Sonos Beam Gen 2 Test
Sonos Beam Gen 2 Test: Kompakte Dolby-Atmos-Soundbar im Check
Aktualisiert am 21. August 2026
Unser Testurteil: 9,0/10
Der Sonos Beam Gen 2 Test zeigt, warum die kompakte Soundbar auch mehrere Jahre nach ihrer Einführung noch interessant ist. Mit nur rund 65 Zentimetern Breite verbindet sie fünf Class-D-Verstärker, vier elliptische Mitteltöner, einen zentralen Hochtöner und drei passive Bassradiatoren mit HDMI eARC, Dolby Atmos, WLAN, Apple AirPlay 2, Trueplay und dem Sonos-Multiroom-System. Im Vergleich zur kleineren Sonos Ray ist die Beam Gen 2 klar stärker auf Heimkino ausgelegt.
Die wichtigste Besonderheit ist Dolby Atmos ohne physische Upfiring-Lautsprecher. Sonos erzeugt die Höhen- und Seiteneffekte virtuell über die Signalverarbeitung und eine gegenüber der ersten Beam deutlich leistungsfähigere Plattform. Das ersetzt kein großes Atmos-System mit echten Höhenlautsprechern, funktioniert für ein so kleines Gehäuse aber erstaunlich überzeugend.
Ihre Grenzen sind ebenso klar: Es gibt keinen HDMI-Passthrough für externe Zuspieler, Bluetooth-Audiostreaming fehlt und ein Subwoofer ist nicht integriert. Wer tiefen, körperlich spürbaren Film-Bass möchte, muss später einen kompatiblen Sonos Sub ergänzen. Als hochwertige All-in-one-Soundbar für kleinere und mittelgroße Wohnzimmer ist die Beam Gen 2 trotzdem sehr ausgewogen.
Unsere Bewertung im Sonos Beam Gen 2 Test
Die Sonos Beam Gen 2 erreicht 9,0 von 10 Punkten. Besonders überzeugen der ausgewogene Klang, sehr gute Dialoge, die überraschend wirkungsvolle virtuelle Atmos-Darstellung, HDMI eARC und die hervorragende Sonos-Integration. Abzüge gibt es für fehlendes Bluetooth, nur einen physischen Audioanschluss und den fehlenden HDMI-Passthrough.
- Klang: 9,1/10 – ausgewogen, sauber und für die Größe erstaunlich erwachsen.
- Dialoge: 9,4/10 – Stimmen sind klar und präsent.
- Dolby Atmos: 8,7/10 – beeindruckend virtuell, aber ohne echte Höhenlautsprecher.
- Bass: 8,2/10 – kräftig für eine kompakte All-in-one-Soundbar, echter Tiefbass fehlt.
- Musik: 9,0/10 – harmonisch und hervorragend ins Sonos-Streaming eingebunden.
- Streaming: 9,7/10 – WLAN, AirPlay 2 und Sonos-Multiroom.
- Anschlüsse: 7,8/10 – eARC ist modern, ein zusätzlicher HDMI-Eingang fehlt.
- Bedienung: 9,3/10 – App, TV-Fernbedienung, Touch und Sprachsteuerung.
- Erweiterbarkeit: 9,7/10 – Subwoofer und Rear-Lautsprecher nachrüstbar.
- Platzbedarf: 9,6/10 – nur 65,1 cm breit.
- Verarbeitung: 9,3/10 – sauber, schlicht und hochwertig.
- Preis-Leistung: 8,6/10 – stark, aber bei 499 Euro mit harter Konkurrenz.
