Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 Test

Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 Test

Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 Test: Luftreiniger und Luftbefeuchter in einem

Aktualisiert am 24. August 2026

Unser Testurteil: 9,2/10

Der Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 gehört zu den interessanteren Luftreinigern für Haushalte, in denen nicht nur Pollen, Feinstaub und Gerüche reduziert werden sollen, sondern gleichzeitig trockene Raumluft ein Problem ist. Philips kombiniert dafür einen Luftreiniger mit 300 m³/h CADR mit einer NanoCloud-Luftbefeuchtung von bis zu 650 ml pro Stunde. Dazu kommen ein 3,2-Liter-Wassertank, HEPA- und Aktivkohlefilterung, Sensoren für PM2,5, Temperatur und Luftfeuchtigkeit, Automatikbetrieb, Schlafmodus sowie Steuerung über die Philips Air+ App.

Genau diese 2-in-1-Kombination macht den AC3421/13 wesentlich interessanter als einen gewöhnlichen Luftreiniger. Im Winter kann trockene Heizungsluft unangenehm für Haut und Schleimhäute werden. Statt einen separaten Luftbefeuchter und zusätzlich einen Luftreiniger aufzustellen, erledigt der Philips beide Aufgaben in einem einzigen Gerät. Dabei verwendet er keine klassische Ultraschallvernebelung, sondern die NanoCloud-Technologie. Wasser wird über ein Befeuchtungselement verdunstet und als sehr feine, praktisch unsichtbare Feuchtigkeit an die Raumluft abgegeben.

Der Luftreiniger selbst arbeitet mit einem CADR von 300 m³/h. Philips nennt eine maximale Raumgröße bis 78 m² und gibt an, einen ungefähr 20 m² großen Raum in weniger als zehn Minuten reinigen zu können. Für meine Kaufentscheidung würde ich die 78 m² allerdings nicht als optimale Allergikerfläche betrachten. Auf ungefähr 20 bis 35 m² besitzt der AC3421/13 deutlich mehr Leistungsreserve. Auch Heise empfiehlt das Gerät nach dem Praxistest vor allem für mittelgroße Räume bis ungefähr 40 m².

Bei der Filterung setzt Philips auf drei Stufen: Vorfilter, HEPA-Filter und Aktivkohle. Der Hersteller nennt eine Abscheidung von 99,97 Prozent der kleinsten Partikel bis zu 0,003 Mikrometer unter den zugrunde liegenden Prüfbedingungen. In der Praxis gehören Pollen, Staub und Feinstaub damit zu den klaren Stärken. Heise konnte im Test eine zügige Reduktion der Feinstaubbelastung nachvollziehen und berichtet außerdem, dass Kochgerüche zuverlässig reduziert wurden.

Besonders überzeugend finde ich die Lautstärke. Philips nennt im Schlafmodus nur 16,5 dB. Selbst auf maximaler Leistung werden ungefähr 51 dB angegeben. Damit gehört der PureProtect Water 3400 zu den angenehmeren Kombigeräten. Gerade weil ein Luftbefeuchter oft viele Stunden laufen muss, ist das wichtig.

Meine Kaufentscheidung im Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 Test fällt deshalb klar positiv aus, wenn sowohl Luftreinigung als auch Luftbefeuchtung benötigt werden. Zum aktuellen Marktpreis von ungefähr 304 Euro ist er nicht günstig, ersetzt aber zwei separate Geräte. Wer ausschließlich Luft reinigen möchte, bekommt für 300 Euro allerdings deutlich mehr CADR. Dann wären beispielsweise Philips PureProtect Pro 4200, WINIX 5500-2 oder andere leistungsstarke reine Luftreiniger wirtschaftlicher.

Philips PureProtect Water 3400 AC3421 13 Luftreiniger Luftbefeuchter mit 300 m3 h CADR und NanoCloud

Unsere Bewertung im Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 Test

Im Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 Test erreicht das 2-in-1-Gerät 9,2 von 10 Punkten. Besonders stark sind die ausgewogene Luftreinigung, die hohe Befeuchtungsleistung, der sehr leise Schlafmodus und die gute Sensorik. Abzüge gibt es vor allem für die relativ kurzen Filterintervalle, den höheren Anschaffungspreis und die Tatsache, dass 300 m³/h für sehr große Räume trotz der beworbenen 78 m² keine besonders hohe Luftwechselrate ergeben.

  • Partikelfilterung: 9,3/10 – 300 m³/h und dreistufige Filterung sind für mittelgroße Räume sehr gut.
  • Pollen: 9,4/10 – besonders auf ungefähr 20 bis 35 m² überzeugend.
  • Feinstaub: 9,3/10 – AeraSense reagiert im Automatikmodus schnell auf steigende Belastung.
  • Gerüche: 8,7/10 – Aktivkohle und Praxistest zeigen gute Wirkung bei Kochgerüchen.
  • VOC: 7,9/10 – wie Heise feststellt, dauert die Reduktion gasförmiger Belastungen teilweise deutlich länger.
  • Luftbefeuchtung: 9,7/10 – bis 650 ml/h gehören zu den stärksten Werten dieser Kombigeräteklasse.
  • Hygiene der Befeuchtung: 9,5/10 – NanoCloud arbeitet ohne sichtbaren Wassernebel.
  • Wassertank: 9,1/10 – 3,2 Liter ermöglichen langen Betrieb.
  • Sensorik: 9,4/10 – PM2,5, Temperatur und Luftfeuchte werden überwacht.
  • Automatik: 9,3/10 – reagiert sinnvoll auf Partikelbelastung und Luftfeuchtigkeit.
  • Schlafmodus: 9,8/10 – 16,5 dB sind außergewöhnlich leise.
  • Air+ App: 9,0/10 – Zeitpläne und Fernsteuerung sind praktisch.
  • Smart Home: 8,0/10 – Home Assistant und Homey sind möglich, klassische Sprachassistenten fehlen jedoch.
  • Stromverbrauch: 9,0/10 – maximal 43 W laut Datenblatt, Heise misst rund 36 W.
  • Filterkosten: 7,8/10 – HEPA maximal etwa zwölf Monate, Wasserfilter deutlich kürzer.
  • Preis-Leistung: 8,8/10 – sehr gut, wenn beide Funktionen wirklich benötigt werden.

Warum der Philips mehr als ein normaler Luftreiniger ist

Ein Luftreiniger verändert die Luftfeuchtigkeit normalerweise nicht. Gerade in beheizten Räumen kann das ein Problem sein, weil sehr trockene Luft trotz geringer Partikelbelastung unangenehm bleibt. Der PureProtect Water 3400 löst beide Aufgaben gleichzeitig.

Das ist besonders interessant in Schlafzimmern, Wohnräumen und Babyzimmern. Philips bewirbt das Gerät ausdrücklich auch für Räume, in denen empfindliche Atemwege und trockene Luft gleichzeitig eine Rolle spielen.

