Dreame X60 Pro Ultra Complete Test

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      Dreame X60 Pro Ultra Complete Test: Lohnt sich der Premium-Saugroboter?

      Aktualisiert am 20. August 2026

      Unser Testurteil: 9,6/10

      Der Dreame X60 Pro Ultra Complete ist Dreames neues Saug- und Wischroboter-Flaggschiff für 2026 – und technisch eines der extremsten Modelle, die aktuell in Deutschland angeboten werden. 42.000 Pa Vormax-Saugkraft, zwei besonders weit ausfahrende UltraExtend-Arme, AI OmniSight System 3.0, HyperStream DuoBrush 2.0, PowerMaster Core Tech, eine bis zu 10 Zentimeter spezifizierte Hindernisüberwindung und ein vollautomatisches PowerDock mit bis zu 100 Grad heißer Moppwäsche lesen sich wie eine Wunschliste für Käufer, denen selbst X50 Ultra Complete und Saros 20 noch nicht weit genug gehen.

      Im Dreame X60 Pro Ultra Complete Test ist aber gerade deshalb eine nüchterne Einordnung wichtig. Ein Saugroboter wird nicht automatisch besser, weil seine Datenblattwerte maximal ausfallen. Die eigentliche Frage lautet: Lösen die neuen Funktionen Probleme, die in der eigenen Wohnung tatsächlich vorkommen? Ein bis zu 18 Zentimeter ausfahrender Wischmopp bringt echten Mehrwert an tiefen Sockelleisten, unter Schrankkanten und in zurückgesetzten Bereichen. Eine spezifizierte Hindernisüberwindung bis zehn Zentimeter ist für normale Neubauwohnungen dagegen komplett überdimensioniert, kann bei komplexen Altbauübergängen aber kaufentscheidend sein.

      Die unabhängigen Tests bestätigen, dass Dreame nicht nur spektakuläre Technik eingebaut hat. COMPUTER BILD vergibt für das exakte Modell die Note 1,1 und lobt besonders Kantenreinigung, Saugleistung, App und Ausstattung. CHIP führt den X60 Pro Ultra Complete aktuell als besten Saug-Wisch-Roboter und hebt tolle Wischleistung, gute Saugleistung, Teppichvermeidung, ausfahrbare Putzarme und Navigation hervor. Die Kritik ist ebenfalls interessant: Das Gerät arbeitet nicht besonders schnell, ist überdurchschnittlich laut und benötigt eine große Station.

      Preislich ist das Modell derzeit noch klar im Flaggschiffbereich. Dreame listet den X60 Pro Ultra Complete regulär für 1.499 Euro; zeitweise zeigt die X-Serie einen reduzierten Preis von 1.299 Euro. Idealo listet Varianten aktuell ab rund 1.499 Euro. Unter 1.250 Euro wäre das Modell für mich ein außergewöhnlich starker High-End-Kauf, zwischen 1.250 und 1.400 Euro ist es für anspruchsvolle Haushalte empfehlenswert, und bis 1.500 Euro bleibt es technisch überzeugend. Wer keine extremen Schwellen oder besonders tiefen Kantenbereiche hat, bekommt mit dem X50 Ultra Complete oder Dreame L50s Pro Ultra deutlich mehr Preis-Leistung.

      Dreame X60 Pro Ultra Complete Angebot mit Dual UltraExtend und PowerDock

      Unsere Bewertung im Dreame X60 Pro Ultra Complete Test

      Der X60 Pro Ultra Complete erreicht 9,6 von 10 Punkten. Er gehört technisch zur absoluten Spitze, verliert aber Punkte, weil viele Funktionen nur in anspruchsvollen Wohnungen einen echten Mehrwert bieten und der Preis gegenüber dem X50 Ultra Complete sehr hoch ist. Die Bewertung fällt deshalb bewusst etwas niedriger aus als eine reine Featurewertung.

      • Saugleistung: 9,9/10 – 42.000 Pa Vormax gehören aktuell zur absoluten Spitzenklasse.
      • Hartboden: 9,8/10 – sehr hohe Saugreserve, breite Kantenabdeckung und starkes Wischsystem.
      • Teppich: 9,7/10 – HyperStream DuoBrush 2.0 und intelligente Teppichstrategie sind sehr leistungsfähig.
      • Tierhaare: 9,8/10 – das Anti-Tangle-Konzept ist klar auf lange Haare und Tierfell ausgelegt.
      • Wischleistung: 9,8/10 – intensive Nassreinigung, weit ausfahrender Mopparm und 100-Grad-Dockpflege.
      • Kanten: 10/10 – bis 12 cm Seitenbürsten- und bis 18 cm Mopparm-Auszug sind außergewöhnlich.
      • Navigation: 9,7/10 – AI OmniSight 3.0 kombiniert zwei KI-Kameras und moderne Sensorik.
      • Hinderniserkennung: 9,7/10 – sehr aufwendig, bleibt aber wie jedes visuelle System nicht unfehlbar.
      • Schwellen: 10/10 – bis 10 cm unter geeigneten Bedingungen sind eine klare Spezialfähigkeit.
      • Niedrige Möbel: 9,6/10 – moderne Navigation und intelligente Mechanik helfen in schwierigen Bereichen.
      • Station: 9,9/10 – 100-Grad-Moppwäsche, Trocknung, Entleerung und Selbstpflege sind High-End.
      • App: 9,7/10 – sehr umfangreich und von CHIP sowie COMPUTER BILD positiv bewertet.
      • Wartung: 9,2/10 – stark automatisiert, aber große Station und viele bewegliche Teile bleiben pflegebedürftig.
      • Preis-Leistung: 8,8/10 – technisch hervorragend, aber X50 Ultra Complete und L50s Pro Ultra sind deutlich günstiger.