Vorteile und Nachteile der Sonos Beam Gen 2
Vorteile
- Dolby Atmos
- HDMI eARC
- Sehr kompakte Abmessungen
- Ausgewogener Klang
- Sehr gute Sprachverständlichkeit
- Überzeugender virtueller 3D-Sound für die Größe
- Apple AirPlay 2
- Sonos-Multiroom
- Trueplay-Raumoptimierung
- Sprachverbesserung
- Nachtmodus
- WLAN und Ethernet
- Sprachsteuerung
- Mit Sonos Sub erweiterbar
- Mit kompatiblen Rear-Lautsprechern erweiterbar
- TV-Fernbedienung über HDMI-CEC nutzbar
- Optischer Adapter im Lieferumfang
- Schwarz und Weiß erhältlich
Nachteile
- Keine physischen Upfiring-Lautsprecher
- Atmos nur virtuell
- Kein Bluetooth-Audiostreaming
- Kein zusätzlicher HDMI-Eingang
- Kein HDMI-Passthrough
- Nur ein physischer Audioanschluss zum TV
- Kein separater Subwoofer im Lieferumfang
- Tiefbass begrenzt
- Trueplay in der vollständigen klassischen Form an unterstützte Geräte gebunden
- Sonos-Erweiterungen können teuer werden
- Für sehr große Räume weniger ideal
Technische Daten der Sonos Beam Gen 2
Sonos setzt auf fünf digitale Class-D-Verstärker, vier elliptische Mitteltöner, einen zentralen Hochtöner und drei passive Bassradiatoren. Der gegenüber der ersten Generation schnellere Prozessor ermöglicht fünf phasengesteuerte Audio-Arrays und damit die virtuelle Atmos-Darstellung.
- Modell: Sonos Beam Gen 2
- Marktstart: Oktober 2021
- Verstärker: 5 digitale Class-D-Verstärker
- Mitteltöner: 4 elliptische Treiber
- Hochtöner: 1 zentraler Hochtöner
- Passive Radiatoren: 3
- Dolby Atmos: ja
- Dolby Digital Plus: ja
- Dolby TrueHD: über eARC
- Multichannel PCM: über eARC
- DTS Digital Surround: unterstützt
- HDMI: eARC/ARC
- HDMI-Passthrough: nein
- Optisch: über mitgelieferten Adapter
- WLAN: ja
- Ethernet: 10/100
- Bluetooth-Audio: nein
- AirPlay 2: ja
- Trueplay: ja
- Sprachverbesserung: ja
- Nachtmodus: ja
- Fernfeld-Mikrofone: ja
- Abmessungen: ca. 65,1 × 6,8 × 10 cm
- Gewicht: ca. 2,88 kg
- Farben: Schwarz und Weiß
- Wandmontage: möglich
Klangqualität: Wie gut klingt die Sonos Beam Gen 2?
Die Beam Gen 2 klingt deutlich größer, als ihre 65 Zentimeter Breite vermuten lassen. Die äußeren Mitteltöner strahlen seitlich ab und helfen dabei, die Bühne über das Gehäuse hinaus zu öffnen. Stimmen bleiben stabil in der Mitte, während Musik und Effekte seitlich mehr Raum bekommen.
HIFI.DE beschreibt die Abstimmung als ausgewogen und hebt hervor, dass die Beam auch bei Musik entspannt und harmonisch spielt. Das passt zur Zielsetzung: Sie soll nicht nur Film-Effekte spektakulär darstellen, sondern als täglicher Wohnzimmerlautsprecher funktionieren.
Die drei passiven Radiatoren helfen beim Bass, können aber keinen großen Subwoofer ersetzen. Für Serien, Musik und normales Fernsehen ist das Fundament überraschend kräftig. Bei Actionfilmen fehlt im tiefsten Frequenzbereich jedoch der körperliche Druck eines separaten Subs.
Wie gut sind Stimmen?
Dialoge gehören zu den größten Stärken. Der zentrale Hochtöner und die abgestimmten Mitteltöner sorgen für eine klar definierte Mitte. Zusätzlich kann Speech Enhancement aktiviert werden, wenn leise oder undeutlich gemischte Dialoge stärker hervortreten sollen.
