Grundig DSB 1000 Test
Grundig DSB 1000 Test: All-in-One-Soundbar mit Dolby Atmos und integriertem Subwoofer
Aktualisiert am 23. August 2026
Unser Testurteil: 8,4/10
Die Grundig DSB 1000 ist eine ungewöhnlich ausgestattete 2.1-All-in-One-Soundbar, die trotz ihres inzwischen höheren Produktalters noch immer interessant sein kann. Grundig kombiniert 120 Watt maximale Ausgangsleistung mit einem direkt im Gehäuse integrierten Subwoofer, Dolby Atmos, HDMI ARC, zwei zusätzlichen HDMI-Eingängen, Optical, Coaxial, AUX, USB und Bluetooth 4.2. Damit bietet sie eine deutlich größere Anschlussvielfalt als viele aktuelle günstige Soundbars.
Im Grundig DSB 1000 Test ist vor allem die Kombination aus kompakter Ein-Gerät-Lösung und Dolby-Atmos-Unterstützung interessant. Ein externer Subwoofer wird nicht benötigt. Das spart Platz und verhindert ein zusätzliches Bassgehäuse neben dem Fernseher. Der integrierte Bass-Reflex-Port soll trotzdem für mehr Fundament sorgen als bei einfachen 2.0-Soundbars.
Die Grenzen sind allerdings klar. Die DSB 1000 besitzt keine separaten Rear-Lautsprecher und keine klassischen physischen Höhenlautsprecher wie deutlich teurere 3.1.2-, 5.1.2- oder 9.1.4-Systeme. Grundig arbeitet beim dreidimensionalen Klang mit Dolby-Atmos-Surround-Virtualisierung. Der Raumklang kann dadurch größer wirken, echter physischer Klang hinter oder oberhalb des Zuschauers entsteht aber nicht in derselben Qualität wie bei einem System mit entsprechenden Lautsprechern.
Extern wurde die DSB 1000 durchaus positiv bewertet. Testberichte.de fasst zwei Fachtests aktuell zur Note 1,9 „gut“ zusammen. AV-Magazin bewertete das Modell 2021 sogar mit „sehr gut“ und lobte Klang, Bass, transparente Mitten, Bühnenabbildung, Ausstattung und Bedienung. Audio Video Foto Bild war mit 2,6 deutlich kritischer und bemängelte unter anderem eine etwas detailarme Wiedergabe und dominante Mitten.
Unsere Bewertung im Grundig DSB 1000 Test
- Fernsehen und Serien: 8,7/10 – deutlich kräftiger als typische TV-Lautsprecher und unkompliziert über HDMI ARC.
- Filme: 8,5/10 – Dolby Atmos und Virtual Surround schaffen eine größere Bühne, echte Rear-Kanäle fehlen aber.
- Dialoge: 8,3/10 – Stimmen bleiben ordentlich verständlich, ein separater Center-Kanal fehlt.
- Bass: 7,8/10 – integrierter Subwoofer liefert zusätzliches Fundament, kommt aber nicht an ein externes Bassmodul heran.
- Dolby Atmos: 7,8/10 – vorhanden, allerdings vor allem über Surround-Virtualisierung.
- Musik: 8,0/10 – ausgewogener Alltagsklang, bei Detailauflösung zeigen Fachtests Grenzen.
- Gaming: 8,2/10 – zwei HDMI-Eingänge und kräftiger Klang sind praktisch, moderne Gaming-Funktionen fehlen.
- Anschlüsse: 9,6/10 – HDMI ARC plus zwei HDMI-Eingänge, Optical, Coaxial, AUX und USB sind außergewöhnlich umfangreich.
- Bluetooth: 8,2/10 – aptX ist ein Vorteil, Bluetooth 4.2 inzwischen aber technisch alt.
- Bedienung: 8,8/10 – Fernbedienung und LED-Display mit dreistufiger Helligkeit sind praktisch.
- Platzbedarf: 9,0/10 – kein externer Subwoofer erforderlich.
- Preis-Leistung: 9,1/10 – besonders stark, wenn sie um etwa 85 bis 100 Euro angeboten wird.