      Pro und Contra beim Dreame X60 Pro Ultra Complete

      Vorteile

      • 42.000 Pa Vormax-Saugkraft: aktuell eines der stärksten Datenblattwerte im Markt.
      • Dual-UltraExtend-Arme: Seitenbürste und Wischmopp fahren ungewöhnlich weit aus.
      • Bis 12 cm Seitenbürsten-Auszug: erreicht tiefe Ecken und zurückgesetzte Bereiche besser.
      • Bis 18 cm Mopparm-Auszug: außergewöhnlich starke Reichweite für Rand- und Möbelreinigung.
      • Bis 10 cm Hindernisüberwindung: klar auf schwierige Niveauwechsel und Übergänge ausgelegt.
      • PowerMaster Core Tech: mechanisches System für Klettern und große Flächen.
      • HyperStream DuoBrush 2.0: moderne Doppelbürste gegen Haarverhedderung.
      • Sehr starke Tierhaar-Eignung: Bürstenkonzept und Saugleistung passen gut zu Haustierhaushalten.
      • AI OmniSight 3.0: neueste Dreame-Navigation mit zwei KI-Kameras.
      • Proaktive Lichterkennung: verbessert die Wahrnehmung bei schwierigen Lichtverhältnissen.
      • Ausfahrbare Reinigungselemente: reale Vorteile an Sockelleisten und Möbelkanten.
      • 100 °C Mopp-Selbstreinigung: sehr hohe Waschtemperatur für die Dockpflege.
      • Vollautomatisches PowerDock: Entleerung, Waschen, Trocknen, Nachfüllen und Selbstpflege.
      • Sehr gute Wischleistung: CHIP hebt die Nassreinigung ausdrücklich hervor.
      • Sehr gute Kantenreinigung: COMPUTER BILD sieht UltraExtend als eine der stärksten Markt-Lösungen.
      • Sehr gute App: umfangreiche Karten, Routinen und Anpassungsmöglichkeiten.
      • Gute Teppichvermeidung und Teppichstrategie: CHIP lobt das Verhalten auf gemischten Böden.
      • Complete-Lieferumfang: umfangreiches Zubehörpaket im Vergleich zur normalen Ultra-Version.
      • Premium-Verarbeitung: technisch und optisch klar als Flaggschiff positioniert.
      • Mehrere Farben: Weiß, Schwarz und Grau werden in Deutschland angeboten.

      Nachteile

      • Sehr hoher Preis: 1.499 Euro sind selbst für die Premiumklasse viel.
      • X50 Ultra Complete deutlich günstiger: Dreame selbst bietet den Vorgänger zeitweise um 749 Euro an.
      • Viele Funktionen bringen in normalen Wohnungen kaum Zusatznutzen.
      • 10 cm sind keine pauschale senkrechte Kletterhöhe: Übergangsgeometrie und Aufbau bleiben entscheidend.
      • Große Station: CHIP nennt den Platzbedarf ausdrücklich als Nachteil.
      • Überdurchschnittlich laut: CHIP kritisiert die Geräuschentwicklung.
      • Arbeitet eher langsam: gründliche Navigation kostet Zeit.
      • Viele bewegliche Komponenten: langfristig mehr mechanische Komplexität.
      • Hoher Zubehör- und Verbrauchsmaterialbedarf.
      • Kamera im Wohnraum: Datenschutz muss bewusst konfiguriert werden.
      • Viele App-Funktionen: können Einsteiger zunächst überfordern.
      • Für kleine barrierearme Wohnungen klar überdimensioniert.
      • 42.000 Pa allein rechtfertigen den Aufpreis nicht.
      • Keine Garantie, dass jeder zehn Zentimeter hohe Übergang funktioniert.
      Dreame X60 Pro Ultra Complete mit 42000 Pa und HyperStream DuoBrush 2.0

      Die wichtigsten Alternativen zum Dreame X60 Pro Ultra Complete im Kurzvergleich

      Technische Daten im Dreame X60 Pro Ultra Complete Test

      • Produkttyp: Premium-Saug- und Wischroboter mit vollautomatischem PowerDock
      • Modelljahr: 2026
      • Saugkraft: 42.000 Pa Vormax
      • Hauptbürste: HyperStream Detangling DuoBrush 2.0
      • Seitenbürste: UltraExtend, bis etwa 12 cm ausfahrbar
      • Wischmopp: UltraExtend, bis etwa 18 cm ausfahrbar
      • Wischsystem: zwei rotierende Mopps
      • Navigation: AI OmniSight System 3.0
      • Kameras: zwei KI-Kameras
      • Zusatzsensorik: aktive beziehungsweise proaktive Lichterkennung und 3D-Hinderniserfassung
      • Hindernisüberwindung: bis 10 cm unter geeigneten Bedingungen laut Dreame
      • Mobilität: PowerMaster Core Tech
      • Moppwäsche: bis 100 °C in der Station
      • Station: vollautomatisches PowerDock
      • Staubentleerung: automatisch
      • Wassernachfüllung: automatisch
      • Mopptrocknung: automatisch
      • Reinigungsmitteldosierung: automatisch
      • App: Dreamehome
      • Sprachsteuerung: Dreame-Sprachfunktionen und unterstützte Smart-Home-Integration
      • Varianten: Weiß, Schwarz und Grau
      • Aktueller deutscher Listenpreis: 1.499 Euro

      Saugleistung: 42.000 Pa sind beeindruckend, aber nicht alles

      Im Dreame X60 Pro Ultra Complete Test ist die Saugkraft natürlich ein Blickfang. 42.000 Pa liegen deutlich über dem X50 Ultra Complete mit 20.000 Pa und selbst über dem Roborock Saros 20 mit 36.000 Pa. Trotzdem würde ich niemals allein deshalb den X60 kaufen. Ein hoher Unterdruck bringt nur dann etwas, wenn Bürstenkontakt, Luftführung und Fahrstrategie mitspielen.

      Wie gut saugt der Dreame X60 Pro Ultra Complete?

      COMPUTER BILD und CHIP bescheinigen dem X60 eine sehr gute beziehungsweise gute Saugleistung. Auf Hartboden besitzt er damit enorme Reserven für Sand, Krümel, Katzenstreu und feinen Staub. Die ausfahrbare Seitenbürste ist besonders wertvoll, weil sie Schmutz aus Bereichen holt, die ein runder Roboterkörper sonst nicht erreicht. Genau dadurch wird die höhere Leistung auch praktisch nutzbar.

      Im Alltag würde ich den Maximalmodus trotzdem nur gezielt einsetzen. Wer jeden Tag Flur, Küche und Wohnbereich reinigen lässt, braucht nicht permanent 42.000 Pa. Mittlere Stufen sind leiser und effizienter. Die maximale Saugkraft ist Reserve für Teppiche, starke Verschmutzung oder besonders sandige Eingangsbereiche.

      Wie gut reinigt der X60 Pro Ultra Complete Teppiche?

      HyperStream DuoBrush 2.0 ist hier wichtiger als die Spitzenzahl. Zwei Walzen sollen Haare und Schmutz besser aufnehmen und gleichzeitig Wicklungen reduzieren. CHIP lobt die Teppichvermeidung beziehungsweise Teppichbehandlung. Auf Kurz- und Mittelflor ist die technische Ausgangslage deshalb hervorragend.

      Bei sehr hohem Flor bleibt Physik ein Thema. Selbst ein 42.000-Pa-Roboter ist leicht und erzeugt weniger Bürstendruck als ein großer Bodenstaubsauger. Wer dichte Wollteppiche besitzt, sollte gelegentliche manuelle Tiefenreinigung weiterhin einplanen. Für tägliche Pflege ist der X60 aber klar auf High-End-Niveau.

