Sonos Ray Test
Sonos Ray Test: Lohnt sich die kompakte Sonos Soundbar?
Aktualisiert am 21. August 2026
Unser Testurteil: 8,4/10
Im Sonos Ray Test steht eine ungewöhnlich kompakte Soundbar im Mittelpunkt. Mit rund 56 Zentimetern Breite passt sie selbst unter kleine Fernseher, besitzt zwei Hochtöner und zwei Mitteltöner und konzentriert sich konsequent auf guten Stereo-TV-Ton. Dazu kommen WLAN, Ethernet, Apple AirPlay 2, Trueplay-Raumkorrektur, Sprachverbesserung, Nachtmodus und die vollständige Einbindung in das Sonos-Multiroom-System.
Die Ray ist gleichzeitig ein Produkt mit sehr klaren Grenzen. Zum Fernseher gibt es ausschließlich einen optischen Digitaleingang. HDMI ARC oder eARC fehlen ebenso wie Bluetooth, Dolby Atmos und integrierte Sprachassistenten. Wer nur die Ausstattungsliste betrachtet, findet deshalb leicht Soundbars mit mehr Anschlüssen. Wer dagegen bereits Sonos nutzt oder eine besonders kleine Soundbar mit guter Sprachverständlichkeit und starkem Musikstreaming sucht, bekommt ein schlüssigeres Gesamtpaket.
Die ursprüngliche Preisposition von rund 299 Euro war aus heutiger Sicht schwierig. Inzwischen wird die Ray deutlich günstiger angeboten und ist damit interessanter geworden. Gerade unterhalb von ungefähr 180 bis 200 Euro verändert sich die Preis-Leistungs-Bewertung deutlich zugunsten der kleinen Sonos.
Unsere Bewertung im Sonos Ray Test
Die Sonos Ray erreicht 8,4 von 10 Punkten. Klang, Sprachverständlichkeit, kompakte Bauform, Streaming und Sonos-Integration überzeugen. Die größten Abzüge gibt es für den fehlenden HDMI-Anschluss, fehlendes Bluetooth und den Verzicht auf Dolby Atmos.
- TV-Klang: 8,7/10 – ausgewogen und für die Größe erstaunlich voll.
- Sprachverständlichkeit: 9,3/10 – eine der klaren Stärken.
- Bass: 7,5/10 – ordentlich für die Größe, aber ohne echten Tiefbass.
- Musik: 8,4/10 – gutes Streaming und sauberer Klang, Höhen teils präsent.
- Streaming: 9,6/10 – Sonos-Ökosystem und AirPlay 2 sind hervorragend.
- Trueplay: 9,0/10 – sinnvolle Raumkorrektur, allerdings mit Geräteabhängigkeiten.
- Anschlüsse: 5,8/10 – optisch und Ethernet, aber kein HDMI und kein AUX.
- Bluetooth: 0/10 – nicht vorhanden.
- Dolby Atmos: 0/10 – nicht unterstützt.
- Platzbedarf: 9,7/10 – hervorragend für kleine TVs und Möbel.
- Multiroom: 9,7/10 – nahtlose Sonos-Integration.
- Preis-Leistung: 8,7/10 – bei deutlich reduziertem Marktpreis attraktiv.
Für wen ist die Sonos Ray gedacht?
Die Ray ist keine verkleinerte Sonos Arc. Sie ist eine bewusst einfache Stereo-Soundbar für kleinere Wohnzimmer, Schlafzimmer, Zweitfernseher und Nutzer, die das Sonos-System wichtiger finden als maximale Heimkino-Technik. Genau unter dieser Voraussetzung funktioniert das Konzept gut.
Besonders sinnvoll ist sie für bestehende Sonos-Haushalte. Musikdienste, Räume und Gruppen lassen sich wie bei anderen Sonos-Lautsprechern verwalten. Wer dagegen keinerlei Interesse an WLAN-Streaming oder Multiroom hat, bezahlt für einen Teil der größten Ray-Stärken, ohne ihn zu nutzen.
Vorteile und Nachteile der Sonos Ray
Vorteile
- Sehr kompakte Bauform mit nur rund 56 cm Breite
- Sehr gute Sprachverständlichkeit
- Ausgewogener TV-Klang
- WLAN-Musikstreaming
- Apple AirPlay 2
- Sonos-Multiroom vollständig integriert
- Trueplay-Raumkorrektur
- Sprachverbesserungsmodus
- Nachtmodus
- Ethernet-Anschluss
- IR-Empfänger für kompatible TV-Fernbedienungen
- Mit Sonos Sub beziehungsweise Sub Mini erweiterbar
- Mit kompatiblen Sonos-Lautsprechern zu Surround erweiterbar
- Schwarz und Weiß erhältlich
- Saubere und hochwertige Verarbeitung
Nachteile
- Kein HDMI ARC oder eARC
- Kein Bluetooth
- Kein Dolby Atmos
- Kein DTS:X
- Nur ein optischer TV-Audioeingang
- Kein analoger AUX-Eingang
- Keine integrierte Sprachsteuerung
- Kein mitgelieferter Subwoofer
- Tiefbass konstruktionsbedingt begrenzt
- Surround-Erweiterung kann teuer werden
- Viele Einstellungen laufen über die Sonos-App
- Fernbedienungskompatibilität über optisch nicht so elegant wie HDMI-CEC
- Für große Wohnzimmer weniger geeignet
- Musik kann im Hochton etwas präsent wirken
Technische Daten der Sonos Ray
Die Ray ist eine reine Stereo-Soundbar. Sonos setzt auf zwei Mitteltöner und zwei Hochtöner sowie ein Bassreflexsystem. Die Frontabstrahlung ist so konstruiert, dass die Soundbar auch in einem TV-Möbel oder Regal funktionieren kann.