Vorteile und Nachteile der Grundig DSB 1000
Vorteile
- 2.1-All-in-One-Soundbar
- Integrierter Subwoofer
- Bass-Reflex-Port
- 120 Watt maximale Ausgangsleistung
- Dolby Atmos
- Dolby Digital
- Surround-Virtualisierung
- Digitaler Soundprozessor
- Mehrere Raumklang- und Klangmodi
- HDMI ARC
- Zwei zusätzliche HDMI-Eingänge
- Insgesamt drei HDMI-Anschlüsse
- Optischer Digitaleingang
- Koaxialer Digitaleingang
- 3,5-mm-AUX
- USB-Musikwiedergabe
- Bluetooth 4.2
- aptX-Unterstützung
- LED-Display
- Dreistufig regelbare Display-Helligkeit
- Fernbedienung enthalten
- Wandhalterung enthalten
- Optisches Kabel enthalten
- Nur ein Hauptgerät im Wohnzimmer
- Gute externe Testergebnisse
- Sehr umfangreiche Ausstattung für den aktuellen Preis
Nachteile
- Kein separater Subwoofer
- Tiefbass schwächer als bei einem großen externen Bassmodul
- Keine Rear-Lautsprecher
- Kein echter physischer Surround hinter dem Zuschauer
- Keine klassischen Upfiring-Höhenlautsprecher dokumentiert
- Dolby Atmos arbeitet stark mit Virtualisierung
- Kein DTS:X
- DTS wird nicht unterstützt
- Kein HDMI eARC
- Bluetooth 4.2 inzwischen veraltet
- Kein WLAN
- Kein LAN
- Kein AirPlay 2
- Kein Chromecast
- Kein Spotify Connect
- Kein Multiroom
- Keine Sprachassistenten
- Keine moderne App-Plattform
- Fachtest kritisiert teilweise geringe Detailauflösung
- Mitten können laut Audio Video Foto Bild dominant wirken
- Tonverzögerung nicht manuell einstellbar
- Mit rund 12,8 cm relativ tiefes Gehäuse
Die wichtigsten Alternativen zur Grundig DSB 1000 im Kurzvergleich
Die Grundig DSB 1000 ist vor allem interessant, wenn eine günstige All-in-One-Soundbar mit integriertem Bass und ungewöhnlich vielen Anschlüssen gesucht wird. Wer echtes Mehrkanal-Heimkino, stärkeren Bass oder modernere Streamingfunktionen möchte, sollte andere Modelle berücksichtigen.
- Xiaomi Soundbar Pro 2.0: moderneres All-in-One-Modell mit HDMI ARC, Bluetooth und NFC, aber ohne externen oder integrierten klassischen Subwoofer.
- Samsung HW-B650F: 3.1-System mit eigenem Center-Kanal und separatem Subwoofer – deutlich stärker bei Sprache und Tiefbass.
- Creative Stage Pro: kompaktes 2.1-System mit separatem Subwoofer, USB-Audio und besonders guter PC-Integration.
- Hisense AX5125H: echtes 5.1.2-Heimkino mit Rear-Lautsprechern und physischen Höhenkanälen.
- Samsung HW-Q935GF: Premiumlösung mit echtem 9.1.4, Rear-Speakern, Subwoofer und deutlich überzeugenderem Dolby Atmos.
Technische Daten im Grundig DSB 1000 Test
- Produkt: Grundig DSB 1000
- Modellnummer: GSS1090
- Produkttyp: All-in-One-Soundbar
- Soundsystem: 2.1
- Subwoofer: integriert
- Separater Funk-Subwoofer: nein
- Maximale Ausgangsleistung: 120 Watt
- Dolby Atmos: ja
- Dolby Digital: ja
- DTS: nein
- DTS:X: nein
- Surround: virtuelle 3D-Surround-Wiedergabe
- Digitaler Soundprozessor: ja
- HDMI-Eingänge: 2
- HDMI-Ausgang: 1
- HDMI ARC: ja
- HDMI eARC: nein
- Optischer Digitaleingang: ja
- Koaxialer Digitaleingang: ja
- AUX: ja, 3,5 mm
- USB: ja
- USB-Musikwiedergabe: ja
- USB-Speicher: bis 64 GB laut Produktunterlagen
- Bluetooth: 4.2
- aptX: ja
- WLAN: nein
- LAN: nein
- Multiroom: nein
- Display: LED
- Display-Helligkeit: dreistufig einstellbar
- Fernbedienung: ja
- Wandmontage: möglich
- Breite: ca. 880 mm
- Höhe: ca. 60 mm
- Tiefe: ca. 127,7 mm
- Gewicht: ca. 3,3 kg
- Stromversorgung: AC 220–240 V, 50/60 Hz
Klangqualität: Wie gut klingt die Grundig DSB 1000?
Die Grundig DSB 1000 wurde bereits von mehreren Fachmagazinen getestet und liefert dadurch eine bessere externe Bewertungsgrundlage als viele günstige Amazon-Soundbars unbekannter Hersteller. Insgesamt fällt die Einschätzung positiv, aber nicht einheitlich aus.
AV-Magazin bewertete die DSB 1000 mit „sehr gut“ in der Oberklasse und lobte den für den Preis ordentlichen Klang, gute Bässe, transparente Mitten, gute Höhen und eine überzeugende Bühnenabbildung. Audio Video Foto Bild bewertete denselben Klang kritischer und kam insgesamt auf 2,6 „befriedigend“.
Mitten und Stimmen
Stimmen sind grundsätzlich klar verständlich. Gerade bei Serien, Nachrichten und normalen TV-Sendungen ist die Verbesserung gegenüber integrierten Fernsehlautsprechern deutlich.
Audio Video Foto Bild kritisierte allerdings dominante Mitten. Das kann dazu führen, dass Stimmen zwar präsent wirken, Musik und komplexe Soundtracks aber etwas weniger ausgewogen erscheinen.
Höhen
AV-Magazin lobte die Höhenwiedergabe. Feine Film- und Musikdetails bleiben für die Preisklasse ordentlich nachvollziehbar.