      HyperStream DuoBrush 2.0: stark für lange Haare und Haustiere

      Haare sind eine klassische Schwachstelle von Saugrobotern. Sie wickeln sich um Walzen, blockieren Lager und machen aus einem automatischen Helfer schnell ein Wartungsprojekt. Dreame setzt deshalb auf HyperStream DuoBrush 2.0 mit zwei Bürstenelementen und einem gezielten Haartransport.

      Ist der Dreame X60 Pro Ultra Complete für Tierhaare geeignet?

      Ja, besonders gut. Die hohe Saugkraft ist nur ein Teil des Vorteils. Wichtiger ist, dass lange Haare und Fell möglichst direkt zur Saugöffnung geführt werden, ohne sich um eine durchgehende Bürstenachse zu wickeln. In einem Haushalt mit Hund oder Katze würde ich täglich fahren lassen, damit Fell in kleinen Mengen aufgenommen wird.

      Auch dieses System wird nicht völlig wartungsfrei sein. Haare können an Radachsen, kleinen Lagern oder der Seitenbürste hängen bleiben. Der zentrale Aufwand sollte aber deutlich geringer sein als bei klassischen Walzen. Gerade bei langen Haaren ist das über Monate wichtiger als ein paar Tausend Pascal Unterschied.

      Dual UltraExtend: die außergewöhnlichste Kantenlösung

      Im Dreame X60 Pro Ultra Complete Test sind die ausfahrbaren Arme für mich der eigentliche technische Star. Die Seitenbürste kann laut Dreame bis etwa zwölf Zentimeter ausfahren, der Wischmopp sogar bis rund 18 Zentimeter. Damit sollen Bereiche erreicht werden, an die klassische FlexiArm- oder MopExtend-Lösungen nicht herankommen.

      Was bringt der 18 Zentimeter ausfahrbare Wischmopp?

      Vor allem tiefe Rücksprünge werden interessant. Küchenfronten mit zurückgesetztem Sockel, Heizkörperbereiche, breite Möbelkanten oder schmale Nischen sind für runde Roboter schwierig. Wenn der Mopp weit über den Gehäuserand hinausreichen kann, lässt sich dort feucht reinigen, ohne dass der gesamte Roboterkörper in die Nische passen muss.

      COMPUTER BILD hebt genau diese Kantenleistung als eine der großen Stärken hervor. Für mich ist das viel greifbarer als 42.000 Pa. Eine normale Wohnung hat schließlich nicht überall tief sitzenden Sand, aber fast überall Sockelleisten, Ecken und Möbelkanten.

      Wie sinnvoll ist die 12-Zentimeter-Seitenbürste?

      Sie ergänzt den Mopparm beim trockenen Reinigen. Krümel unter einer tiefen Küchenzeile oder Haare an einer schwer erreichbaren Ecke können herausgeholt werden, bevor die Hauptbürste sie einsaugt. Der lange Arm erhöht allerdings auch die mechanische Komplexität. Wer das Gerät über Jahre nutzen möchte, sollte bewegliche Gelenke sauber halten und nicht mit Kabeln oder Stofffransen provozieren.

      Wischleistung und 100-Grad-Moppwäsche

      Der X60 nutzt zwei rotierende Mopps. Die eigentliche Besonderheit steckt aber in Reichweite und Stationspflege. CHIP bewertet die Wischleistung als hervorragend, COMPUTER BILD ebenfalls als sehr stark. Der lange UltraExtend-Mopparm verbessert zusätzlich die Randabdeckung.

      Wie gut wischt der Dreame X60 Pro Ultra Complete?

      Für normale Fußspuren, Küchenfilm und leichte angetrocknete Flecken gehört das System klar zur Premiumklasse. Rotierende Mopps erzeugen aktive Reibung und können stärker arbeiten als ein passives Wischtuch. Die App erlaubt unterschiedliche Raumstrategien, sodass Küche und Flur intensiver behandelt werden können als ein Schlafzimmer.

      Bei einem alten klebrigen Fleck würde ich trotzdem keine Wunder versprechen. Auch ein Premiumroboter hat begrenztes Gewicht. Der eigentliche Vorteil besteht darin, jeden Tag reinigen zu können, bevor Schmutz mehrere Tage antrocknet. Genau dafür ist das PowerDock entscheidend.

      Was bringt die 100-Grad-Moppwäsche?

      Dreame bewirbt die Mopp-Selbstreinigung mit bis zu 100 Grad heißem Wasser. Diese Temperatur bezieht sich auf die Reinigung in der Station, nicht auf das Wasser, das über den Fußboden läuft. Hohe Temperatur hilft besonders bei Fett und organischen Rückständen im Mopp. Das ist für Küchenhaushalte praktisch relevanter als ein weiterer App-Modus.

      Dreame X60 Pro Ultra Complete Wischmopp mit 100 Grad Selbstreinigung

      PowerMaster Core Tech und 10 Zentimeter Hindernisüberwindung

      Im Dreame X60 Pro Ultra Complete Test ist die Kletterfähigkeit der Punkt, der ihn am stärksten vom X50 Ultra Complete unterscheidet. Dreame nennt bis zu zehn Zentimeter Hindernisüberwindung. Dahinter steckt PowerMaster Core Tech und ein mechanisch deutlich aufwendigeres Fahrwerk.

      Schafft der X60 Pro Ultra Complete wirklich 10 cm?

      Die Angabe sollte nicht als Garantie für jede senkrechte zehn Zentimeter hohe Stufe verstanden werden. Form, Aufteilung, Anfahrwinkel und Oberfläche entscheiden darüber, ob ein Übergang tatsächlich überwunden werden kann. Der Wert beschreibt die maximale Systemfähigkeit unter geeigneten Bedingungen.

      Für normale Türleisten ist das ohnehin völlig überdimensioniert. Interessant wird die Technik bei komplexen Übergängen, doppelten Schwellen oder Niveauwechseln. Wer eine konkrete Altbauproblemstelle hat, sollte diese exakt vermessen. Ohne solche Hindernisse bezahlt man für eine beeindruckende Fähigkeit, die im Alltag kaum eingesetzt wird.

      Wann lohnt sich PowerMaster wirklich?

      Wenn bisherige Roboter einen Raum nicht erreichen. Muss der Besitzer den Saugroboter jeden Tag über eine Schwelle tragen, ist echte Automatisierung zerstört. In einem solchen Haushalt kann der X60 seinen hohen Preis besser rechtfertigen als mit Saugleistung oder App-Funktionen. In einem Neubau mit flachen Übergängen dagegen kaum.