Für Nachrichten, Serien und Filme ist die Beam Gen 2 deshalb ausgesprochen alltagstauglich. Gerade gegenüber flachen TV-Lautsprechern entsteht nicht nur mehr Lautstärke, sondern eine deutlich sauberere Trennung zwischen Sprache, Musik und Hintergrundgeräuschen.
Dolby Atmos: Erstaunlich guter virtueller 3D-Sound
Die Beam Gen 2 besitzt keine nach oben abstrahlenden Atmos-Lautsprecher. Sonos nutzt stattdessen fünf phasengesteuerte Arrays und Laufzeitunterschiede, um zusätzliche virtuelle Audiowege zu erzeugen. Der schnellere Prozessor gegenüber der ersten Beam ist für diese Signalverarbeitung entscheidend.
HIFI.DE zeigt sich im Hörtest von der Wirkung überrascht: Atmos-Effekte können tatsächlich höher oder seitlich außerhalb der Soundbar erscheinen. Das Ergebnis erreicht nicht die Präzision einer größeren Soundbar mit echten Upfiring-Treibern, ist für die kompakte Bauform aber bemerkenswert.
Der Effekt hängt vom Raum ab. Symmetrische Wände, normale Deckenhöhen und eine sinnvolle Positionierung helfen der Virtualisierung. In offenen oder stark asymmetrischen Räumen kann die räumliche Illusion schwächer ausfallen.
Ist das echtes Dolby Atmos?
Die Beam kann echte Dolby-Atmos-Tonspuren verarbeiten, erzeugt die räumliche Wiedergabe aber virtuell statt mit physischen Höhenlautsprechern. Dieser Unterschied ist wichtig. Das Format ist echt, die Lautsprecheranordnung für die Höhenebene ist simuliert.
Wer klar lokalisierbare Objekte über dem Hörplatz erwartet, sollte größere Atmos-Systeme vergleichen. Wer dagegen möglichst wenig Hardware im Wohnzimmer möchte, bekommt mit der Beam eine erstaunlich gute Annäherung.
Bass: Reicht die Beam Gen 2 ohne Subwoofer?
Für normales Fernsehen, Serien und Musik reicht der interne Bass vielen Nutzern aus. Die drei passiven Radiatoren unterstützen die vier Mitteltöner und erzeugen ein solides Fundament, ohne dass ein zusätzlicher Basskasten im Raum stehen muss.
Bei Filmen zeigt sich die physikalische Grenze. Tiefe Explosionen, Motoren und elektronische Effekte besitzen zwar Kontur, aber nicht den Druck eines separaten Subwoofers. Wer Heimkino regelmäßig laut nutzt, profitiert deutlich von einer Erweiterung.
Der Vorteil des Sonos-Konzepts ist, dass diese Entscheidung später getroffen werden kann. Ein kompatibler Sonos Sub lässt sich drahtlos ergänzen. Dadurch wird die Beam im Tiefton entlastet und kann sich stärker auf Mitten und Höhen konzentrieren.
HDMI eARC: Der wichtigste Anschluss
HDMI eARC ist gegenüber der ersten Beam eine wichtige Modernisierung. Über eARC können hochauflösende Formate wie Dolby TrueHD, Atmos auf TrueHD-Basis und Multichannel PCM übertragen werden. Sonos nennt diese Formate ausdrücklich als kompatibel, sofern eARC verwendet wird.
Der Fernseher wird mit dem mitgelieferten HDMI-Kabel verbunden. Über HDMI-CEC kann die TV-Fernbedienung die Lautstärke steuern. Das macht die Beam im Alltag deutlich komfortabler als die optisch angeschlossene Sonos Ray.
Die Schwäche ist die Zahl der Anschlüsse. Die Beam besitzt keinen zusätzlichen HDMI-Eingang. Konsole, Blu-ray-Player oder Streamingbox müssen deshalb am Fernseher angeschlossen werden. Ein HDMI-Signal durch die Soundbar durchzuschleifen ist nicht möglich.