Detailauflösung
Hier liegt eine der größeren Grenzen. Audio Video Foto Bild bezeichnete die Wiedergabe als etwas detailarm. Hochwertige Premium-Soundbars können feine Rauminformationen und Instrumente differenzierter darstellen.
Maximallautstärke
Die Maximallautstärke wurde im Test als ordentlich eingestuft. 120 Watt maximale Musikleistung reichen für kleine und mittelgroße Wohnzimmer problemlos.
Klangfazit
Die Grundig DSB 1000 klingt für ihren heutigen Preis gut. Sie erreicht keine Premiumauflösung, bietet aber deutlich mehr Körper und Räumlichkeit als typische TV-Lautsprecher.
Integrierter Subwoofer: Wie gut ist der Bass?
Ein Subwoofer ist direkt in das Gehäuse integriert. Zusätzlich arbeitet Grundig mit einem Bass-Reflex-Port. Das verhindert einen separaten Basslautsprecher im Raum und gehört zu den wichtigsten Vorteilen des All-in-One-Konzepts.
Mehr Bass als normale TV-Lautsprecher
Tiefe Stimmen, Musik und Filmton bekommen deutlich mehr Fundament. Besonders gegenüber sehr flachen Fernsehern ist der Unterschied hörbar.
AV-Magazin lobt den Bass
AV-Magazin bewertete die Basswiedergabe positiv und sah sie als Teil des insgesamt sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses.
Andere Tests kritischer
Testberichte.de weist gleichzeitig darauf hin, dass der integrierte Subwoofer bei der Basswiedergabe nicht mit einem separat aufgestellten Bassmodul mithalten kann. Idealo fasst die Schwächen ebenfalls mit einer eher schwachen Basswiedergabe zusammen.
Warum externe Subwoofer stärker sind
Ein großer separater Subwoofer besitzt mehr Gehäusevolumen und meist einen deutlich größeren Treiber. Dadurch kann er tiefere Frequenzen mit mehr Schalldruck erzeugen.
Bass-Fazit
Für ein einzelnes Gehäuse ist der Bass ordentlich. Für echtes Heimkino mit körperlich spürbaren Explosionen würde ich trotzdem ein System mit externem Subwoofer bevorzugen.
Dolby Atmos im Grundig DSB 1000 Test
Dolby Atmos gehört offiziell zur Ausstattung und wird von Grundig ausdrücklich beworben. Die Umsetzung unterscheidet sich allerdings deutlich von großen Mehrkanalsystemen.
Dolby Atmos Surround-Virtualisierung
Grundig spricht von Dolby Atmos Lautsprecher Surround-Virtualisierung. Der dreidimensionale Eindruck wird also stark über Signalverarbeitung und die vorhandenen Lautsprecher erzeugt.
Keine Rear-Lautsprecher
Physische Lautsprecher hinter dem Zuschauer fehlen. Rückwärtige Effekte müssen daher virtuell aus der Front erzeugt werden.
Keine dokumentierten Upfiring-Kanäle
Grundig beschreibt die DSB 1000 nicht als klassisches 2.1.2- oder 3.1.2-System mit separaten nach oben gerichteten Höhenkanälen. Das unterscheidet sie von moderneren Atmos-Soundbars.
Was bringt Atmos trotzdem?
Die Signalverarbeitung kann eine größere und räumlichere Frontbühne erzeugen. AV-Magazin lobte ausdrücklich die Bühnenabbildung der verschiedenen Raumklangmodi.
Atmos-Fazit
Dolby Atmos ist vorhanden, sollte aber eher als virtuelle 3D-Erweiterung eines 2.1-All-in-One-Systems verstanden werden. Für echtes physisches Atmos sind Systeme mit Höhen- und Rear-Lautsprechern überlegen.
Mehrere Raumklangmodi und DSP
Ein digitaler Soundprozessor gehört zur offiziellen Ausstattung. In externen Tests werden fünf Raumklangmodi beziehungsweise mehrere Klangprofile erwähnt.
Movie
Der Film-Modus gehört zu den sinnvollsten Einstellungen. Audio Video Foto Bild beschreibt gerade diesen Modus als ausgewogen.
Musik
Für Musik stehen unterschiedliche klangliche Abstimmungen zur Verfügung, mit denen sich die Wiedergabe an unterschiedliche Genres anpassen lässt.
Virtuelle Räumlichkeit
Der DSP arbeitet zusätzlich an der räumlichen Verbreiterung. Das ist besonders bei Filmen interessant, weil keine echten Rear-Speaker vorhanden sind.
DSP-Fazit
Die Klangprogramme sind nicht nur Spielerei. Gerade beim Movie-Modus können sie die Wiedergabe hörbar sinnvoll verändern.
HDMI ARC und zwei zusätzliche HDMI-Eingänge
Die Anschlussausstattung ist eine der größten Stärken der DSB 1000. Neben einem HDMI-Ausgang mit ARC stehen gleich zwei zusätzliche HDMI-Eingänge zur Verfügung.