- Typ: kompakte Stereo-Soundbar
- Treiber: 2 Hochtöner und 2 Mitteltöner
- Bass: Bassreflexsystem
- TV-Verbindung: optischer Digitaleingang
- HDMI: nein
- Bluetooth: nein
- Ethernet: 10/100
- WLAN: 2,4 GHz 802.11 b/g/n
- AirPlay 2: ja
- Trueplay: ja, abhängig vom unterstützten Gerät
- Formate: Stereo PCM, Dolby Digital und DTS Digital Surround
- Dolby Atmos: nein
- Sprachverbesserung: ja
- Nachtmodus: ja
- EQ: Bass, Höhen und Loudness in der App
- IR-Empfänger: ja
- Abmessungen: ungefähr 56 × 7,1 × 9,5 cm
- Gewicht: ungefähr 1,95 kg
- Farben: Schwarz und Weiß
- Wandmontage: möglich
Klangqualität: Wie gut klingt die Sonos Ray?
Für ihre Abmessungen klingt die Ray erstaunlich erwachsen. Stimmen stehen klar in der Mitte, Effekte lösen sich ordentlich von der Front und die Wiedergabe wirkt ausgewogener als bei den meisten eingebauten Fernsehlautsprechern. COMPUTER BILD bezeichnet den Klang als stimmig und angenehm und zählt die Ray klanglich zu den besseren günstigen Soundbars.
HIFI.DE kommt zu einer ähnlichen Einschätzung. Besonders die Sprachverständlichkeit wird gelobt. Das ist für die Zielgruppe wichtig, denn die Ray soll weniger spektakuläres Heimkino erzeugen als alltäglichen TV-Ton deutlich verbessern.
Die Stereo-Bühne kann etwas über die physische Breite der Soundbar hinausreichen, ersetzt aber keine echten Lautsprecherpositionen im Raum. Für einen kurzen bis mittleren Sitzabstand funktioniert das gut. In einem großen Wohnzimmer wirkt eine breitere Soundbar souveräner.
Wie gut sind Dialoge und Stimmen?
Dialoge sind wahrscheinlich die größte akustische Stärke. Sonos stimmt den relevanten Mitteltonbereich präsent ab und bietet zusätzlich Speech Enhancement. Leise oder undeutlich gemischte Stimmen werden dadurch leichter verständlich.
COMPUTER BILD beschreibt Sprache als klar, weist aber auf leichte tonale Färbungen hin. HIFI.DE bewertet die Sprachverständlichkeit besonders positiv. Für Nachrichten, Serien, Dokumentationen und dialoglastige Filme ist die Ray deshalb ausgesprochen passend.
Bass: Braucht die Sonos Ray einen Subwoofer?
Die beiden Mitteltöner und das Bassreflexsystem holen aus dem kleinen Gehäuse ordentliches Volumen. Bei normalen Serien, Popmusik und Fernsehen klingt die Ray nicht so dünn, wie ihre Größe vermuten lässt. Für tiefen Film- und Musikbass fehlen jedoch Gehäusevolumen und ein eigener Tieftöner.
COMPUTER BILD beschreibt den Bass als ordentlich voluminös, aber nicht tief und körperlich spürbar. HIFI.DE kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass die Ray für ihre Größe überraschend kräftig spielt. Diese Einordnung ist realistisch: Der Bass ist gut für eine 56-cm-Soundbar, nicht gut im Vergleich mit einem System samt Subwoofer.
Wer mehr Tiefgang möchte, kann das Sonos-System um einen kompatiblen Sub erweitern. Für die Ray ist ein kompakter Subwoofer konzeptionell besonders passend. Wirtschaftlich sollte man aber rechnen: Sobald mehrere zusätzliche Sonos-Komponenten gekauft werden, steigt der Gesamtpreis erheblich.
Trueplay: Ein wichtiger Vorteil der Sonos Ray
Trueplay misst die akustischen Eigenschaften des Raums und passt die Wiedergabe daran an. Gerade bei einer kleinen Soundbar kann das hörbar helfen, weil Wandnähe, TV-Möbel und Raumecken den Bass stark beeinflussen.
HIFI.DE berichtet im eigenen Hörraum von einer merklichen Verbesserung: Stimmen und Instrumente wurden präziser und ein wummernder Bassbereich wurde kontrollierter. Das zeigt, dass Trueplay mehr als eine reine Komfortfunktion sein kann.
Die konkrete Verfügbarkeit der Einmessung hängt allerdings vom verwendeten unterstützten Gerät und dem aktuellen Sonos-App-Stand ab. Käufer sollten deshalb vor allem dann mit Trueplay planen, wenn ihre vorhandene Hardware unterstützt wird.
Optischer Anschluss: Der größte Kompromiss
Beim TV-Anschluss ist Sonos ungewöhnlich kompromisslos: Die Ray besitzt keinen HDMI-Port. Der Fernseher wird über TOSLINK beziehungsweise den optischen Digitalausgang verbunden. Das funktioniert mit vielen älteren und aktuellen Fernsehern zuverlässig, ist aber weniger flexibel als HDMI ARC oder eARC.
Über HDMI könnten Fernseher Steuerbefehle und modernere Audioformate komfortabler übertragen. Bei der Ray übernimmt stattdessen ein IR-Empfänger die Lautstärkesteuerung mit kompatiblen TV-Fernbedienungen. Das kann gut funktionieren, ist aber abhängig davon, wie die jeweilige Fernbedienung arbeitet.
Vor dem Kauf würde ich deshalb prüfen, ob der Fernseher einen optischen Ausgang besitzt und ob seine Lautsprecher separat deaktiviert werden können. Wer ausschließlich HDMI-eARC nutzen möchte, sollte direkt zu einer anderen Soundbar greifen.
Kein Bluetooth: Ist das 2026 noch akzeptabel?
Dass die Sonos Ray kein Bluetooth-Audio unterstützt, ist einer ihrer auffälligsten Nachteile. Ein Smartphone kann nicht einfach wie bei einer gewöhnlichen Bluetooth-Box gekoppelt werden. Sonos setzt stattdessen auf WLAN-Streaming, die Sonos-App und Apple AirPlay 2.