Trueplay und Raumoptimierung
Trueplay misst die akustischen Eigenschaften des Hörraums und stimmt die Wiedergabe darauf ab. Wände, Möbel und die Position der Soundbar beeinflussen vor allem Bass und Mittelton erheblich. Eine Einmessung kann deshalb mehr bringen als ein weiterer Klangmodus.
Die Beam Gen 2 gehört zu den Sonos-Modellen, bei denen Trueplay ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts ist. Nach der Einrichtung lohnt sich die Einmessung besonders dann, wenn die Soundbar nahe an einer Wand oder in einem Möbel steht.
Anschließend können Bass, Höhen und Loudness weiterhin manuell angepasst werden. Dadurch lässt sich die automatische Korrektur mit persönlichen Vorlieben kombinieren.
Musik und Sonos-Multiroom
Bei Musik gehört die Beam zu den stärkeren Soundbars ihrer Größe. Sie spielt harmonisch, Stimmen sind sauber und das Sonos-System ermöglicht direkten Zugriff auf zahlreiche Streamingdienste. Apple AirPlay 2 ergänzt die Plattform für Apple-Geräte.
Noch wichtiger ist Multiroom. Die Beam kann mit anderen Sonos-Räumen gruppiert werden und wird dadurch auch bei ausgeschaltetem Fernseher zu einem vollwertigen Musiklautsprecher. Wer bereits Sonos besitzt, bekommt hier einen erheblichen Mehrwert gegenüber isolierten Soundbars.
Bluetooth-Audio fehlt allerdings. Für spontane Kopplungen mit beliebigen Geräten ist die Beam daher weniger flexibel. Im eigenen WLAN ist das Sonos-Konzept komfortabel; für Gäste oder Geräte ohne geeignete Streamingmöglichkeit kann Bluetooth fehlen.
Filme und Serien im Sonos Beam Gen 2 Test
Bei Filmen überzeugt vor allem die Kombination aus klaren Dialogen, breiter Front und virtueller Atmos-Höhe. Die Beam wirkt nicht wie ein einzelner kleiner Lautsprecher unter dem Fernseher, sondern kann Effekte deutlich über ihre Gehäusebreite hinaus verteilen.
Bei Serien ist die Sprachwiedergabe fast wichtiger als Atmos. Stimmen bleiben auch bei leiser Lautstärke verständlich, und der Nachtmodus reduziert starke Dynamiksprünge. Das macht die Beam für tägliches Fernsehen ausgesprochen angenehm.
Bei großen Actionfilmen ist der fehlende Subwoofer die offensichtlichste Grenze. Das System kann laut und sauber spielen, aber tiefste Effekte werden nicht körperlich. Für ein minimalistisches Setup ist das akzeptabel; Heimkino-Fans sollten einen Sub einplanen.
Gaming mit PS5, Xbox und Nintendo Switch
Für Konsolen ist eARC eine gute Basis. Die Konsole wird direkt mit dem Fernseher verbunden und der TV gibt den Ton an die Beam weiter. Dadurch bleiben moderne Bildfunktionen des Fernsehers erhalten, ohne dass die Soundbar selbst einen HDMI-2.1-Passthrough benötigt.
Dolby-Atmos-Spiele profitieren von der virtuellen Räumlichkeit. Effekte können seitlicher und höher erscheinen, obwohl die Beam keine echten Höhenlautsprecher besitzt. Mit zusätzlichen Rear-Lautsprechern verbessert sich die Ortung hinter dem Spieler nochmals deutlich.
Der fehlende HDMI-Eingang ist nur dann problematisch, wenn der Fernseher zu wenige Anschlüsse besitzt. Als Schaltzentrale für mehrere Zuspieler kann die Beam nicht dienen.
Bedienung, App und Sprachsteuerung
Die Bedienung ist typisch Sonos. Einrichtung, Streamingdienste, EQ, Räume und Klangfunktionen werden über die Sonos-App verwaltet. Im täglichen TV-Betrieb kann die Lautstärke über die vorhandene Fernbedienung geregelt werden.