Warum 300 m³/h trotzdem realistisch eingeordnet werden müssen

300 m³/h sind ein guter Mittelklassewert. Ein 20-m²-Raum mit ungefähr 2,5 Metern Deckenhöhe enthält rund 50 m³ Luft. Dort sind theoretisch ungefähr sechs Luftwechsel pro Stunde möglich. Auf 30 m² sind es etwa vier.

Auf 78 m² bei gleicher Raumhöhe liegen dagegen ungefähr 195 m³ Raumvolumen vor. Dann erreicht der Luftreiniger nur ungefähr 1,5 theoretische Luftwechsel pro Stunde. Für eine langsame Hintergrundreinigung kann das funktionieren, für starke Allergien würde ich deutlich kleiner planen.

Vorteile und Nachteile des Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13

Vorteile

  • 2-in-1-System: Luftreiniger und Luftbefeuchter in einem Gerät.
  • 300 m³/h CADR: überzeugende Leistung für mittelgroße Wohnräume.
  • Bis 650 ml/h Befeuchtung: starke NanoCloud-Leistung bei trockener Raumluft.
  • 3,2-Liter-Wassertank: ermöglicht laut Hersteller bis zu ungefähr 15 Stunden Befeuchtung.
  • HEPA-Filter: für Pollen, Feinstaub und andere Partikel geeignet.
  • Aktivkohle: unterstützt bei Gerüchen und gasförmigen Belastungen.
  • Vorfilter: fängt gröbere Verschmutzungen ab.
  • NanoCloud-Technologie: keine sichtbare Ultraschallnebelwolke.
  • Hygienische Befeuchtung: Wasser wird über ein spezielles Befeuchtungselement geführt.
  • AeraSense-Sensorik: überwacht die Luft kontinuierlich.
  • PM2,5-Sensor: reagiert auf Feinstaubbelastung.
  • VOC-Erkennung: gasförmige Veränderungen können ebenfalls erfasst werden.
  • Temperaturmessung: zusätzliche Raumklimainformation.
  • Feuchtigkeitssensor: Grundlage für automatische Befeuchtungssteuerung.
  • Automatikmodus: passt Lüfterleistung selbstständig an.
  • Luftfeuchtigkeitsregelung: gewünschte Zielwerte können eingestellt werden.
  • Nur 16,5 dB im Ruhemodus: ausgezeichnet fürs Schlafzimmer.
  • Maximal ungefähr 51 dB: auch auf hoher Leistung nicht extrem laut.
  • Air+ App: Steuerung und Zeitpläne per Smartphone.
  • Home Assistant: Integration ist möglich.
  • Homey Pro: ebenfalls integrierbar.
  • Indirekte LED-Beleuchtung: zeigt Luftqualität optisch an.
  • Geschlossene Oberseite: praktisch in Haushalten mit Kindern.
  • Relativ kompakte Bauform: nur ungefähr 28,5 cm Durchmesser bei 52 cm Höhe.
  • Moderater Stromverbrauch: maximal 43 Watt laut Datenblatt.

Nachteile

  • Hoher Anschaffungspreis: aktuell ungefähr 300 Euro.
  • Nur 300 m³/h: reine Luftreiniger bieten in dieser Preiszone teilweise deutlich mehr.
  • 78 m² nur bei niedriger Luftwechselrate: für Allergiker würde ich deutlich kleiner planen.
  • HEPA-Filter maximal ungefähr zwölf Monate: kürzer als bei manchen älteren Philips-Modellen.
  • Befeuchtungselement ungefähr alle sechs Monate: zusätzliche Folgekosten.
  • Wassertank muss regelmäßig gereinigt werden: typischer Wartungsaufwand eines Luftbefeuchters.
  • Kein Amazon Alexa: laut Heise nicht direkt unterstützt.
  • Kein Google Assistant: ebenfalls keine native Sprachsteuerung.
  • Kein Apple HomeKit: nicht direkt eingebunden.
  • Air+ App nicht vollkommen fehlerfrei: Nutzer berichten teilweise von Problemen mit Feuchtigkeitsregelung beziehungsweise App-Steuerung.
  • VOC-Reduktion relativ langsam: Heise beobachtet bei gasförmigen Belastungen Grenzen.
  • Regelmäßiges Lüften bleibt nötig: das Gerät entfernt kein CO₂.
  • Kein Ersatz für Klimaanlage: Befeuchtung und Reinigung verändern die Raumtemperatur nicht aktiv.
  • Mit 6,5 kg nicht ultraleicht: regelmäßiger Raumwechsel ist weniger komfortabel als bei Mini-Geräten.
Philips PureProtect Water 3400 AC3421 13 Angebot mit HEPA Aktivkohle NanoCloud und Air Plus App

Die wichtigsten Alternativen zum Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 im Kurzvergleich

Der PureProtect Water 3400 ist vor allem dann stark, wenn Luftreinigung und Luftbefeuchtung gemeinsam benötigt werden. Wer nur Partikel filtern möchte, bekommt mit anderen Geräten mehr CADR fürs Geld. Wer dagegen trockene Luft bekämpfen möchte, spart mit dem Philips ein zweites Gerät.

Technische Daten im Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 Test

Die technischen Daten zeigen ein ausgewogenes Mittelklassegerät mit ungewöhnlich starker Befeuchtungsleistung. Während viele Luftreiniger in dieser Preisklasse bereits 400 oder 500 m³/h erreichen, investiert Philips einen erheblichen Teil des Gerätevolumens und der Technik in NanoCloud-Befeuchtung und Sensorik.

  • Produkt: Philips PureProtect Water 3400
  • Modell: AC3421/13
  • Produkttyp: 2-in-1-Luftreiniger und Luftbefeuchter
  • CADR: 300 m³/h
  • Maximale Hersteller-Raumgröße: bis 78 m²
  • Reinigung eines 20-m²-Raums: laut Philips in weniger als zehn Minuten unter den zugrunde liegenden Bedingungen
  • Filteraufbau: Vorfilter, HEPA und Aktivkohle
  • Partikelabscheidung: 99,97 % bis 0,003 µm laut Philips-Testbedingungen
  • Befeuchtungstechnologie: NanoCloud
  • Befeuchtungsleistung: bis 650 ml/h
  • Wassertank: 3,2 Liter
  • Befeuchtungsdauer: bis ungefähr 15 Stunden laut Hersteller
  • PM2,5-Sensor: vorhanden
  • VOC-Erkennung: vorhanden
  • Temperatursensor: vorhanden
  • Luftfeuchtigkeitssensor: vorhanden
  • Automatikmodus: vorhanden
  • Schlafmodus: vorhanden
  • Geräusch im Ruhemodus: ungefähr 16,5 dB
  • Maximales Betriebsgeräusch: ungefähr 51 dB
  • Leistungsaufnahme: maximal 43 W laut Datenblatt
  • Heise-Messung Maximum: ungefähr 36 W
  • Heise-Messung Ruhemodus: knapp 3 W
  • Heise-Messung Standby mit Sensoren: ungefähr 1,1 W
  • App: Philips Air+
  • WLAN: vorhanden
  • Home Assistant: integrierbar
  • Homey Pro: integrierbar
  • Alexa: laut aktuellem Heise-Test nicht nativ unterstützt
  • Google Assistant: laut aktuellem Heise-Test nicht nativ unterstützt
  • HomeKit: nicht direkt unterstützt
  • HEPA-Ersatzfilter: FY3400/30
  • Befeuchtungselement: FY3401/00
  • HEPA-Lebensdauer: bis ungefähr zwölf Monate
  • Befeuchtungsfilter-Lebensdauer: ungefähr sechs Monate
  • Abmessungen: ungefähr 28,5 × 28,5 × 52 cm
  • Gewicht: ungefähr 6,5 kg
  • Kabellänge: ungefähr 1,8 m