Zu Hause ist WLAN technisch keineswegs schlechter. Multiroom, direkte Streamingdienste und eine vom Smartphone unabhängige Wiedergabe sind sogar große Vorteile. Problematisch wird das fehlende Bluetooth bei Gästen, temporären Geräten oder Quellen, die sich nicht bequem in Sonos integrieren lassen.
Wer bereits Sonos nutzt, wird Bluetooth wahrscheinlich selten vermissen. Wer eine universelle Soundbar sucht, die schnell mit beliebigen Geräten gekoppelt werden kann, sollte diesen Punkt dagegen ernst nehmen.
Sonos-App und Musikstreaming
Beim Streaming spielt die Ray ihre stärkste Karte aus. Sie verhält sich wie ein vollwertiger Sonos-Lautsprecher und lässt sich mit anderen Räumen gruppieren. Zahlreiche Musik- und Radiodienste können über das Sonos-System genutzt werden.
AirPlay 2 ist für Apple-Geräte besonders praktisch. Musik, Podcasts und andere Audioinhalte lassen sich direkt auf die Ray schicken. COMPUTER BILD bewertet die Streaming-Vielfalt ausgesprochen positiv und sieht sie als einen der wichtigsten Vorteile gegenüber klassischen Budget-Soundbars.
Bass, Höhen und Loudness lassen sich in der App anpassen. Hinzu kommen Nachtmodus und Sprachverbesserung. Der Nachteil dieser Philosophie ist die App-Abhängigkeit: Wer Klangparameter verändern möchte, greift normalerweise zum Smartphone statt zu einer klassischen Soundbar-Fernbedienung.
Filme und Serien: Reicht Stereo ohne Dolby Atmos?
Für normale Serien und Filme reicht die Ray erstaunlich weit. Dialoge sind klar, Musik besitzt ordentliches Volumen und Action klingt deutlich größer als über Fernsehlautsprecher. Besonders bei kleineren TVs und kurzen Hörabständen ist der Unterschied überzeugend.
Bei modernen Atmos-Produktionen ist die Grenze jedoch eindeutig. Die Ray unterstützt kein Dolby Atmos und besitzt weder Upfiring-Treiber noch echte Höhenkanäle. Ein dreidimensionales Klangfeld über dem Zuschauer kann sie deshalb nicht erzeugen.
Auch ohne Atmos können kompatible Sonos-Lautsprecher als Rear-Kanäle eingesetzt werden. Dadurch lässt sich echter Klang von hinten ergänzen. Wer allerdings von Beginn an ein umfangreiches Heimkino plant, sollte prüfen, ob eine höher positionierte Sonos-Soundbar wirtschaftlich sinnvoller ist.
Musik: Eine der besseren Eigenschaften der kleinen Soundbar
Die Ray profitiert bei Musik von der Sonos-Streamingplattform und einer insgesamt ausgewogenen Abstimmung. Für Hintergrundmusik, Pop, Singer-Songwriter und Podcasts ist sie sehr angenehm. Die kompakte Bauform verhindert zwar eine wirklich breite Stereoabbildung, doch die Front wirkt nicht eingeengt.
HIFI.DE kritisiert bei manchen Musikstücken etwas präsente beziehungsweise scharfe Höhen. COMPUTER BILD berichtet ebenfalls von leichten Härten, die sich über den Höhenregler reduzieren ließen. Wer Musik hört, sollte deshalb mit dem EQ experimentieren.
Für ernsthaftes Stereo-Hören bleiben zwei getrennte Lautsprecher überlegen. Als Soundbar, die Fernsehen und tägliches Musikstreaming verbinden soll, macht die Ray ihre Sache jedoch gut.
Gaming: Gute Sprachwiedergabe, problematische Anschlüsse
Klanglich eignet sich die Ray durchaus für Gaming. Dialoge sind verständlich, Effekte besitzen mehr Druck als über einen Monitor und die kompakte Breite passt sogar auf manche Schreibtische.
Das Problem ist die Verbindung. Ohne HDMI und Bluetooth muss der Ton über einen optischen Ausgang zur Ray gelangen. Viele Gaming-Monitore und moderne Konsolen bieten keinen direkten optischen Ausgang mehr. Dann ist man auf den Fernseher oder zusätzliche Signalwege angewiesen.
HIFI.DE sieht genau diese geringe Anschlussflexibilität als Schwäche beim Gaming. Für eine fest am Fernseher angeschlossene Konsole kann die Ray funktionieren; als universelle PC- oder Monitor-Soundbar würde ich andere Modelle bevorzugen.
Design und Platzbedarf
Mit ungefähr 56 Zentimetern Breite ist die Ray deutlich kompakter als viele klassische Soundbars. Sie passt deshalb auch zu 32-, 40- oder 43-Zoll-Fernsehern und benötigt auf einem kleinen Lowboard kaum Platz.
Das matte Kunststoffgehäuse wirkt schlicht, aber sauber verarbeitet. COMPUTER BILD beschreibt die Verarbeitung als solide und hochwertiger, als der einfache Aufbau zunächst vermuten lässt. Schwarz und Weiß erleichtern die optische Integration.
Alle akustischen Elemente strahlen nach vorn ab. Das ist praktisch, wenn die Ray in einem offenen TV-Möbel steht. Seitliche oder nach oben abstrahlende Chassis benötigen keinen zusätzlichen Freiraum. Eine Wandmontage ist ebenfalls vorgesehen.
Kurzvergleich: Die wichtigsten Alternativen zur Sonos Ray
- Bose TV Speaker: ähnlich kompakt, stärker auf klassische TV-Nutzung und unkomplizierte Anschlüsse fokussiert.
- JBL Cinema SB510: mehr Heimkino-Ausrichtung und integrierter Centerkanal.
- Teufel CINEBAR 11 MK4: deutlich größer, mit Subwoofer, HDMI eARC und Dolby Atmos.
- Hisense HS3100: günstiges 3.1-System mit separatem Subwoofer.
- Razer Leviathan V2 X: besser für PC-Gaming und USB-C.