Auf der Oberseite befinden sich kapazitive Touchflächen für Wiedergabe, Lautstärke und weitere Grundfunktionen. Fernfeld-Mikrofone ermöglichen kompatible Sprachfunktionen und lassen sich bei Bedarf deaktivieren.
Speech Enhancement und Night Sound sind zwei besonders nützliche Funktionen. Der Sprachmodus hebt Dialoge hervor, während der Nachtmodus laute Spitzen reduziert und leisere Passagen anhebt.
Design, Abmessungen und Aufstellung
Mit 65,1 Zentimetern Breite ist die Beam Gen 2 deutlich kompakter als viele Atmos-Soundbars. Sonos empfiehlt sie insbesondere für Fernseher bis ungefähr 65 Zoll. Unter kleineren und mittelgroßen Geräten wirkt sie optisch besonders stimmig.
Die zweite Generation ersetzt die Stoffbespannung des Vorgängers durch ein präzise perforiertes Polycarbonatgitter. Das wirkt moderner und ist unempfindlicher gegenüber Berührungen. Schwarz und Weiß stehen zur Wahl.
Mit nur 6,8 Zentimetern Höhe passt die Soundbar vor viele Fernseher. Alternativ kann sie mit einer passenden Halterung an der Wand montiert werden.
Kurzvergleich: Die wichtigsten Alternativen
- Sonos Ray: günstiger und kleiner, aber ohne HDMI eARC und Dolby Atmos.
- Teufel CINEBAR 11 MK4: mit separatem Subwoofer und stärkerem Tiefbass.
- JBL Cinema SB510: stärker auf einfachen TV-Einsatz ausgerichtet.
- Bose TV Speaker: kompakte Lösung mit Schwerpunkt Dialogverständlichkeit.
- Hisense HS3100: günstigeres 3.1-System mit separatem Subwoofer.
- ULTIMEA Poseidon M60 Boom: mehr physische Lautsprecher fürs Geld.
Sonos Beam Gen 2 im direkten Vergleich
Sonos Beam Gen 2 vs Sonos Ray
Die Sonos Ray ist günstiger und noch kompakter, verzichtet aber auf HDMI eARC, Dolby Atmos und Mikrofone. Die Beam Gen 2 ist klar die bessere Wahl für den Hauptfernseher, während Ray als Zweit-TV-Soundbar sinnvoll bleibt.
Sonos Beam Gen 2 vs Teufel CINEBAR 11 MK4
Die Teufel CINEBAR 11 MK4 bringt einen separaten T-6-Subwoofer mit und liefert deshalb deutlich mehr Tiefbass. Sonos punktet stärker bei Multiroom, Streaming und dem kompakten All-in-one-Konzept. Für Film-Bass würde ich Teufel wählen, für ein bestehendes Sonos-Haus die Beam.
Sonos Beam Gen 2 vs JBL Cinema SB510
Die JBL Cinema SB510 ist stärker auf unkomplizierten TV-Ton fokussiert. Die Beam bietet das wesentlich umfangreichere Netzwerk- und Multiroom-System sowie Dolby Atmos. Wer Musikstreaming und Erweiterbarkeit einplant, bekommt mit Sonos mehr Möglichkeiten.
Sonos Beam Gen 2 vs Bose TV Speaker
Der Bose TV Speaker ist einfacher und günstiger. Die Beam spielt technisch und klanglich höher, unterstützt Atmos, eARC und Multiroom und lässt sich umfangreicher ausbauen. Für den Hauptfernseher ist Sonos die leistungsfähigere Lösung.
Sonos Beam Gen 2 vs Hisense HS3100
Die Hisense HS3100 bietet einen separaten Subwoofer und damit mehr körperlichen Bass zum kleineren Budget. Sonos überzeugt dagegen mit Streaming, App, Atmos-Verarbeitung und dem langfristig ausbaubaren Ökosystem.