Fernseher über HDMI ARC
Der Fernseher kann seinen Ton direkt über den Audio Return Channel an die Soundbar schicken. HDMI CEC erleichtert zusätzlich die gemeinsame Bedienung.
Zwei externe Zuspieler
Streamingbox, Blu-ray-Player, ältere Spielekonsole oder andere HDMI-Geräte können direkt an die Soundbar angeschlossen werden.
Selten in dieser Preisklasse
Viele aktuelle Budget-Soundbars besitzen überhaupt keinen zusätzlichen HDMI-Eingang. Die drei HDMI-Buchsen der Grundig sind deshalb auch heute noch bemerkenswert.
Kein eARC
Das modernere HDMI eARC fehlt. Gerade bei verlustfreien aktuellen Mehrkanalformaten ist die Plattform deshalb technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand.
HDMI-Fazit
Die Zahl der Anschlüsse ist hervorragend. Technisch ist ARC inzwischen älter, für normales Fernsehen und viele Zuspieler aber weiterhin praktisch.
Optical und Coaxial: Zwei digitale Alternativen
Zusätzlich zu HDMI stehen gleich zwei klassische digitale Audioeingänge zur Verfügung: Optical und Coaxial.
Optical
Der optische Eingang ist besonders praktisch für ältere Fernseher, Konsolen und andere Geräte ohne HDMI ARC.
Coaxial
Der koaxiale Digitaleingang ist heute seltener, kann aber für CD-Player, ältere Fernseher und andere klassische Audiogeräte interessant sein.
Digital-Fazit
Gerade Besitzer älterer Unterhaltungselektronik profitieren von der ungewöhnlich breiten Anschlussauswahl.
AUX für analoge Quellen
Ein 3,5-mm-AUX-Eingang erhöht die Kompatibilität zusätzlich.
PC und Notebook
Computer mit analogem Audioausgang können problemlos verbunden werden.
Projektoren
Auch bei älteren Projektoren ist 3,5-mm-Audio häufig die einfachste Lösung.
Ältere Musikplayer
MP3-Player und andere analoge Quellen lassen sich ebenfalls anschließen.
AUX-Fazit
Die DSB 1000 deckt praktisch jede klassische Audioverbindung ab.
Bluetooth 4.2 mit aptX
Bluetooth 4.2 wirkt 2026 nicht mehr modern. Die zusätzliche aptX-Unterstützung ist allerdings ein Vorteil.
Was bringt aptX?
Der Codec wurde entwickelt, um Bluetooth-Audio mit geringeren Qualitätseinbußen zu übertragen als klassische einfache SBC-Verbindungen.
Smartphone und Tablet
Musik kann unkompliziert direkt auf die Soundbar gestreamt werden. Ein WLAN-Netzwerk ist dafür nicht notwendig.
Kein modernes Bluetooth 5.x
Version 4.2 ist inzwischen mehrere Generationen alt. Neuere Soundbars verwenden häufig Bluetooth 5.2, 5.3 oder höher.
Bluetooth-Fazit
Technisch alt, durch aptX aber immer noch brauchbar für Musikstreaming.
USB-Musikwiedergabe
USB-Wiedergabe gehört zur Ausstattung. Produktunterlagen nennen USB-Speicher mit einer Kapazität von bis zu 64 GB.
Lokale Musik ohne Smartphone
Musik kann von einem USB-Speicher abgespielt werden, ohne dass Smartphone oder Fernseher als Zuspieler laufen müssen.
Widersprüchliche ältere Einordnung
Testberichte.de erwähnt im Fließtext, USB habe keine echte Funktion, führt im Datenblatt jedoch ausdrücklich USB-Wiedergabe als vorhanden. Produktbeschreibungen und Händlerdaten bestätigen ebenfalls Musikwiedergabe über USB. Für diesen Bericht wurde deshalb die konkrete Wiedergabefunktion übernommen.
USB-Fazit
Eine praktische Zusatzfunktion, auch wenn Bluetooth heute für viele Nutzer bequemer ist.
LED-Display und Bedienung
Ein integriertes LED-Display zeigt Quellen und Einstellungen an. Die Helligkeit lässt sich in drei Stufen regulieren.
Fernbedienung
Eine hochwertige Fernbedienung gehört laut Grundig zum Lieferumfang.
Kritik an der Beschriftung
Audio Video Foto Bild kritisierte die blasse Tastenbeschriftung der Fernbedienung. Die Bedienung selbst wurde dennoch als einfach bewertet.
Display nachts dimmen
Die dreistufige Helligkeitsregelung ist praktisch, wenn die Soundbar in einem dunklen Raum steht und das Display nicht ablenken soll.
Bedien-Fazit
Die Bedienung ist klassisch und unkompliziert. Eine App ist nicht notwendig, allerdings fehlen dadurch moderne Komfortfunktionen.
Filme und Serien mit der Grundig DSB 1000
Serien
Serien profitieren vor allem von der klareren Frontwiedergabe gegenüber den integrierten Lautsprechern eines Fernsehers.
Filme
Im Movie-Modus erzeugt die DSB 1000 eine größere Bühne. Der integrierte Subwoofer ergänzt tiefe Filmanteile und Dolby Atmos sorgt für zusätzliche räumliche Verarbeitung.