      AI OmniSight 3.0: zwei KI-Kameras und moderne Navigation

      AI OmniSight System 3.0 gehört zur neuesten Dreame-Navigation. Der X60 nutzt zwei KI-Kameras und zusätzliche Sensorik, um Hindernisse, Kanten und schwierige Situationen zu erkennen. Proaktive Lichterkennung hilft in dunklen Bereichen.

      Wie gut erkennt der Dreame X60 Pro Ultra Complete Hindernisse?

      CHIP lobt die Navigation ausdrücklich. COMPUTER BILD sieht ebenfalls eine sehr starke Gesamtnavigation, merkt aber an, dass die starke Hardware nicht automatisch jeden Testbereich perfekt dominiert. Für den Alltag bedeutet das: Schuhe, Möbel, Näpfe und viele typische Gegenstände werden sehr zuverlässig eingeordnet.

      Trotzdem würde ich dünne Schnürsenkel und wertvolle Kabel nicht absichtlich liegen lassen. Flexible Objekte bleiben für jede Kamera- und 3D-Lösung schwierig. Eine gute Hinderniserkennung reduziert Aufräumarbeit, ersetzt sie aber nicht vollständig.

      Warum sind zwei Kameras sinnvoll?

      Mehrere Blickwinkel helfen bei Tiefen- und Objektinformationen. Gerade wenn ein Arm weit ausfährt oder der Roboter an einer Schwelle arbeitet, muss das System wissen, wo Möbelkante, Boden und Hindernis tatsächlich liegen. Die zusätzliche Wahrnehmung unterstützt also nicht nur Navigation, sondern auch die mechanischen Spezialfunktionen.

      PowerDock: maximale Automatisierung braucht Platz

      Die Station ist ein wesentlicher Teil des X60-Konzepts. Sie entleert Staub, wäscht und trocknet die Mopps, füllt Wasser nach, dosiert Reinigungslösung und reinigt zentrale Bereiche automatisch. CHIP lobt den Funktionsumfang, kritisiert aber zu Recht die Größe.

      Wie viel Arbeit nimmt das PowerDock ab?

      Sehr viel. Wer täglich saugen und mehrfach pro Woche wischen lässt, muss nicht nach jeder Fahrt Mopps auswaschen oder den kleinen Roboterbehälter leeren. Genau das macht einen Premiumroboter im Alltag komfortabel. Die Station verschiebt die Arbeit auf größere Intervalle.

      Völlig wartungsfrei ist sie nicht. Frischwasser, Schmutzwasser, Staubbeutel, Filter, Bürsten und Mopps bleiben Pflegepunkte. Auch bewegliche UltraExtend-Elemente sollten gelegentlich kontrolliert werden. Selbstreinigung bedeutet weniger Handarbeit, nicht null Handarbeit.

      Wie problematisch ist die Stationsgröße?

      In einem Hauswirtschaftsraum kaum. In einer kleinen Berliner Wohnung dagegen deutlich. Eine große Station muss dauerhaft zugänglich bleiben und braucht Platz zum Ein- und Ausfahren. Wer 1.500 Euro für Komfort bezahlt, sollte nicht anschließend jeden Tag um das Dock herumsteigen müssen. Der Stellplatz gehört deshalb zur Kaufentscheidung.

      Dreamehome-App und Bedienung

      Die Dreamehome-App gehört zu den stärksten Softwareplattformen im Saugroboterbereich. Räume, Karten, Zonen, Sperrflächen, Teppichstrategien, Wischintensität und Reinigungsreihenfolgen lassen sich detailliert konfigurieren. CHIP und COMPUTER BILD bewerten die App positiv.

      Wie gut ist die Dreamehome-App beim X60?

      Sehr gut, solange man bereit ist, die vielen Einstellungen einmal sauber zu konfigurieren. Küche und Flur können stärker gewischt werden, Schlafzimmer leiser laufen und Teppiche eigene Regeln erhalten. Wer alles nur mit einer einzigen Standardroutine reinigt, nutzt einen Teil des X60-Potenzials nicht.

      Ich würde nach der ersten Kartierung zunächst Raumgrenzen und Teppiche prüfen, danach Schwellen und problematische Zonen beobachten und erst anschließend Zeitpläne anlegen. So wird aus den vielen Funktionen eine überschaubare Automatisierung.

      Lautstärke, Tempo und Alltag

      Im Dreame X60 Pro Ultra Complete Test gehören Lautstärke und Arbeitstempo zu den wenigen echten Kritikpunkten aus unabhängigen Tests. CHIP bezeichnet das Gerät als überdurchschnittlich laut und etwas langsam. Das überrascht nicht völlig: viele Sensorabfragen, ausfahrbare Arme und komplexe Fahrmanöver kosten Zeit.

      Ist der X60 Pro Ultra Complete zu langsam?

      Für eine einzelne 60-Quadratmeter-Wohnung wird der Unterschied kaum kaufentscheidend sein. In großen Häusern kann eine langsamere Route aber bedeuten, dass eine Komplettreinigung deutlich länger dauert. Wer den Roboter während der Arbeitszeit fahren lässt, wird das weniger merken als jemand, der auf einen schnellen Durchgang wartet.

      Gründlichkeit ist mir grundsätzlich wichtiger als Rekordtempo. Ein Roboter, der eine Ecke überspringt, spart zwar Minuten, erledigt seine Aufgabe aber schlechter. Trotzdem ist es fair, den X60 nicht als schnellsten Premiumroboter darzustellen.

      Wartung und Langzeitrisiko der Mechanik

      Im Dreame X60 Pro Ultra Complete Test muss auch die mechanische Komplexität bewertet werden. Zwei weit ausfahrende Arme und ein kletterfähiges Fahrwerk bieten enorme Vorteile, bedeuten aber mehr Gelenke, Motoren und bewegliche Komponenten als bei einem einfachen Roboter. Das ist kein Beweis für geringere Haltbarkeit, erhöht aber die Zahl möglicher Verschleißpunkte.

      Wie pflegeintensiv ist der X60 Pro Ultra Complete?

      Die zentrale Pflege wird vom Dock stark reduziert. Trotzdem würde ich einmal pro Woche Bürsten, Räder und ausfahrbare Arme kontrollieren, besonders in Haushalten mit langen Haaren. Schmutz in Gelenken sollte entfernt werden, bevor er sich über Wochen festsetzt. Ein High-End-System bleibt zuverlässiger, wenn es nicht völlig ignoriert wird.

      Bei einem Gerät dieser Preisklasse würde ich zudem auf Original- oder klar kompatible Verbrauchsteile achten. Mopps, Filter, Bürsten und Staubbeutel werden regelmäßig benötigt. Die gute Dreame-Zubehörversorgung ist hier ein Vorteil gegenüber kleineren Marken.