Was bedeutet 300 m³/h im Alltag?

Ein CADR von 300 m³/h ist genug für ein mittelgroßes Schlafzimmer oder Wohnzimmer. Auf 20 m² ergibt sich bei typischer Deckenhöhe eine hohe Luftwechselrate, während 30 bis 40 m² weiterhin gut funktionieren.

Genau deshalb kommt auch Heise im Praxistest zu dem Schluss, dass der AC3421 besonders gut für mittelgroße Räume bis ungefähr 40 m² geeignet ist. Auf größeren Flächen arbeitet er weiterhin, benötigt aber länger.

Wie groß ist das Gerät?

Mit ungefähr 28,5 Zentimetern Breite und Tiefe sowie 52 Zentimetern Höhe ist der PureProtect Water 3400 erstaunlich kompakt für ein Gerät, das zusätzlich einen 3,2-Liter-Wassertank aufnimmt.

Das Gewicht von ungefähr 6,5 Kilogramm ist entsprechend höher als bei einfachen Luftreinigern, bleibt aber noch gut handhabbar.

Wie gut filtert der Philips PureProtect Water 3400 Pollen?

Pollen gehören zu den Aufgaben, für die das Gerät sehr gut geeignet ist. HEPA-Filterung und 300 m³/h CADR sorgen dafür, dass in einem angemessen großen Raum relativ viel Luft pro Stunde durch den Filter geführt wird.

Ist der Philips AC3421/13 für Allergiker geeignet?

Ja. Besonders interessant ist die Kombination aus Partikelfilterung und Luftbefeuchtung. Während der Pollensaison kann der Luftreiniger Pollen reduzieren, und im Winter verhindert die Befeuchtung gleichzeitig sehr trockene Raumluft.

Für starke Allergiker würde ich die Raumgröße eher im Bereich von 20 bis 30 m² halten. Dort besitzt das Gerät genügend Reserve für mehrere Luftwechsel pro Stunde.

Hilft der Philips gegen Hausstaub?

Ja, solange Staub in der Luft schwebt und in den Luftstrom gelangt. Bereits auf Möbeln und Boden liegender Staub muss weiterhin normal entfernt werden.

Der Vorfilter hält gröbere Partikel zurück, während der HEPA-Bereich feinere Schwebstoffe aufnimmt.

Wie gut ist der PureProtect Water 3400 gegen Feinstaub?

Sehr gut. Der AeraSense-Sensor überwacht PM2,5 und reagiert im Automatikmodus auf steigende Belastung. Heise konnte im Praxistest nachvollziehen, dass der Lüfter beim Kochen unmittelbar hochregelte und Feinstaub anschließend wieder zügig reduzierte.

Für Stadtwohnungen oder Räume an stärker befahrenen Straßen ist das ein klarer Vorteil.

HEPA und Aktivkohle im Philips PureProtect Water 3400 Test

Das Filtersystem besteht aus drei klassischen Stufen. Dadurch versucht Philips nicht, die Partikelfilterung mit Ionisation oder anderen Zusatztechnologien zu ersetzen.

Was macht der Vorfilter?

Der Vorfilter hält Haare, Flusen und größere Staubpartikel zurück. Dadurch erreicht weniger grober Schmutz den empfindlicheren HEPA-Bereich.

Regelmäßige Kontrolle verbessert den Luftstrom und kann die Lebensdauer des Hauptfilters verlängern.

Wie gut ist der HEPA-Filter?

Philips nennt 99,97 Prozent Abscheidung von Partikeln bis zu 0,003 Mikrometern unter den eigenen Testbedingungen. Für typische Haushaltsbelastungen wie Pollen, Staub und Feinstaub ist das eine sehr starke Filterbasis.

Entscheidend bleibt trotzdem der CADR. Genau deshalb ist die Kombination aus hochwertigem Filter und 300 m³/h so wichtig.

Wie gut hilft Aktivkohle gegen Gerüche?

Heise berichtet im Praxistest, dass Kochgerüche zuverlässig reduziert wurden. Aktivkohle kann bestimmte geruchsbildende und gasförmige Stoffe adsorbieren.

Bei hohen VOC-Konzentrationen zeigt sich jedoch eine Grenze. Heise beobachtete, dass die Reduktion flüchtiger organischer Verbindungen teilweise lange dauert. Lüften bleibt deshalb notwendig.

Philips PureProtect Water 3400 AC3421 13 HEPA Filter Aktivkohle gegen Pollen Feinstaub und Gerüche

NanoCloud im Test: Wie gut befeuchtet der Philips die Luft?

Die Befeuchtungsfunktion ist der wichtigste Unterschied zu einem normalen Luftreiniger. Bis zu 650 ml Wasser pro Stunde sind eine hohe Leistung und reichen aus, um auch einen mittelgroßen Raum spürbar zu beeinflussen.

Wie funktioniert NanoCloud?

Bei NanoCloud wird Wasser nicht wie bei einem Ultraschallgerät als sichtbarer Nebel in den Raum geschleudert. Stattdessen wird Luft durch ein feuchtes Befeuchtungselement geführt. Wasser verdunstet auf natürlichem Weg und wird als sehr feine, unsichtbare Feuchtigkeit verteilt.

Dadurch sollen weniger Wassertröpfchen mit Verunreinigungen direkt in die Umgebung gelangen.

Was ist der Vorteil gegenüber Ultraschall?

Ultraschallgeräte können Mineralien aus Leitungswasser als weißen Staub im Raum verteilen. Bei NanoCloud ist dieses Problem deutlich geringer, weil kein sichtbarer Wassernebel erzeugt wird.

Auch die Gefahr, dass aus einem verschmutzten Tank große Wassertröpfchen mit Mikroorganismen herausgeschleudert werden, wird durch das Verdunstungsprinzip reduziert.