Actionfilme
Hier werden gleichzeitig die Grenzen sichtbar. Der Bass ist kräftiger als bei einem Fernseher, erreicht aber nicht die körperliche Wirkung eines großen separaten Subwoofers.
Surround
Rückwärtige Effekte werden nur virtuell erzeugt. Ein physischer Rear-Lautsprecher hinter dem Sofa bleibt deutlich überzeugender.
Film-Fazit
Für normales Streaming und kleinere Wohnzimmer gut geeignet. Für anspruchsvolles Atmos-Heimkino gibt es mittlerweile wesentlich stärkere Systeme.
Gaming mit der Grundig DSB 1000
Die zwei zusätzlichen HDMI-Eingänge sind für Gaming grundsätzlich praktisch. Konsolen oder andere Zuspieler können direkt angeschlossen werden.
Singleplayer-Spiele
RPGs, Action-Adventures und Rennspiele profitieren vom kräftigeren Bass und der größeren Frontbühne.
Shooter
Für präzise Ortung hinter dem Spieler fehlen echte Rear-Lautsprecher. Ein gutes Headset oder 5.1-System ist dafür besser.
Moderne Konsolen
Die Plattform stammt technisch aus einer älteren Generation. Wer PS5 oder Xbox Series X mit 4K/120 Hz und modernen HDR-Formaten nutzt, sollte die Konsole direkt am Fernseher anschließen und die Soundbar lediglich für Audio verwenden.
Gaming-Fazit
Für normales Gaming gut, für modernes High-End-Gaming technisch nicht mehr auf aktuellem Stand.
Musik mit der Grundig DSB 1000
Bluetooth mit aptX, AUX, USB und mehrere Klangprofile machen die DSB 1000 auch als Musiklautsprecher flexibel.
Pop und Rock
Die kräftige Abstimmung und der integrierte Subwoofer passen gut zu Pop und Rock.
Jazz und Klassik
Grundig bietet unterschiedliche Musikprofile, allerdings zeigen externe Tests bei Feinzeichnung und Detailauflösung gewisse Grenzen.
Hip-Hop und elektronische Musik
Der integrierte Subwoofer sorgt für mehr Fundament als reine 2.0-Soundbars. Ein separater großer Subwoofer bleibt bei sehr tiefen Frequenzen überlegen.
Stereo-Bühne
Die 88 Zentimeter breite Soundbar kann eine ordentliche Frontbreite erzeugen, erreicht aber nicht die natürliche Trennung zweier weit auseinanderstehender Stereo-Lautsprecher.
Musik-Fazit
Als Allround-Musiksystem gut. Für audiophiles Hören würde ich hochwertige Aktivlautsprecher bevorzugen.
Grundig DSB 1000 im ausführlichen Vergleich
Grundig DSB 1000 oder Xiaomi Soundbar Pro 2.0?
Die Xiaomi Soundbar Pro 2.0 ist das modernere All-in-One-System. Sie besitzt vier Treiber, HDMI ARC, Bluetooth, NFC und eine aktuelle, schlanke Konstruktion.
Die Grundig punktet dagegen mit integriertem Subwoofer, Dolby Atmos und gleich zwei zusätzlichen HDMI-Eingängen. Auch Optical, Coaxial, AUX und USB machen sie außergewöhnlich anschlussfreudig.
Für moderne Bedienung und kompaktere Technik würde ich Xiaomi wählen. Für sehr viele kabelgebundene Quellen und günstiges Dolby Atmos ist Grundig interessant.
Grundig DSB 1000 oder Samsung HW-B650F?
Die Samsung HW-B650F besitzt einen echten Center-Kanal und einen separaten Subwoofer. Bei Dialogen und Bass ist die Samsung deshalb klar überlegen.
Die Grundig benötigt dagegen nur ein einziges Gehäuse und besitzt mehr HDMI-Eingänge.
Für den Hauptfernseher würde ich Samsung bevorzugen. Wenn Platz entscheidend ist, hat die Grundig Vorteile.
Grundig DSB 1000 oder Creative Stage Pro?
Die Creative Stage Pro bietet einen separaten Subwoofer und eignet sich besonders gut für die Kombination aus PC und Fernseher.
USB-Audio und Bluetooth 5.3 sind moderner als bei Grundig. Die DSB 1000 besitzt dafür Dolby Atmos und gleich mehrere HDMI-Anschlüsse.
Für PC und Gaming würde ich Creative wählen. Für ältere Heimkino-Zuspieler ist Grundig flexibler.
Grundig DSB 1000 oder Hisense AX5125H?
Die Hisense AX5125H ist ein vollständiges 5.1.2-System mit echten Rear-Lautsprechern und physischen Höhenkanälen.
Beim Dolby-Atmos-Erlebnis ist Hisense deshalb klar überlegen. Die Grundig ist wesentlich günstiger und einfacher aufzustellen.
Grundig DSB 1000 oder Samsung HW-Q935GF?
Die Samsung HW-Q935GF gehört mit 9.1.4 Kanälen, Rear-Lautsprechern und Subwoofer in eine völlig andere Klasse.