      Wie schlägt sich der Dreame X60 Pro Ultra Complete im Vergleich mit anderen Geräten seiner Klasse?

      X60 Pro Ultra Complete vs Dreame X50 Ultra Complete: Lohnt sich das neue Flaggschiff?

      Der Dreame X50 Ultra Complete kostet bei Dreame zeitweise nur 749 Euro und deckt mit ProLeap, VersaLift und 20.000 Pa bereits sehr anspruchsvolle Haushalte ab, während der X60 mit 42.000 Pa, 10-cm-System und UltraExtend deutlich extremer wird. Für normale Wohnungen würde ich den X50 kaufen.

      Der X60 lohnt sich vor allem bei außergewöhnlichen Schwellen und besonders tiefen Kantenbereichen.

      X60 Pro Ultra Complete vs Dreame L50s Pro Ultra: Maximum oder Preis-Leistung?

      Der Dreame L50s Pro Ultra bietet 30.000 Pa und starke Haartechnik deutlich günstiger, während der X60 bei Kantenreichweite, Navigation und Kletterfähigkeit die kompromisslosere Lösung ist. Für Tiere und Teppiche allein reicht der L50s meist völlig aus.

      Wer extreme Übergänge und die maximale Dreame-Technik möchte, bekommt beim X60 mehr.

      X60 Pro Ultra Complete vs Dreame L40s Pro Ultra: Wie groß ist der echte Unterschied?

      Der Dreame L40s Pro Ultra kostet aktuell ungefähr ein Drittel und bietet bereits HyperStream, MopExtend, EasyLeap und eine 75-Grad-Station. Der X60 ist technisch klar stärker, aber nicht dreimal besser im normalen Wohnzimmer.

      Ohne Spezialprobleme würde ich den L40s Pro Ultra als rationaleren Kauf wählen.

      X60 Pro Ultra Complete vs Roborock Saros 20: welches High-End-Fahrwerk überzeugt?

      Der Roborock Saros 20 bietet 36.000 Pa, StarSight 2.0 und AdaptiLift Chassis 3.0, während der X60 bei Ausfahrreichweite und maximal spezifizierter Hindernisüberwindung noch weiter geht. Für Roborock-App und extrem flache Bauweise ist der Saros sehr stark.

      Bei tiefen Kanten und schwierigen Niveauwechseln sehe ich den X60 leicht vorn.

      X60 Pro Ultra Complete vs Roborock Saros 10R: braucht man doppelt so viel Technik?

      Der Roborock Saros 10R ist extrem flach und besitzt eine hervorragend getestete Hinderniserkennung, während der X60 mehr Saugkraft, größere Armreichweite und höhere Kletterreserven bietet. Für niedrige Möbel und normale Schwellen reicht der Saros 10R sehr gut.

      Der X60 rechtfertigt den Aufpreis nur, wenn seine mechanischen Spezialfunktionen tatsächlich gebraucht werden.

      X60 Pro Ultra Complete vs Qrevo Curv 2 Pro: Dreame-Maximum oder Roborock-Komfort?

      Der Roborock Qrevo Curv 2 Pro bietet 25.000 Pa, AdaptiLift und eine ausgereifte Roborock-Plattform zu einem niedrigeren Preis, während Dreame bei Reichweite und maximaler Kletterfähigkeit aggressiver konstruiert ist. Für normale Premiumwohnungen ist der Curv wirtschaftlicher.

      Für ungewöhnliche Schwellen und tiefe Randbereiche würde ich den X60 nehmen.

      X60 Pro Ultra Complete vs ECOVACS T90 Pro Omni: High-End oder Walzen-Preis-Leistung?

      Der ECOVACS DEEBOT T90 PRO OMNI kostet aktuell nur einen Bruchteil und ist mit OZMO ROLLER 3.0 hervorragend beim Wischen, während der X60 mehr Saugkraft, Klettertechnik und Kantenreichweite bietet. Für viel ebenen Hartboden ist ECOVACS ein beeindruckender Gegenwert.

      Bei hohen Schwellen, Teppichen und maximaler Flexibilität gewinnt der Dreame.

      X60 Pro Ultra Complete vs ECOVACS X9 Pro Omni: neues Flaggschiff oder günstiger Abverkauf?

      Der ECOVACS DEEBOT X9 PRO OMNI besitzt eine stark getestete Wischrolle und sehr gute Tierhaarwerte, während der X60 bei Saugkraft, Schwellen und Armtechnik eine neuere Generation repräsentiert. Beim Preis liegen Welten zwischen beiden.

      Für Hartboden und Sparen ist X9 stark; für maximale Technik ist X60 klar überlegen.

      X60 Pro Ultra Complete vs Mova Z60 Ultra Roller Complete: Arme oder Rollenmopp?

      Der Mova Z60 Ultra Roller Complete fokussiert sich stärker auf aktive Rollenmopp-Nassreinigung, während der X60 mit rotierenden Mopps, UltraExtend-Armen und Klettertechnik ein breiteres High-End-Konzept verfolgt. Für reine Hartboden-Wischpriorität kann Mova interessanter sein.

      Für gemischte Böden und schwierige Übergänge ist der X60 vielseitiger.

      X60 Pro Ultra Complete vs Qrevo S5V: Wie viel Premium braucht ein Tierhaushalt?

      Der Roborock Qrevo S5V bietet DuoDivide und FlexiArm wesentlich günstiger und deckt normale Tierhaarprobleme bereits gut ab, während der X60 bei Saugkraft, Klettern und Reichweite deutlich höher spielt. Für Haare allein ist der Dreame-Aufpreis schwer zu rechtfertigen.

      Der X60 lohnt sich erst, wenn zusätzlich schwierige Schwellen und tiefe Kantenbereiche vorhanden sind.

      Dreame X60 Pro Ultra Complete im Vergleich mit Premium Saugrobotern

      Externe Testberichte zum Dreame X60 Pro Ultra Complete

      COMPUTER BILD: Note 1,1

      COMPUTER BILD testete den X60 Pro Ultra Complete im Juni 2026 und vergab die Note 1,1. Die Redaktion hebt die neue UltraExtend-Technik als eine der besten Kantenlösungen am Markt hervor. Saugleistung, Ausstattung und App werden ebenfalls sehr positiv bewertet. Das Fazit bleibt dennoch differenziert: starke Hardware allein bedeutet nicht automatisch Testsieg in jeder Einzeldisziplin.

      Für Käufer ist besonders die Kantenbewertung interessant. Der X60 versucht nicht nur, einen Mopp ein paar Zentimeter seitlich zu bewegen, sondern erweitert seine Reichweite massiv. Genau das unterscheidet ihn praktisch vom X50 und vielen Qrevo-Modellen.