Wie schnell steigt die Luftfeuchtigkeit?

Heise testete den AC3421 bei ungefähr 30 Prozent Ausgangsfeuchte in einem etwa 30 m² großen Raum. Es dauerte mehrere Stunden, bis die Zielmarke von ungefähr 50 Prozent erreicht wurde.

Danach konnte das Gerät den Zielwert jedoch stabil halten. Das ist ein realistisches Ergebnis. Ein Verdunstungsbefeuchter arbeitet kontrolliert und gleichmäßig, nicht wie ein Hochleistungs-Ultraschallgerät, das innerhalb kurzer Zeit sehr viel sichtbaren Nebel produziert.

Ist 650 ml/h genug?

Für normale Wohnräume ist das eine sehr hohe maximale Befeuchtungsleistung. Entscheidend ist nicht, permanent 650 ml/h auszustoßen, sondern die gewünschte relative Luftfeuchtigkeit zu erreichen und anschließend zu halten.

Der automatische Betrieb übernimmt genau diese Aufgabe.

3,2-Liter-Wassertank im Alltag

Der Wassertank fasst 3,2 Liter. Philips nennt damit bis ungefähr 15 Stunden Betrieb, abhängig von Raumzustand und Befeuchtungsleistung.

Muss jeden Tag Wasser nachgefüllt werden?

Bei hoher Befeuchtungsleistung wahrscheinlich ja. Läuft das Gerät nur zur Erhaltung einer bereits erreichten Luftfeuchtigkeit, kann der Wasserverbrauch deutlich niedriger sein.

In der Heizperiode sollte man trotzdem mit regelmäßigem Nachfüllen rechnen.

Wie wichtig ist die Reinigung des Wassertanks?

Sehr wichtig. Auch eine hygienische Befeuchtungstechnologie entbindet nicht von normaler Tankpflege. Stehendes Wasser und Ablagerungen sollten nicht über lange Zeit im Gerät bleiben.

Der Tank und das Befeuchtungselement sollten entsprechend der Philips-Anleitung gereinigt werden.

Was passiert bei leerem Tank?

Die Luftreinigung kann unabhängig von der Befeuchtungsfunktion weiter genutzt werden. Dadurch bleibt der AC3421 auch außerhalb der Heizperiode ein normaler Luftreiniger.

Das ist ein großer Vorteil gegenüber einem Gerät, dessen gesamte Konstruktion nur für Befeuchtung gedacht ist.

AeraSense, Sensoren und Automatik

Der AC3421 besitzt mehrere Sensoren und überwacht nicht nur Partikel. Heise nennt PM2,5, Temperatur und Luftfeuchtigkeit; zusätzlich reagierte der Automatikbetrieb im Test auch auf Veränderungen bei VOC.

Wie funktioniert der Automatikmodus?

Steigt die gemessene Luftbelastung, erhöht der Luftreiniger seine Lüfterleistung. Verbessert sich die Luft, reduziert er die Drehzahl wieder.

Parallel kann die Befeuchtung anhand der gemessenen Luftfeuchtigkeit geregelt werden. Dadurch entsteht ein echtes Raumklima-Automatiksystem.

Wie schnell reagiert AeraSense?

Im Heise-Test reagierte der AC3421 beim Kochen unmittelbar auf steigende Feinstaub- und VOC-Werte. Der Lüfter drehte deutlich höher und reduzierte die Belastung anschließend wieder.

Genau diese Reaktion macht Sensorik im Alltag sinnvoll. Der Nutzer muss nicht ständig selbst auf hohe Stufen wechseln.

Was zeigt die LED-Beleuchtung?

Die umlaufende indirekte Beleuchtung kann die Luftqualität farblich darstellen. Heise beschreibt Blau bei sehr guter Luft und zunehmend violette beziehungsweise rote Farbtöne bei steigender PM2,5-Belastung.

Alternativ kann das Licht als warme Ambientebeleuchtung genutzt werden.

Wie leise ist der Philips PureProtect Water 3400?

Die Geräuschentwicklung gehört zu den größten Stärken. Philips nennt im Ruhemodus nur 16,5 dB. Das liegt deutlich unter vielen klassischen Luftreinigern.

Ist der AC3421/13 für das Schlafzimmer geeignet?

Ja. Gerade im Schlafzimmer ist die Kombination aus Reinigung, Luftbefeuchtung und sehr niedrigem Geräuschpegel besonders interessant.

Heise beschreibt den Ruhemodus als praktisch nicht störend und empfiehlt das Gerät ausdrücklich auch für den Schlafbereich.

Wie laut ist die höchste Stufe?

Maximal werden ungefähr 51 dB angegeben. Das ist hörbar, aber für 300 m³/h nicht außergewöhnlich laut.

Im Automatikmodus läuft das Gerät ohnehin nur dann auf hoher Stufe, wenn die Sensoren eine erhöhte Belastung feststellen.

Warum ist ein leiser Modus bei einem Luftbefeuchter besonders wichtig?

Luftbefeuchtung wirkt am besten über viele Stunden. Ein lautes Gerät würde deshalb schnell ausgeschaltet werden und könnte seine Aufgabe nicht zuverlässig erfüllen.

16,5 dB sind hier ein echter praktischer Vorteil.

Air+ App und Smart Home

Die Philips Air+ App erweitert die direkte Bedienung am Gerät um Zeitpläne, zusätzliche Einstellungen und Fernsteuerung.

Was kann die Air+ App?

Über die App können Betriebsarten, Zeitpläne und Zielwerte verwaltet werden. Luftqualität und Raumklima lassen sich ebenfalls komfortabler kontrollieren als nur über das Display.

Für regelmäßige Nutzung ist das praktisch, aber nicht zwingend erforderlich. Die wichtigsten Funktionen stehen direkt am Gerät zur Verfügung.

Funktioniert der AC3421/13 mit Alexa?

Heise stellt im ausführlichen Test ausdrücklich fest, dass Amazon Alexa nicht nativ unterstützt wird.

Das ist etwas überraschend, weil einige andere Philips-Luftreiniger mit Sprachassistenten beworben werden.

Funktioniert Google Assistant?

Nach dem aktuellen Heise-Test ebenfalls nicht nativ.

Wer Sprachsteuerung benötigt, sollte diesen Punkt vor dem Kauf berücksichtigen.

Funktioniert Home Assistant?

Ja. Heise hat den AC3421 erfolgreich mit Home Assistant und Homey Pro verbunden. Für technisch versierte Smart-Home-Nutzer ist das sogar flexibler als einfache Alexa-Befehle.

Dafür ist allerdings etwas mehr Einrichtung notwendig.