Externe Testberichte zur Sonos Beam Gen 2
Die Beam Gen 2 wurde von mehreren Fachmedien ausführlich untersucht. Besonders interessant ist die weitgehend übereinstimmende Einschätzung des virtuellen Atmos-Effekts: Trotz fehlender Upfiring-Treiber wird die räumliche Darstellung für die kompakte Größe positiv bewertet.
HIFI.DE
HIFI.DE lobt den ausgewogenen Klang, die platzsparende Bauform und den erstaunlich wirkungsvollen virtuellen 3D-Sound. Kritisiert werden vor allem der einzelne physische Audioanschluss und das fehlende HDMI-Passthrough. Die Redaktion sieht die zweite Generation als sinnvolles Upgrade gegenüber der ursprünglichen Beam.
Stiftung Warentest
Stiftung Warentest führt die Sonos Beam Gen 2 weiterhin in der Soundbar-Datenbank. Die Detailbewertung liegt hinter der Bezahlschranke und wird deshalb hier nicht übernommen. Der aktuell ausgewiesene mittlere Onlinepreis lag Ende Juli 2026 bei rund 450 Euro.
Für die Kaufentscheidung ist wichtig, ältere Tests der ersten Beam nicht mit der zweiten Generation zu verwechseln. Die Gen 2 kam im Oktober 2021 auf den Markt und ergänzt insbesondere Dolby Atmos, HDMI eARC, stärkere Signalverarbeitung und das perforierte Kunststoffgitter.
Preis-Leistung: Was darf die Sonos Beam Gen 2 kosten?
Sonos selbst listet die Beam Gen 2 aktuell regulär für 499 Euro. Stiftung Warentest weist für Ende Juli 2026 einen mittleren Onlinepreis von ungefähr 450 Euro aus. Damit ist sie keine Budget-Soundbar, sondern eine kompakte Premiumlösung.
Unter 380 Euro: sehr attraktiver Kauf. 380 bis 430 Euro: empfehlenswert, besonders für Sonos-Nutzer. 430 bis 470 Euro: fair, aber Konkurrenz vergleichen. 470 bis 500 Euro: nur kaufen, wenn Sonos-Multiroom und die kompakte Bauform besonders wichtig sind. Über 500 Euro: größere Atmos-Alternativen genauer prüfen.
Wer später Subwoofer und Rear-Lautsprecher ergänzt, sollte immer den Gesamtpreis betrachten. Das Sonos-System kann hervorragend wachsen, wird dann aber deutlich teurer. Wer von Anfang an vollständigen Surround und kräftigen Tiefbass möchte, findet Komplettsets, die günstiger starten.
Fazit: Lohnt sich die Sonos Beam Gen 2?
Der Sonos Beam Gen 2 Test endet mit einer klaren Empfehlung für Käufer, die eine hochwertige, sehr kompakte und smarte Soundbar suchen. Klang, Dialogverständlichkeit, eARC, Sonos-Multiroom und die überraschend gute virtuelle Atmos-Darstellung ergeben ein starkes Gesamtpaket.
Besonders gut passt die Beam in kleinere bis mittelgroße Wohnzimmer und zu Nutzern, die bereits Sonos-Lautsprecher besitzen. Sie lässt sich später mit Subwoofer und Rear-Lautsprechern erweitern und kann dadurch mit den eigenen Ansprüchen wachsen.
Die größten Schwächen sind fehlendes Bluetooth, kein HDMI-Passthrough und der begrenzte Tiefbass ohne separaten Subwoofer. Wer diese Punkte höher bewertet als Multiroom und kompakte Abmessungen, bekommt bei anderen Herstellern mehr Hardware fürs Geld.
Gesamtwertung: 9,0 von 10 Punkten. Die Beam Gen 2 ist keine maximale Heimkino-Maschine, sondern eine sehr ausgereifte kompakte Soundbar mit starkem Klang, guter Atmos-Simulation und einem der besten Multiroom-Ökosysteme.
FAQ zum Sonos Beam Gen 2 Test
Ist die Sonos Beam Gen 2 gut?