- Soundcore 3: mobile Bluetooth-Lösung statt TV-Multiroom-Soundbar.
Sonos Ray im direkten Vergleich
Sonos Ray vs Bose TV Speaker
Der Bose TV Speaker verfolgt ebenfalls ein kompaktes Konzept, ist aber stärker auf den klassischen Fernseheinsatz ausgerichtet. Sonos punktet dagegen mit WLAN, AirPlay 2, Trueplay und dem umfangreichen Multiroom-System.
Für bestehende Sonos-Nutzer würde ich Ray wählen. Wer möglichst wenig App- und Netzwerkabhängigkeit möchte, sollte Bose genauer ansehen.
Sonos Ray vs JBL Cinema SB510
Die JBL Cinema SB510 ist stärker auf Filmton ausgerichtet, während die Ray bei Multiroom und Musikstreaming klar vorne liegt. JBL ist interessanter, wenn Heimkino wichtiger als Sonos-Integration ist.
Für Musik, Multiroom und kleine Räume gefällt mir Ray besser; für stärker fokussierten TV- und Filmton ist JBL eine gute Alternative.
Sonos Ray vs Teufel CINEBAR 11 MK4
Die Teufel CINEBAR 11 MK4 spielt technisch in einer höheren Klasse: separater Subwoofer, HDMI eARC und Dolby Atmos bieten deutlich mehr Heimkino. Die Ray ist dafür erheblich kleiner und stärker in Sonos-Multiroom integriert.
Für echtes Wohnzimmer-Heimkino gewinnt Teufel. Für einen kleinen TV und vorhandene Sonos-Räume ist Ray eleganter.
Sonos Ray vs Hisense HS3100
Die Hisense HS3100 bietet mit 3.1-Kanälen und Subwoofer mehr physischen Filmton fürs Geld. Die Ray setzt stattdessen auf kompakte Abmessungen, Streaming und das Sonos-Ökosystem.
Wer Bass und Filmwirkung priorisiert, sollte Hisense prüfen. Wer Multiroom und geringe Größe priorisiert, bekommt mit Sonos das schlüssigere Konzept.
Externe Testberichte zur Sonos Ray
Die Ray wurde von mehreren deutschen Fachmedien ausführlich getestet. Die Ergebnisse sind erstaunlich konsistent: Klang und Sprachverständlichkeit werden positiv bewertet, während die extrem reduzierte Anschlussausstattung der häufigste Kritikpunkt ist.
COMPUTER BILD: Testnote 2,6
COMPUTER BILD vergab im ausführlichen Test die Note 2,6. Gelobt wurden der ausgewogene Klang, die Streaming-Auswahl und die einfache Handhabung. Als Nachteile nennt die Redaktion die auf das Nötigste beschränkten Anschlüsse und die App-Abhängigkeit bei Klangeinstellungen.
In einem aktuellen Sonos-Soundbar-Vergleich von Februar 2026 führt COMPUTER BILD die Ray weiterhin als Preis-Tipp. Das zeigt, dass die kleine Soundbar trotz ihres Alters im Sonos-Portfolio noch eine klare Rolle besitzt.
HIFI.DE: 7,7 von 10 Punkten
HIFI.DE bewertet die Ray mit 7,7 von 10 Punkten. Besonders hervorgehoben werden Sprachverständlichkeit, einfache Einrichtung und die kompakte Bauform. Kritisch sieht die Redaktion fehlendes HDMI und Bluetooth sowie die eingeschränkte Anschlussflexibilität.
Auch im Sonos-Soundbar-Vergleich 2026 beschreibt HIFI.DE die Ray als Einstieg in die Sonos-Welt und lobt erneut klare Stimmen, unkomplizierte Aufstellung und den inzwischen attraktiveren Preis.
Preis-Leistung im Sonos Ray Test
Zum ursprünglichen Einführungspreis von 299 Euro war die Ray schwerer zu empfehlen. Dafür fehlen HDMI, Bluetooth, Atmos und ein Subwoofer. Inzwischen ist die Situation anders: Aktuelle deutsche Angebote liegen deutlich unter der damaligen UVP, und HIFI.DE führt die Ray inzwischen in der Klasse unter 200 Euro.
Bis 170 Euro: sehr guter Kauf, besonders für Sonos-Nutzer. 170 bis 200 Euro: empfehlenswert, wenn Multiroom und kompakte Größe wichtig sind. 200 bis 230 Euro: nur gezielt kaufen, weil technisch umfangreichere Konkurrenz näher rückt. Über 230 Euro: würde ich Alternativen und höherwertige Sonos-Modelle genauer vergleichen.
Der entscheidende Punkt ist das Ökosystem. Als isolierte Soundbar muss die Ray gegen viele Modelle mit HDMI und Bluetooth antreten. Als günstiger Einstieg in ein vorhandenes Sonos-System besitzt sie einen Mehrwert, den diese Konkurrenz nicht bietet.
Sonos Ray im Alltag: Wo das kompakte Konzept besonders gut funktioniert
Im täglichen Einsatz ist die geringe Größe mehr als ein optischer Vorteil. Die Ray lässt sich auf Möbeln platzieren, auf denen eine 90 oder 100 Zentimeter breite Soundbar schlicht keinen vernünftigen Platz hätte. Gerade bei 32- bis 43-Zoll-Fernsehern wirkt sie proportional passend und dominiert das Setup nicht. Das macht sie für Schlafzimmer, Arbeitszimmer, Ferienwohnung oder einen Zweitfernseher interessanter als viele klassische Heimkino-Soundbars.
Die nach vorn gerichtete Treiberanordnung erleichtert außerdem die Positionierung in einem offenen Regalfach. Soundbars mit seitlich oder nach oben abstrahlenden Chassis reagieren deutlich empfindlicher auf enge Möbel. Bei der Ray sollte die Front natürlich frei bleiben, ansonsten ist die Aufstellung relativ unkompliziert.