Stromverbrauch im Philips PureProtect Water 3400 Test

Philips nennt maximal 43 Watt. Heise maß im eigenen Test ungefähr 36 Watt auf höchster Stufe, knapp 3 Watt im Ruhemodus und rund 1,1 Watt im Standby mit aktiven Sensoren.

Ist der Philips sparsam?

Für ein 2-in-1-Gerät mit 300 m³/h und 650 ml/h Befeuchtungsleistung ist der Verbrauch sehr gut.

Ein klassischer Verdunstungsbefeuchter benötigt im Gegensatz zu einem Heizverdampfer keine hohe elektrische Leistung zur Wassererwärmung.

Kann der AC3421 dauerhaft laufen?

Ja. Genau dafür sind Auto- und Ruhemodus gedacht. Bei sauberer Luft und erreichter Ziel-Luftfeuchtigkeit sinkt der reale Energiebedarf deutlich unter den Maximalwert.

Filterwechsel und Folgekosten

Die Folgekosten gehören zu den wenigen klaren Schwächen. Der Hauptfilter FY3400/30 hält ungefähr sechs bis zwölf Monate beziehungsweise maximal etwa zwölf Monate, während das Befeuchtungselement FY3401/00 ungefähr alle sechs Monate erneuert werden soll.

Wie teuer ist der HEPA-Filter?

Heise nennt ungefähr 36 bis 40 Euro für den Drei-Schichten-Filter FY3400/30.

Bei jährlichem Wechsel sind die Kosten noch vertretbar, liegen aber deutlich höher als bei Modellen mit mehrjährigem Filterintervall.

Was kostet der Wasserfilter?

Das Befeuchtungselement FY3401/00 kostet ungefähr 20 Euro und besitzt ein kürzeres Wechselintervall.

Damit kommen bei intensiver Nutzung zusätzliche jährliche Wartungskosten hinzu.

Warum ist der Wechsel beim Befeuchtungselement wichtig?

Das Element kommt permanent mit Wasser in Kontakt. Ablagerungen und Mineralien können sich dort festsetzen. Regelmäßige Reinigung und rechtzeitiger Austausch erhalten deshalb die Befeuchtungsleistung.

Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 im ausführlichen Vergleich

Der ausführliche Vergleich zeigt, dass der Philips besonders durch seine Kombination aus Befeuchtung und Luftreinigung gewinnt. Gegen reine Luftreiniger verliert er teilweise beim CADR pro Euro, bietet dafür aber eine Funktion, die diese Geräte überhaupt nicht besitzen.

Philips PureProtect Water 3400 vs Philips PureProtect Mini 900

Der Philips PureProtect Mini 900 AC0951/13 erreicht ungefähr 250 m³/h und ist wesentlich kompakter und günstiger. Dafür besitzt er keine Luftbefeuchtung.

Wenn trockene Luft kein Problem ist, bietet der Mini 900 das bessere Verhältnis aus Größe, Preis und Luftleistung. Wer im Winter gleichzeitig befeuchten möchte, bekommt mit dem Water 3400 das vollständigere System.

Philips PureProtect Water 3400 vs Philips 600i Series AC0650/10

Der Philips 600i Series AC0650/10 erreicht nur ungefähr 170 m³/h, ist dafür erheblich kleiner und sparsamer.

Für ein kleines Schlafzimmer ohne Befeuchtungsbedarf reicht die 600i Series. Für 20 bis 40 m² und trockene Heizungsluft würde ich den PureProtect Water bevorzugen.

Philips PureProtect Water 3400 vs Philips Air Performer 8000 3-in-1

Der Philips Air Performer 8000 3-in-1 kombiniert Luftreinigung mit Ventilatorfunktion. Der PureProtect Water kombiniert Luftreinigung mit Befeuchtung.

Im Sommer ist der Air Performer interessanter, in trockenen Wintermonaten der Water 3400. Welche Kombination besser ist, hängt deshalb stark vom Raumklima ab.

Philips PureProtect Water 3400 vs Levoit Vital 100S

Der Levoit Vital 100S bietet ungefähr 243 m³/h, Sensorik und eine sehr gute App, kostet aber erheblich weniger.

Für reine Partikelfilterung würde ich Levoit aufgrund des niedrigeren Preises wählen. Brauche ich zusätzlich 650 ml/h Befeuchtung, ist Philips deutlich vielseitiger.

Philips PureProtect Water 3400 vs Levoit Core 300S

Der Levoit Core 300S ist ebenfalls ein günstigerer Smart-Luftreiniger ohne Luftbefeuchtung. Seine Luftleistung liegt etwas unter dem Philips.

Für Schlafzimmer und Allergiker ohne trockene Luft genügt Levoit. Für ein kombiniertes Raumklimagerät rechtfertigt Philips den höheren Preis besser.

Philips PureProtect Water 3400 vs GoveeLife Smart Air Purifier 2 Pro

Der GoveeLife Smart Air Purifier 2 Pro bietet ungefähr 255 m³/h und ein starkes Smart-Home-Paket. Luftbefeuchtung fehlt.

Smart-Home-Fans bekommen bei GoveeLife mehr Integrationen fürs Geld. Der Philips ist dagegen funktional vielseitiger.

Philips PureProtect Water 3400 vs MERONTE MR5866

Der MERONTE MR5866 erreicht ungefähr 340 m³/h und ist als reiner Luftreiniger leistungsstärker.

Für möglichst viel CADR pro Euro würde ich MERONTE prüfen. Für trockene Raumluft ist der Philips aufgrund von NanoCloud klar überlegen.

Philips PureProtect Water 3400 vs WINIX 5500-2

Der WINIX 5500-2 erreicht ungefähr 390 bis 414 m³/h und besitzt einen sehr guten pelletierten Aktivkohlefilter. Bei der reinen Filterleistung gewinnt WINIX deutlich.

Philips bietet dafür Befeuchtung, App, Luftfeuchtesensor und ein moderneres 2-in-1-Konzept. Wer nur Allergene und Feinstaub reduzieren möchte, bekommt bei WINIX mehr Reinigungsleistung fürs Geld.

Philips PureProtect Water 3400 vs EVALIT KJ600FK

Der EVALIT KJ600FK spielt mit ungefähr 600 m³/h in einer wesentlich höheren Leistungsklasse.

Für große Räume und maximale Partikelfilterung ist EVALIT stärker. Für Raumklimakomfort mit integrierter Befeuchtung bleibt Philips einzigartiger.

Philips PureProtect Water 3400 AC3421 13 Vergleich mit Levoit Winix GoveeLife und anderen Luftreinigern

Externe Testberichte zum Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13

Die unabhängige Testlage ist für dieses Modell erfreulich gut. Besonders hilfreich ist der ausführliche Praxistest von Heise Bestenlisten, weil dort nicht nur Datenblätter wiederholt, sondern Luftreinigung, Befeuchtung, Stromverbrauch, Sensorik und App tatsächlich ausprobiert wurden.