      CHIP: aktueller Testsieger mit klaren Kritikpunkten

      CHIP führt den Dreame X60 Pro Ultra Complete Ende Juli 2026 als besten Saug-Wisch-Roboter im eigenen Testfeld. Gelobt werden tolle Wischleistung, gute Saugleistung, umfangreiche Servicestation, gute Teppichvermeidung, ausfahrbare Putzarme und Navigation. Das ist eine sehr starke Gesamtbewertung.

      Die Nachteile sind ebenfalls klar: Der X60 arbeitet etwas langsam, ist überdurchschnittlich laut und besitzt eine recht große Servicestation. Gerade diese Punkte sind für den Alltag relevanter als kleine Unterschiede in Einzelwertungen. Wer einen stillen, kompakten Roboter sucht, wird mit dem X60 trotz Spitzenleistung nicht automatisch glücklich.

      Testberichte.de: 1,4 und sehr gute Gesamteinordnung

      Testberichte.de führt den X60 Pro Ultra Complete mit einer Gesamtnote von 1,4. Als Stärken werden 42.000 Pa, ausfahrbare Seitenbürste bis zwölf Zentimeter, Wischmopp bis 18 Zentimeter und 100-Grad-Selbstreinigung hervorgehoben. Als Schwächen nennt die Redaktion unter anderem verbesserungsfähige Navigation, große Station und die für manche Nutzer überwältigende Funktionsfülle.

      Diese Zusammenfassung passt gut zur Produktrolle. Der X60 ist technologisch extrem, aber nicht automatisch der beste Kauf für jeden. Wer die Spezialtechnik nicht braucht, bezahlt viel Geld für Reserve.

      Tom's Guide: sehr starke Alltagseindrücke beim X60 Max Ultra Complete

      Tom's Guide testete kürzlich den eng verwandten X60 Max Ultra Complete und lobte starke Hartboden- und Teppichreinigung, Tierhaaraufnahme, heiße Wischpflege, ausfahrbare Arme und intelligente Navigation. Die Ergebnisse dürfen nicht eins zu eins als Messwerte des deutschen X60 Pro Ultra Complete übernommen werden, bestätigen aber die Richtung der neuen X60-Plattform.

      Für diesen Bericht bleiben modellgenaue deutsche Tests von COMPUTER BILD und CHIP wichtiger. Das internationale Schwestermodell dient nur zur Einordnung der Plattform und nicht als Quelle für konkrete deutsche Messwerte.

      Preis-Leistung im Dreame X60 Pro Ultra Complete Test

      Der X60 Pro Ultra Complete kostet aktuell regulär 1.499 Euro. Dreame zeigt in der X-Serie zeitweise 1.299 Euro statt 1.499 Euro, während Idealo Varianten ab 1.499 Euro listet. Damit ist der Roboter noch weit von den starken Abverkaufspreisen eines X50 Ultra Complete entfernt.

      Unter 1.250 Euro wäre der X60 für mich ein sehr starker High-End-Kauf. In dieser Region nähert er sich dem Preis eines Saros 20 und rechtfertigt seinen technischen Vorsprung bei Armreichweite und Kletterfähigkeit besser. Käufer mit hohen Schwellen oder tiefen Randbereichen bekommen dann echten Mehrwert.

      Zwischen 1.250 und 1.400 Euro ist er empfehlenswert, aber nur für anspruchsvolle Grundrisse. Wer einfach nur einen hervorragenden Saug-Wischroboter will, sollte X50 Ultra Complete, L50s Pro Ultra oder Qrevo Curv 2 Pro prüfen. Diese Geräte lösen die meisten normalen Aufgaben deutlich günstiger.

      Zwischen 1.400 und 1.500 Euro bleibt der X60 technisch hervorragend, aber Preis-Leistung wird schwächer. Über 1.500 Euro würde ich nicht kaufen, solange Dreame selbst die reguläre Version für 1.499 Euro anbietet und günstigere Premiumalternativen verfügbar sind.

      Der X60 ist deshalb kein typischer Preis-Leistungs-Sieger. Er ist ein Spezialist für Käufer, die das Maximum wollen und konkrete Probleme haben, die günstigere Modelle nicht lösen. Genau dann kann der hohe Preis sinnvoll sein.

      Fazit: Lohnt sich der Dreame X60 Pro Ultra Complete?

      Der Dreame X60 Pro Ultra Complete Test endet mit einer klaren, aber gezielten Kaufempfehlung. Technisch ist er eines der beeindruckendsten Geräte des Jahres 2026. 42.000 Pa, Dual UltraExtend, HyperStream DuoBrush 2.0, AI OmniSight 3.0, PowerMaster und das 100-Grad-PowerDock ergeben ein Paket, das selbst andere Flaggschiffe in einzelnen Bereichen übertrifft.

      Die größte Stärke ist für mich die Kombination aus Reichweite und Mobilität. Bis zu 18 Zentimeter Mopparm-Auszug und eine spezifizierte Hindernisüberwindung bis zehn Zentimeter lösen Probleme, an denen normale Roboter mechanisch scheitern. Wer tiefe Küchenrücksprünge, besondere Möbelkanten und komplizierte Niveauwechsel hat, bekommt hier echten Zusatznutzen.

      Die größte Schwäche ist der Preis. Ein Dreame X50 Ultra Complete kostet zeitweise nur etwa die Hälfte und reinigt eine normale Wohnung bereits hervorragend. CHIP kritisiert zudem Tempo, Lautstärke und Stationsgröße. Wer keine Spezialprobleme hat, zahlt deshalb viel für Fähigkeiten, die kaum genutzt werden.

      Meine Kaufgrenzen sind eindeutig: Unter 1.250 Euro sehr stark, zwischen 1.250 und 1.400 Euro empfehlenswert, bis 1.500 Euro technisch gerechtfertigt, aber nur für echte High-End-Anforderungen. Wer maximale Reichweite, extreme Schwellenfähigkeit und Dreames modernste Plattform sucht, bekommt mit dem X60 Pro Ultra Complete eines der technisch spannendsten Systeme des Jahres.

      Dreame X60 Pro Ultra Complete Fazit und aktuelles Amazon Angebot

      FAQ zum Dreame X60 Pro Ultra Complete Test

      Ist der Dreame X60 Pro Ultra Complete gut?

      Ja, technisch gehört er zur absoluten Spitze. COMPUTER BILD vergibt die Note 1,1, CHIP führt ihn aktuell als besten Saug-Wisch-Roboter im eigenen Testfeld. Besonders stark sind 42.000 Pa, UltraExtend-Arme, Kantenreinigung, Navigation und die vollautomatische Station. Der größte Nachteil ist der hohe Preis von aktuell etwa 1.299 bis 1.499 Euro.