Im Alltag gefällt auch, dass für normales Fernsehen keine separate Sonos-Fernbedienung nötig ist. Nach korrekter Einrichtung kann eine kompatible Infrarot-Fernbedienung des Fernsehers die Lautstärke steuern. Die Sonos-App wird vor allem für Einrichtung, Streaming und besondere Klangfunktionen gebraucht.
Die Kehrseite zeigt sich beim Gerätewechsel. Wer spontan einen Laptop, Projektor oder eine Konsole direkt anschließen möchte, hat kaum Optionen. Die Ray ist hervorragend, wenn sie dauerhaft an einem Fernseher und im WLAN bleibt. Als flexibel wechselnde Universal-Soundbar ist sie deutlich weniger geeignet.
Sprachverbesserung und Nachtmodus: Zwei Funktionen mit echtem Nutzwert
Viele Soundbars werben mit zahlreichen Klangprogrammen, von denen im Alltag nur wenige wirklich gebraucht werden. Bei der Ray sind Speech Enhancement und Night Sound sinnvoller als eine lange Liste künstlicher Presets. Die Sprachverbesserung hebt den für Dialoge wichtigen Frequenzbereich an und kann bei leise gemischten Serien oder Nachrichtensendungen helfen.
Man sollte den Modus trotzdem nicht permanent als Klangverbesserer betrachten. COMPUTER BILD stellte fest, dass die stärkere Sprachbetonung den Klang auch etwas unnatürlicher machen kann. Ich würde sie deshalb gezielt aktivieren, wenn Dialoge schwer verständlich sind, und bei Musik oder gut gemischten Filmen wieder ausschalten.
Night Sound verfolgt ein anderes Ziel. Laute Passagen werden weniger aggressiv, während leise Inhalte leichter hörbar bleiben. Wer spätabends schaut, muss dadurch weniger zwischen kaum verständlichen Gesprächen und plötzlich sehr lauten Actionszenen nachregeln. In einer Wohnung mit Nachbarn ist das ausgesprochen praktisch.
Zusammen mit dem regelbaren Bass und den Höhen lässt sich die Ray trotz ihrer einfachen Hardware erstaunlich gut an unterschiedliche Situationen anpassen. Die Bedienung über die App ist dabei zugleich Stärke und Schwäche: Die Optionen sind übersichtlich, aber ohne Smartphone weniger direkt erreichbar als bei einer Soundbar mit umfangreicher Fernbedienung.
Multiroom: Warum die Sonos Ray im Sonos-Haushalt mehr wert ist
Die Bewertung der Ray verändert sich erheblich, sobald bereits Sonos-Lautsprecher vorhanden sind. Dann ist sie nicht nur ein TV-Lautsprecher, sondern ein weiterer Raum im bestehenden Audiosystem. Musik kann synchron in mehreren Zimmern laufen, Räume lassen sich gruppieren und die gleichen Streamingdienste stehen überall zur Verfügung.
Genau dieser Netzwerkgedanke erklärt auch, warum Sonos auf Bluetooth verzichtet hat. Für die feste Nutzung zu Hause übernimmt WLAN die zentrale Rolle. Der Stream läuft nicht dauerhaft über eine einfache Bluetooth-Verbindung vom Smartphone, sondern wird in das Sonos-System eingebunden. Das ist bei Multiroom komfortabler und stabiler.
Für einen Haushalt ohne weitere Sonos-Produkte ist dieser Vorteil zunächst theoretisch. Dann konkurriert die Ray als einzelne Soundbar mit Modellen, die HDMI, Bluetooth oder sogar einen Subwoofer zum ähnlichen Preis bieten. Wer später weitere Räume mit Sonos ausstatten möchte, kann die Investition dagegen langfristiger betrachten.
Auch die Surround-Erweiterung gehört zu diesem Konzept. Zwei kompatible Sonos-Lautsprecher können hinter dem Hörplatz eingebunden werden. Damit wächst die kleine Ray über ihren ursprünglichen Stereo-Aufbau hinaus. Der Ausbau ist elegant, aber nicht günstig, weshalb ich vor einem größeren System immer den Gesamtpreis mit einer Sonos Beam oder konkurrierenden Komplettsets vergleichen würde.
Sonos Ray für kleine Wohnzimmer und Zweitfernseher
In einem kleinen Raum ist die Ray akustisch sinnvoll dimensioniert. Der Hörabstand ist kürzer, die Soundbar muss weniger Luft bewegen und ihre begrenzte Stereo-Breite fällt weniger stark auf. Gleichzeitig reicht der interne Bass eher aus, weil extreme Pegel und tiefster Heimkino-Bass in einem Schlafzimmer oder kleinen Wohnzimmer häufig gar nicht gewünscht sind.
Bei einem Zweitfernseher ist auch der fehlende Atmos-Support weniger problematisch. Wer dort hauptsächlich Nachrichten, Serien, YouTube oder normales Fernsehen schaut, profitiert stärker von verständlichen Stimmen und unkompliziertem Streaming als von virtuellen Höhenkanälen.
Für das große Hauptwohnzimmer würde ich kritischer entscheiden. Mit zunehmendem Hörabstand wirkt eine 56 Zentimeter breite Front naturgemäß kleiner, und ohne Subwoofer fehlt bei Filmen körperlicher Tiefbass. Dann sind Sonos Beam, größere Soundbars oder 2.1- beziehungsweise 3.1-Systeme meist die passendere Klasse.
Die Ray ist deshalb nicht einfach die billige Sonos-Soundbar. Sie hat eine eigene sinnvolle Nische: wenig Platz, kleiner bis mittlerer Fernseher, hoher Wert auf Sprache und Streaming und kein Bedarf an maximalem Heimkino-Pegel. In genau diesem Szenario ist ihre Reduktion nachvollziehbar.
Wie zukunftssicher ist die Sonos Ray 2026?
Hardwareseitig ist die Ray inzwischen sichtbar konservativ. Ein Fernseher mit eARC kann diesen modernen Anschluss nicht nutzen, Dolby Atmos bleibt außen vor und Bluetooth fehlt. Wer seine Soundbar viele Jahre behalten und möglichst viele zukünftige Quellen direkt anschließen möchte, bekommt bei neueren Modellen mehr Reserven.