Samsung liefert echtes physisches Dolby Atmos und umfangreiche Streamingfunktionen. Grundig kostet dagegen nur einen Bruchteil und benötigt wesentlich weniger Platz.
Externe Testberichte zur Grundig DSB 1000
Testberichte.de: 1,9 „gut“
Testberichte.de fasst zwei Fachtests zur Note 1,9 „gut“ zusammen. Als Stärken nennt die Redaktion den integrierten Subwoofer und die zahlreichen Anschlüsse. Zu den Schwächen gehören fehlendes WLAN und die aufgrund der Gehäusetiefe eher ungünstige Optik bei Wandmontage.
AV-Magazin: „sehr gut“
AV-Magazin bewertete die DSB 1000 im Februar 2021 mit „sehr gut“ in der Oberklasse. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wurde ebenfalls als „sehr gut“ eingestuft.
Gelobt wurden unter anderem ordentlicher Klang, gute Bässe, transparente Mitten, gute Höhen, überzeugende Bühnenabbildung, Ausstattung, Bluetooth, Dolby Atmos, kleine Abmessungen und einfache Bedienung.
Audio Video Foto Bild: 2,6 „befriedigend“
Audio Video Foto Bild fiel kritischer aus. Positiv wurden ausgewogener Klang im Movie-Modus, ordentliche Maximallautstärke, fünf Raumklangmodi, Bluetooth, USB und viele Anschlüsse bewertet.
Kritik gab es an der etwas detailarmen Wiedergabe, dominanten Mitten, fehlendem Radio, fehlender Einstellung für Tonverzögerung und der blassen Beschriftung der Fernbedienung.
Kundenbewertungen
Testberichte.de erfasst aktuell 154 Amazon.de-Meinungen mit einem Durchschnitt von 4,0 von fünf Sternen. 55 Prozent der dort erfassten Käufer vergeben fünf Sterne.
Preis-Leistung im Grundig DSB 1000 Test
Gerade der aktuelle Preis macht die ältere DSB 1000 wieder interessant. Preisvergleichsdaten zeigen im August 2026 Angebote bereits ab ungefähr 84,99 Euro, während andere Händler noch etwa 130 bis 150 Euro verlangen.
Bis ungefähr 90 Euro halte ich die Grundig DSB 1000 für einen hervorragenden Kauf. Dolby Atmos, integrierter Subwoofer und gleich drei HDMI-Anschlüsse findet man in diesem Bereich nur selten.
Zwischen 90 und 120 Euro bleibt das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut.
Zwischen 120 und 150 Euro würde ich bereits neuere Samsung-, Xiaomi-, Creative- und Hisense-Angebote vergleichen.
Über ungefähr 150 Euro verliert die Grundig für mich einen wesentlichen Teil ihres Vorteils. Dann werden modernere Modelle mit besserem Bluetooth, stärkeren Subwoofern und teilweise echten Höhenkanälen interessanter.
Die DSB 1000 lebt 2026 vor allem vom günstigen Abverkaufspreis. Technisch ist sie nicht mehr neu, bietet dafür aber eine Anschlussausstattung, die selbst bei aktuellen Budgetmodellen selten ist.
Fazit: Lohnt sich die Grundig DSB 1000?
Ja – vor allem dann, wenn sie aktuell für ungefähr 85 bis 110 Euro angeboten wird. Die Grundig DSB 1000 ist zwar technisch kein neues Modell mehr, besitzt aber eine Ausstattung, die selbst heute ungewöhnlich umfangreich ist.
Besonders überzeugend sind die vielen Anschlüsse. HDMI ARC plus zwei zusätzliche HDMI-Eingänge, Optical, Coaxial, AUX, USB und Bluetooth bieten außergewöhnlich viele Möglichkeiten. Besitzer mehrerer älterer Zuspieler können davon deutlich profitieren.
Auch der integrierte Subwoofer ist praktisch. Es wird kein separates Bassgehäuse benötigt und trotzdem klingt die Soundbar deutlich voller als typische Fernsehlautsprecher. Wer echten Heimkino-Tiefbass erwartet, sollte allerdings zu einem System mit großem externem Subwoofer greifen.
Dolby Atmos gehört offiziell zur Ausstattung und kann die Wiedergabe räumlich deutlich vergrößern. Die Umsetzung basiert aber stark auf Surround-Virtualisierung. Physische Rear- und Höhenlautsprecher fehlen. Ein modernes 5.1.2- oder 9.1.4-System spielt Atmos entsprechend wesentlich überzeugender.
Die externen Tests bestätigen insgesamt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. AV-Magazin war vom Klang sehr angetan, während Audio Video Foto Bild bei Detailauflösung und Mittelton kritischer urteilte. Diese Unterschiede sollte man ernst nehmen: Die DSB 1000 klingt ordentlich und unterhaltsam, aber nicht wie ein modernes Premiumsystem.
Auch Bluetooth 4.2 und fehlendes WLAN zeigen das Alter. AirPlay, Chromecast, Spotify Connect und eine App-Plattform gibt es nicht.