Heise: überzeugende Leistung und sehr leiser Ruhemodus

Heise bewertet den AC3421 insgesamt sehr positiv. Gelobt werden Design, großes Display, Reinigungsleistung, sehr leiser Betrieb und die Integration in Home Assistant beziehungsweise Homey Pro.

Kritisiert werden die fehlende native Unterstützung für Alexa, Google Assistant und HomeKit sowie die relativ kurze Filterlebensdauer.

Heise: Feinstaub sinkt zügig

Im Praxistest reagierte der Automatikmodus unmittelbar auf steigende Feinstaub- und VOC-Belastung beim Kochen. Ein externer Air-Q-Sensor bestätigte, dass Feinstaub anschließend zügig reduziert wurde.

Bei VOC dauerte die Reinigung dagegen deutlich länger. Das zeigt, dass Aktivkohle in einem normalen Kombifilter nicht dieselbe Geschwindigkeit erreicht wie die mechanische Partikelfilterung.

Heise: Luftfeuchtigkeit von 30 auf 50 Prozent

Besonders interessant ist der reale Befeuchtungstest. In einem ungefähr 30 m² großen Raum und bei etwa 30 Prozent Ausgangsfeuchtigkeit benötigte das Gerät einige Stunden, um ungefähr 50 Prozent zu erreichen.

Anschließend konnte der AC3421 den Zielwert stabil halten. Damit bestätigt der Praxistest, dass NanoCloud nicht nur eine theoretische Zusatzfunktion ist.

Heise: nur 36 Watt gemessen

Auf maximaler Leistung wurden rund 36 Watt gemessen, im Ruhemodus knapp 3 Watt und im Standby mit aktiven Sensoren ungefähr 1,1 Watt.

Diese Werte sind für ein Kombigerät sehr gut und liegen teilweise unter dem offiziellen maximalen Datenblattwert von 43 Watt.

Testberichte.de: Gesamtnote 1,7

Testberichte.de führt den Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 aktuell mit der Gesamtnote 1,7 beziehungsweise „gut“. Positiv hervorgehoben werden effektive Reinigung und Befeuchtung, NanoCloud, niedrige Lautstärke und moderater Energieverbrauch.

Als Schwächen werden insbesondere einzelne Nutzerberichte über Probleme mit App-Steuerung und Luftfeuchtigkeitsregelung genannt.

Preis-Leistung im Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 Test

Aktuelle deutsche Preisvergleiche zeigen Angebote ab ungefähr 304 Euro. Die allgemeine Marktspanne liegt aktuell ungefähr zwischen 304 und gut 400 Euro. Damit gehört der AC3421/13 klar zur gehobenen Mittelklasse.

Unter 280 Euro wäre der Philips für mich ein ausgesprochen guter Kauf. Luftreinigung und starke NanoCloud-Befeuchtung in einem einzigen Gerät sind in dieser Preiszone attraktiv.

Zwischen 280 und 320 Euro ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut, wenn beide Funktionen benötigt werden. Genau in diesem Bereich liegt der aktuelle Marktpreis.

Zwischen 320 und 350 Euro bleibt der AC3421 empfehlenswert. Käufer sollten dann aber bereits überlegen, ob ein separater Luftreiniger plus günstiger Verdunstungsbefeuchter eventuell flexibler wäre.

Zwischen 350 und 400 Euro muss das 2-in-1-Konzept wirklich gewünscht sein. Reine Luftreiniger bieten für denselben Betrag deutlich mehr CADR.

Über ungefähr 400 Euro würde ich stärker vergleichen. Dann rücken größere Philips-Modelle und andere Premiumlösungen zu nah an den Preis des Water 3400.

Was kosten die Filter langfristig?

Der Hauptfilter liegt ungefähr um 36 bis 40 Euro und wird maximal ungefähr jährlich benötigt. Das Befeuchtungselement kostet etwa 20 Euro und besitzt einen kürzeren Wechselrhythmus von ungefähr sechs Monaten.

Damit können bei intensiver Nutzung über mehrere Jahre relevante Folgekosten entstehen. Ein NeverChange-Konzept wie bei Shark ist der Philips ausdrücklich nicht.

Ist ein separates Gerät günstiger?

Häufig ja. Ein Levoit Vital 100S plus einfacher Luftbefeuchter kann zusammen ähnlich viel oder weniger kosten.

Der Vorteil des Philips liegt dafür in einer einzigen Sensorik, einer einzigen App, weniger Stellfläche und der automatischen Abstimmung beider Funktionen.

Fazit: Lohnt sich der Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13?

Der Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 Test endet mit einer klaren Kaufempfehlung für Haushalte, die gleichzeitig saubere und ausreichend befeuchtete Raumluft möchten. Genau diese Kombination macht das Modell deutlich interessanter als einen gewöhnlichen 300-m³/h-Luftreiniger.

Die Partikelfilterung überzeugt. Vorfilter, HEPA und Aktivkohle ergeben eine bewährte Kombination, während 300 m³/h CADR genug Luft bewegen, um Schlafzimmer und mittelgroße Wohnräume sinnvoll zu reinigen. Der externe Heise-Test bestätigt eine zügige Feinstaubreduktion und gute Wirkung bei Kochgerüchen.

Noch interessanter ist NanoCloud. Bis zu 650 ml/h Befeuchtung sind stark, und der 3,2-Liter-Tank ermöglicht einen langen Betrieb. Im Praxistest konnte der Philips einen ungefähr 30 m² großen Raum ausgehend von rund 30 Prozent Luftfeuchte innerhalb einiger Stunden auf ungefähr 50 Prozent bringen und diesen Wert anschließend halten.

Auch beim Geräusch gehört das Modell zu den stärkeren Geräten. 16,5 dB im Ruhemodus sind hervorragend fürs Schlafzimmer. Selbst die maximale Lautstärke von ungefähr 51 dB bleibt überschaubar.

Bei der Raumgröße würde ich die Philips-Angabe von bis zu 78 m² nicht als ideale Einsatzfläche für Allergiker verstehen. Für ungefähr 20 bis 35 m² finde ich das Gerät wesentlich überzeugender. Bis ungefähr 40 m² bestätigt auch Heise einen sinnvollen Einsatz. Darüber würde ich bei hoher Partikelbelastung mehr CADR bevorzugen.

Die größten Nachteile sind die laufenden Filterkosten und der Preis. Ein Hauptfilter, der ungefähr jährlich gewechselt wird, plus Befeuchtungselement alle sechs Monate verursacht regelmäßig Kosten. Außerdem bekommt man für ungefähr 300 Euro reine Luftreiniger mit 400, 500 oder sogar 600 m³/h.

Wer keine Luftbefeuchtung braucht, sollte deshalb nicht automatisch zum AC3421/13 greifen. Wer aber im Winter regelmäßig mit trockener Heizungsluft kämpft und ohnehin zwei Geräte kaufen würde, bekommt mit dem Philips ein sehr elegantes und gut abgestimmtes 2-in-1-System.