      Wie viel Saugkraft hat der Dreame X60 Pro Ultra Complete?

      Dreame gibt 42.000 Pa Vormax-Saugkraft an. Das ist deutlich mehr als beim X50 Ultra Complete und gehört 2026 zu den höchsten Werten im Markt. Die Zahl allein entscheidet aber nicht über die Reinigung. HyperStream DuoBrush 2.0, Luftführung, Teppichkontakt und Fahrstrategie sind ebenso wichtig. CHIP und COMPUTER BILD bestätigen eine starke praktische Saugleistung.

      Was ist Dual UltraExtend?

      Dual UltraExtend beschreibt die besonders weit ausfahrenden Reinigungselemente des X60. Die Seitenbürste kann laut Dreame bis etwa zwölf Zentimeter, der Wischmopp bis rund 18 Zentimeter ausfahren. Dadurch erreicht der Roboter tiefe Sockelbereiche, Ecken und zurückgesetzte Möbelkanten, an die klassische runde Roboter mit starren Werkzeugen nicht herankommen.

      Wie weit fährt der Wischmopp aus?

      Dreame nennt bis zu 18 Zentimeter zusätzliche Reichweite für den UltraExtend-Wischarm. Das ist erheblich mehr als bei typischen MopExtend- oder FlexiArm-Systemen. Besonders sinnvoll ist die Funktion bei zurückgesetzten Küchenfronten, Heizkörperbereichen und tieferen Möbelkanten. In einer komplett offenen Wohnung ist dieser Vorteil dagegen weniger wichtig.

      Wie weit fährt die Seitenbürste aus?

      Die Seitenbürste kann laut Dreame bis etwa zwölf Zentimeter ausfahren. Dadurch kann sie trockenen Schmutz aus tieferen Ecken und unter Randbereichen hervorholen. Die Funktion ergänzt den 18 Zentimeter ausfahrenden Mopparm. Für Kabel, Stofffransen und andere flexible Gegenstände sollte der Boden trotzdem grob vorbereitet werden.

      Schafft der X60 Pro Ultra Complete wirklich 10 cm hohe Hindernisse?

      Dreame bewirbt bis zu zehn Zentimeter Hindernisüberwindung mit PowerMaster Core Tech. Das sollte nicht als Garantie für jede senkrechte Zehn-Zentimeter-Stufe verstanden werden. Übergangsform, Aufteilung und Oberfläche spielen eine große Rolle. Für komplexe mehrstufige Schwellen ist die Fähigkeit außergewöhnlich, für eine einzelne senkrechte Kante sollte man konservativer planen.

      Was ist PowerMaster Core Tech?

      PowerMaster Core Tech bezeichnet Dreames mechanisches Mobilitäts- und Reinigungssystem im X60. Es unterstützt das Überwinden hoher Hindernisse und die Anpassung des Roboters an verschiedene Boden- und Übergangssituationen. Besonders Käufer mit Altbau-Schwellen oder Niveauwechseln profitieren. In barrierearmen Neubauten wird ein großer Teil dieser Technik nur selten benötigt.

      Was ist AI OmniSight 3.0?

      AI OmniSight System 3.0 ist Dreames neueste Navigations- und Wahrnehmungsplattform. Der X60 arbeitet unter anderem mit zwei KI-Kameras und zusätzlicher 3D-Sensorik. Dadurch kann er Hindernisse, Raumkanten und schwierige Bereiche erkennen. Eine proaktive Lichterkennung verbessert die Wahrnehmung bei schlechten Lichtverhältnissen. Die Dreamehome-App nutzt diese Daten für Karten und Automationen.

      Hat der Dreame X60 Pro Ultra Complete Kameras?

      Ja, zwei KI-Kameras gehören zu AI OmniSight 3.0. Sie unterstützen die Objekterkennung und Navigation. Nutzer mit hohem Datenschutzanspruch sollten die entsprechenden Kamera- und Remote-Funktionen in der Dreamehome-App bewusst konfigurieren. Wer grundsätzlich keine Kamera im Wohnraum möchte, sollte ein Modell mit einer anderen Hindernisstrategie wählen.

      Ist der X60 Pro Ultra Complete für Tierhaare geeignet?

      Ja. HyperStream Detangling DuoBrush 2.0 ist gezielt auf Haare und Fell ausgelegt. Die Kombination aus zwei Bürstenelementen und 42.000 Pa bietet viel Reserve für Hunde- und Katzenhaushalte. Regelmäßige Fahrten sind sinnvoll, weil Fell dann in kleinen Mengen aufgenommen wird. Radachsen und kleinere bewegliche Teile sollten trotzdem gelegentlich auf Haare kontrolliert werden.

      Wie gut ist der X60 Pro Ultra Complete auf Teppich?

      Sehr gut. CHIP lobt die Teppichvermeidung beziehungsweise Teppichbehandlung, und die starke Saugleistung liefert hohe Reserven. HyperStream DuoBrush 2.0 hilft bei Haaren und tiefem Schmutz. Sehr hoher, dichter Flor bleibt trotzdem anspruchsvoll. Für tägliche Pflege gehört der X60 klar zur Premiumklasse, eine gelegentliche manuelle Tiefenreinigung kann aber weiterhin sinnvoll sein.

      Wie gut wischt der Dreame X60 Pro Ultra Complete?

      Sehr gut. CHIP nennt die Wischleistung ausdrücklich als eine der Stärken. Zwei rotierende Mopps bearbeiten Hartboden aktiv, während der UltraExtend-Mopparm weit in Randbereiche reicht. Besonders regelmäßige Küchen- und Flurreinigung profitiert. Sehr alte, stark klebrige Flecken können dennoch mehrere Fahrten oder manuelle Nacharbeit verlangen.

      Wie heiß wäscht die Station die Mopps?

      Dreame bewirbt die Mopp-Selbstreinigung mit bis zu 100 Grad Celsius. Die Temperatur bezieht sich auf die Reinigung der Mopps im Dock, nicht auf den Boden während des Wischens. Hohe Temperaturen helfen besonders bei Fett und organischen Rückständen. Das PowerDock trocknet die Mopps anschließend automatisch.

      Entleert sich der X60 Pro Ultra Complete selbst?

      Ja. Das PowerDock übernimmt die automatische Staubentleerung. Zusätzlich wäscht und trocknet es die Mopps, füllt Wasser nach und verwaltet weitere Pflegefunktionen. Staubbeutel, Filter, Bürsten und Mopps bleiben trotzdem Verbrauchs- beziehungsweise Wartungsteile. Die Station reduziert Arbeit deutlich, macht das System aber nicht vollständig wartungsfrei.

      Wie groß ist die Station?