Ja. Sie verbindet sehr guten Klang für ihre Größe mit klaren Dialogen, Dolby Atmos, HDMI eARC und Sonos-Multiroom. Besonders für kleine bis mittelgroße Wohnzimmer ist sie eine der ausgewogeneren kompakten Premium-Soundbars.
Hat die Sonos Beam Gen 2 Dolby Atmos?
Ja. Dolby Atmos wird unterstützt. Die Beam besitzt allerdings keine physischen Upfiring-Lautsprecher. Höhen- und Seiteneffekte werden über Signalverarbeitung und phasengesteuerte Audio-Arrays virtuell erzeugt.
Hat die Sonos Beam Gen 2 HDMI eARC?
Ja. HDMI eARC gehört zu den wichtigsten Verbesserungen gegenüber der ersten Generation. Darüber können unter anderem Dolby TrueHD, Atmos auf TrueHD-Basis und Multichannel PCM übertragen werden, sofern der Fernseher die Formate unterstützt.
Hat die Sonos Beam Gen 2 Bluetooth?
Für gewöhnliches Bluetooth-Audiostreaming ist die Beam Gen 2 nicht ausgelegt. Musik wird vor allem über WLAN, Sonos-Dienste und Apple AirPlay 2 wiedergegeben.
Hat die Beam Gen 2 einen Subwoofer?
Nein. Ein separater Subwoofer ist nicht im Lieferumfang. Drei passive Radiatoren verstärken den internen Bass. Für mehr Tiefbass kann ein kompatibler Sonos Sub drahtlos ergänzt werden.
Kann man Rear-Lautsprecher anschließen?
Ja. Kompatible Sonos-Lautsprecher lassen sich als Surround-Rears einbinden. Dadurch entstehen echte Lautsprecherpositionen hinter dem Hörplatz und der Filmton wird deutlich räumlicher.
Wie groß ist die Sonos Beam Gen 2?
Sie ist ungefähr 65,1 Zentimeter breit, 6,8 Zentimeter hoch und 10 Zentimeter tief. Das Gewicht liegt bei rund 2,88 Kilogramm. Damit gehört sie zu den kompakteren Atmos-Soundbars.
Welche Tonformate unterstützt die Beam Gen 2?
Unterstützt werden unter anderem Stereo PCM, Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Multichannel PCM und DTS Digital Surround. Einige hochauflösende Formate benötigen eine eARC-Verbindung.
Hat die Beam Gen 2 einen optischen Eingang?
Direkt besitzt sie keinen klassischen TOSLINK-Port. Sonos liefert jedoch einen optischen Audioadapter mit, sodass auch Fernseher mit optischem Digitalausgang angeschlossen werden können. Atmos ist über diesen Weg eingeschränkt.
Hat die Beam Gen 2 einen zusätzlichen HDMI-Eingang?
Nein. Es gibt keinen HDMI-Passthrough für externe Zuspieler. Konsolen, Streamingboxen und Blu-ray-Player werden am Fernseher angeschlossen, der den Ton anschließend über ARC oder eARC zur Beam sendet.
Unterstützt die Beam Gen 2 AirPlay 2?
Ja. Apple AirPlay 2 wird unterstützt und ermöglicht direktes Streaming von kompatiblen Apple-Geräten. Zusätzlich stehen die umfangreichen Streamingmöglichkeiten des Sonos-Systems zur Verfügung.
Hat die Beam Gen 2 Trueplay?
Ja. Trueplay dient zur Anpassung des Klangs an die Raumakustik. Die konkrete Einmessungsmethode und Geräteunterstützung hängen vom aktuellen Sonos-System und dem verwendeten Mobilgerät ab.
Ist die Beam Gen 2 gut für Musik?
Ja. Die Abstimmung ist ausgewogen und harmonisch, und das Sonos-System ist beim Musikstreaming besonders stark. Für echtes Stereo bleiben zwei getrennte Lautsprecher überlegen, als kombinierte TV- und Musiklösung ist die Beam sehr gut.