Meine abschließende Bewertung: 9,2 von 10 Punkten. Der Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 ist einer der überzeugendsten kombinierten Luftreiniger und Luftbefeuchter seiner Klasse. Seine größte Stärke ist nicht maximaler CADR, sondern die sehr gelungene Verbindung aus HEPA-Reinigung, NanoCloud-Befeuchtung, Sensorik, leisem Betrieb und guter Automatik.

Philips PureProtect Water 3400 AC3421 13 Fazit Luftreiniger und Luftbefeuchter Kaufempfehlung

FAQ zum Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 Test

Ist der Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 gut?

Ja. Das Gerät kombiniert 300 m³/h CADR mit HEPA- und Aktivkohlefilterung, bis zu 650 ml/h NanoCloud-Befeuchtung, Sensorik, Automatik und einem sehr leisen Schlafmodus. Besonders für ungefähr 20 bis 35 m² große Räume ist das Gesamtpaket sehr überzeugend.

Ist der Philips AC3421/13 ein Luftreiniger und Luftbefeuchter?

Ja. Der PureProtect Water 3400 vereint beide Funktionen in einem Gerät. Die Luft wird gefiltert und gleichzeitig bei Bedarf über NanoCloud befeuchtet.

Wie hoch ist der CADR?

Philips nennt 300 m³/h. Damit gehört der AC3421/13 zur soliden Mittelklasse und eignet sich besonders gut für mittelgroße Wohn- und Schlafräume.

Für wie viele Quadratmeter ist der Philips PureProtect Water 3400 geeignet?

Philips nennt bis zu 78 m². Für hohe Luftwechselraten und Allergiker würde ich eher ungefähr 20 bis 35 m² einplanen. Heise empfiehlt nach dem Praxistest ungefähr bis 40 m².

Ist der Philips AC3421/13 für 20 m² geeignet?

Ja. 20 m² passen hervorragend. Philips gibt an, einen Raum dieser Größe unter den Testbedingungen in weniger als zehn Minuten zu reinigen. Rechnerisch sind bei normaler Raumhöhe ungefähr sechs Luftwechsel pro Stunde möglich.

Ist er für 30 m² geeignet?

Ja. 30 m² sind eine sehr gute Raumgröße. Heise testete die Befeuchtung ebenfalls in ungefähr dieser Größenordnung und konnte eine Ziel-Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent erreichen und anschließend halten.

Ist der Philips PureProtect Water 3400 für 50 m² geeignet?

Grundsätzlich ja, aber mit geringerer Luftwechselrate. Für normale Hintergrundreinigung kann das ausreichen. Bei starken Allergien würde ich auf 50 m² einen stärkeren Luftreiniger bevorzugen.

Ist der AC3421/13 für Allergiker geeignet?

Ja. Die HEPA-Filterung eignet sich gut für Pollen und andere luftgetragene Partikel. Besonders interessant ist zusätzlich die Luftbefeuchtung, wenn während der Heizperiode sehr trockene Raumluft besteht.

Hilft der Philips gegen Pollen?

Ja. Pollen werden vom Filter sehr gut erfasst. Entscheidend ist, das Gerät für die Raumgröße ausreichend groß zu dimensionieren. Zwischen ungefähr 20 und 30 m² besitzt es besonders viel Reserve.

Hilft der Philips gegen Feinstaub?

Ja. Der PM2,5-Sensor erkennt steigende Belastung und der Automatikmodus erhöht bei Bedarf die Lüfterleistung. Heise bestätigte im Praxistest eine zügige Feinstaubreduktion.

Hilft der AC3421/13 gegen Hausstaub?

Er reduziert luftgetragenen Staub. Grober Staub auf Möbeln und Böden muss weiterhin normal entfernt werden. Der Vorfilter unterstützt dabei, größere Schmutzpartikel aus dem Hauptfilter fernzuhalten.

Hilft der Philips gegen Gerüche?

Ja, durch Aktivkohle. Heise berichtet insbesondere bei Kochgerüchen von guten Ergebnissen. Bei starken VOC-Belastungen dauert die Reduktion jedoch deutlich länger.

Hilft der AC3421/13 gegen Zigarettenrauch?

Rauchpartikel können über den HEPA-Bereich reduziert werden, während Aktivkohle einen Teil der Geruchs- und Gasbestandteile aufnimmt. Für einen permanenten Raucherraum würde ich trotzdem einen stärkeren Aktivkohlefilter bevorzugen.

Hat der Philips PureProtect Water 3400 einen HEPA-Filter?

Ja. Philips setzt auf ein dreistufiges System mit Vorfilter, HEPA und Aktivkohle.

Wie klein sind die gefilterten Partikel?

Philips nennt eine Erfassung von 99,97 Prozent der Partikel bis zu 0,003 Mikrometern unter den eigenen Testbedingungen. Die Aussage bezieht sich auf die Filterleistung und nicht automatisch auf die gesamte Raumluft nach wenigen Minuten.

Wie hoch ist die Befeuchtungsleistung?

Bis zu 650 ml pro Stunde. Damit gehört der AC3421/13 zu den leistungsstärkeren Verdunstungsbefeuchtern in einem kombinierten Luftreinigungsgerät.

Wie groß ist der Wassertank?

Der Wassertank fasst ungefähr 3,2 Liter. Philips nennt damit bis zu rund 15 Stunden Befeuchtungsbetrieb abhängig von den Betriebsbedingungen.

Was ist NanoCloud?

NanoCloud ist Philips' Verdunstungstechnologie. Wasser wird über ein Befeuchtungselement an die vorbeiströmende Luft abgegeben, ohne einen sichtbaren Ultraschallnebel zu erzeugen.

Ist NanoCloud hygienischer als Ultraschall?

Das Verdunstungsprinzip hat den Vorteil, dass kein sichtbarer Wassernebel mit Mineralien im Raum verteilt wird. Regelmäßige Reinigung von Tank und Befeuchtungselement bleibt trotzdem notwendig.

Erzeugt der Philips weißen Staub?

Deutlich weniger als typische Ultraschallbefeuchter. Gerade die Vermeidung mineralhaltigen sichtbaren Nebels ist einer der Vorteile von NanoCloud.

Kann man nur die Luftreinigung verwenden?

Ja. Die Luftreinigung kann unabhängig von der Befeuchtungsfunktion genutzt werden. Dadurch bleibt das Gerät auch im Sommer sinnvoll, wenn keine zusätzliche Feuchtigkeit benötigt wird.

Kann man nur befeuchten?

Die Luftbefeuchtung ist Teil des kombinierten Luftstromsystems. Die Betriebsmodi lassen sich entsprechend dem gewünschten Raumklima einstellen.