Auf der Netzwerkseite sieht es besser aus. Sonos pflegt ein großes Software- und Multiroom-Ökosystem, AirPlay 2 ist integriert und die Ray kann mit weiteren Sonos-Komponenten kombiniert werden. Ihre Kernfunktion als WLAN-Lautsprecher ist damit wesentlich moderner, als der optische TV-Anschluss vermuten lässt.
Die Zukunftssicherheit hängt deshalb vom Nutzungsprofil ab. Für immer komplexere Heimkinoformate ist sie nicht die ideale Basis. Für Stereo-TV-Ton, Musikstreaming und Multiroom kann sie noch lange ausreichen. Die Tonqualität eines guten Stereo-Signals wird schließlich nicht dadurch schlechter, dass neuere Soundbars mehr Formatlogos tragen.
Der gesunkene Preis ist dabei entscheidend. Je weiter sich die Ray von ihrer ursprünglichen 299-Euro-Position entfernt, desto leichter lassen sich die technischen Einschränkungen akzeptieren. Als günstiger Sonos-Einstieg ist sie 2026 interessanter als als voll ausgestattete Heimkino-Soundbar.
Wie unterscheidet sich die Sonos Ray von typischen Budget-Soundbars?
Der Sonos Ray Test zeigt einen grundlegenden Unterschied zu vielen günstigen Soundbars: Sonos investiert weniger in eine möglichst lange Anschlussliste und stärker in Software, Netzwerkfunktionen und eine kontrollierte akustische Abstimmung. Ein typisches Budget-Modell bietet häufig HDMI ARC, Bluetooth, USB und mehrere Klangprogramme, bleibt beim Streaming aber vollständig vom Smartphone abhängig. Die Ray macht fast das Gegenteil.
Das kann auf dem Datenblatt zunächst unattraktiv wirken. Im Alltag eines Sonos-Haushalts sind die Netzwerkfunktionen jedoch wertvoller als ein USB-Port, der kaum genutzt wird. Musik startet über die vertraute Plattform, mehrere Räume lassen sich verbinden und die Soundbar wird nicht nur eingeschaltet, wenn der Fernseher läuft.
Beim Klang zeigt sich ebenfalls eine andere Priorität. Statt einen künstlich dominanten Bass oder spektakuläre virtuelle Effekte zu erzeugen, konzentriert sich die Ray auf Stimmen, ausgewogene Mitten und eine für ihre Größe ordentliche Fülle. Das wirkt weniger beeindruckend bei einer kurzen Vorführung, ist bei langen Serienabenden aber angenehm.
Der Nachteil bleibt, dass Käufer außerhalb des Sonos-Ökosystems für diese Softwarestärken möglicherweise keinen Aufpreis zahlen möchten. Dann kann eine klassische HDMI-Soundbar mit Bluetooth die praktischere Wahl sein. Die Ray ist deshalb kein universeller Preis-Leistungs-Sieger, sondern ein sehr zielgerichtetes Produkt.
Welche TV-Größe passt zur Sonos Ray?
Optisch passt die Ray besonders gut zu kleineren und mittelgroßen Fernsehern. Unter 32 bis 43 Zoll wirkt ihre Breite von rund 56 Zentimetern harmonisch. Auch bei 50 oder 55 Zoll funktioniert sie technisch problemlos, sieht aber sichtbar kompakter aus als der Bildschirm. Das ist kein akustischer Fehler, beeinflusst aber die wahrgenommene Breite der Front.
Entscheidender als die Diagonale ist der Hörabstand. Bei zwei bis zweieinhalb Metern kann die Ray eine überzeugende Bühne aufbauen. Sitzt man sehr weit entfernt in einem großen offenen Raum, wird die kompakte Schallquelle deutlicher hörbar. Eine breitere Soundbar verteilt Effekte dann glaubwürdiger über die gesamte Bildschirmbreite.
Bei der Höhe sollte vor dem Kauf kurz gemessen werden. Rund sieben Zentimeter sind zwar wenig, manche Fernseher stehen aber extrem niedrig. Wird der untere Bildrand oder der IR-Sensor verdeckt, ist eine Wandmontage oder eine leichte Erhöhung des Fernsehers sinnvoll.
Für einen kleinen TV im Schlafzimmer finde ich die Proportionen nahezu ideal. Die Soundbar wirkt nicht wie ein Fremdkörper, benötigt keinen separaten Basskasten und kann trotzdem sowohl Fernsehen als auch Musik im Raum übernehmen.
Einrichtung: Was sollte man vor dem Kauf prüfen?
Vor dem Kauf würde ich zuerst den Fernseher kontrollieren. Ein optischer Digitalausgang ist zwingend erforderlich, wenn die Ray den TV-Ton direkt wiedergeben soll. Danach sollte geprüft werden, ob die internen TV-Lautsprecher deaktiviert und die Audioausgabe korrekt auf optisch beziehungsweise externes Audiosystem gestellt werden kann.
Der zweite Punkt ist die Fernbedienung. Die Ray besitzt einen IR-Empfänger und kann entsprechende Lautstärkebefehle lernen. Moderne TV-Fernbedienungen arbeiten teilweise primär per Bluetooth oder Funk. Viele Fernseher können dennoch IR-Befehle für externe Audiogeräte ausgeben, aber das sollte bei einem ungewöhnlichen TV-Modell vorher überprüft werden.
Für die Einrichtung wird außerdem die Sonos-App und eine Netzwerkverbindung benötigt. Wer grundsätzlich keine App für Audiogeräte verwenden möchte, wird mit dem Sonos-Konzept nicht glücklich. Wer bereits Sonos besitzt, erlebt die Einrichtung dagegen als vertraute Erweiterung des bestehenden Systems.