Ist die Beam Gen 2 gut für Dialoge?
Ja. Stimmen gehören zu den Stärken. Zusätzlich kann Speech Enhancement aktiviert werden, um Sprachfrequenzen stärker hervorzuheben. Das hilft besonders bei leisen oder schlecht verständlichen Dialogspuren.
Ist die Beam Gen 2 gut für Gaming?
Ja. Über eARC kann sie moderne Mehrkanal- und Atmos-Signale vom Fernseher erhalten. Konsolen sollten direkt am TV angeschlossen werden, da die Beam keinen zusätzlichen HDMI-Eingang und kein Video-Passthrough besitzt.
Sonos Beam Gen 2 oder Sonos Ray?
Für den Hauptfernseher würde ich meistens die Beam wählen. Sie bietet HDMI eARC, Dolby Atmos, Mikrofone und deutlich mehr Heimkino-Funktionen. Die Ray ist günstiger und eignet sich besonders für kleinere Zweitfernseher.
Sonos Beam Gen 2 oder Teufel CINEBAR 11 MK4?
Teufel liefert mit dem separaten T 6 mehr Tiefbass. Sonos ist bei Multiroom, Streaming und kompakter All-in-one-Bauweise stärker. Wer Filme mit kräftigem Bass priorisiert, sollte Teufel prüfen; Sonos-Nutzer profitieren stärker von der Beam.
Was ist ein guter Preis für die Sonos Beam Gen 2?
Unter etwa 380 Euro ist sie sehr attraktiv. Zwischen 380 und 430 Euro bleibt sie empfehlenswert. Um 450 Euro ist der Preis marktüblich, aber Konkurrenz sollte verglichen werden. Nahe 500 Euro wird das Preis-Leistungs-Verhältnis anspruchsvoller.
Für wen lohnt sich die Sonos Beam Gen 2?
Für Nutzer mit kleinen bis mittelgroßen Wohnzimmern, bestehendem Sonos-System und dem Wunsch nach einer kompakten Atmos-Soundbar. Sie eignet sich gut für Filme, Serien, Musik und Gaming.
Für wen lohnt sich die Beam Gen 2 nicht?
Weniger passend ist sie für Käufer, die Bluetooth, mehrere HDMI-Eingänge, mitgelieferten Tiefbass oder physische Höhenlautsprecher erwarten. Für sehr große Räume sind größere Soundbars ebenfalls sinnvoller.
Autor und Testgrundlage
Testberichte aus Berlin
Für den Sonos Beam Gen 2 Test wurden die aktuellen Herstellerangaben von Sonos mit unabhängigen Testberichten und aktuellen Preisinformationen abgeglichen. Im Mittelpunkt stehen Klang, Dialogverständlichkeit, Dolby Atmos, eARC, Bass, Streaming, Multiroom, Erweiterbarkeit und Preis-Leistung.
Wichtig ist die klare Abgrenzung zur Sonos Beam der ersten Generation. Die Gen 2 wurde im Oktober 2021 eingeführt und unterstützt Dolby Atmos sowie HDMI eARC. Aussagen zur älteren Beam werden deshalb nicht ungeprüft auf dieses Modell übertragen.
André aus Berlin
Für mich ist die Beam Gen 2 besonders dann stark, wenn wenig Platz vorhanden ist und Sonos-Multiroom tatsächlich genutzt wird. Sie klingt größer als sie aussieht, Stimmen sind hervorragend verständlich und die virtuelle Atmos-Wirkung ist für ein so kleines Gehäuse erstaunlich.
Wenn ich dagegen maximalen Bass fürs Geld oder mehrere HDMI-Eingänge brauche, würde ich andere Systeme vergleichen. Unter ungefähr 400 Euro halte ich die Beam Gen 2 für besonders attraktiv; näher an 500 Euro muss das Sonos-Ökosystem für mich ein wichtiger Teil der Kaufentscheidung sein.
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