Bei etwa 85 Euro stört mich das wenig. Für diesen Preis bekommt man ein solides All-in-One-System mit integriertem Bass, Dolby Atmos und einer außergewöhnlichen Anschlussvielfalt. Bei 150 Euro oder mehr würde ich dagegen eher ein aktuelleres Modell wählen.
Unser Gesamturteil im Grundig DSB 1000 Test: 8,4 von 10 Punkten.
FAQ zum Grundig DSB 1000 Test
Ist die Grundig DSB 1000 gut?
Ja. Gemessen am aktuellen Preis ist sie weiterhin interessant. Testberichte.de fasst zwei Fachtests aktuell zur Gesamtnote 1,9 „gut“ zusammen.
Wie viele Kanäle hat die Grundig DSB 1000?
Die Soundbar wird als 2.1-System geführt.
Wie viel Watt hat die Grundig DSB 1000?
Grundig gibt 120 Watt maximale Ausgangs- beziehungsweise Musikleistung an.
Hat die Grundig DSB 1000 einen Subwoofer?
Ja. Der Subwoofer ist direkt in das Gehäuse der Soundbar integriert.
Ist der Subwoofer separat?
Nein. Ein externer oder kabelloser Subwoofer gehört nicht zum System.
Wie gut ist der Bass?
Für eine All-in-One-Soundbar ordentlich. AV-Magazin bewertet den Bass positiv. Ein großer externer Subwoofer liefert allerdings deutlich mehr Tiefbass.
Hat die Grundig DSB 1000 Dolby Atmos?
Ja. Dolby Atmos wird offiziell von Grundig unterstützt.
Ist das echtes Dolby Atmos?
Die DSB 1000 nutzt Dolby-Atmos-Lautsprecher-Surround-Virtualisierung. Physische Rear-Lautsprecher und klassische separate Höhenkanäle fehlen, weshalb das Ergebnis nicht mit einem echten 5.1.2- oder 9.1.4-System gleichzusetzen ist.
Hat die Grundig DSB 1000 DTS:X?
Nein. DTS:X wird nicht unterstützt.
Unterstützt die Grundig DSB 1000 DTS?
Nein. Testberichte.de führt DTS als nicht vorhanden.
Hat die Grundig DSB 1000 HDMI ARC?
Ja. Ein HDMI-Ausgang mit Audio Return Channel ist vorhanden.
Hat die Grundig DSB 1000 HDMI eARC?
Nein. eARC gehört nicht zur Ausstattung.
Wie viele HDMI-Eingänge hat die Grundig DSB 1000?
Zwei zusätzliche HDMI-Eingänge sind vorhanden.
Wie viele HDMI-Anschlüsse gibt es insgesamt?
Insgesamt besitzt die DSB 1000 drei HDMI-Anschlüsse: zwei Eingänge und einen Ausgang mit ARC.
Hat die Grundig DSB 1000 einen optischen Eingang?
Ja. Ein optischer Digitaleingang ist vorhanden.
Hat die Grundig DSB 1000 Coaxial?
Ja. Auch ein koaxialer Digitaleingang gehört zur Ausstattung.
Hat die Grundig DSB 1000 AUX?
Ja. Ein analoger 3,5-mm-AUX-Eingang ist vorhanden.
Hat die Grundig DSB 1000 USB?
Ja. USB gehört zur Ausstattung und kann für Musikwiedergabe genutzt werden.
Wie groß darf ein USB-Stick sein?
Produktunterlagen nennen eine maximale Kapazität von 64 GB.
Hat die Grundig DSB 1000 Bluetooth?
Ja. Bluetooth 4.2 ist integriert.
Unterstützt die Grundig DSB 1000 aptX?
Ja. Grundig bewirbt Bluetooth-Musikstreaming mit aptX.
Hat die Grundig DSB 1000 WLAN?
Nein. WLAN gehört nicht zur Ausstattung.
Unterstützt sie AirPlay 2?
Nein. AirPlay 2 ist nicht integriert.
Hat die DSB 1000 Chromecast?
Nein. Chromecast gehört nicht zum Funktionsumfang.
Unterstützt sie Spotify Connect?
Nein. Spotify kann beispielsweise per Bluetooth vom Smartphone oder über einen angeschlossenen Fernseher wiedergegeben werden.
Hat die Grundig DSB 1000 Multiroom?
Nein. Eine Multiroom-Plattform ist nicht integriert.
Hat die Grundig DSB 1000 ein Display?
Ja. Ein LED-Display gehört zur Ausstattung.
Kann das Display gedimmt werden?
Ja. Die Helligkeit lässt sich in drei Stufen einstellen.
Hat die Grundig DSB 1000 eine Fernbedienung?
Ja. Eine Fernbedienung gehört zum Lieferumfang.
Kann die Grundig DSB 1000 an der Wand montiert werden?
Ja. Eine passende Wandhalterung gehört laut Grundig zum Lieferumfang.
Wie breit ist die Grundig DSB 1000?
Die offiziellen Grundig-Produktunterlagen nennen ungefähr 880 Millimeter beziehungsweise 88 Zentimeter Breite.
