großen Preisunterschieds ist der Sub Mini für viele Ray-Nutzer allerdings wirtschaftlich sinnvoller.
Funktioniert der Sub 4 mit Era 300?
Ja. Era 300 gehört zu den von Sonos offiziell genannten kompatiblen Lautsprechern.
Funktioniert der Sub 4 mit Era 100?
Ja. Auch Era 100 ist kompatibel.
Funktioniert der Sonos Sub 4 mit Sonos Five?
Ja. Der Sub 4 kann mit Sonos Five kombiniert werden und eignet sich damit auch für leistungsfähige Stereo-Musiksysteme.
Kann man zwei Sonos Sub 4 gleichzeitig verwenden?
In ausgewählten Sonos-Heimkino-Konfigurationen ist ein Dual-Sub-Setup möglich. Das kann sowohl den maximalen Basspegel als auch die Bassverteilung im Raum verbessern.
Kann ein Sub 4 mit einem älteren Sonos Sub kombiniert werden?
Sonos bestätigt die Kombination mit vorherigen Sub-Generationen in ausgewählten Setups. Die genaue Kompatibilität sollte für das konkrete System in der Sonos App beziehungsweise beim Hersteller geprüft werden.
Was ist Trueplay?
Trueplay misst beziehungsweise analysiert die Raumakustik und passt die Wiedergabe des Sonos-Systems daran an. Das ist besonders bei tiefen Frequenzen sinnvoll.
Kann der Bass eingestellt werden?
Ja. Über die Sonos App können unter anderem Bass beziehungsweise Sub-Pegel und weitere Audioeinstellungen angepasst werden.
Wie groß ist der Sonos Sub 4?
Der Subwoofer misst 389 Millimeter in der Höhe, 402 Millimeter in der Breite und 158 Millimeter in der Tiefe.
Wie schwer ist der Sonos Sub 4?
Sonos gibt 11,79 Kilogramm an.
Gibt es den Sonos Sub 4 in Weiß?
Ja. Er wird in Schwarz und Weiß angeboten.
Hat der Sonos Sub 4 eine matte Oberfläche?
Ja. Die vierte Generation besitzt ein mattes Finish. Das unterscheidet sie optisch deutlich von den hochglänzenden älteren Generationen.
Was ist neu beim Sonos Sub 4?
Zu den wichtigsten Änderungen gehören schnellere interne Elektronik, mehr Speicher, Wi-Fi 6, geringerer Leerlaufverbrauch und das matte Gehäusefinish.
Ist der Sonos Sub 4 besser als der Sub Gen 3?
Technisch ja, klanglich ist der Unterschied allerdings kleiner. Mehrere Fachtests beschreiben die Verbesserungen gegenüber dem Sub Gen 3 als eher subtil.
Lohnt sich der Wechsel vom Sub Gen 3 auf den Sub 4?
Für die meisten Besitzer eines funktionierenden Sub Gen 3 nicht zwingend. Wer neu kauft, sollte den Sub 4 wählen. Wer bereits Gen 3 besitzt, bekommt durch ein Upgrade keinen dramatischen Klangsprung.
Sonos Sub 4 oder Sub Mini?
Der Sub 4 ist leistungsfähiger und besser für große Räume, Arc Ultra, Arc, Era 300 und Five geeignet. Der Sub Mini ist kompakter, deutlich günstiger und für kleinere Räume sowie Beam-, Ray- und Era-100-Systeme häufig ausreichend.
Ist der Sonos Sub 4 gut für Musik?
Ja. Er erweitert den Tiefbass und entlastet gleichzeitig die Hauptlautsprecher. Richtig abgestimmt wirkt der Bass kräftig, aber nicht dominierend.
Ist der Sonos Sub 4 gut für Filme?
Ja. Filme gehören zu seinen größten Stärken. Tiefe LFE-Effekte, Explosionen und Soundtracks profitieren erheblich.
Ist der Sonos Sub 4 für kleine Räume geeignet?
Technisch ja, häufig ist er dort aber überdimensioniert. Für kleine bis mittelgroße Räume ist der Sonos Sub Mini oft die wirtschaftlichere Lösung.
Wie viel kostet der Sonos Sub 4 2026?
Im August 2026 beginnen deutsche Angebote abhängig von Farbe und Händler ungefähr bei 796 bis 825 Euro. Der ursprüngliche deutsche Einführungspreis lag bei 899 Euro.
Für wen lohnt sich der Sonos Sub 4?
Für Besitzer einer Arc Ultra, Arc oder eines hochwertigen Sonos-Musiksystems, die in mittelgroßen bis großen Räumen deutlich mehr Tiefbass und Heimkino-Dynamik möchten.
Für wen lohnt sich der Sonos Sub 4 nicht?
Für Käufer ohne vorhandenes Sonos-System, für sehr kleine Räume, für preisbewusste Nutzer und für Personen, die einen universellen Subwoofer mit Cinch- oder LFE-Anschluss suchen.
Autor und Testgrundlage
Testberichte aus Berlin
Im Sonos Sub 4 Test stehen Tiefbass, Präzision, Force-Cancelling-Technik, Trueplay, Sonos-Integration, Netzwerkfunktionen, Unterschiede zum Sub Gen 3 und Preis-Leistung im Mittelpunkt. Grundlage sind die offiziellen technischen Daten des exakten Sonos Sub 4 sowie veröffentlichte Fachtests und aktuelle deutsche Marktdaten. Besonders wichtig ist die korrekte Einordnung als proprietäre Erweiterung für kompatible Sonos-Systeme und nicht als universeller Subwoofer für beliebige AV-Receiver oder Soundbars.
André aus Berlin
Für mich ist der Sub 4 ein typisches Sonos-Produkt: technisch sehr gut, extrem einfach zu integrieren und gleichzeitig teuer. Wenn bereits eine Arc Ultra oder Arc im Wohnzimmer steht und der Bass der Soundbar allein nicht reicht, ist der Sub 4 eine der wirkungsvollsten Erweiterungen überhaupt. Ich würde allerdings nicht fast 800 Euro investieren, wenn eine kleine Beam in einem kleinen Raum betrieben wird. Dort reicht der Sub Mini häufig völlig aus. Und wer bereits einen Sub Gen 3 besitzt, kann ihn meiner Meinung nach beruhigt behalten – der Sub 4 ist besser, aber kein revolutionärer Klangsprung.
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