Nach dem Setup lohnt sich eine kurze Klangoptimierung. Trueplay, sofern mit dem vorhandenen Gerät verfügbar, sollte ausprobiert werden. Anschließend kann man Bass und Höhen nach Geschmack feinjustieren. Gerade bei einer Position nahe an einer Rückwand kann eine leichte Basskorrektur den Klang sauberer machen.
Sonos Ray Test: Kaufentscheidung in fünf typischen Szenarien
Bestehendes Sonos-System: Hier ist die Ray besonders leicht zu empfehlen. Sie ergänzt den Fernseher um besseren Ton und wird gleichzeitig zum vollwertigen Multiroom-Lautsprecher. Die fehlende Bluetooth-Funktion spielt in diesem Szenario kaum eine Rolle.
Kleiner Fernseher im Schlafzimmer: Ebenfalls sehr passend. Die geringe Breite, gute Sprache und der Nachtmodus sind für diesen Einsatz wichtiger als Dolby Atmos. Ein separater Subwoofer wäre häufig ohnehin unerwünscht.
Großer Hauptfernseher für Blockbuster: Hier würde ich eher eine größere Lösung wählen. Fehlender Tiefbass, kein Atmos und die schmale Stereo-Basis begrenzen den Heimkino-Eindruck. Die Ray verbessert den TV-Ton deutlich, schöpft moderne Filmtonspuren aber nicht aus.
Gaming-Monitor oder PC: Nur bedingt empfehlenswert. Klang und Größe passen, der optische Anschluss jedoch häufig nicht. USB-C, HDMI oder Bluetooth wären am Schreibtisch flexibler.
Musik und Fernsehen zu gleichen Teilen: Interessant, wenn Sonos-Streaming und AirPlay 2 genutzt werden. Wer ausschließlich Bluetooth streamen möchte, sollte eine andere Soundbar wählen. Genau diese Szenarien zeigen, warum die Kaufentscheidung bei der Ray stärker vom Nutzerprofil abhängt als bei vielen gewöhnlichen TV-Soundbars.
Fazit: Lohnt sich die Sonos Ray?
Der Sonos Ray Test endet mit einer Empfehlung, die stark vom Einsatz abhängt. Für kleine Fernseher, Schlafzimmer, kleinere Wohnzimmer und bestehende Sonos-Haushalte ist die Ray weiterhin attraktiv. Sie klingt ausgewogen, macht Sprache sehr verständlich, benötigt wenig Platz und bietet eine ausgezeichnete Streaming- und Multiroom-Plattform.
Ihre Schwächen sind 2026 noch deutlicher als beim Marktstart: HDMI ARC beziehungsweise eARC fehlen, Bluetooth fehlt und Dolby Atmos gibt es ebenfalls nicht. Das ist keine Soundbar für Käufer, die möglichst viele aktuelle Heimkino-Funktionen suchen.
Bei einem Preis unter ungefähr 180 bis 200 Euro kann ich diese Einschränkungen deutlich leichter akzeptieren. Wer Sonos bereits nutzt, bekommt einen sehr sauberen Einstieg in besseren TV-Ton. Wer dagegen nur eine einzelne Soundbar ohne Interesse an Multiroom kaufen möchte, sollte Modelle mit HDMI und Bluetooth unbedingt mitvergleichen.
Gesamtwertung: 8,4 von 10 Punkten. Klanglich gut, bei Sprache sehr stark und als Sonos-Komponente überzeugend – technisch bei den Anschlüssen aber bewusst minimalistisch.
FAQ zum Sonos Ray Test
Ist die Sonos Ray gut?
Ja, wenn kompakte Abmessungen, klare Sprache und Sonos-Multiroom wichtiger sind als maximale Heimkino-Ausstattung. Klanglich gehört die Ray zu den überzeugenderen kleinen Soundbars. HDMI, Bluetooth und Dolby Atmos fehlen allerdings.
Hat die Sonos Ray HDMI ARC oder eARC?
Nein. Die Ray besitzt keinen HDMI-Anschluss. Der Fernseher wird ausschließlich über ein optisches Digitalkabel verbunden. Das funktioniert zuverlässig, bietet aber weniger Komfort und Formatflexibilität als HDMI ARC oder eARC.
Hat die Sonos Ray Bluetooth?
Nein. Bluetooth-Audiostreaming wird nicht unterstützt. Musik läuft über WLAN, Sonos-Dienste oder Apple AirPlay 2. Für Sonos-Nutzer ist das meist ausreichend, für spontane Verbindungen mit beliebigen Geräten kann es störend sein.
Hat die Sonos Ray Dolby Atmos?
Nein. Dolby Atmos gehört nicht zur Ausstattung. Die Ray ist eine Stereo-Soundbar und unterstützt unter anderem Stereo PCM, Dolby Digital und DTS Digital Surround. Für Atmos sollte man ein höher positioniertes Modell wählen.
Unterstützt die Sonos Ray DTS?
Ja. Sonos nennt DTS Digital Surround als unterstütztes Heimkino-Audioformat. Die Ray bleibt dennoch ein Stereo-Wiedergabesystem und besitzt keine diskreten Mehrkanal-Lautsprecher.
Hat die Sonos Ray WLAN?
Ja. WLAN ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts. Darüber wird die Ray in das Sonos-System eingebunden und kann Musikdienste, Multiroom-Funktionen und weitere Netzwerkfeatures nutzen.
Unterstützt die Sonos Ray AirPlay 2?
Ja. Apple AirPlay 2 wird unterstützt. Dadurch können kompatible Apple-Geräte Audio direkt an die Ray senden, ohne Bluetooth zu benötigen.
Hat die Sonos Ray Trueplay?
Ja. Trueplay kann den Klang an die Raumakustik anpassen. Welche Form der Einmessung verfügbar ist, hängt vom unterstützten Mobilgerät und dem aktuellen Sonos-System ab.
Wie groß ist die Sonos Ray?
Die Ray ist ungefähr 56 Zentimeter breit, 7,1 Zentimeter hoch und 9,5 Zentimeter tief. Mit rund 1,95 Kilogramm ist sie vergleichsweise leicht und eignet sich sehr gut für kleine TV-Möbel.