Wie hoch ist die Soundbar?
Die Höhe beträgt ungefähr 60 Millimeter.
Wie tief ist die Grundig DSB 1000?
Die Tiefe beträgt ungefähr 127,7 Millimeter beziehungsweise 12,8 Zentimeter.
Wie schwer ist die Grundig DSB 1000?
Das Gewicht beträgt ungefähr 3,3 Kilogramm.
Ist die Grundig DSB 1000 gut für Filme?
Ja. Dolby Atmos, Surround-Virtualisierung und integrierter Subwoofer verbessern Filmton deutlich gegenüber einem Fernseher. Echtes Mehrkanal-Heimkino darf aber nicht erwartet werden.
Ist die Grundig DSB 1000 gut für Serien?
Ja. Stimmen bleiben gut verständlich und der Movie-Modus wurde in einem Fachtest positiv bewertet.
Ist die Grundig DSB 1000 gut für Gaming?
Für normales Gaming ja. Zwei zusätzliche HDMI-Eingänge sind praktisch. Für moderne 4K/120-Hz-Konsolen-Setups würde ich aktuelle Soundbars bevorzugen.
Ist die Grundig DSB 1000 gut für Musik?
Für normales Musikstreaming ja. Bluetooth aptX und verschiedene Klangprogramme sind nützlich. Bei Feinzeichnung und Detailauflösung sehen externe Tests allerdings Grenzen.
Was sagt AV-Magazin zur Grundig DSB 1000?
AV-Magazin bewertete sie mit „sehr gut“ in der Oberklasse und vergab auch für das Preis-Leistungs-Verhältnis „sehr gut“.
Was sagt Audio Video Foto Bild?
Audio Video Foto Bild bewertete die DSB 1000 mit 2,6 „befriedigend“. Positiv waren unter anderem ausgewogener Klang im Movie-Modus, Lautstärke und Ausstattung. Kritisiert wurden Detailauflösung und dominante Mitten.
Wie bewertet Testberichte.de die Grundig DSB 1000?
Testberichte.de fasst die beiden Fachtests zur Gesamtnote 1,9 „gut“ zusammen.
Wie bewerten Kunden die Grundig DSB 1000?
Testberichte.de erfasst aktuell 154 Amazon.de-Meinungen mit durchschnittlich 4,0 von fünf Sternen.
Wie viel kostet die Grundig DSB 1000 2026?
Preisvergleichsdaten zeigen im August 2026 Angebote ab ungefähr 84,99 Euro. Andere Händler verlangen weiterhin etwa 130 bis 150 Euro.
Ist die Grundig DSB 1000 für 85 Euro empfehlenswert?
Ja. Für ungefähr 85 Euro halte ich das Preis-Leistungs-Verhältnis für ausgesprochen stark.
Wie viel sollte die Grundig DSB 1000 kosten?
Bis ungefähr 90 Euro ist sie sehr attraktiv. Zwischen 90 und 120 Euro bleibt sie empfehlenswert. Oberhalb von ungefähr 150 Euro würde ich modernere Alternativen bevorzugen.
Für wen lohnt sich die Grundig DSB 1000?
Für preisbewusste Nutzer, die eine einzelne Soundbar mit integriertem Bass, Dolby Atmos und besonders vielen kabelgebundenen Anschlussmöglichkeiten suchen.
Für wen lohnt sich die Grundig DSB 1000 nicht?
Für Käufer, die echten Surround von hinten, physische Atmos-Höhenkanäle, einen großen externen Subwoofer, WLAN-Streaming oder moderne 4K/120-Hz-Gamingfunktionen erwarten.
Autor und Testgrundlage
Testberichte aus Berlin
Im Grundig DSB 1000 Test stehen Klang, integrierter Subwoofer, Dolby Atmos, virtuelle Surround-Wiedergabe, Anschlussvielfalt, Bluetooth, Filme, Gaming und Preis-Leistung im Mittelpunkt. Grundlage sind die offiziellen Grundig-Unterlagen zum exakten Modell DSB 1000 beziehungsweise GSS1090 sowie veröffentlichte Fachtests und aktuelle deutsche Marktdaten. Besonders wichtig ist die korrekte Einordnung als 2.1-All-in-One-System mit Atmos-Virtualisierung und ohne separate Rear- oder klassische Höhenlautsprecher.
André aus Berlin
Für mich ist die Grundig DSB 1000 vor allem wegen ihres inzwischen niedrigen Preises interessant. Für ungefähr 85 bis 100 Euro bekomme ich einen integrierten Subwoofer, Dolby Atmos und eine Anschlussausstattung, die viele aktuelle Budget-Soundbars nicht mehr bieten. Zwei zusätzliche HDMI-Eingänge, Optical, Coaxial, AUX und USB sind wirklich praktisch. Ich würde sie aber nicht kaufen, wenn mein Ziel echtes Dolby-Atmos-Heimkino ist. Dafür fehlen Rear- und echte Höhenkanäle. Als günstige einzelne Soundbar unter dem Fernseher finde ich sie dagegen weiterhin überzeugend.
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