Hat der Philips einen Luftfeuchtigkeitssensor?

Ja. Neben PM2,5 und Temperatur wird auch die relative Luftfeuchtigkeit überwacht. Dadurch kann der Befeuchtungsmodus automatisch auf einen Zielwert reagieren.

Hat der Philips einen PM2,5-Sensor?

Ja. Feinstaub wird über AeraSense überwacht und die Luftqualität auf dem Gerät beziehungsweise in der App dargestellt.

Erkennt der Philips VOC?

Der Automatikbetrieb reagiert laut Heise auch auf steigende VOC-Belastung. Bei der tatsächlichen Entfernung gasförmiger Stoffe ist der Aktivkohlefilter allerdings deutlich langsamer als bei Partikeln.

Wie laut ist der Philips PureProtect Water 3400?

Philips nennt ungefähr 16,5 dB im Ruhemodus und maximal etwa 51 dB. Damit gehört das Modell zu den leisen Geräten seiner Klasse.

Ist der AC3421/13 fürs Schlafzimmer geeignet?

Ja. Gerade im Schlafzimmer ist die Kombination aus sehr leisem Betrieb, Luftreinigung und kontrollierter Befeuchtung besonders sinnvoll.

Wie viel Strom verbraucht der Philips?

Das Datenblatt nennt maximal 43 Watt. Heise maß ungefähr 36 Watt bei maximaler Leistung, knapp 3 Watt im Ruhemodus und rund 1,1 Watt im Standby mit aktiven Sensoren.

Hat der Philips PureProtect Water 3400 WLAN?

Ja. Das Gerät verbindet sich mit der Philips Air+ App.

Was kann die Philips Air+ App?

Über die App können Einstellungen, Betriebsarten, Zielwerte und Zeitpläne verwaltet werden. Außerdem lassen sich Luftqualitäts- und Raumklimainformationen kontrollieren.

Funktioniert der AC3421/13 mit Alexa?

Nach dem ausführlichen Heise-Praxistest wird Amazon Alexa nicht nativ unterstützt.

Funktioniert der AC3421/13 mit Google Assistant?

Auch Google Assistant wird laut Heise nicht direkt unterstützt.

Funktioniert der Philips mit Home Assistant?

Ja. Heise konnte den AC3421 in Home Assistant integrieren. Auch Homey Pro wird unterstützt beziehungsweise lässt sich nutzen.

Wie oft muss der HEPA-Filter gewechselt werden?

Der FY3400/30 hält ungefähr sechs bis zwölf Monate beziehungsweise maximal ungefähr ein Jahr, abhängig von Luftqualität und Nutzungsdauer.

Wie oft muss der Befeuchtungsfilter gewechselt werden?

Das NanoCloud-Befeuchtungselement FY3401/00 wird ungefähr alle sechs Monate als Wechselteil eingeordnet. Kalk und Nutzung können das Intervall beeinflussen.

Was kostet der Hauptfilter?

Ungefähr 36 bis 40 Euro. Dazu kommen die Kosten für das separate Befeuchtungselement.

Ist der Philips PureProtect Water 3400 besser als zwei separate Geräte?

Beim Komfort ja. Man benötigt nur eine Stellfläche, ein Sensor- und Steuerungssystem und eine App. Zwei separate Geräte können allerdings günstiger sein und lassen sich unabhängig voneinander austauschen.

Philips PureProtect Water 3400 oder Levoit Vital 100S?

Für reine Luftreinigung bietet der Levoit das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn gleichzeitig trockene Raumluft bekämpft werden soll, ist der Philips durch seine 650-ml/h-Befeuchtung erheblich vielseitiger.

Philips PureProtect Water 3400 oder WINIX 5500-2?

WINIX bietet deutlich mehr reine Luftreinigungsleistung und einen starken Aktivkohlefilter. Philips gewinnt durch NanoCloud, Feuchtigkeitssensor und App. Für Allergiker ohne Trockenheitsproblem würde ich WINIX wählen, für kombiniertes Raumklima Philips.

Wie teuer darf der Philips PureProtect Water 3400 sein?

Unter ungefähr 280 Euro wäre er sehr attraktiv. Zwischen 280 und 320 Euro finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis gut bis sehr gut. Oberhalb von ungefähr 350 Euro würde ich stärker vergleichen.

Für wen lohnt sich der Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13?

Besonders für Allergiker, Familien, Schlafzimmer und Wohnräume, in denen neben Partikeln auch trockene Heizungsluft ein Problem ist. Rund 20 bis 35 m² halte ich für den idealen Einsatzbereich.

Für wen lohnt sich der Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 nicht?

Wer ausschließlich möglichst viel CADR pro Euro sucht, bekommt mit reinen Luftreinigern mehr Leistung. Auch bei sehr großen offenen Räumen würde ich einen stärkeren Luftreiniger bevorzugen. Wer nie Luft befeuchten muss, bezahlt beim AC3421 für Technik, die er nicht nutzt.

Autor und Testgrundlage

Testberichte aus Berlin

Beim Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 werden Luftreinigung und Luftbefeuchtung getrennt bewertet. Die maximale Herstellerfläche von 78 m² wird nicht automatisch als optimale Allergikerfläche übernommen. Entscheidend sind der dokumentierte CADR von 300 m³/h und die daraus resultierenden realistischen Luftwechselraten.

Für die Befeuchtung werden ebenfalls nicht nur Herstellerwerte betrachtet. Der ausführliche Heise-Praxistest bestätigt, dass die NanoCloud-Funktion in einem ungefähr 30 m² großen Raum eine Luftfeuchtigkeit von rund 30 auf 50 Prozent anheben und anschließend halten konnte. Zusätzlich werden Stromverbrauch, Filterkosten, Sensorik und Smart-Home-Funktionen anhand der aktuellen Produktdaten bewertet.

André aus Berlin

Mich überzeugt am AC3421/13 vor allem, dass die Luftbefeuchtung nicht wie ein kleines Extra wirkt, sondern tatsächlich leistungsfähig ist. 650 ml/h und ein 3,2-Liter-Tank reichen aus, um in einem normalen Wohn- oder Schlafzimmer einen echten Unterschied zu machen. Gerade im Winter würde ich deshalb lieber ein gutes Kombigerät als zwei billige Einzelgeräte herumstehen haben.

Als reinen Luftreiniger für über 300 Euro würde ich den Philips nicht kaufen. Dafür sind 300 m³/h zu wenig, wenn es nur um möglichst viel Filterleistung geht. Sobald ich aber gleichzeitig Luftfeuchtigkeit, Sensorik und einen sehr leisen Nachtbetrieb brauche, ergibt der PureProtect Water 3400 sehr viel mehr Sinn. Genau deshalb erreicht der Philips PureProtect Water 3400 AC3421/13 bei mir starke 9,2 von 10 Punkten.

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