Kann man die Sonos Ray an die Wand hängen?
Ja. Die Soundbar besitzt eine vorgesehene Montagemöglichkeit und Sonos bietet entsprechendes Zubehör an. Durch die vollständig nach vorn gerichtete Akustik eignet sie sich gut für eine wandnahe Position.
Kann ich die TV-Fernbedienung mit der Sonos Ray verwenden?
Häufig ja. Die Ray besitzt einen Infrarotempfänger und kann mit kompatiblen IR-TV-Fernbedienungen synchronisiert werden. Bei Fernbedienungen, die ausschließlich andere Funktechniken verwenden, kann die Situation komplizierter sein.
Braucht die Sonos Ray die Sonos-App?
Für Einrichtung und viele Einstellungen ist die Sonos-App zentral. Dort werden unter anderem Klang, Dienste, Räume, Sprachverbesserung und Nachtmodus verwaltet. Im normalen TV-Betrieb muss die App aber nicht ständig geöffnet sein.
Hat die Sonos Ray einen Subwoofer?
Nein, ein separater Subwoofer gehört nicht zum Lieferumfang. Die Ray nutzt ein internes Bassreflexsystem. Für deutlich mehr Tiefbass kann das Sonos-System mit einem kompatiblen Subwoofer erweitert werden.
Kann man die Sonos Ray mit Rear-Lautsprechern erweitern?
Ja. Kompatible Sonos-Lautsprecher können als Surround-Lautsprecher eingebunden werden. Dadurch entsteht echter Schall von hinten, obwohl die Ray selbst eine kompakte Stereo-Soundbar bleibt.
Ist die Sonos Ray gut für Musik?
Ja, besonders wenn WLAN-Streaming und Sonos-Dienste wichtig sind. Der Klang ist ausgewogen, kann bei manchen Aufnahmen im Hochton aber etwas präsent wirken. Für echtes Stereo sind zwei getrennte Lautsprecher überlegen.
Ist die Sonos Ray gut für Dialoge?
Ja. Sprachverständlichkeit ist eine der größten Stärken. Zusätzlich gibt es Speech Enhancement, das relevante Sprachfrequenzen hervorhebt. Für Serien, Nachrichten und dialoglastige Filme eignet sich die Ray deshalb besonders gut.
Ist die Sonos Ray gut für Gaming?
Klanglich ja, anschlussseitig nur eingeschränkt. Ohne HDMI und Bluetooth muss das Spielsignal über den optischen TV-Ausgang zur Ray gelangen. Für Konsolen am Fernseher funktioniert das, für Gaming-Monitore und PCs ist es weniger flexibel.
Sonos Ray oder Bose TV Speaker?
Sonos ist interessanter für WLAN, AirPlay 2, Trueplay und Multiroom. Bose konzentriert sich stärker auf unkomplizierten TV-Ton. Für bestehende Sonos-Haushalte würde ich Ray bevorzugen; für reine TV-Nutzung sollte man beide vergleichen.
Sonos Ray oder Teufel CINEBAR 11 MK4?
Die Teufel ist wesentlich stärker auf Heimkino ausgelegt und bietet Subwoofer, HDMI eARC und Dolby Atmos. Die Ray ist kleiner und besser in Sonos-Multiroom integriert. Für Filme gewinnt Teufel, für kompakte Sonos-Setups kann Ray sinnvoller sein.
Was ist ein guter Preis für die Sonos Ray?
Bis ungefähr 170 Euro ist sie besonders attraktiv. Zwischen 170 und 200 Euro bleibt sie empfehlenswert, wenn Sonos-Multiroom wichtig ist. Oberhalb von 200 bis 230 Euro würde ich stärker mit HDMI-fähigen Soundbars vergleichen.
Für wen lohnt sich die Sonos Ray?
Vor allem für bestehende Sonos-Nutzer, kleine Wohnzimmer, Schlafzimmer und Käufer mit wenig Platz. Sie ist ebenfalls interessant, wenn Sprachverständlichkeit und Musikstreaming wichtiger als Dolby Atmos und viele Anschlüsse sind.
Für wen lohnt sich die Sonos Ray nicht?
Nicht ideal ist sie für Nutzer, die HDMI eARC, Bluetooth, Dolby Atmos, einen mitgelieferten Subwoofer oder viele externe Zuspieler benötigen. Auch für sehr große Wohnzimmer gibt es leistungsfähigere Lösungen.
Autor und Testgrundlage
Testberichte aus Berlin
Für diese Einordnung wurden die aktuellen Herstellerangaben zur Sonos Ray mit unabhängigen deutschen Testberichten und der aktuellen Positionierung im Sonos-Portfolio abgeglichen. Bewertet wurden insbesondere TV-Klang, Sprachverständlichkeit, Bass, Streaming, Trueplay, Anschlussausstattung, Erweiterbarkeit, Platzbedarf und Preis-Leistung.
Die Bewertung berücksichtigt ausdrücklich, dass die Ray kein aktuelles Atmos-Modell sein will. Fehlendes HDMI und Bluetooth bleiben klare Nachteile, werden aber gegen die kompakte Bauform, Sonos-Integration und den inzwischen deutlich niedrigeren Preis abgewogen.
André aus Berlin
Für mich ist die Sonos Ray eine Soundbar, die man nicht nach der längsten Ausstattungsliste kaufen sollte. Ihre Stärke ist das Gesamtpaket aus gutem Klang, sehr klaren Stimmen, wenig Platzbedarf und Sonos-Multiroom. Genau dafür würde ich sie einsetzen.
Wenn ich dagegen eine einzelne Soundbar für das Hauptwohnzimmer neu kaufen und noch kein Sonos-System besitzen würde, wären HDMI eARC und Bluetooth für mich wichtige Argumente für Alternativen. Unter ungefähr 180 bis 200 Euro wird die Ray aber deutlich interessanter und bleibt besonders für bestehende Sonos-Haushalte eine gute Wahl.
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