      CHIP nennt die große Servicestation ausdrücklich als Nachteil. Sie benötigt einen festen Stellplatz und ausreichend freien Raum zum Ein- und Ausfahren. In einem Hauswirtschaftsraum ist das kaum problematisch, in einer kleinen Wohnung dagegen schon. Vor dem Kauf sollte deshalb nicht nur der Roboter, sondern auch der Dockstandort geplant werden.

      Ist der Dreame X60 Pro Ultra Complete laut?

      CHIP bezeichnet das Gerät als überdurchschnittlich laut. Wie bei vielen Premiumrobotern ist die normale Fahrt je nach Saugstufe deutlich leiser als die kurzzeitige Staubentleerung im Dock. Für Homeoffice und Nachtbetrieb würde ich Reinigungs- und Absaugzeiten gezielt planen. Maximale Leistung muss nicht für jede tägliche Fahrt genutzt werden.

      Ist der X60 Pro Ultra Complete schnell?

      Nein, Geschwindigkeit gehört nicht zu seinen größten Stärken. CHIP kritisiert ein eher langsames Arbeitstempo. Das hängt auch mit der komplexen Navigation, den ausfahrenden Armen und der gründlichen Randbearbeitung zusammen. Wer den Roboter während Abwesenheit fahren lässt, wird das kaum stören. Für schnelle spontane Komplettfahrten gibt es effizientere Modelle.

      Dreame X60 Pro Ultra Complete oder X50 Ultra Complete?

      Für die meisten Wohnungen würde ich den X50 Ultra Complete wählen, wenn er deutlich günstiger ist. Er bietet bereits ProLeap, VersaLift, starke Wischtechnik und ein umfassendes PowerDock. Der X60 lohnt sich vor allem bei ungewöhnlich hohen beziehungsweise komplexen Schwellen und tiefen Kantenbereichen. Dort können 10-cm-System und UltraExtend echten Mehrwert liefern.

      Dreame X60 Pro Ultra Complete oder Roborock Saros 20?

      Beide gehören zur absoluten High-End-Klasse. Der Saros 20 bietet 36.000 Pa, StarSight 2.0 und AdaptiLift Chassis 3.0, während der X60 mit 42.000 Pa, Dual UltraExtend und bis zu zehn Zentimetern spezifizierter Hindernisüberwindung kontert. Für flache Bauweise und Roborock-App ist Saros stark, für Reichweite und extreme Schwellen X60.

      Dreame X60 Pro Ultra Complete oder L50s Pro Ultra?

      Der L50s Pro Ultra ist deutlich günstiger und bietet bereits 30.000 Pa, starke Haartechnik und umfassende Stationsautomatik. Für normale Tierhaar- und Teppichhaushalte ist er wirtschaftlich vernünftiger. Der X60 rechtfertigt seinen Mehrpreis vor allem über UltraExtend, OmniSight 3.0 und die außergewöhnliche Kletterfähigkeit. Ohne diese Anforderungen würde ich den L50s wählen.

      Wie viel sollte der Dreame X60 Pro Ultra Complete kosten?

      Unter 1.250 Euro wäre er für mich sehr stark. Zwischen 1.250 und 1.400 Euro ist er empfehlenswert, wenn seine Spezialfunktionen gebraucht werden. Bis 1.500 Euro bleibt er technisch überzeugend, aber Preis-Leistung ist schwächer. Oberhalb von 1.500 Euro würde ich nicht kaufen, solange Dreame selbst regulär bei 1.499 Euro liegt.

      Für wen lohnt sich der Dreame X60 Pro Ultra Complete?

      Besonders für große oder komplexe Wohnungen mit schwierigen Schwellen, tiefen Sockelbereichen, Haustieren, Teppichen und hohem Automatisierungsanspruch. Wer ausfahrbare Arme und die Klettertechnik wirklich nutzt, bekommt Funktionen, die günstigere Modelle nicht bieten. Für solche Haushalte kann der hohe Preis nachvollziehbar sein.

      Für wen lohnt sich der X60 Pro Ultra Complete nicht?

      Nicht ideal ist er für kleine, barrierearme Wohnungen mit überwiegend freiem Hartboden. Dort reinigen X50 Ultra Complete, L40s Pro Ultra oder Qrevo-Modelle bereits sehr gut und kosten deutlich weniger. Auch Käufer, die kaum wischen oder keine tiefen Kantenbereiche besitzen, würden einen großen Teil der UltraExtend-Technik kaum nutzen.

      Ist der X60 Pro Ultra Complete sein Geld wert?

      Nur dann, wenn die Spezialfunktionen zum Haushalt passen. Technisch ist er hervorragend und unabhängige Tests bestätigen starke Leistung. Preis-Leistung ist trotzdem nicht seine größte Stärke. Bei normalen Grundrissen ist der X50 Ultra Complete deutlich vernünftiger. Bei außergewöhnlichen Schwellen, tiefen Randbereichen und maximalem Komfort kann der X60 den Aufpreis rechtfertigen.

      Autor und Testgrundlage

      Testberichte aus Berlin

      Beim X60 Pro Ultra Complete werden nicht nur 42.000 Pa und maximale Kletterwerte bewertet. Entscheidend sind Saugen, Teppich, Haare, Wischen, Kanten, Navigation, Hindernisse, Station, App und Preis als Gesamtsystem. Angaben wie zehn Zentimeter Hindernisüberwindung werden bewusst als Maximalfähigkeit unter geeigneten Bedingungen eingeordnet und nicht als Garantie für jede senkrechte Stufe dargestellt.

      Die Bewertung berücksichtigt die aktuellen deutschen Herstellerangaben sowie unabhängige Tests von COMPUTER BILD, CHIP und die zusammengefasste Fachpresse bei Testberichte.de. Besonders wichtig ist die Preisfrage: Ein X60 für 1.499 Euro muss deutlich mehr rechtfertigen als ein X50 Ultra Complete, der zeitweise etwa die Hälfte kostet.

      André aus Berlin

      Mich überzeugt am X60 weniger die 42.000-Pa-Zahl als die Reichweite seiner mechanischen Lösungen. Ein tiefer Küchensockel oder eine schwierige Schwelle sind echte Alltagsprobleme, die man nicht mit einer stärkeren App wegprogrammieren kann. UltraExtend und PowerMaster setzen genau dort an.

      Ich würde ihn trotzdem nur kaufen, wenn diese Probleme wirklich vorhanden sind. Für normale Wohnungen ist der X50 Ultra Complete wirtschaftlich fast immer vernünftiger. Wer dagegen maximale Kantenreichweite, hohe Übergänge und Dreames modernste Plattform braucht, bekommt mit dem X60 Pro Ultra Complete eines der technisch beeindruckendsten Systeme des Jahres 2026.

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